Zustand und Ausbau der Bahninfrastruktur im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf (Antwort zu Drs. 21/6079)
Text
Zustand und Ausbau der Bahninfrastruktur im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf (Antwort zu Drs. 21/6079)
Deutscher Bundestag Drucksache 21/6518
21. Wahlperiode 15.06.2026
Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Matthias Gastel, Andreas
Audretsch, Dr. Moritz Heuberger, weiterer Abgeordneter und der Fraktion
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
– Drucksache 21/6079 –
Zustand und Ausbau der Bahninfrastruktur im Berliner Bezirk Marzahn-
Hellersdorf
V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Die Bahninfrastruktur ist ein wichtiger Bestandteil eines funktionierenden
Nahverkehrs in Berlin. Der Zustand der Bahninfrastruktur entspricht häufig
nicht den Erwartungen an eine akzeptable Aufenthaltsqualität. Wesentliche
Teile der Bahninfrastruktur sind nach Ansicht der Fragestellenden in keinem
zufriedenstellenden Zustand. Die Verantwortung zum Erhalt der
Schieneninfrastruktur liegt vor allem bei der Deutschen Bahn (DB) InfraGO AG.
Nicht in allen Bezirken Berlins besteht ein Anschluss an Regionalverkehre.
Der Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf etwa hat trotz vorhandener
Regionalverkehrslinien bisher keinen Anschluss an diesen.
1. Was sind die Zustandsnoten für die Bahnhöfe im Bereich des Berliner
Bezirks Marzahn-Hellersdorf jeweils (bitte für die aktuellste
Datenerhebung auflisten)?
Nach Angaben der Deutschen Bahn AG (DB AG) lauten die Zustandsnoten wie
folgt.
Bahnhofnummer
Land
Regionalbereich
Bahnhofsmanagement Bahnhof Note
2025
28 Berlin Ost Berlin Regional- und S-Bahnhöfe Ahrensfelde 3,48
547 Berlin Ost Berlin Regional- und S-Bahnhöfe Berlin-Kaulsdorf 3,41
551 Berlin Ost Berlin Regional- und S-Bahnhöfe Berlin-Mahlsdorf 3,27
553 Berlin Ost Berlin Regional- und S-Bahnhöfe Berlin-Marzahn 3,06
1944 Berlin Ost Berlin Regional- und S-Bahnhöfe Berlin-Friedrichsfelde
Ost
3,74
4027 Berlin Ost Berlin Regional- und S-Bahnhöfe Berlin Mehrower Allee 3,50
Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Verkehr
vom 15. Juni 2026 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
Bahnhofnummer
Land
Regionalbereich
Bahnhofsmanagement Bahnhof Note
2025
4976 Berlin Ost Berlin Regional- und S-Bahnhöfe Berlin Poelchaustraße 3,25
5122 Berlin Ost Berlin Regional- und S-Bahnhöfe Berlin Raoul-Wallenberg-
Straße
2,93
2. Welche Infrastrukturmaßnahmen sind im Bereich des Bahnhofs
Ahrensfelde an den Regionalbahn- sowie S-Bahn-Gleisen geplant, und bis wann
sind diese jeweils abgeschlossen?
Nach Angaben der DB AG wird in der Fernbahn die Stellwerkstechnik bis
Ende 2028 erneuert. Im Zuge der Maßnahme wird das Enden und Wenden von
Zügen in Ahrensfelde Friedhof ermöglicht. Zwischen den Bahnhöfen
Springpfuhl und Ahrensfelde sind mittelfristig zahlreiche Gleise und Weichen für die
Erneuerung eingeplant. Die Maßnahmen werden voraussichtlich bis zum Jahr
2032 umgesetzt.
3. Welche Maßnahmen zur Erhöhung der Kapazitäten für abgestellte
S-Bahn-Züge sind im Bahnhof Ahrensfelde geplant (bitte auflisten sowie
die geplante Fertigstellung nennen)?
Nach Angaben der DB AG wird durch das Programm i2030 die Erweiterung
des Nebengleises 333 auf eine Kapazität von bis zu drei Vollzügen untersucht.
Die Überleitverbindung bleibt erhalten. Die Maßnahme ist bis zur
Leistungsphase (Lph) 2 finanziert und eine Inbetriebnahme ggf. bis voraussichtlich 2036
geplant.
4. Ist ein Ausbau des Bahnhofs für eine Taktverdichtung der Regionalbahn
(RB) 24 geplant, und wenn ja, was sind die geplanten Maßnahmen (bitte
auflisten sowie die geplante Fertigstellung nennen)?
Im Dezember 2024 wurde für die Strecke nach Werneuchen durch die Länder
Berlin und Brandenburg eine Taktverdichtung auf einen 30-min-Takt bestellt
und umgesetzt. Eine weitere Taktverdichtung zwischen Berlin Ostkreuz und
Werneuchen auf einen 20-min-Takt ist im Landenahverkehrsplan 2023–2027
des Landes Brandenburg verankert. Im Ausschreibungsnetz Ostbrandenburg,
dem die RB 25 zugeordnet ist und das eine Laufzeit von Dezember/2024 bis
Dezember/2036 aufweist, ist diese weitere Taktverdichtung noch nicht
Vergabegegenstand (die DB AG geht davon aus, dass sich die Frage auf den Bahnhof
Ahrensfelde und die RB 25 bezieht). Eine Bewertung des Infrastrukturbedarfs
für einen 20-min-Takt wurde seitens Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg
(VBB)/Länder Berlin und Brandenburg bei der DB InfraGO AG bisher nicht
beauftragt.
5. Welche Maßnahmen zur Schaffung einer weiteren Unterführung sind im
Bahnhof Ahrensfelde geplant, und bis wann ist die Umsetzung dieser
Maßnahmen geplant?
Nach Angaben der DB AG ist eine Personenüberführung vorhanden. Eine
weitere Personenüberführung oder eine zusätzliche Unterführung sind nicht
geplant.
6. Welche Maßnahmen sind geplant zur Reduzierung der negativen Folgen
der Taubenbevölkerung im Bahnhof Ahrensfelde, und ist der Bau eines
Taubenschlags geplant (wenn nein, bitte begründen)?
Nach Angaben der DB AG wurde eine fachgerechte Vergrämung an den
Stationen der DB InfraGO AG zum Schutz der Reisenden umgesetzt. In Einzelfällen
wurden Maßnahmen zur Populationsregulierung umgesetzt. Aufgrund
negativer Erfahrungen, der nicht nachweisbaren Wirksamkeit sowie zusätzlicher
Risiken und Kosten sieht die DB InfraGO AG den Aufbau von Taubenschlägen in
Bahnhofsnähe kritisch.
7. Was ist der Zeitplan zur Errichtung eines Halts für den Regionalverkehr
in Springpfuhl?
Nach Angaben der DB AG liegt der DB InfraGO AG noch keine Bestellung
vom Land Berlin bezüglich der Errichtung eines Halts für den Regionalverkehr
vor.
8. In welcher Höhe sind Finanzierungsvereinbarungen für den Plan bzw.
Bau geschlossen?
Eine Finanzierungsvereinbarung ist noch nicht abgeschlossen.
9. Welcher Zeitplan wird aktuell zur Umsetzung der Nahverkehrstangente
verfolgt, und welche Leistungsphasen sind aktuell in welcher Höhe
finanziert?
28. Welche Planungsphasen der Nahverkehrstangente sind finanziert (bitte
ggf. jeweils in Einzelabschnitten angeben)?
Die Fragen 9 und 28 werden gemeinsam beantwortet.
Nach Angaben der DB AG ist die Nahverkehrstangente in einen Nord- und
einen Südabschnitt getrennt. Der nördliche Teil umfasst den Bereich von
Wartenberg über das Karower Kreuz bis zum Lückenschluss nach Schönerlinder
Straße an die Strecke 6009. Die Finanzierung umfasst die Leistungsphasen 1/2
bzw. für den Teilabschnitt von Wartenberg bis Sellheimbrücke die
Leistungsphasen 3/4. Die Höhe der ausgereichten Planungsmittel umfasst ca. 41 Mio.
Euro. Bei weiterer Folgefinanzierung erfolgen die Inbetriebnahmen ab Mitte
der 2030er-Jahre.
Der südliche Teil umfasst den Abschnitt von Springpfuhl bis zum Grünauer
Kreuz. Die Finanzierung umfasst die Leistungsphase 1 und ist im „i2030
Finanzierungsvertrag Lph 0/1“ enthalten. Ein Zeitplan zur Inbetriebnahme kann
aufgrund der frühen Planungsphase noch nicht benannt werden.
10. Welche Instandhaltungs- bzw. Ersatzmaßnahmen zur Verbesserung des
Dachs auf dem bestehenden Bahnsteig in Springpfuhl sind geplant, und
bis wann sind diese Arbeiten abgeschlossen (bitte Zeitplan begründen)?
Nach Angaben der DB AG haben die Stützen des Bahnsteigdachs am Bahnhof
Springpfuhl im Rahmen der turnusmäßigen Bauwerksüberprüfungen
Auffälligkeiten im Bodenbereich aufgewiesen. Im Ergebnis dieser Problematik hat sich
die DB InfraGO AG für den Teilrückbau des Bahnsteigdachs entschieden, um
somit einerseits die Standsicherheit und andererseits einen ausreichenden
Wetterschutz in den noch überdachten Flächen des Bahnsteigs zu gewährleisten.
Die Durchführung einer Grunderneuerung der Verkehrsstation inklusive
Dachstützen und -haut soll Ende der 2020er-/Anfang der 2030er-Jahre erfolgen.
11. Plant die Deutsche Bahn AG die Errichtung einer PV-Anlage (PV =
Photovoltaik) im Rahmen der Sanierung des Bahnhofsdach in Springpfuhl,
und wenn ja, wie ist der Zeitplan?
Die DB AG plant, dass auf dem kompletten neuen Dach Photovoltaik errichtet
und auf dem westlichen Zugangsgebäude ein Gründach errichtet werden soll.
Aktuell prüft die DB InfraGO AG Ersatzmaßnahmen wie z. B. zusätzliche
Wetterschutzhäuser in den Lücken des Dachs für die Übergangszeit.
12. Welche Pläne zur Schaffung einer zweiten Querungsmöglichkeit der
Gleise sowie eines zweiten Zugangs zum Bahnsteig bestehen im Bereich
Kaulsdorf, und wie ist der Zeitplan zur Umsetzung?
Nach Angaben der DB AG ist geplant, die Personenüberführung über die
Gleisanlagen in südlicher Richtung zu verlängern. Geplant ist in dem
Zusammenhang, auch auf der südlichen Seite einen weiteren Aufzug zu errichten. Die
Aufgabenstellungen und das Lastenheft sind erstellt, mit einer Umsetzung ist
Anfang der 2030er-Jahre zu rechnen.
13. Welche Pläne zum Ersatz des höhengleichen Bahnübergangs für
Radfahrer und Fußgänger angesichts der langen Schließzeiten sind im Bereich
des Bahnhofs Biesdorf geplant, und wie ist der Zeitplan zur Umsetzung?
Nach Angaben der DB AG entspricht der vorhandene Bahnübergang dem
Regelwerk und gewährleistet die sichere Verkehrsabwicklung im Bereich der
Kreuzung zwischen Straße und Eisenbahn. Im Rahmen des Programms i2030
werden u. a. der zweigleisige Ausbau und die Elektrifizierung der Ostbahn
untersucht. Durch die Erhöhung des Betriebsprogramms ändern sich die
betrieblichen Anforderungen und voraussichtlich die Schließzeiten. Erfolgt die
Überführung des Projekts Ostbahn in die Lph 2, werden die Regelkonformität des
BÜ und ggf. Erweiterungs- und Ersatzmaßnahmen gemäß
Eisenbahnkreuzungsgesetz (EKrG) untersucht.
14. Können Finanzmittel des Bundes zur Beseitigung von
Eisenbahnkreuzungen zur Beseitigung dieses Bahnübergangs für Fußgängerinnen und
Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer eingesetzt werden, und
wenn nein, warum nicht?
Gemäß § 13 Absatz 2 EKrG beteiligt sich der Bund bei Straßen in kommunaler
Baulast mit 50 Prozent der kreuzungsbedingten Kosten an der Beseitigung von
Bahnübergängen und dem Bau von Über- bzw. Unterführungen. Voraussetzung
dafür ist, dass die Anforderungen des EKrG erfüllt sind. Hierzu zählt unter
anderem, dass ein Erfordernis aus Gründen der Sicherheit oder Abwicklung des
Verkehrs unter Berücksichtigung der übersehbaren Verkehrsentwicklung gemäß
§ 3 EKrG besteht.
15. Welche Möglichkeiten zur Schaffung eines barrierefreien Zugangs der
Westseite des Haltepunkts Raoul-Wallenberg-Straße wurden geprüft, und
welche Maßnahmen sind in Umsetzung (bitte Zeitplan nennen)?
Die DB InfraGO AG ist mit der Herstellung der Barrierefreiheit am westlichen
Zugang des Bahnhofs Raoul-Wallenberg-Straße beauftragt. Sobald die
Finanzierung gesichert ist, wird die DB InfraGO AG die Planung des Projekts
beginnen. Zur Ausgestaltung des neuen Zugangs und zum Umsetzungszeitraum wird
die DB InfraGO Auskunft geben, sobald die Planungen aufgenommen wurden.
16. Welche Pläne zur Wiedererrichtung der südlichen Fußgängerbrücke für
den S-Bahnhof Marzahn sind in Umsetzung?
Die Umsetzung eines zweiten Zugangs wird nach dem jetzigen Planungsstand
voraussichtlich Mitte der 2030er-Jahre beginnen.
17. Wie ist der Planungsstand des Regionalbahnhofs Marzahn, und für
welche Leistungsphasen sind Finanzierungsvereinbarungen geschlossen
worden?
18. Bis wann wird der Regionalbahnhof Marzahn voraussichtlich in Betrieb
genommen?
Die Fragen 17 und 18 werden gemeinsam beantwortet.
Nach Angaben der DB AG ist das Projekt Marzahn „Neubau
Regionalbahnsteig“ in der Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung (LuFV) 8.7 verankert.
Ziel ist es, durch den Ausbau zu einem Kreuzungsbahnhof alle Halte der RB 25
im 30-Minuten-Takt zu ermöglichen. Es sind noch keine
Finanzierungsvereinbarungen geschlossen worden. Nach Angaben der DB AG ist eine Aussage
zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme derzeit nicht möglich.
19. Welche Maßnahmen zur Erhöhung der Abstellkapazitäten für die S-Bahn
im Bereich des Bahnhofs Marzahn sind in Umsetzung, und wie ist der
Zeitplan jeweils?
Nach Angaben der DB AG wird durch das Programm i2030 der Neubau einer
Abstellanlage mit einer Kapazität von bis zu fünf Vollzügen geplant. Die Lph 3
ist abgeschlossen. Bei gesicherter Finanzierung ist eine Inbetriebnahme bis
voraussichtlich 2033 geplant.
20. Welche Zustandsnoten haben die Eisenbahnbrücken über die
Wuhletalstraße gemäß DB-InfraGO-Zustandsbericht?
21. Welche Instandhaltungsmaßnahmen sind bei den Eisenbahnbrücken über
die Wuhletalstraße geplant?
22. Sind die Brücken ersatzbedürftig, und bis wann soll der Ersatz erfolgen?
23. Sofern ein Ersatz der Brücken erfolgt, werden kapazitätserhöhende
Maßnahmen wie die Schaffung des zweiten Regionalbahngleises
mitberücksichtigt, und wenn nein, warum nicht?
25. Wird die geplante Straßenbahnstrecke Falkenberg–Ahrensfelde bei dem
eventuellen Ersatz der Brücke sowie den weiteren Maßnahmen
berücksichtigt?
Die Fragen 20 bis 23 und 25 werden gemeinsam beantwortet.
Nach Angaben der DB AG haben die Brücken der EÜ Wuhletalstraße die
Zustandsnote 2. Angesichts des Zustands sind derzeit keine
Instandhaltungsmaßnahmen geplant.
24. Welche Pläne zur Schaffung eines S-Bahnhofs im Bereich der Brücke
gibt es, und was ist deren Umsetzungsstand?
Der DB InfraGO AG liegen weder eine Bestellung vor noch gab es dazu
detailliertere Abstimmungen zu Inhalten, Parametern oder einer konkreten
Zeitschiene.
26. Wie ist der Stand der Wirtschaftlichkeitsberechnung der
Nahverkehrstangente (sofern Einzelabschnitte bewertet wurden, bitte diese jeweils
angeben)?
Nach Angaben der DB AG liegt die Durchführung der Nutzen-Kosten-
Untersuchung (NKU) in der Verantwortung der Länder Berlin und Brandenburg.
27. Wie ist der Umsetzungsstand der Nahverkehrstangente (bitte ggf. jeweils
in Einzelabschnitten angeben)?
Nach Angaben der DB AG befindet sich das Projekt NVT Nord aktuell in der
Lph 2 und das Projekt NVT Süd aktuell in der Lph 1.
29. Was ist das nach aktuellem Stand verfolgte Betriebskonzept der
Nahverkehrstangente?
Die Nahverkehrstangente soll mit einem Zehnminutentakt der S-Bahn bedient
werden. Nach Umsetzung der Nahverkehrstangente Nord ist vorgesehen, die
Linie S75 über den heutigen Endpunkt Wartenberg hinaus zu verlängern. Ab
der neu zu schaffenden Station Bucher Straße soll die S75 den heutigen
Abschnitt der S8 im Zwanzigminutentakt übernehmen. Für die S8 ist dann ein
Umklappen nach Berlin-Buch avisiert. Mit Fertigstellung beider Abschnitte der
Nahverkehrstangente soll eine neue Linie zwischen Birkenwerder und
Flughafen BER (Zehnminutentakt im Abschnitt Bucher Str. – Flughafen BER)
eingeführt werden. Die S75 soll wieder auf Wartenberg zurückgezogen werden
und im Zwanzigminutentakt verkehren. Die heutigen Verstärkerfahrten der S75
sollen dann auf den S7-Ast (in Richtung Ahrensfelde) umgeklappt werden.
30. Bei welchen Ersatzmaßnahmen, beispielsweise von Brücken, wird die
Planung der Nahverkehrstangente bereits berücksichtigt (z. B. bei der
Allee der Kosmonauten)?
Nach Angaben der DB AG werden bei Ersatzmaßnahmen von Straßenbrücken
der Ausbaubedarf der Eisenbahninfrastruktur in der Planung berücksichtigt. Im
Zusammenhang mit der Nahverkehrstangente seien hier beispielhaft die
Bauwerke Allee der Kosmonauten, Sellheimbrücke und östliche Bucher Straßen
Brücke genannt.
31. Ist die Errichtung des Bahnhofs Biesdorfer Kreuz an der S-Bahn 5
geplant, und wie ist der Umsetzungszeitraum?
Nach Angaben der DB AG liegt der DB InfraGO AG keine Bestellung für
einen Bahnhof am Biesdorfer Kreuz vor.
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de
ISSN 0722-8333
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