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Rede von Martin Reichardt (AfD) – Aktuelle Stunde: Zäsur in Sachsen-Anhalt – Nicht zur

dip / rede 09.10.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Protokoll der 100. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages · TOP ZP 12: Aktuelle Stunde: Zäsur in Sachsen-Anhalt – Nicht zur.

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Rede von Martin Reichardt (AfD) – Aktuelle Stunde: Zäsur in Sachsen-Anhalt – Nicht zur Herr Präsident! Anwesende! Damen und Herren! (Dr. Hendrik Hoppenstedt [CDU/CSU]: Du meine Güte!) In Sachsen-Anhalt wurden mit demokratischen Mitteln ein Landtagspräsident und zwei Landtagsvizepräsidenten gewählt. Die gewählten Politiker sind Tobias Rausch und Dr. Hans-Thomas Tillschneider von der AfD und Carsten Borchert von der CDU. Das war ein völlig normaler Vorgang, der nichts anderes widerspiegelt als die vom Volk in freier Wahl bestimmten Mehrheitsverhältnisse, durch freie Wahlen, in denen unsere AfD, getragen von einer gigantischen Wahlbeteiligung von 77,8 Prozent und einem epochalen Ergebnis von 43,8 Prozent, nach vorne getragen wurde. Es ist ein Sieg, den wir errungen haben, meine Damen und Herren, weil unser Ministerpräsidentenkandidat, Ulrich Siegmund, Zuversicht und Hoffnung verkörperte und nicht wie Sie alle hier Altparteien, Staubigkeit, Verknöcherung und Rückschritt. (Beifall bei der AfD – Zuruf des Abg. Kassem Taher Saleh [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]) Meine Damen und Herren von Linken, Grünen und SPD, auch wenn es Ihnen nicht gefällt: Dieses Wahlergebnis ist Demokratie. Dieses Wahlergebnis ist Volksherrschaft. (Zurufe von der SPD und dem BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) Dieses Wahlergebnis ist das, was unser Grundgesetz will. (Beifall bei der AfD – Dr. Bernd Baumann [AfD]: Genau!) Das, was Sie, meine Damen und Herren von Linken, Grünen und SPD aus dieser demokratischen Willensbildung gemacht haben, sagt viel mehr über Sie selbst als über irgendjemanden sonst aus. Da war zunächst die würdelose Rede der Landesvorsitzenden der Linken, von Angern. Sie verglich allen Ernstes demokratisch gewählte Volksvertreter mit NS- Politikern und schämte sich auf der anderen Seite nicht, die ruchlose kommunistische Demokratieverächterin Clara Zetkin zum Zeugen Ihrer vermeintlich demokratischen Gesinnung anzuführen. Dümmer und geschichtsvergessener geht es überhaupt nicht, meine Damen und Herren. Da waren Spitzenpolitiker der Grünen wie Sziborra- Seidlitz, die einen demokratischen Politiker mit NS- Größen gleichsetzen und gleichzeitig mit Typen ins Bett gingen oder sie beschäftigten, die in den von Ihnen vielbeschworenen Baseballschlägerjahren als Nazis durchs Land gezogen sind, frei nach dem Motto: Wer einmal mitner Grünen pennt, wird Antifa-Establishment. (Isabelle Vandre [Die Linke]: Was ist denn das für eine Aussage? – Britta Haßelmann [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Hier spricht der Landesvorsitzende von Sachsen-Anhalt! Raus hier! – Zurufe vom BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und von der Linken) Meine Damen und Herren, das ist beschämend. Ebenso beschämend war das Verhalten der SPD. Die SPD-Politikerin Pähle übergab unserem Landtagspräsidenten Rausch eine weiße Rose. Sie unternahm damit den geschichtsvergessenen Versuch, die vaterlandslose heutige SPD in die Tradition patriotischer Widerstandskämpfer zu stellen. (Britta Haßelmann [BÜNDNIS 90/DIE GRÜ- NEN], an die CDU/CSU gewandt: CDU, hört genau zu! Herr Willsch, vor Ihrer nächsten Rede: Der ist Landesvorsitzender in Sachsen- Anhalt!) Tatsächlich würde die heutige Sozialdemokratie die mutigen Frauen und Männer der Weißen Rose heute als Nazis und Rechtsextreme verunglimpfen und beleidigen. (Beifall bei der AfD – Zurufe vom BÜND- NIS 90/DIE GRÜNEN – Britta Haßelmann [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN], an die CDU/ CSU gewandt: Hören Sie sich das an!) Hier zwei Zitate der Weißen Rose, die Sie sich gerne anhören können: Für uns gibt es kein höheres Ziel als die „innere Erneuerung des deutschen Geistes“. Es geht um die „Rettung der deutschen Ehre“. (Britta Haßelmann [BÜNDNIS 90/DIE GRÜ- NEN], an die CDU/CSU gewandt: Herr Müller, hören Sie sich das an!) Nehmen Sie von der Sozialdemokratie also nicht Menschen für sich in Anspruch, die Sie zutiefst verachten, meine Damen und Herren.

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