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Schriftliche Frage 68 von Steffen Kotré (AfD): Wie bewertet die Bundesregierung die technische Plausibilität und Glaubwürdigkeit ihres Ziels, wasserstoffbasierte Kraftwerke ab 2030 als sy…

dip / schriftliche_frage 06.06.2025 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 2. Juni 2025 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

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Schriftliche Frage 68 von Steffen Kotré (AfD): Wie bewertet die Bundesregierung die technische Plausibilität und Glaubwürdigkeit ihres Ziels, wasserstoffbasierte Kraftwerke ab 2030 als sy… Frage 68 (Steffen Kotré, AfD): Wie bewertet die Bundesregierung die technische Plausibilität und Glaubwürdigkeit ihres Ziels, wasserstoffbasierte Kraftwerke ab 2030 als systemrelevanten Bestandteil der Stromversorgung zu etablieren, denn soweit mir bekannt ist, stehen wasserstofftaugliche Gasturbinen voraussichtlich noch nicht zeitnah in ausreichendem Maße kommerziell zur Verfügung, die Effizienz des Powerto-Gas-to-Power-Verfahrens ist begrenzt, es mangelt an einer großskaligen Infrastruktur zur Rückverstromung, die Bauzeit für entsprechende Kraftwerke wird auf ca. drei bis fünf Jahre veranschlagt und laut Einschätzungen von Forschung und Herstellern ist frühestens ab 2030 mit einer breiten Marktreife solcher Turbinen zu rechnen, und wie ist der Kenntnisstand der Bundesregierung, sollte ihre Einschätzung des erwähnten Sachverhalts von meiner abweichen? Antwort des Staatssekretärs Frank Wetzel vom 2. Juni 2025: Im Koalitionsvertrag haben sich die Regierungsparteien auf die Absicht verständigt, bis zum Jahr 2030 bis zu 20 Gigawatt an Gaskraftwerksleistung im Rahmen einer zügig zu überarbeitenden Kraftwerksstrategie technologieoffen anzureizen. Der Schwerpunkt der überarbeiteten Kraftwerksstrategie soll auf Investitionen in gesicherte Leistung und Versorgungssicherheit liegen. Dazu sollen schnellstmöglich technologieoffene Ausschreibungen erfolgen. Deren Ausgestaltung treibt die Bundesregierung mit Hochdruck voran. Die Verfügbarkeit infrage kommender technischer Umsetzungsoptionen wird die Bundesregierung bei der Ausgestaltung der Ausschreibungen berücksichtigen. An die Kraftwerksstrategie anschließend soll langfristig ein technologieoffener und marktwirtschaftlicher Kapazitätsmechanismus die marktliche Versorgungssicherheit gewährleisten. Die zukünftige Rolle von wasserstofftauglichen Kraftwerken wird in einem technologieoffenen Marktumfeld neben der technologischen Entwicklung von der Wirkung der Marktkräfte bestimmt.

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