Schriftliche Frage 139 von Andreas Bleck (AfD): Setzt sich die Bundesregierung für die Intensivierung der Forschung über den Eintrag und die Bildung von Glyphosat ins bzw. im Wasser ein?
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 10. Juni 2025 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit.
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Schriftliche Frage 139 von Andreas Bleck (AfD): Setzt sich die Bundesregierung für die Intensivierung der Forschung über den Eintrag und die Bildung von Glyphosat ins bzw. im Wasser ein?
Frage 139 (Andreas Bleck, AfD):
Setzt sich die Bundesregierung für die Intensivierung der Forschung über den Eintrag und die Bildung von Glyphosat ins bzw. im Wasser ein?
Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Carsten Träger vom 12. Juni 2025:
Es wird vermutet, dass Glyphosat als Transformationsprodukt von Aminopolyphosphonaten in Kläranlagen entsteht. Die Bundesregierung führte und führt Forschungsvorhaben zum Thema Phosphonate durch. Derzeit läuft ein Vorhaben zur Untersuchung der Wirkung adsorbierender schwer abbaubarer Bestandteile von Wasch- und Reinigungsmitteln auf Sedimentorganismen (Förderkennzeichen 3723 27 401 0). Die Bundesregierung wird den neuen Befunden weiter nachgehen und die weiteren zu diesem Thema laufenden experimentellen Untersuchungen weiterhin aufmerksam verfolgen. Nach derzeitigem Kenntnisstand und basierend auf vorliegenden toxikologischen Bewertungen ergibt sich nach Einschätzung des Umweltbundessamtes kein akuter Handlungsbedarf in Bezug auf die Belastung von Gewässern durch Glyphosat. Die vorliegenden Daten legen nahe, dass die beschriebenen Konzentrationen in der aquatischen Umwelt die regulatorisch akzeptablen Konzentrationen nicht überschreiten.
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