Deutscher Verband für negative Emissionen
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Deutscher Verband für negative Emissionen
Tätigkeit: Wirtschaftsverband oder Gewerbeverband/-verein
Grundlagen der Arbeit des DVNE sind die Vernetzung, der Erfahrungsaustausch und die Kollaboration zwischen den Mitgliedern sowie mit externen Akteurinnen und Akteuren aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Politik. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zu stärken und die Entwicklung von Maßnahmen in Deutschland zu unterstützen, um das Netto-Null-Ziel bis 2045 zu erreichen und darüber hinaus netto-negative Emissionen zu ermöglichen.
Um die Rahmenbedingungen für negative Emissionen (Carbon Dioxide Removal, CDR) zu verbessern, unterhält der DVNE einen interfraktionellen Dialog. Mithilfe von Positionspapieren informiert der Verband über Herausforderungen und Potenziale von CDR und entwickelt Vorschläge für geeignete politische und regulatorische Maßnahmen zu deren Förderung.
Des Weiteren vernetzt der DVNE seine Mitglieder mit Politikerinnen und Politikern, um den direkten Dialog zu fördern. Es werden Fachveranstaltungen und Podien organisiert sowie Stellungnahmen und Gutachten erarbeitet und veröffentlicht und/oder an Abgeordnete sowie an die Bundesregierung übermittelt. Darüber hinaus informiert der DVNE die Öffentlichkeit und politische Entscheidungsträgerinnen und -träger kontinuierlich über Entwicklungen im Bereich negativer Emissionen.
Interessenbereiche: Immissionsschutz; Fossile Energien; Sonstiges im Bereich "Landwirtschaft und Ernährung"; Artenschutz/Biodiversität; Sonstiges im Bereich "Umwelt"; Sonstiges im Bereich "Energie"; Allgemeine Energiepolitik; Kleine und mittlere Unternehmen; Erneuerbare Energien; Wissenschaft, Forschung und Technologie; Industriepolitik; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; EU-Binnenmarkt; Land- und Forstwirtschaft; Klimaschutz; EU-Gesetzgebung
Regelungsvorhaben:
- Erreichung einer Novellierung des Hohe-See-Einbringungsgesetz: Das Hohe-See-Einbringungsgesetz in seiner aktuellen Fassung soll novelliert werden, um den Export von CO2 zum Zwecke der unterseeischen Verpressung und Speicherung zu erlauben. Ferner wird womöglich das generelle Verbot marinen Geoengineerings geändert.
- Langfriststrategie Negative Emissionen: Die Langfriststrategie zielt darauf ab, ein gemeinsames Verständnis über die Rolle von Negativemissions-Technologien im deutschen Klimaschutz zu erarbeiten.
Relationen
Keine Relationen.