VSI Verband Schmierstoff-Industrie e.V.
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VSI Verband Schmierstoff-Industrie e.V.
Tätigkeit: Privatrechtliche Organisation
Politische Kommunikation:
Führung von Gesprächen mit politischen Entscheidungsträgern (Abgeordnete, Ministerien, Behörden) zu Gesetzgebungs- und Verordnungsverfahren,welche die Schmierstoffindustrie betreffen.
Einbringen von Positionen der Branche zu Themen wie Umwelt- und Chemikalienrecht, Energiepolitik und Nachhaltigkeitsvorgaben.
Fachliche Expertise und Beratung:
Bereitstellung von Fachwissen und wissenschaftlich fundierten Informationen über die Rolle und Bedeutung von Schmierstoffen sowie deren Auswirkungen auf Umwelt und Wirtschaft.
Erstellung von Studien, Berichten und Stellungnahmen als Unterstützung für politische Entscheidungen in Bezug auf industrielle und umweltpolitische Themen.
Bündelung und Vertretung von Interessen:
Vertretung der Interessen der Schmierstoffindustrie auf nationaler und europäischer Ebene.
Organisation von Runden Tischen, Workshops und Veranstaltungen, um den Austausch zwischen der Branche und politischen Akteuren zu fördern.
Aktive Beteiligung an Konsultationsverfahren, Gremien und Ausschüssen zu Gesetzesvorhaben, die Auswirkungen auf die Schmierstoffbranche haben.
Einflussnahme auf regulatorische Rahmenbedingungen und Standards im Sinne der Mitglieder, etwa in den Bereichen Produktnormen, Umweltauflagen und Sicherheitsanforderungen.
Öffentlichkeitsarbeit und Interessenvermittlung:
Kommunikation der Positionen und Anliegen der Schmierstoffindustrie in der öffentlichen und politischen Debatte.
Vermittlung der Bedeutung der Schmierstoffbranche für Wirtschaft, Energieeffizienz und Klimaschutz durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit und Medienarbeit.
Netzwerkpflege und Kontaktaufbau:
Pflege und Ausbau von Beziehungen zu politischen Institutionen wie dem Bundestag, Bundesrat, der Europäischen Kommission und dem Europäischen Parlament.
Teilnahme an politischen Veranstaltungen, parlamentarischen Abenden und Konferenzen, um den Dialog zwischen der Schmierstoffindustrie und politischen Akteuren zu intensivieren.
Nachhaltigkeits- und Innovationsförderung:
Unterstützung politischer Initiativen zur Förderung nachhaltiger Produkte und Innovationen im Bereich der Schmierstoffe unter wirtschaftlichen und gleichzeitig ökologischen Gesichtspunkten.
Einbringung der branchenspezifischen Sichtweise zu Themen wie Kreislaufwirtschaft, Emissionsreduktion und Ressourcenschonung in politische Entscheidungsprozesse.
Interessenbereiche: Industriepolitik; Fossile Energien; Klimaschutz; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; EU-Binnenmarkt; Außenwirtschaft; EU-Gesetzgebung; Allgemeine Energiepolitik
Regelungsvorhaben:
- Entwaldungsfreie Lieferketten EUDR: Das Regelungsvorhaben betrifft die geplante EU-VO über entwaldungsfreie Produkte(EUDR).Ziel der Interessenvertretung ist es,die vollständige Abschaffung der EUDR oder mindestens eine spezifische Aussetzung für die Schmierstoffindustrie zu erreichen.Hauptanliegen ist die Verhinderung unverhältnismäßiger Belastungen,die durch strenge Anforderungen an die Rückverfolgbarkeit von Rohstoffen und Verpackungsmaterialien entstehen.Diese behindern die Wettbewerbsfähigkeit,Innovationskraft sowie Versorgungssicherheit der Branche und gefährden die nachhaltige Entwicklung von Schmierstoffen,welche unerlässlich für einen nachhaltigen betrieb in der Industrie dienen.Es wird angestrebt, praktikable und faire Regelungen zu etablieren,die ökologische und ökonomische Ziele in Einklang bringen.
- Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) | Corporate Sustainability Reporting (CSR) | Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG): Das Regelungsvorhaben betrifft die CSRD,CSR (EU) und weiterführend das LkSG der Bundesrepublik Deutschland,welche die Nachhaltigkeitsberichtspflichten für Unternehmen umfassend ab diesem Jahr erweitert.Ziel der Interessenvertretung ist es, die Anforderungen an die Berichterstattung so zu gestalten, dass sie praktikabel und verhältnismäßig bleiben.Es soll eine Überregulierung vermieden werden,um sicherzustellen,dass die Schmierstoffindustrie ihrer Berichtspflicht nachkommen kann,ohne unverhältnismäßig hohe finanzielle,personelle oder organisatorische Belastungen zu tragen.Ferner wird angestrebt,globale Standards für eine harmonisierte Berichterstattung zu fördern und damit umfassende Wettbewerbsnachteile für deutsche sowie EU-Unternehmen zu vermeiden.
Relationen
Keine Relationen.