Nadia's Initiative e.V.
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Nadia's Initiative e.V.
Tätigkeit: Privatrechtliche Organisation mit Anerkennung der Gemeinnützigkeit nach Abgabenordnung
Die Interessenvertretung von Nadia’s Initiative e.V. konzentriert sich darauf, überlebendenzentrierte Ansätze im Umgang mit konfliktbezogener sexualisierter Gewalt voranzutreiben, Gerechtigkeit und Rechenschaftspflicht für Überlebende und betroffene Gemeinschaften zu fördern sowie internationale Bemühungen zur Prävention solcher Verbrechen zu stärken. Dazu gehören die Ausarbeitung von Stellungnahmen sowie der Austausch mit Abgeordneten des Deutschen Bundestages und Bundesministerien zu Fragen im Zusammenhang mit der Verantwortung Deutschlands nach der Anerkennung des Völkermords an den Jesidinnen und Jesiden, einschließlich Angelegenheiten bezüglich Aufenthaltsrechten und langfristigen Schutzwegen in Deutschland.
Darüber hinaus setzt sich die Organisation für ein stärkeres internationales Engagement Deutschlands und anderer Staaten ein, um Bemühungen um Rechenschaftspflicht, die Anerkennung von Gräueltaten und den Schutz von Überlebenden in Konflikt- und Postkonfliktsituationen zu unterstützen. Weitere Schwerpunkte sind die weltweite Sensibilisierung für konfliktbezogene sexualisierte Gewalt, die Förderung von überlebendenzentrierten Justiz- und Wiedergutmachungsmaßnahmen sowie die Unterstützung von Entwicklungszusammenarbeit, die von den Gemeinschaften selbst getragenen Wiederaufbau und Heilung sowie langfristige Resilienz in Postkonfliktregionen ermöglicht.
Interessenbereiche: Entwicklungspolitik; Sonstige Interessenbereiche; Integration; Asyl und Flüchtlingsschutz; Sonstiges im Bereich "Bildung und Erziehung"; Sonstiges im Bereich "Migration, Flüchtlingspolitik und Integration"
Regelungsvorhaben:
- Die Resolution zur offiziellen Anerkennung des Völkermords an den Jesiden sollte aufrechterhalten werden: Die Resolution zur offiziellen Anerkennung des Völkermords an den Jesiden, die im Januar 2023 vom Bundestag verabschiedet wurde, sollte aufrechterhalten werden. (Drucksache 20/5228)
- Änderung des Aufenthaltsstatus für Überlebende des Völkermords an den Jesiden von 2014: Die aufenthaltsrechtlichen Regelungen sollten geändert werden, um Überlebenden des Völkermords an den Jesiden von 2014 einen dauerhaften Schutzstatus in Deutschland zu gewähren, einschließlich Flüchtlings- oder humanitärem Aufenthaltsrecht. Die derzeitigen Abschiebungen von Jesiden in den Irak – insbesondere in unsichere Regionen – sollten endgültig ausgesetzt werden. Diese Änderung würde die deutsche Asylpolitik mit der formellen Anerkennung des Völkermords an den Jesiden in Einklang bringen und den Überlebenden langfristige Sicherheit und Würde garantieren.
Relationen
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