Green Biotech Europe Deutschland (GBE-D)
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Green Biotech Europe Deutschland (GBE-D)
Tätigkeit: Plattform, Netzwerk, Interessengemeinschaft, Denkfabrik, Initiative, Aktionsbündnis o. ä.
Im Auftrag des europäischen Verbandes CropLife Europe setzen sich aus dessen Mitgliedsunternehmen die Unternehmen BASF; Bayer; Corteva Agriscience und Syngenta als Green Biotech Europe Deutschland (GBE-D) für die wissenschaftsbasierte Anwendung der Pflanzenbiotechnologie in Landwirtschaft und Ernährung in Deutschland ein. GBE-D ist eine Plattform / Interessengemeinschaft ohne eigene Rechtsform. In Zusammenarbeit mit der Deutschen Industrievereinigung Biotechnologie (DIB) sowie dem Industrieverband Agrar e. V. (IVA) im Verband der Chemischen Industrie e.V. engagiert sich GBE-D für das Thema Pflanzenbiotechnologie.
Zu CropLife Europe: der europäische Verband vertritt nachhaltige Pflanzenschutzkonzepte wie chemischen und biologischen Pflanzenschutz, Digital und Precision Farming sowie Lösungen im Bereich der Pflanzenbiotechnologie (Registernummer R000604).
GBE-D setzt sich im Auftrag von Croplife für einen förderlichen und wissenschaftlich fundierten Rahmen für die Pflanzenbiotechnologie ein. Die Aktivitäten umfassen Gespräche mit Vertretern des Bundeskanzleramtes, der Bundesministerien und Mitgliedern des Deutschen Bundestages. Dabei geht es insbesondere um die Notwendigkeit von Änderungen des Rechtsrahmens für Neue Genomische Technologien (NGT) und um ein effizientes und schnelles Zulassungsverfahren für den Import von gentechnisch veränderten Pflanzen in die EU. Darüber hinaus werden Veranstaltungen zur Diskussion und zum Meinungsaustausch mit Vertretern des Bundeskanzleramtes, deutscher Bundesministerien und Abgeordneten des Deutschen Bundestages organisiert.
Interessenbereiche: Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Land- und Forstwirtschaft; EU-Gesetzgebung; Lebensmittelsicherheit; EU-Binnenmarkt; Klimaschutz; Sonstiges im Bereich "Europapolitik und Europäische Union"; Artenschutz/Biodiversität
Regelungsvorhaben:
- VERORDNUNG über mit bestimmten neuen genomischen Techniken gewonnene Pflanzen: GBE-D setzt sich dafür ein, einen förderlichen und wissenschaftlich fundierten Regulierungsrahmen für NGTs voranzutreiben: Pflanzen, die auch natürlicherweise oder durch herkömmliche Züchtung entstehen könnten, sollen wie konventionelle Pflanzen behandelt werden und von den Anforderungen der GVO-Vorschriften ausgenommen werden.(NGT- Kategorie 1).
- Zulassung zum Import genetechnisch veränderter Lebens- und Futtermittel Gentechnik-Pflanzen: Interessenvertretung gegenüber Vertretern von Bundesministerien und Abgeordneten des Bundestages durch Informationsaustausch und Organisation von Veranstaltungen zur Pflanzenbiotechnologie in Landwirtschaft und Ernährung und damit zusammenhängenden Handelsfragen. GBE-D setzt sich für ein effizientes und zügiges Zulassungsverfahren für den Import genetechnisch veränderter Lebens- und Futtermittel in die EU unter Einhaltung der gesetzlichen Fristen ein. GBE-D informiert über die Bedeutung des Imports genetechnisch veränderter Futtermittel mit hohem Eiweißgehalt für die Futtermittelkette und setzt sich für einen regelbasierten Agrarhandel ein.
Relationen
Keine Relationen.