Schriftliche Frage 149 von Mareike Hermeier (DIE LINKE): In welcher Weise sieht die Bundesregierung die Sicherheit der Urananreicherungsanlage in Gronau bedroht, vor dem Hintergrund, dass im Iran e…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 30. Juni 2025 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit.
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Schriftliche Frage 149 von Mareike Hermeier (DIE LINKE): In welcher Weise sieht die Bundesregierung die Sicherheit der Urananreicherungsanlage in Gronau bedroht, vor dem Hintergrund, dass im Iran e…
Frage 149 (Mareike Hermeier, Die Linke):
In welcher Weise sieht die Bundesregierung die Sicherheit der Urananreicherungsanlage in Gronau bedroht, vor dem Hintergrund, dass im Iran erstmals Atomanlagen zur Urananreicherung explizit militärisch angegriffen wurden, um das Atomprogramm eines Landes zu zerstören, und vor dem Hintergrund, dass in Gronau Zehntausende Tonnen Uranhexafluorid völlig ungeschützt unter freiem Himmel lagern und auch die Uranzentrifugen nur in schlichten Trennhallen untergebracht sind, die keinem militärischen oder terroristischen Angriff standhalten würden?
Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter vom 4. Juli 2025:
Die Bundesregierung sieht die Sicherheit der Urananreicherungsanlage in Gronau nicht bedroht. Die Sicherungsmaßnahmen sind dem Gefährdungspotenzial angemessen, und die Einhaltung der Schutzziele des § 42 des Atomgesetzes ist vollumfänglich sichergestellt. Die kerntechnische Anlage in Gronau steht seit ihrer Inbetriebnahme im Jahr 1985 durchgehend unter der Überwachung von Euratom und IAEO.
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