Schriftliche Frage 47 von Matthias Helferich (AfD): Erachtet die Bundesregierung Anleitungen zur „Do It Yourself“-Einnahme von Hormonen als „geschlechtsangleichende“ Maßnahme ohne ärztliche Be…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 14. April 2025 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
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Schriftliche Frage 47 von Matthias Helferich (AfD): Erachtet die Bundesregierung Anleitungen zur „Do It Yourself“-Einnahme von Hormonen als „geschlechtsangleichende“ Maßnahme ohne ärztliche Be…
Frage 47 (Matthias Helferich, AfD):
Erachtet die Bundesregierung Anleitungen zur „Do It Yourself“-Einnahme von Hormonen als „geschlechtsangleichende“ Maßnahme ohne ärztliche Betreuung und Versuche ihrer Rechtfertigung, wie es auf Seite 20 f. in der aktuellen Ausgabe des Jugendmagazins „Out“ des von der Bundesregierung geförderten Lambda e. V. (vgl. https://lambda-online.de/out/) dargelegt wird (vgl. https://lambda-online.de/wp-content/uploads/202 5/01/out69_2025_DIY_web.pdf), als einen Inhalt, der mit Bundeshaushaltsmitteln gefördert werden sollte?
Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Sven Lehmann vom 15. April 2025:
Wie bei allen anderen Jugendverbänden und Zuwendungsempfängern der Jugendhilfe werden deren Publikationen nicht zuvor vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) geprüft. Dies widerspräche dem Prinzip der freien Trägerschaft in der Jugendhilfe. Mit dem Träger besteht jedoch ein offener und konstruktiver Fachaustausch. Das BMFSFJ spricht sich gegen jede Form der medizinisch nicht überwachten Selbstmedikation aus. Zu dem Artikel „DIY HRT“ hat das BMFSFJ das Jugendnetzwerk Lambda e. V. um eine Stellungnahme gebeten. Lambda e. V. teilte uns mit, dass sie selbstverständlich nicht die Selbstmedikation unterstützen, der Artikel sei eine persönliche Selbstreflektion aus einer Notsituation eines Jugendlichen. Lambda e. V. setze sich als Verband grundsätzlich für die Anwendung der fachmedizinischen Leitlinien wie zum Beispiel der S2k-Leitlinie „Geschlechtsinkongruenz und Geschlechtsdysphorie im Kindes- und Jugendalter – Diagnostik und Behandlung“ ein, die dazu beitragen, dass Menschen Zugang zu entsprechender medizinischer Versorgung erhielten.
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