Schriftliche Frage 124 von Nicole Höchst (AfD): Welche konkreten Forschungsprojekte zu Geoengineering, einschließlich theoretischer Studien, Modellierungen oder Laborforschung zu Solar Rad…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 2. Juni 2025 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit.
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Schriftliche Frage 124 von Nicole Höchst (AfD): Welche konkreten Forschungsprojekte zu Geoengineering, einschließlich theoretischer Studien, Modellierungen oder Laborforschung zu Solar Rad…
Frage 124 (Nicole Höchst, AfD):
Welche konkreten Forschungsprojekte zu Geoengineering, einschließlich theoretischer Studien, Modellierungen oder Laborforschung zu Solar Radiation Management (SRM) und marinem Geoengineering, wurden in der 19. und 20. Wahlperiode des Bundestages (2017 bis 2025) aus dem Bundeshaushalt oder durch deutsche Einrichtungen mit öffentlicher Förderung finanziert (bitte ggf. die 14 Maßnahmen mit den höchsten finanziellen Aufwendungen auflisten), und hat die Bundesregierung Maßnahmen ergriffen, um die Öffentlichkeit transparent über solche Aktivitäten zu informieren und Bedenken, wie etwa zu etwaigen sogenannten Chemtrails, aktiv zu entkräften, und wenn ja, welche (bitte die 14 letzten Maßnahmen benennen)?
Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter vom 2. Juni 2025:
Die Bundesregierung plant nicht, Entwicklungs- und Forschungsarbeiten zu SRM zu unterstützen. Gleichwohl analysiert und bewertet sie im Einklang mit dem Vorsorgeprinzip die Risiken und Implikationen von SRM. Es konnten folgende, aus dem Bundeshaushalt oder durch deutsche Einrichtungen mit öffentlicher Förderung finanzierte Forschungsvorhaben im Zeitraum 2017 bis 2025 identifiziert werden, die SRM als Thema haben: • „Geoengineering: Mögliche Synergien und Konflikte mit den Sustainable Development Goals“ (Projektzeitraum: 2022 bis 2024; Copernicus Institute of Sustainable Development und Universität Utrecht). • „Action4Cooling“: ESA-finanziertes Projekt der DLR, National Observatory of Athens (NOA ReACT) und der Universität Leipzig. • Im Schwerpunktprogramm (SPP) 1689 der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zu „Climate Engineering“ befassten sich in der Zeit von 2016 bis 2019 neun Vorhaben unter anderem mit den Risiken und Nebenwirkungen von SRM (Details unter www.spp-climateengineering.de/index.php/die-projekte.html). Das Umweltbundesamt (UBA) hat die Aufgabe, die Öffentlichkeit über Umweltfragen aufzuklären. Das UBA lehnt den Einsatz und die technische Entwicklung von SRM ab und betrachtet es auch nicht als zukünftige Notfalloption oder Übergangstechnologie (siehe UBA-Themenseite unter www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/internationale-kl imapolitik/geoengineering#srm und UBA-Fachbroschüre unter www.um weltbundesamt.de/publikationen/solar-radiation-modification-srm).
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