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Schriftliche Frage 191 von Mareike Hermeier (DIE LINKE): Inwiefern war der Iran nach Informationen der Bundesregierung nur deshalb in der Lage, Urananreicherungsanlagen mit den dafür nötigen Uranze…

dip / schriftliche_frage 11.07.2025 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 7. Juli 2025 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit.

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Schriftliche Frage 191 von Mareike Hermeier (DIE LINKE): Inwiefern war der Iran nach Informationen der Bundesregierung nur deshalb in der Lage, Urananreicherungsanlagen mit den dafür nötigen Uranze… Frage 191 (Mareike Hermeier, Die Linke): Inwiefern war der Iran nach Informationen der Bundesregierung nur deshalb in der Lage, Urananreicherungsanlagen mit den dafür nötigen Uranzentrifugen zu bauen, weil es dem pakistanischen Atomwissenschaftler Dr. Abdul Quadeer Khan gelang, beim auch in Gronau/Westfalen tätigen Urananreicherer Urenco die dafür nötigen Blaupausen zu entwenden und diese dann später direkt oder indirekt (über die iranische Regierung oder andere Kanäle) auch dem Iran zur Verfügung zu stellen? Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter vom 7. Juli 2025: Wie öffentlich bekannt, war der pakistanische Ingenieur A. Q. Khan in den 1970er Jahren bei dem niederländischen Tochterunternehmen der Urenco in Almelo/Niederlande beschäftigt und fertigte dort illegal Kopien von Bauplänen von Gasultrazentrifugen zur Urananreicherung an. Diese wurden für das pakistanische Atomprogramm verwendet. Das sogenannte Khan-Netzwerk hat bis zu seiner Aufdeckung auch andere Staaten wie Libyen und den Iran beliefert. Informationen darüber, dass iranische Nuklearwissenschaftler nur aufgrund der Verbreitung der Baupläne durch das Khan-Netzwerk in der Lage gewesen seien, Anreicherungsanlagen mit Zentrifugen- Technologie zu errichten, liegen der Bundesregierung nicht vor.

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