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Schriftliche Frage 93 von Alexis L. Giersch (AfD): Plant die Bundesregierung zukünftig die finanziellen Mittel bereitzustellen, um jederzeit je ein einbaufähiges, repariertes und einsatzberei…

dip / schriftliche_frage 24.10.2025 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 20. Oktober 2025 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr.

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Schriftliche Frage 93 von Alexis L. Giersch (AfD): Plant die Bundesregierung zukünftig die finanziellen Mittel bereitzustellen, um jederzeit je ein einbaufähiges, repariertes und einsatzberei… Frage 93 (Alexis L. Giersch, AfD): Plant die Bundesregierung zukünftig die finanziellen Mittel bereitzustellen, um jederzeit je ein einbaufähiges, repariertes und einsatzbereites Ersatztor für die großen Schleusenkammern in Brunsbüttel und in Kiel-Holtenau vorzuhalten, damit längere Ausfälle wie infolge der Havarie vom Montag, 6. Oktober 2025, als in Brunsbüttel durch das zeitliche Zusammentreffen von ungeplanten Instandsetzungsarbeiten und einer Havarie wiederholt für längere Zeit beide großen Schleusen außer Betrieb waren und sich die Wiederinbetriebnahme einer Schleusenkammer nur deshalb verzögerte, weil kein Ersatztor verfügbar war, und wenn ja, ab wann? Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Christian Hirte vom 23. Oktober 2025: Dass einsatzbereite Reservetore nicht dauerhaft vor Ort verfügbar sind, liegt im Wesentlichen an den begrenzten Reparaturmöglichkeiten, die der Markt für Schiebetore mit einem Tiefgang von rund 10 Metern bietet. Nur wenige Werften kommen hierfür infrage. Aus diesem Grund errichtet die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) in Brunsbüttel ein eigenes Torinstandsetzungsdock zur Durchführung regelmäßiger Instandsetzungsmaßnahmen an den Schleusentoren des Nord-Ostsee-Kanals (NOK). Damit können Wartungs- und Reparaturarbeiten an den Schiebetoren der großen Schleusen in Brunsbüttel und Kiel-Holtenau künftig unabhängig von externen Dockkapazitäten durchgeführt werden. Das neue Torinstandsetzungsdock sowie drei zusätzliche Torliegeplätze leisten somit einen wesentlichen Beitrag zur Betriebssicherheit und Verlässlichkeit des NOK. Die Inbetriebnahme des Trockendocks ist für Ende 2026 vorgesehen. Die hierfür erforderlichen Haushaltsmittel sind im Bundeshaushalt veranschlagt.

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