Schriftliche Frage 52 von Dr. Anna Rathert (AfD): Arbeitet das Sekretariat der Wirtschafts- Arbeitsgruppe zu Syrien nach wie vor in Berlin, und hat sich die Bundesregierung eine Auffassung d…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 12. Oktober 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Auswärtigen Amts.
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Schriftliche Frage 52 von Dr. Anna Rathert (AfD): Arbeitet das Sekretariat der Wirtschafts- Arbeitsgruppe zu Syrien nach wie vor in Berlin, und hat sich die Bundesregierung eine Auffassung d…
Frage 52 (Dr. Anna Rathert, AfD):
Arbeitet das Sekretariat der Wirtschafts- Arbeitsgruppe zu Syrien nach wie vor in Berlin, und hat sich die Bundesregierung eine Auffassung dazu gebildet, wie hoch die Wiederaufbaukosten in Syrien sind (wenn ja, bitte auch angeben, in welcher Höhe sich Deutschland daran nach Auffassung der Bundesregierung beteiligen soll; vgl. www.sueddeutsche.de/politik/buergerkrieg-in-syri en-planen-fuer-die-stunde-null-1.1457091)?
Antwort des Staatssekretärs Dr. Bernhard Kotsch vom 12. Oktober 2026:
Den Bedarf für den Wiederaufbau Syriens beziffert die Weltbank auf rund 200 Mrd. Euro. Diese massiven Herausforderungen kann die syrische Regierung nicht allein mit der Hilfe internationaler Geber stemmen. Entscheidend für den Erfolg des Wiederaufbaus sind aus Sicht der Bundesregierung politische Stabilität und wirtschaftliches Wachstum. Deshalb müssen in Syrien schnell die Bedingungen geschaffen werden, die private Investitionen – auch aus Deutschland – begünstigen. Dies war eines der zentralen Themen der ersten Sitzung des gemeinsamen Ausschusses zur Umsetzung des deutsch-syrischen Aktionsplans im Juli diesen Jahres. Das Sekretariat der Arbeitsgruppe Wirtschaftlicher Wiederaufbau der Freundesgruppe des syrischen Volkes besteht nicht mehr.
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