Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie e.V. (wdk)
Text
Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie e.V. (wdk)
Tätigkeit: Wirtschaftsverband oder Gewerbeverband/-verein
Der wdk und seine Mitgliedsunternehmen sind Teil der Zivilgesellschaft. Der wdk vertritt die Brancheninteressen auf allen für die deutsche Kautschukindustrie relevanten Politikfeldern (insbesondere Wirtschaft, Verkehr, Umwelt, Energie, Kreislaufwirtschaft, Nachhaltigkeit, Europa, Forschung und Recht) auf nationaler Ebene gegenüber Bundesregierung, Bundestag, Bundesländern und Behörden sowie auf europäischer und internationaler Ebene. Dabei nimmt er konstruktiv am politischen Willensbildungsprozess und an gesellschaftlichen Dialogveranstaltungen mit Politik, Verwaltung, NGOs, Forschungseinrichtungen und anderen Verbänden teil. Zum Zwecke der Interessenvertretung nach § 3 I Nr. LobbyG führt der wdk Gespräche mit Bundestagsabgeordneten und Vertretern der Bundesregierung und unterrichtet Sie über die Positionen des Verbandes per E-Mail, Post und über die Sozialen Medien. Darüber hinaus organisiert der wdk parlamentarische Veranstaltungen und nutzt auch seine Tagungen für den politischen Dialog. Zudem beteiligt er sich an nationalen und internationalen Normungsprozessen. Seine Mitgliedsunternehmen informiert er über fachliche, wirtschaftliche, politische und rechtliche Entwicklungen und unterstützt sie gerade auch in Bezug auf ihr Nachhaltigkeitsengagement. Bereits 2014 hat sich die deutsche Kautschukindustrie, in Kooperation mit dem Bundeswirtschaftsministerium, eine verbindliche Nachhaltigkeitscharta auferlegt und der wdk entwickelt die Nachhaltigkeits-Aktivitäten der Branche laufend weiter.
Interessenbereiche: Sonstiges im Bereich "Verkehr"; Entwicklungspolitik; Fossile Energien; EU-Gesetzgebung; Artenschutz/Biodiversität; Datenschutz und Informationssicherheit; Sonstiges im Bereich "Wirtschaft"; Erneuerbare Energien; Tierschutz; Automobilwirtschaft; EU-Binnenmarkt; Immissionsschutz; Energienetze; Verkehrspolitik; Lebensmittelsicherheit; Digitalisierung; Industriepolitik; Sonstiges im Bereich "Recht"; Wettbewerbsrecht; Allgemeine Energiepolitik; Personenverkehr; Rechtspolitik; Außenwirtschaft; Kleine und mittlere Unternehmen; Bauwesen und Bauwirtschaft; Sonstiges im Bereich "Energie"; Verkehrsinfrastruktur; Politisches Leben, Parteien; Zivilrecht; Verbraucherschutz; Öffentlicher Dienst und öffentliche Verwaltung; Sonstiges im Bereich "Gesundheit"; Klimaschutz; Sonstiges im Bereich "Landwirtschaft und Ernährung"; Menschenrechte; Sonstiges im Bereich "Außenpolitik und internationale Beziehungen"; Sonstiges im Bereich "Umwelt"; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz
Regelungsvorhaben:
- Ablehnung von Veränderungen der Verordnung (EU) 10/2011, Verordnung (EU) 2023/2006: Die Interessenvertretung wird bezüglich des Entwurfs der Änderungsverordnung zur Anpassung der Verordnung (EU) 10/2011 und der Verordnung (EU) 2023/2006 zu Lebensmitelkontaktmaterialien betrieben. Der wdk lehnt die geplanten Änderungen ab und setzt sich dagegen ein.
- Aussetzung des Brennstoffemissionshandelsgesetzes (BEHG) und der Verordnung über Maßnahmen zur Vermeidung von Carbon-Leakage (BECV): Das BEHG hat einen nationalen CO2-Preis eingeführt, der mittelständische Industriebranchen belastet, während zugleich die Kompensation durch die BECV unzureichend ist. Die Interessenvertretung zielt auf die Aussetzung des BEHG und der BECV bis eine europaweite Regelung eingeführt ist.
- Folgenbewertung und keine einseitige Belastung bei der Verordnung (EU) 2023/956 - Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) erforderlich.: Die CBAM-Ziele der Dekarbonisierung der europäischen Wirtschaft und der Schaffung gleicher Wettbewerbsbedingungen für EU- und Nicht-EU-Rohstoffproduzenten werden vom wdk unterstützt. Die Interessenvertretung hierzu zielt auf eine Bewertung der Folgen für die Branche durch die EU-Kommission vor einer Ausweitung des Geltungsbereichs.
- Erforderliche Änderungen bei der Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz (EEW): Standortnachteile können durch adäquate Fördermittel für eine effiziente, CO2-arme und wirtschaftlich umsetzbare Energieversorgung sinnvoll abgefedert werden. Bei der novellierten Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft „EEW“ soll die Fördermöglichkeit an die Umsetzung von Elektrifizierungslösungen gekoppelt werden, auch wenn diese unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten im Vergleich zu anderen Lösungen mit höheren Kosten verbunden sind. Die Interessenvertretung zielt auf eine Anpassung der Regelung zur Nutzung von Biomasseanlagen über 5 MW dergestalt, dass eine elektrische Lösung nicht nur technisch möglich, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll sein soll – analog zu Wasserstofflösungen.
- Ein umgehender Bürokratieabbau zur Entlastung der Unternehmen ist dringend erforderlich.: Der wdk setzt sich im Interesse einer Entlastung der Unternehmen für einen spürbaren Bürokratieabbau - beispielsweise durch die Abschaffung von Berichtspflichten - ein und unterbreitet hierzu konkrete Vorschläge.
- Eine Chemikalienregulierung muss mit Augenmaß und mit Blick auf die Praktikabilität erfolgen.: Der wdk setzt sich allgemein für eine Chemikalienregulierung mit Augenmaß ein. Die Interessenvertretung zielt auch auf eine Integration chemischen Recyclings als nachhaltige Technologie im regulatorischen Rahmen sowie die Sicherstellung einer Konsistenz zwischen bestehenden und neuen Regelwerken.
- Die Kreislaufwirtschaft gerade auch bei Altreifen muss verbessert werden.: Der wdk setzt sich für einen Ausbau der Kreislaufwirtschaft und der Erschließung von entsprechenden Pozenzialen ein. Die Interessenvertretung zielt darauf ab, EU-weite End-of-Waste-Kriterien für Materialien aus Altreifen zu etablieren und die Entwicklung und Markteinführung neuer Recyclingtechnologien zu fördern. Gleichzeitig sollten Forschungs-und Entwicklungsprojekte unterstützt werden, um die Materialqualität und die Effizienz der Recyclingprozesse zu verbessern.
- Forderung nach Maßnahmen zur Erzielung wettbewerbsfähiger Energiekosten: Der wdk setzt sich auch im Rahmen des "Bündnis faire Energiewende" für international wettbewerbsfähige Energiekosten ein, wie etwa durch Stromkostenkompensationen, und betreibt eine entsprechende Interessenvertretung.
- Erhalt des Rechts der Allgemeinen Geschäftsbedingungen: Der wdk setzt sich auch im Rahmen der Initiative "pro AGB-Recht" für einen Erhalt des AGB-Rechts ein und wehrt sich gegen Aufweichungen des AGB-Schutzes.
- Das AGB-Recht muss erhalten bleiben, auch nach dem Justizstandort-Stärkungsgesetz: Die Interessenvertretung bezieht sich darauf, eine Aufweichung des AGB-Rechts durch das Gesetzgebungsverfahren zu „Commercial Courts“ zu verhindern.
- Forderung nach politischen Maßnahmen zur Sicherung des Industriestandorts Deutschland: Der wdk setzt sich für den Erhalt eines global wettbewerbsfähigen Industriestandorts Deutschland ein - unter anderem durch Bürokratieabbau und Maßnahmen zur Senkung der Stromkosten.
- Verbesserung der Prüfmethodik bei Trinkwasser-Kontaktmaterialien aus Elastomeren erforderlich: Der wdk setzt sich dafür ein, die Prüfmethodik bei Trinkwasser-Kontaktmaterialien aus Elastomeren zu verbessern.
- Rückkehr zum risikobasierten Regulierungsansatz bei PFAS unter REACH: Forderung zu einer Rückkehr zum risikobasierten Regulierungsansatz bei PFAS unter der REACH- Verordnung (EG) 1907/2006
- Keine Übererfüllung bei der Umsetzung von EU-Recht - Beendigung des "Gold-Platings" im deutschen Recht: Keine Übererfüllung bei der Umsetzung von EU-Recht
- CO2-Preise müssen auf EU-Ebene aus Wettbewerbsgründen auf einem Level Playing Field erfolgen.: Beim Übergang des nationalen CO2-Handels in den europäischen CO2-Handel ist darauf zu achten, dass ein Level Playing Field für alle Wettbewerber sichergestellt ist.
- Finanzierung der Netzentgelte sollte als Staatsaufgabe auch grundsätzlich vom Staat geleistet werden: Mindestens die transformationsbedingten Netzentgelte und Netzumlagen müssen aus dem Bundeshaushalt finanziert werden.
- Verbesserungsvorschläge zum Referentenentwurf des EntwaldungsMG: Minimierung des Aufwands der Unternehmen, Vermeidung überzogener Zwangsgelder und ausdrückliche Aufnahme des Deutschen Instituts für Kautschuktechnologie (DIK) als Prüfstelle im Gesetz.
- Praktikable Umsetzbarkeit und Rechtssicherheit bei der EU-Verordnung zu entwaldungsfreien Lieferketten (EUDR): Sicherstellung einer praktikablen und zumutbaren Umsetzbarkeit der Vorgaben der EU-Verordnung 2023/1115 zu entwaldungsfreien Lieferketten (EUDR)
- Forderung nach einer stärkeren Berücksichtigung der mittelständischen Industrie: Forderung nach einer stärkeren Berücksichtigung auch der mittelständischen Industrie durch die Bundesregierung durch gezielte politische Maßnahmen.
- Europäische Regulierung von Kunststoffgranulaten (Plastic Pellets) ohne Gummigranulat: Keine Einbeziehung von Gummigranulat in die geplante EU-Regulierung für Kunststoffgranulat.
- Keine Doppelregulierung durch die EU-Altfahrzeugverordnung (End-of-Life Vehicles Regulation, ELVR): Keine Doppelregulierung Reifen, sondern Regelung in der Verordnung für nachhaltige Produkte (Ecodesign for Sustainable Products Regulation, ESPR). Reifen wurden als prioritärer Produktbereich im Rahmen der ESPR identifiziert, was bedeutet, dass Anforderungen an die Kreislaufwirtschaft und das Ökodesign in diesem Kontext geregelt werden sollten.
- Sektorspezifische Regulierung des Zugangs zu Fahrzeugdaten im Automotivesektor erforderlich: Die vorbereitete sektorspezifische Regulierung für den Zugang zu Daten, Funktionen und Ressourcen (SSL) muss zügig auf europäischer Ebene umgesetzt werden. Dies ist für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit des europäischen Automotivesektors gegenüber den Herausforderern aus USA und China essenziell.
- Abschaffung des Europäisches Lieferkettengesetzes - Richtlinie (EU) 2024/1760 (CSDDD): Forderung nach einer zeitnahen Abschaffung des europäischen Lieferkettengesetzes (Corporate Sustainability Due Diligence Directive - CSDDD)
- Wirtschaftspolitische Forderungen der Kautschukindustrie: Wettbewerbsfähige Strompreise, Bürokratieabbau, Steuererleichterungen: Mit Blick auf die Koalitionsverhandlungen hat der wdk allgemeine wirtschaftspolitische Forderungen zur Verbesserung der Industriestandortbedingungen aufgestellt, wie etwa ein umfassender Bürokratieabbau, Entlastung bei den Stromkosten.
- Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz bis zu einer EU-Gesetzgebung abschaffen/bürokratiearm ausgestalten: Die Interessenvertretung zielt auf eine Abschaffung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes bis zum Erlass und Umsetzung eines europäischen Lieferkettengesetzes und bis dahin auf eine möglichst bürokratiearme Ausgestaltung und Umsetzung des deutschen Gesetzes.
- Umsetzung der NIS2-Richtlinie muss für KMU bürokratiearm sein, flankiert mit Unterstützungsmaßnahmen: Die Umsetzung der NIS2-Richtlinie muss in Blick auf mittelständische Unternehmen bürokratiearm ausgestaltet und von finanziellen Unterstützungsmaßnahmen begleitet werden. Zudem müssen Unklarheiten beseitigt und präzise Anforderungen dargelegt werden.
- CISAF muss Investitionen in die Dekarbonisierung wirklich ermöglichen: Die CISAF-Beihilfeleitlinien setzen auf eine Anbindung an die sogenannte KUEBLL Liste als Grundvoraussetzung für eine Entlastung. Das ist ein Webfehler, der das eigentliche CISAF-Ziel verfehlt. Besser wäre eine Unterscheidung zwischen einem Dekarbonisierungsstrompreis, der die Transformation der Industrie - unter anderem die Dekarbonisierung - fördert und einem Industriestrompreis, der die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandortes Deutschland sichert.
- Gründung eines Parlamentskreises "Industrieller Mittelstand": Der industrielle Mittelstand muss stärker in das politische Bewusstsein gerückt werden. Eine geeignete Maßnahme hierfür wäre die Gründung eines Parlamentskreises "Industrieller Mittelstand" im Deutschen Bundestag.
- Beteiligung an der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie: Der wdk strebt eine Beteiligung am Dialog im Rahmen der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie ein.
- Advanced Materials Act: Der wdk setzts sich für einen Abbau regulatorischer Hindernisse und die Förderung von Innovationen durch den Advanced Materials Act ein und strebt eine Beteiligung am Dialog hierzu an.
- Wirksamer Carbon Leakage-Schutz in der BECV und im ETS-2: Der wdk setzt sich im Rahmen des "Bündnis faire Energiewende" für einen wirksamen Carbon Leakage-Schutz in der BECV und im ETS-2 ein.
- Forderung nach einer breiteren Rohstoffstrategie der Bundesregierung: Die deutsche Kautschukindustrie tritt für eine breitere Rohstoffstrategie der Bundesregierung ein, bei der auch ein größeres Augenmerk auf organische Rohstoffe, namentlich auch auf Naturkautschuk, gelegt wird.
- Einführung eines Zähl- und Registrierungssystems für Altreifen: Zur Stärkung des deutschen Recyclingmarkts sollte ein Zähl- und Registrierungssystems für Altreifen eingeführt werden.
- Weiterentwicklung des EU-Rubber-Dashboards der Europäischen Kommission (Global Rubber Statistics): Europa braucht eine belastbare Datenbasis für seine Kautschukversorgung.
- Lieferketten-Check bei Gesetzgebungsvorhaben: Forderung nach Einführung eines systematischen „Lieferketten-Checks“ für Gesetzgebungsvorhaben. Neue Gesetze und regulatorische Maßnahmen sollen frühzeitig auf ihre Auswirkungen auf die Stabilität, Resilienz und Versorgungssicherheit industrieller Lieferketten geprüft werden. Lieferkettenrisiken sollen gemeinsam von Politik und Wirtschaft frühzeitig identifiziert und adressiert werden. Regulierung sollte sich stärker an der Sicherung resilienter Lieferketten und der Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandorts Deutschland orientieren.
- Deutschland braucht ein industrielles Leitbild und das dazu passende Reformpaket: Die Lage der deutschen Kautschukindustrie ist beispielhaft für den Produktionsstandort Deutschland. Viele Unternehmen
haben ihre inländischen Effizienzpotenziale längst ausgeschöpft. Um sie im Land zu halten, braucht Deutschland eine positive industrielle Zukunftsvision. Daraus muss ein umfassendes Reformpaket folgen.
- Entkopplung des Strompreises vom Gaspreis und Nutzung des METSAF-Beihilferahmens: Der wdk setzt sich im Rahmen des Bündnis faire Energiewende für die kurzfristige Nutzung der im METSAF vorgesehenen Möglichkeiten zur Begrenzung der Strompreise sowie für eine langfristige Entkopplung des Strompreises von den Preisen fossiler Energieträger ein.
- Keine Mittelreduzierung im Bundeshaushalt beim Programm Umwelt und Sicherheit: Der warnt davor, die Mittel für das Förderprogramm „Umweltschutz und Sicherheit“ (US) im Bundeshaushalt 2027 zu reduzieren. Die geplante Kürzung würde ein fatales Signal an Transportgewerbe und heimische Reifenindustrie senden. Das Programm unterstützt Investitionen in sichere, energieeffiziente und nachhaltige Nutzfahrzeugtechnik und stärkt zugleich industrielle Wertschöpfung und Kreislaufwirtschaft in Deutschland. Der wdk spricht sich deshalb dafür aus, das Förderprogramm in seiner Substanz zu erhalten und auskömmlich zu finanzieren.
- Ausgestaltung des EU Industrial Accelerator Act zur Stärkung europäischer Wertschöpfung: Der wdk setzt sich für eine wettbewerbsorientierte und bürokratiearme Ausgestaltung des EU Industrial Accelerator Act ein. Europäische Präferenz- und Local-Content-Regelungen sollen nicht nur auf Endprodukte, sondern auch auf deren Komponenten Anwendung finden. Bei der Bestimmung des Unionsursprungs sollen europäische Wertschöpfung sowie vergleichbare Wettbewerbsbedingungen angemessen berücksichtigt werden.
- Rechtssichere Kreislaufwirtschaft für Altreifen durch klare EoW-Regeln, Kaskadennutzung und Regelungen zur getrennten Erfassung: Der wdk fordert für die Altreifen-Kreislaufwirtschaft insbesondere den zügigen Erlass einer eigenständigen Ende-der-Abfalleigenschaft-Verordnung für aus Altreifen gewonnene Sekundärrohstoffe sowie eine rechtliche Absicherung der Kaskadennutzung von Altreifen. Zudem sollen die getrennte Erfassung von Altreifen klar geregelt, bestehende freiwillige Rücknahmestrukturen erhalten und die betroffenen Stakeholder bei künftigen Verordnungen frühzeitig beteiligt werden.
- EU-Zollanpassungen im Rahmen der WTO-Art.-XXVIII-Stahlverhandlungen: Der wdk spricht sich gegen eine Absenkung des MFN-Zollsatzes für Produkte der CN 9020 00 (Atemschutzgeräte und Gasmasken) von 1,7 Prozent auf 0 Prozent im Rahmen der geplanten EU-Zollanpassungen infolge der WTO-Art.-XXVIII-Verhandlungen zu Stahl aus. Die betroffenen Produkte werden unter anderem von mittelständischen Unternehmen in Europa hergestellt. Aus Sicht des wdk würde eine Zollfreiheit den Wettbewerbsdruck durch Anbieter aus Drittstaaten erhöhen und könnte zu Marktverschiebungen zulasten europäischer Hersteller führen.
Relationen
Keine Relationen.