Schriftliche Frage 163 von Nicole Gohlke (DIE LINKE): Wie ist der aktuelle Planungs- und Umsetzungsstand des barrierefreien Ausbaus des Bahnhofs Cham (Oberpfalz) (bitte auch angeben, welche Krit…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 5. Oktober 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr.
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Schriftliche Frage 163 von Nicole Gohlke (DIE LINKE): Wie ist der aktuelle Planungs- und Umsetzungsstand des barrierefreien Ausbaus des Bahnhofs Cham (Oberpfalz) (bitte auch angeben, welche Krit…
Frage 163 (Nicole Gohlke, Die Linke):
Wie ist der aktuelle Planungs- und Umsetzungsstand des barrierefreien Ausbaus des Bahnhofs Cham (Oberpfalz) (bitte auch angeben, welche Kriterien der Barrierefreiheit aktuell erfüllt werden und welche konkrete Bauplanungen es gibt), und welche Gründe sind dafür ausschlaggebend, dass die Inbetriebnahme derzeit noch offen ist, obwohl nach aktuellem Stand keine technischen oder zeitlichen Abhängigkeiten zum BVWP- Projekt der Ausbaustrecke Nürnberg-Furth im Wald bestehen (bitte auch geplanten Baubeginn angeben)?
Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Ulrich Lange vom 9. Oktober 2026:
Nach Auskunft der DB InfraGO AG befindet sich der barrierefreie Ausbau des Bahnhofs Cham am Beginn der Leistungsphase 3 (Entwurfsplanung). Die vorgesehenen Maßnahmen dienen der Herstellung eines barrierefreien Zugangs zu den Verkehrsanlagen des Bahnhofs und der Erhöhung der Bahnsteige. Der Baubeginn für den barrierefreien Ausbau des Bahnhofs Cham ist für das Frühjahr 2030 vorgesehen. Die bauliche Umsetzung soll innerhalb eines Jahres erfolgen. Derzeit ist der Hausbahnsteig (Gleis 1 und 1a) stufenfrei erreichbar. Der Mittelbahnsteig (Gleis 2 und 3) ist nicht stufenfrei erreichbar. Alle Bahnsteige entsprechen mit einer Höhe von 38 cm nicht den Anforderungen für einen barrierefreien Einstieg in die Züge. Die Entwurfsplanung wird unter Berücksichtigung verschiedener Parallelprojekte der DB InfraGO AG erarbeitet. Hierzu zählen insbesondere Maßnahmen im Oberbau sowie die geplante Erneuerung der Eisenbahnüberführung „Forstamtstraße“, die maßgeblichen Einfluss auf die Planungen zum barrierefreien Ausbau haben. Zum BVWP-Projekt „Ausbaustrecke Nürnberg–Furth im Wald“ sind derzeit keine technischen oder terminlichen Abhängigkeiten bekannt, die einer Realisierung des barrierefreien Ausbaus entgegenstehen würden.
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