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Schriftliche Frage 44 von Maik Brückner (DIE LINKE): Wieso hat die Bundesregierung die Kündigung der Rahmenvereinbarung mit dem Jugendnetzwerk Lambda mit „der erforderlichen Haushaltskonsolidie…

dip / schriftliche_frage 21.08.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 17. August 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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Schriftliche Frage 44 von Maik Brückner (DIE LINKE): Wieso hat die Bundesregierung die Kündigung der Rahmenvereinbarung mit dem Jugendnetzwerk Lambda mit „der erforderlichen Haushaltskonsolidie… Frage 44 (Maik Brückner, Die Linke): Wieso hat die Bundesregierung die Kündigung der Rahmenvereinbarung mit dem Jugendnetzwerk Lambda mit „der erforderlichen Haushaltskonsolidierung“ (Antwort der Bundesregierung auf meine Schriftliche Frage 61 auf Bundestagsdrucksache 21/7311) begründet, obwohl der Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP), über den Lambda gefördert wurde, zuletzt einen deutlichen Aufwuchs im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen hatte? Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin Mareike Lotte Wulf vom 20. August 2026: Der Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP) konnte für den Haushalt 2026 zwar leicht erhöht werden. Dabei handelt es sich allerdings um eine zweckgebundene Erhöhung der Mittel für einzelne Projekte durch den Deutschen Bundestag. Insoweit reichen die Mittel nicht aus, um alle bestehenden Förderungen dauerhaft fortzuführen und gleichzeitig auf neue gesellschaftliche Herausforderungen zu reagieren. Die Entscheidung ist ausdrücklich keine grundsätzliche Abwertung der Arbeit von Lambda. Lambda hat über viele Jahre wichtige Pionierarbeit geleistet sowie dazu beigetragen, die Interessen und Lebensrealitäten homosexueller, trans- und intergeschlechtlicher sowie non-binärer Jugendlicher sichtbar zu machen und als Thema in allen Jugendstrukturen zu verankern. Vor diesem Hintergrund wurde dem Träger in Gesprächen angeboten, Konzepte für ein Modellprojekt vorzulegen. Das zuständige Fachreferat im Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend steht hierzu bereits im engen Austausch mit dem Träger.

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