Schriftliche Frage 148 von Dr. Christina Baum (AfD): Hat die Bundesregierung Kenntnis über Langzeitfolgen in Bezug auf Entwicklungs- oder Sprachstörungen bei Kindern, die mit einem der COVID-Im…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 10. Juni 2025 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.
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Schriftliche Frage 148 von Dr. Christina Baum (AfD): Hat die Bundesregierung Kenntnis über Langzeitfolgen in Bezug auf Entwicklungs- oder Sprachstörungen bei Kindern, die mit einem der COVID-Im…
Frage 148 (Dr. Christina Baum, AfD):
Hat die Bundesregierung Kenntnis über Langzeitfolgen in Bezug auf Entwicklungs- oder Sprachstörungen bei Kindern, die mit einem der COVID-Impfstoffe geimpft wurden, und gibt es Studien zu Langzeitfolgen bei geimpften Kindern bzw. werden Studien hierzu in die Wege geleitet?
Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Tino Sorge vom 10. Juni 2025:
Insgesamt wurden bis 9. Juli 2024 über 10 Millionen COVID-19- Impfungen bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland registriert. Dem in Deutschland für die Überwachung der Qualität, Wirksamkeit und Sicherheit von Impfstoffen verantwortlichen Paul-Ehrlich-Institut (PEI) wurden seit Beginn der Impfkampagne gegen COVID-19 insgesamt 16 Verdachtsfallmeldungen zu Sprach- bzw. Entwicklungsstörungen bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nach COVID-19-Impfungen gemeldet. Es muss dabei beachtet werden, dass es sich um Verdachtsfälle unerwünschter Arzneimittelwirkungen handelt; dass also ein Kausalzusammenhang im Einzelfall nicht belegt ist. In diesem Zusammenhang weist das PEI darauf hin, dass für die Beurteilung einer Entwicklungsoder Sprachstörung bei Kindern in den meisten Fällen eine ärztliche Untersuchung zu mehr als einem Zeitpunkt erforderlich ist. Auf der Basis einer Verdachtsfallmeldung, die sich auf einen relativ kurzen Zeitraum bezieht, ist daher die Bewertung häufig nur in eingeschränkter Weise möglich. Das BMG fördert in einem Förderschwerpunkt „Modellmaßnahmen zur Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit Long COVID und Erkrankungen, die eine ähnliche Ursache oder Krankheitsausprägung aufweisen“ Projekte zur Verbesserung der Versorgung von Kindern und Jugendlichen. Beschwerden im zeitlichen Zusammenhang mit einer COVID-19-Impfung sind in den Projekten ebenfalls Forschungsgegenstand oder werden mitberücksichtigt. Die Fördersumme des von 2024 bis 2028 laufenden Förderschwerpunkts beträgt 45 Mio. Euro. Unter anderem widmen sich die Projekte der epidemiologischen Forschung und Versorgungsforschung. (www.bundesgesundheitsministerium.de/ministe rium/ressortforschung/handlungsfelder/forschungsschwerpunkte/long-/p ost-covid).
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