Fragen für die Fragestunde der 70. Sitzung des Deutschen Bundestages am Mittwoch, dem 15. April 2026
Text
Fragen für die Fragestunde der 70. Sitzung des Deutschen Bundestages am Mittwoch, dem 15. April 2026
Deutscher Bundestag Drucksache 21/5250
21. Wahlperiode 10.04.2026
Fragen
für die Fragestunde der 70. Sitzung des Deutschen Bundestages
am Mittwoch, dem 15. April 2026
Verzeichnis der Fragenden
Abgeordnete Nummer
der Frage
Akbulut, Gökay (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39, 40
Alhamwi, Alaa, Dr.
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 14, 46
Badum, Lisa
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . 5, 12
Bär, Karl (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . 62
Brandner, Stephan (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8, 10
Brückner, Maik (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18, 53
Bünger, Clara (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30, 31
Fetsch, Thomas (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23, 24
Galla, Rainer (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32, 51
Gastel, Matthias
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 43, 66
Gesenhues, Jan-Niclas, Dr.
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . 4, 7
Görke, Christian (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . 27, 48
Hahn, Ingo, Dr. (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44, 65
Heitmann, Linda
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . 3, 45
Höchst, Nicole (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
Kaminski, Maren (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
Kellner, Michael
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 49, 50
Köktürk, Cansin (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . 58, 59
Köstering, Jan (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36, 57
Abgeordnete Nummer
der Frage
Kraft, Rainer, Dr. (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17, 20
Lay, Caren (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22, 28
Lensing, Sascha (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25, 42
Lührmann, Anna, Dr.
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 34, 52
Matzerath, Markus (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33, 35
Meyer-Soltau, Knuth (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54, 55
Michaelsen, Swantje Henrike
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 63, 64
Neuhäuser, Charlotte Antonia (Die Linke) . . . . 21, 41
Peterka, Tobias Matthias (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . 6, 61
Polat, Filiz
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 16, 29
Reichardt, Martin (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68, 69
Schattner, Bernd (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2, 11
Schmidt, Stefan
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 26, 56
Schneider, Julia
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67
Schötz, Evelyn (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Schröder, Stefan (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1, 9
Verlinden, Julia, Dr.
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 13, 15
Wagner, Johannes
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 47, 60
Verzeichnis der Geschäftsbereiche der Bundesregierung
Seite
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz,
Naturschutz und nukleare Sicherheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit . . . . . . . . . . . . . . 7
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Landwirtschaft,
Ernährung und Heimat. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wohnen,
Stadtentwicklung und Bauwesen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
Geschäftsbereich des Bundeskanzlers und des Bundeskanzleramtes . . . . 9
Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Finanzen . . . . . . . . . . . . . . . . 10
Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Geschäftsbereich des Auswärtigen Amts . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Verteidigung . . . . . . . . . . . . 17
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft
und Energie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Forschung, Technologie
und Raumfahrt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Justiz und
für Verbraucherschutz. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Bildung, Familie,
Senioren, Frauen und Jugend . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales . . . . . 21
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Umwelt,
Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit
1. Abgeordneter
Stefan Schröder
(AfD)
Welche Erkenntnisse liegen der Bundesregierung
über die Zusammensetzung und die Entwicklung
von Stoffeinträgen aus der Atmosphäre in Böden
und Gewässer in Deutschland vor, insbesondere
im Hinblick auf Schwermetalle wie Aluminium,
Barium und Strontium, und kann die
Bundesregierung ausschließen, dass über den regulären
Luftverkehr hinausgehende gezielte Einträge –
etwa im Zusammenhang mit Geoengineering-
Ansätzen – stattfinden oder geplant sind?
2. Abgeordneter
Bernd Schattner
(AfD)
Hat die Bundesregierung Kenntnis darüber, wie
sich die Wolfspopulation in den letzten zehn
Jahren entwickelt hat?
3. Abgeordnete
Linda Heitmann
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wie begründet es die Bundesregierung, dass sie
einerseits Gasbohrungen vor Borkum durch das
geplante Unitarisierungsabkommen zulassen
möchte, obwohl dies das UNESCO-Weltnaturerbe
Wattenmeer, welches als besonders empfindliches
Meeresgebiet strengem Schutz unterliegt, nach
meiner Auffassung erheblich gefährdet, und
andererseits mit dem geplanten „Gesetz zur
Einschränkung der Aufsuchung und Gewinnung von
Bodenschätzen in den geschützten Meeresgebieten
im Bereich der deutschen ausschließlichen
Wirtschaftszone und des Festlandsockels“
(Bundestagsdrucksache 21/1860) Öl- und Gasbohrungen
in Meeresnaturschutzgebieten verbieten möchte,
und wie lässt sich nach Ansicht der
Bundesregierung der Betrieb der Gasbohrungen vor Borkum
mit den besonderen Schutzanforderungen des
Wattenmeeres vereinbaren?
4. Abgeordneter
Dr. Jan-Niclas
Gesenhues
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wie will die Bundesregierung das Versprechen –
so interpretiere ich die Aussage des
Bundesministers für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und
nukleare Sicherheit Carsten Schneider in einem
Interview mit der Wochenzeitung „Die Zeit“:
„Wir werden nicht zulassen, dass die Mieter auf
höheren Heizkosten sitzen bleiben, weil die
Vermieter Gas- und Ölheizungen einbauen. Denn
eines zeichnet sich doch ab: Wer heute noch auf
Gas- und Ölheizungen setzt, produziert langfristig
hohe Betriebskosten.“ – einhalten, Mieterinnen
und Mieter vor Preissteigerungen beim Heizen zu
schützen, wenn gleichzeitig die Verfügbarkeit von
Biomasse für die in den Eckpunkten für das
Gebäudemodernisierungsgesetz vorgesehene
Grüngasquote aufgrund der Flächenkonkurrenz selbst
vom Bundesumweltminister in demselben
Interview infrage gestellt wird (www.zeit.de/2026/13/c
arsten-schneider-umweltminister-
heizungsgesetzerneuerbare-energien)?
5. Abgeordnete
Lisa Badum
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wie hoch beziffert die Bundesregierung die
Emissionslücke im Jahr 2030 (Punktlücke in Millionen
Tonnen CO2-Äquivalenten), die durch das
Klimaschutzprogramm 2026 geschlossen werden soll?
6. Abgeordneter
Tobias Matthias
Peterka
(AfD)
Welche Hauptgründe sieht der Bundesminister für
Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare
Sicherheit Carsten Schneider in der von ihm
Medienberichten zufolge angeführten „Reaktanz
gegen staatliche Maßnahmen“ mit Blick auf die
Klimaschutzpolitik der Bundesregierung (vgl.
www.tagesspiegel.de/politik/absolute-vorfahrt-fu
r-erneuerbare-carsten-schneider-erteilt-atomdebatt
e-eine-absage-15373362.html, abgerufen am
19. März 2026)?
7. Abgeordneter
Dr. Jan-Niclas
Gesenhues
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wie sieht die Bundesregierung die Vereinbarkeit
ihres Gesetzentwurfs zur Novellierung des
Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes mit der Aarhus-
Konvention und dem Europarecht?
8. Abgeordneter
Stephan Brandner
(AfD)
Was sind die fünf größten Herausforderungen für
das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz,
Naturschutz und nukleare Sicherheit (bitte
begründen)?
9. Abgeordneter
Stefan Schröder
(AfD)
Wie beabsichtigt das Bundesministerium für
Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare
Sicherheit sicherzustellen, dass Maßnahmen zur
Reduktion von CO2-Emissionen im Verkehrssektor
technologieoffen gestaltet werden und weder zu
einer einseitigen Benachteiligung von Fahrzeugen
mit Verbrennungsmotor noch zu
unverhältnismäßigen Belastungen für Bürger sowie den
Industriestandort Deutschland führen?
10. Abgeordneter
Stephan Brandner
(AfD)
Welche Schwerpunkte plant der Bundesminister
für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und
nukleare Sicherheit Carsten Schneider in seiner
Amtszeit zu setzen, und inwieweit will er sich
dabei von seiner Amtsvorgängerin unterscheiden?
11. Abgeordneter
Bernd Schattner
(AfD)
Wie möchte die Bundesregierung die nukleare
Sicherheit in Deutschland sicherstellen?
12. Abgeordnete
Lisa Badum
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Plant die Bundesregierung in ihrer
Treibhausgasminderungswirkung quantifizierbare
Einzelmaßnahmen als Reaktion auf die Feststellung des
Expertenrats für Klimafragen, dass das
Klimaschutzprogramm den Anforderungen des § 9 des
Bundes-Klimaschutzgesetzes nicht genügt und keine
nennenswerte progressive Verteilungswirkung
aufweist, obwohl die Dringlichkeit für eine
soziale Flankierung weiter zunehme (https://experte
nrat-klima.de/fileadmin/ERK/Berichte/ERK202
6_Stellungnahme-Entwurf-Klimaschutzprogram
m-2026.pdf), und wenn ja, welche, und bis wann
wird sie einen entsprechend überarbeiteten
Entwurf vorlegen?
13. Abgeordnete
Dr. Julia Verlinden
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wann wird das Grundwasser-
Echtzeitentnahmemonitoring zum Schutz des Grundwassers vom
Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz,
Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN)
fertig sein, und wann wird das BMUKN die
Dokumentationspflicht über die tatsächlich
getätigten Wasserentnahmen (Wasserregister)
einführen?
14. Abgeordneter
Dr. Alaa Alhamwi
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wie erklärt die Bundesregierung die Prognose im
Klimaschutzprogramm, dass durch die Schaffung
des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GMG) der
Trend zu einem Anstieg des Absatzes von
Wärmepumpen fortgesetzt und verstärkt wird (www.b
undesumweltministerium.de/fileadmin/Daten_B
MU/Download_PDF/Klimaschutz/klimaschutzpro
gramm_2026_bf.pdf, S. 26), insbesondere vor
dem Hintergrund, dass die Eckpunkte zum GMG
vorsehen, dass weiterhin Öl- und Gasheizungen
eingebaut werden können und die 65-Prozent-
Vorgabe zum Heizen mit erneuerbaren Energien
aus § 71 des aktuell geltenden
Gebäudeenergiegesetzes gestrichen werden soll?
15. Abgeordnete
Dr. Julia Verlinden
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche Regelungen in „befristeten
Engpassgebieten“ sind aus Sicht des
Bundesumweltministeriums sinnvoll, um die Synchronisation von
Windkraft und Netzausbau zu verbessern (wie auf
Seite 24 des Klimaschutzprogramms der
Bundesregierung vorgesehen), angesichts der Aussage
des Bundesumweltministers Carsten Schneider
auf der Pressekonferenz zur Vorstellung des
Klimaschutzprogramms, dass die Pläne zu einem
Redispatchvorbehalt in Engpassgebieten bei Netzen
„kein Konsens in der Bundesregierung sind“
(www.ardmediathek.de/video/phoenix-vor-ort/vor
stellung-klimaschutzprogramm-2026/phoenix/Y3
JpZDovL3Bob2VuaXguZGUvNTE4NjYxMg ab
24:35), und wie soll bei der Ausgestaltung der
„befristeten Engpassgebiete“ sichergestellt
werden, dass die Ausbauziele der Windkraft nicht
gefährdet werden?
16. Abgeordnete
Filiz Polat
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Setzt sich die Bundesregierung auf europäischer
Ebene für umfassende Sanktionen gegen
Russland auch auf dem Atomsektor ein, und wenn ja,
wie, und teilt die Bundesregierung die Auffassung
von Prof. Dr. Gerhard Roller in seinem Gutachten
„Berücksichtigung der Belange der inneren und
äußeren Sicherheit der Bundesrepublik
Deutschland im Rahmen des Versagungsermessens nach
§ 7 Abs. 2 AtG“, dass ein stärkerer Einfluss von
Rosatom auf die Advanced Nuclear Fuels GmbH
dazu führen könnte, dass auf Personen Einfluss
oder Zwang ausgeübt wird, einen Beitrag zu
leisten, um den militärischen Zielen Russlands zu
dienen (www.bundesumweltministerium.de/filead
min/Daten_BMU/Download_PDF/Nukleare_Sich
erheit/gutachten_brennelemente_lingen_bf.pdf)?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
Gesundheit
17. Abgeordneter
Dr. Rainer Kraft
(AfD)
Erachtet die Bundesregierung die geplante
Abschaffung der kostenlosen Mitversicherung des
Ehepartners mit dem Schutz von Ehe und Familie
nach Artikel 6 Absatz 1 des Grundgesetzes als
vereinbar, und hat die Bundesregierung prüfen
lassen, ob dieser Eingriff in das Familienmodell
der Allein- oder Hauptverdiener eine
verfassungswidrige Benachteiligung darstellt (www.welt.de/p
olitik/deutschland/article69c230f4ffcdb2ce7075bc
98/krankenkassen-bundesregierung-plant-kostenl
ose-mitversicherung-fuer-ehepartner-abzuschaffe
n.html)?
18. Abgeordneter
Maik Brückner
(Die Linke)
Wie und mit welchem konkreten Ziel wird die
Bundesregierung die Bekämpfung von HIV/AIDS
während der Diskussionen zur Reform der
globalen Gesundheitsarchitektur auf der 79. World
Health Assembly im Mai dieses Jahres in Genf
thematisieren (vgl. Antwort der Bundesregierung
auf meine Schriftliche Frage 96 auf
Bundestagsdrucksache 21/4186)?
19. Abgeordnete
Evelyn Schötz
(Die Linke)
Gab es schon einmal Honorarkürzungen im
Gesundheitsbereich, und wie bewertet die
Bundesregierung das?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
Landwirtschaft, Ernährung und Heimat
20. Abgeordneter
Dr. Rainer Kraft
(AfD)
Welche unmittelbaren Auswirkungen hat die
durch den Irankrieg gestörte
Düngemittelversorgung nach Kenntnis der Bundesregierung auf die
anstehende Frühjahrsaussaat in Deutschland, und
wie bewertet die Bundesregierung die
Versorgungssicherheit der heimischen Landwirtschaft
mit den benötigten Mengen an Stickstoff- und
Phosphatdünger (www.mena-watch.com/irankrie
g-beeintraechtigt-duengemittel/)?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
21. Abgeordnete
Charlotte Antonia
Neuhäuser
(Die Linke)
Wie hoch war nach Kenntnis der Bundesregierung
der prozentuale Anteil der ODA-Mittel (ODA =
Official Development Assistance, deutsch:
Öffentliche Entwicklungsleistungen) zur
Unterstützung der Ukraine gegen den russischen
Angriffskrieg und seine Folgen an der gesamten ODA-
Quote in den Jahren 2021, 2023, 2024, 2025
(www.oecd.org/en/data/insights/data-explainers/2
026/04/a-historic-decline-in-foreign-aid-prelimina
ry-2025-oda-data.html), und wie hoch war der
prozentuale Anteil der Mittel des
Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und
Entwicklung (BMZ) zur Unterstützung der
Ukraine gegen den russischen Angriffskrieg und seine
Folgen an den gesamten BMZ-Mitteln in den
Jahren 2021, 2023, 2024, 2025?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen
22. Abgeordnete
Caren Lay
(Die Linke)
Wie haben sich die Baukosten für Wohnungen in
den sieben größten Städten Deutschlands nach
Kenntnis der Bundesregierung in den letzten zehn
Jahren entwickelt, und welchen Anteil daran
haben jeweils die Baulandkosten (bitte jeweils die
absoluten Kosten und den Anteil der
Baulandkosten an den Baukosten angeben)?
23. Abgeordneter
Thomas Fetsch
(AfD)
Wie bewertet die Bundesregierung die im
Referentenentwurf des Bundesministeriums für
Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen „Entwurf
eines Gesetzes zur Modernisierung des Städtebau-
und Raumordnungsrechts“ vorgesehenen
Regelungen in § 24 Absatz 1 Satz 1 Nummer 9
Buchstabe a) und b) des Baugesetzbuchs in Bezug auf
die jeweilige Vollzugstauglichkeit für die
Betroffenen (Gemeinde, beurkundenden Notar,
Grundstückskaufvertragsparteien) sowie im Falle von
Widerspruch und Klage gegen das ausgeübte
gemeindliche Vorkaufsrecht auf
Gemeindeverwaltung und Gerichte (www.bmwsb.bund.de/Shared
Docs/gesetzgebungsverfahren/DE/baugb-upgrade/
baugb-upgrade-entwurf.pdf?__blob=publicationFi
le&v=1)?
24. Abgeordneter
Thomas Fetsch
(AfD)
Wie praxistauglich für Gemeinden,
Verfassungsschutzbehörden, Justiz sowie Auskunftsbetroffene
ist die mit Artikel 5 des Referentenentwurfs des
Bundesministeriums für Wohnen,
Stadtentwicklung und Bauwesen „Entwurf eines Gesetzes zur
Modernisierung des Städtebau- und
Raumordnungsrechts“ vorgesehene Einführung des § 20
Absatz 1 Satz 1 Nummer 10 des
Bundesverfassungsschutzgesetzes, die den
Bundesverfassungsschutz für Zwecke der möglichen Ausübung eines
gemeindlichen Vorkaufsrechts zur Auskunft über
den Grundstückskäufer gegenüber der
vorkaufsberechtigten Gemeinde verpflichtet (www.bmws
b.bund.de/SharedDocs/gesetzgebungsverfahren/D
E/baugb-upgrade/baugb-upgrade-entwurf.pdf?__b
lob=publicationFile&v=1)?
Geschäftsbereich des Bundeskanzlers und
des Bundeskanzleramtes
25. Abgeordneter
Sascha Lensing
(AfD)
Worin begründen sich die abweichenden
Aussagen des Bundeskanzlers Friedrich Merz in
Bezug auf die Rückkehr von 80 Prozent der Syrer,
wobei er zuerst die Erwartung äußerte, dass „rund
80 Prozent“ der in Deutschland lebenden Syrer in
ihre Heimat zurückkehren sollten, um dies am
Folgetag dahingehend zu relativieren, dass es der
syrische Präsident, Ahmed al-Scharaa, war, der
die Zahl von 80 Prozent Rückkehrern genannt
haben soll, und wie passt die zweite Ausführung des
Bundeskanzlers zu der Aussage des syrischen
Präsidenten, der in einem Interview in London der
Darstellung von Merz widersprach und erklärte:
„Tatsächlich ist die Aussage etwas übertrieben.
Ich habe das nicht gesagt. Es wurde von anderen
gesagt, vom Herrn Bundeskanzler“ (https://apoll
o-news.net/diaspora-ist-ein-strategisches-gut-syris
cher-aussenminister-legt-in-rueckfuehrungsdebatt
e-nach/)?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums
der Finanzen
26. Abgeordneter
Stefan Schmidt
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche Schlussfolgerungen zieht die
Bundesregierung aus dem Urteil des Bundesgerichtshofs
vom 10. Dezember 2025 (Az. IV ZR 34/25),
wonach eine Klausel in Allgemeinen
Versicherungsbedingungen einer fondsgebundenen
Rentenversicherung nach dem Altersvorsorgeverträge-
Zertifizierungsgesetz (AltZertG), die dem Versicherer
eine einseitige Herabsetzung des Rentenfaktors
bei geänderten Umständen ermöglicht, ohne eine
spätere Wiederheraufsetzung bei Verbesserung
der Umstände vorzusehen, unwirksam ist (§ 307
des Bürgerlichen Gesetzbuches), und sieht die
Bundesregierung aufgrund dieses Urteils
Anpassungsbedarf im Versicherungsvertragsgesetz
(VVG), um Rechtssicherheit für
Anpassungsmechanismen zu schaffen (bitte begründen)?
27. Abgeordneter
Christian Görke
(Die Linke)
Warum strebt der Bundesminister der Finanzen
Lars Klingbeil eine europäische Gesetzgebung für
eine Übergewinnsteuer für Energieunternehmen
statt einer rein nationalen Gesetzgebung an
(www.deutschlandfunk.de/deutschland-und-weite
re-laender-fordern-eu-zur-pruefung-von-ueberge
winnsteuer-auf-102.html), auch vor dem
Hintergrund der Tatsache, dass im Jahr 2022 mehrere
EU-Staaten schon vor der damaligen EU-
Gesetzgebung (EU-Energiekrisenbeitrag) rein nationale
Steuern beschlossen hatten (www.bundestag.de/re
source/blob/905070/0119730bb5bd9cd35f7ac7e6
014d8e27/WD-4-074-22-pdf-data.pdf)?
28. Abgeordnete
Caren Lay
(Die Linke)
In wie vielen bundeseigenen Wohnungen mit
Pflicht zur verbrauchsabhängigen Abrechnung
von Heiz- und Warmwasserkosten wird, statt mit
Wärmemengenzähler zu messen, der anteilige
Wärmeverbrauch berechnet, und wie viele davon
liegen in den Städten Bonn oder Berlin?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums des
Innern
29. Abgeordnete
Filiz Polat
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wie viele syrische Staatsangehörige mit
humanitärem Aufenthaltstitel in Deutschland erfüllen
nach Auffassung der Bundesregierung die
Voraussetzungen, in einen anderen Aufenthaltstitel zu
wechseln, und in wie vielen Fällen sind syrische
Staatsangehörige seit Januar 2025 in einen
anderen Aufenthaltstitel gewechselt (bitte die
jeweiligen Aufenthaltstitel angeben)?
30. Abgeordnete
Clara Bünger
(Die Linke)
Wie viele afghanische Personen (Stammpersonen
und Familienangehörige) mit einer erloschenen
bzw. noch gültigen Aufnahmeerklärung nach § 22
bzw. § 23 des Aufenthaltsgesetzes werden aktuell
in Pakistan bzw. Afghanistan noch von der
Bundesregierung unterstützt (bei der Unterbringung
und Versorgung, etwa in sogenannten Safe
Houses) oder wurden in den vergangenen vier
Wochen zum Verlassen der Unterkunft aufgefordert
(bitte auch nach den vier Aufnahmeprogrammen
unterscheiden), und wie viele Gerichtsverfahren
sind im Kontext der Aufnahme von afghanischen
Personen aktuell noch anhängig (bitte
differenzieren nach dem Verwaltungsgericht Berlin,
Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg,
Verwaltungsgericht Bayreuth, Bayerischer
Verwaltungsgerichtshof, Bundesverfassungsgericht)?
31. Abgeordnete
Clara Bünger
(Die Linke)
Inwiefern war es im Einzelfall zum Schutz der
freiheitlichen demokratischen Grundordnung,
einschließlich des Gedankens der
Völkerverständigung und des friedlichen Zusammenlebens der
Völker, des Bestandes und der Sicherheit des
Bundes, der Länder sowie überstaatlicher und
internationaler Organisationen, denen die
Bundesrepublik Deutschland angehört, sonstiger Güter
der Allgemeinheit, deren Bedrohung die
Grundlagen der Existenz der Menschen berührt, von
Sachen von bedeutendem Wert und bedeutender
Vermögenswerte, deren Erhaltung im besonderen
öffentlichen Interesse geboten ist, oder des
Lebens sowie bei einer erheblichen Gefährdung im
Einzelfall der körperlichen Integrität und der
Freiheit einer Person (vgl. § 19 Absatz 3 i. V. m. § 20
Absatz 2 Satz 1 des
Bundesverfassungsschutzgesetzes), unter Berücksichtigung der beim
Deutschen Buchhandlungspreis ausgelobten
Begünstigung i. H. v. 7.500 bis 25.000 Euro erforderlich,
die über die Buchhandlungen The Golden Shop
(Bremen), Rote Straße (Göttingen) und Zur
schwankenden Weltkugel (Berlin) beim
Bundesamt für Verfassungsschutz vorliegenden
Erkenntnisse an den Beauftragten der Bundesregierung
für Kultur und Medien zu übermitteln (bitte mit
Bezug zum betroffenen Rechtsgut im Einzelnen
erläutern und begründen), und handelte es sich bei
diesen Erkenntnissen um personenbezogene
Daten, die mit nachrichtendienstlichen Mitteln
erhoben worden sind?
32. Abgeordneter
Rainer Galla
(AfD)
Welche Prüfungen nimmt die beim
Bundeskriminalamt (BKA) eingerichtete Zentrale Meldestelle
für strafbare Inhalte im Internet (ZMI), die in
ihrem Internetauftritt zu ihrer Aufgabe als
Zentralstelle gemäß § 2 des Bundeskriminalamtgesetzes
(BKAG) selbst angibt, vor der „Weiterleitung
potenziell strafrechtlich relevanter Sachverhalte an
die zuständigen Landesbehörden“ eine „Prüfung
auf strafrechtliche Relevanz sowie auf mögliche
Gefährdungsaspekte“ vorzunehmen (bka.de/DE/K
ontaktAufnehmen/KontaktBesondereThemen/Mel
destelleHetzeImInternet/meldestelle_node.html),
bei eingehenden Hinweisen konkret vor (bitte
ausführen, welche formalen und inhaltlichen
Prüfungen im Hinblick auf eine potenzielle Relevanz
aufgrund welcher Qualifikation der hiermit
befassten Personen vorgenommen werden), und
warum wurde im konkreten Fall eines Hinweises mit
Bezug auf den Artikel „Auch Sozialdemokraten
riefen ,Alles für Deutschland‘“ vom 13. Mai 2024
(achgut.com/artikel/auch_sozialdemokraten_riefe
n_alles_fuer_deutschland) das Vorliegen eines
„potenziell strafrechtlich relevanten Sachverhalts“
angenommen und der Hinweis an das
Landeskriminalamt Bayern weitergeleitet, obwohl es sich
bei dem Artikel um „ein Musterbeispiel für
staatsbürgerliche Aufklärung“ handelt (achgut.com/arti
kel/staatsschutz_verfolgt_achgut_wegen_spd_zi
tats), sodass im Hinblick auf die
Sozialadäquanzklausel in § 86a Absatz 3 i. V. m. § 86 Absatz 4
des Strafgesetzbuches eine Strafbarkeit – nach
meiner Auffassung sogar offensichtlich –
ausscheidet (bitte ausführen, aufgrund welcher
konkreter Erwägungen bzw. Prüfungen das Verfahren
an das Landeskriminalamt Bayern weitergeleitet
wurde)?
33. Abgeordneter
Markus Matzerath
(AfD)
Wurden die nach meinem Verständnis als
Mordaufrufe zu interpretierenden Aussagen auf der
sogenannten Klimademo („Exit Gas Enter Future!“)
am 20. September 2025 in Berlin, auf der
gefordert wurde, „Burn the old white men“ (deutsch:
„Verbrennt die alten weißen Männer“), also nach
meinem Verständnis, Europäer („Weiße“) zu
verbrennen, wobei diese Forderung auch in einem
Video vom Sprecher der Grünen Jugend Jakob
Blasel verbreitet wurde (www.instagram.com/jak
ob.blasel/p/DO2-zZ5CG28/) und dieses Video
von zahlreichen Verbänden und Funktionären der
Grünen und der Grünen Jugend, etwa der Grünen
Jugend Hessen, der Grünen Kreis Siegen-
Wittgenstein, der Grünen Ostallgäu, den
Landessprechern der Grünen Jugend Schleswig-Holstein, den
Landessprecherinnen der Grünen Jugend
Mecklenburg-Vorpommern, einer Landessprecherin der
Grünen Jugend Bremen, der
Landesschatzmeisterin der Grünen Jugend Hessen und weiteren
Funktionären und Bundestagsabgeordneten der
Partei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN mit einem
Herzen für „Gefällt mir“ befürwortet wurde,
wobei diese Taten nach Medienberichten der Polizei
in Berlin zur Kenntnis gelangt sind (https://instagr
am.com/p/DPBU-foEd_B), als politisch
motivierte Straftaten (PMK) durch den
Kriminalpolizeilichen Meldedienst in Fällen Politisch motivierter
Kriminalität (KPMD-PMK) erfasst, und wenn ja,
wie (bitte die durch den KPMD erfassten Daten
zu diesem Delikt mit Tatzeit, Tatort, Sachverhalt,
Tatvorwurf bzw. Zähldelikt, Phänomenbereich,
allen jemals den Taten zugeordneten
Phänomenbereichen, allen Ober- und Unterthemenfeldern,
allen Angriffszielen und ggf. einer Einstufung als
extremistisch, Datum der erstmaligen Aufnahme
der Tat in die PMK-Datenbank angeben)?
34. Abgeordnete
Dr. Anna
Lührmann
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wie grenzt die Bundesregierung die Arbeit der
Projektgruppe „Zentrale Stelle zur Erkennung
ausländischer Informationsmanipulation“ – kurz
ZEAM – (www.bmi.bund.de/SharedDocs/schwer
punkte/DE/desinformation-bei-bt-wahl/zeam-artik
el.html) von der „Task Force gegen
Desinformation und weitere hybride Bedrohungen“ (www.bm
i.bund.de/SharedDocs/schwerpunkte/DE/desinfor
mation/artikel-desinformation-hybride-bedrohun
g.html) ab, und wie stellt sie sicher, dass keine
Parallelstrukturen entstehen?
35. Abgeordneter
Markus Matzerath
(AfD)
Ist der Anteil von 47 Prozent Ausländern an den
wegen Mordes oder Totschlags strafrechtlich
verurteilten Personen (Zahlen für das Jahr 2024,
www-genesis.destatis.de/datenbank/online/url/af1
0409d) nach Ansicht der Bundesregierung
ebenfalls auf eine erhöhte Anzeigebereitschaft
zurückzuführen, vor dem Hintergrund, dass das
Bundeskriminalamt in seinen Ausführungen zur
Polizeilichen Kriminalstatistik 2024 zum „Vergleich der
Belastungszahlen für deutsche und nichtdeutsche
Tatverdächtige“ eine unterschiedliche
Anzeigebereitschaft behauptete („Wenn etwa Straftaten
unter Beteiligung nichtdeutscher Tatverdächtiger
mit einer höheren Wahrscheinlichkeit zur Anzeige
gebracht werden als Straftaten mit deutschen
Tatverdächtigen, kann dies ebenfalls zu höheren
Belastungszahlen in der PKS führen. Tatsächlich
gibt es Forschungsbefunde, die zeigen, dass
Straftaten, an denen Personen beteiligt sind, die als
‚migrantisch‘ oder ‚fremd‘ wahrgenommenen
werden (u. a. Nichtdeutsche), merklich häufiger
zur [sic!] angezeigt werden.“, Polizeiliche
Kriminalstatistik 2024, S. 52)?
36. Abgeordneter
Jan Köstering
(Die Linke)
Kam es seit 2021 im Rahmen von
Sicherheitsüberprüfungen zur Ablehnung von Bewerbern
bzw. zur Entlassung von Hauptamtlichen in der
Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW),
weil ein Sicherheitsrisiko aus dem Bereich des
Rechtsextremismus festgestellt wurde, und wenn
ja, in wie vielen Fällen, und welche internen
Maßnahmen bestehen nach Kenntnis der
Bundesregierung innerhalb des THW, um unter den
ehrenamtlichen Angehörigen des THW gegen Vorfälle mit
rechtsextremistischem, rassistischem oder
antisemitischem Hintergrund vorzugehen?
Geschäftsbereich des Auswärtigen Amts
37. Abgeordnete
Maren Kaminski
(Die Linke)
Wie bewertet die Bundesregierung vor dem
Hintergrund, dass Südafrika nach Medienberichten
weder am G20- noch am G7-Gipfel 2026
teilnehmen wird, ihren bisherigen Einsatz für eine
Beteiligung Südafrikas, der in der Antwort der
Bundesregierung auf meine Schriftliche Frage 62 auf
Bundestagsdrucksache 21/3236 angekündigt
wurde, und welche Maßnahmen plant die
Bundesregierung zur Stärkung und Vertiefung der
deutsch-südafrikanischen Beziehungen in dieser
Situation?
38. Abgeordnete
Nicole Höchst
(AfD)
Inwiefern berücksichtigt die Bundesregierung in
ihrer Nahost-Politik die besondere Vulnerabilität
christlicher Minderheiten im Südlibanon, die
zwischen Hisbollah-Infrastruktur und militärische
Operationen geraten, und welche konkreten
Schritte unternimmt sie, um eine weitere
Gefährdung dieser Gemeinden zu thematisieren und
deren Schutz zu fördern?
39. Abgeordnete
Gökay Akbulut
(Die Linke)
Welche Bedeutung misst die Bundesregierung
anlässlich des bevorstehenden Jahrestags am 4. Mai
der historischen Aufarbeitung des Massakers von
Dersim 1937/38 im Hinblick auf die heutige Lage
von Alevitinnen und Aleviten sowie Kurdinnen
und Kurden in der Türkei bei, und in welcher
Weise spricht sie dieses Thema gegenüber der
türkischen Regierung an?
40. Abgeordnete
Gökay Akbulut
(Die Linke)
Wie begründet die Bundesregierung, dass sie sich
in Kyjiw und Butscha nach meiner Auffassung
zurecht auf Völkerrecht und Rechenschaftspflicht
beruft (vgl. www.auswaertiges-amt.de/de/newsro
om/2762638-2762638?utm_source=chatgpt.com),
zugleich aber auf EU-Ebene am EU-Israel-
Assoziierungsabkommen festhält, obwohl Artikel 2
dieses Abkommens die Achtung der
Menschenrechte und demokratischen Grundsätze als
wesentliches Element festschreibt, sowie mit
Ägypten und Libyen in der Migrations- und
Grenzpolitik kooperiert, obwohl für Gaza und die
besetzten palästinensischen Gebiete sowie für
Ägypten und Libyen dokumentierte schwere
Menschenrechtsverletzungen und dokumentierte
Verstöße gegen rechtsstaatliche Mindeststandards
vorliegen?
41. Abgeordnete
Charlotte Antonia
Neuhäuser
(Die Linke)
Um welche konkreten Programme handelt es sich
in der Erklärung des Auswärtigen Amts zum
Abstimmungsverhalten zur UN-Resolution A/80/
L.48 (https://new-york-un.diplo.de/un-en/276264
4-2762644), bezeichnet als „[g]emeinsam
organisierte und kuratierte Ausstellungen, kulturelle
Veranstaltungen und Austauschprogramme [die]
das gesellschaftliche Bewusstsein [schärfen], […]
das gemeinsame öffentliche Engagement [
fördern], um sich mit der geteilten kolonialen
Vergangenheit und ihren Folgen bis heute
auseinanderzusetzen“, und wie hoch sind die dafür
insgesamt bereitgestellten Haushaltsmittel in den
Haushaltsjahren 2024, 2025, 2026?
42. Abgeordneter
Sascha Lensing
(AfD)
Welche konkreten Vereinbarungen wurden
anlässlich des Besuchs des syrischen Präsidenten
Ahmed al-Scharaa in Bezug auf die Rückkehr der
Syrer aus Deutschland in ihre Heimat getroffen
(bitte in diesem Zusammenhang angeben, von
welcher Zahl die Bundesregierung realistisch
ausgeht), und wie versteht bzw. begegnet die
Bundesregierung den Aussagen des syrischen
Außenministers Asaad al-Schaibani, der die Syrer in der
Diaspora als „ein strategisches nationales Gut“
bezeichnete und „jegliche Versuche der
Zwangsumsiedlung“ entschieden ablehnt (https://apollo-n
ews.net/diaspora-ist-ein-strategisches-gut-syrisch
er-aussenminister-legt-in-
rueckfuehrungsdebattenach/)?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums der
Verteidigung
43. Abgeordneter
Matthias Gastel
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Sieht die Bundesregierung den Bedarf für die
Beschaffung von neuen Lazarattzügen, und wenn ja,
bis wann ist eine solche Beschaffung geplant?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
Wirtschaft und Energie
44. Abgeordneter
Dr. Ingo Hahn
(AfD)
Welche Ursachen für die gegenwärtige
wirtschaftliche Krise in Deutschland (preisbereinigtes
Bruttoinlandsprodukt 2025: +0,2 Prozent; beantragte
Unternehmensinsolvenzen Januar bis November
2025 gegenüber dem Vorjahreszeitraum:
+10,0 Prozent; Industrieproduktion 2025
gegenüber dem Vorjahr: –1,3 Prozent;
Bruttoanlageinvestitionen 2025 gegenüber dem Vorjahr:
–0,5 Prozent) sieht die Bundesregierung im
eigenen politischen Verantwortungsbereich, und gibt
es nach Auffassung der Bundesregierung
politische Entscheidungen, die sie hätte in der
Vergangenheit anders treffen müssen, damit die
Ursachen hätten vermieden werden können, und
wenn ja, welche?
45. Abgeordnete
Linda Heitmann
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wie möchte die Bundesregierung sicherstellen,
dass keine sensiblen küstennahen und marinen
Ökosysteme beim Einsatz von CCS (Carbon
Capture and Storage, CO2-Abscheidung und -
Speicherung) oder bei der Umsetzung von RED III
(Renewable Energy Directive III, Erneuerbare-
Energien-Richtlinie III) irreversibel geschädigt
werden?
46. Abgeordneter
Dr. Alaa Alhamwi
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wie begründet die Bundesregierung, dass das
Klimaschutzprogramm nicht anmerkt, dass die
Emissionsminderungswirkung des geltenden
Gebäudeenergiegesetzes (GEG) für die
Ziellückenberechnung im Gebäudesektor herangezogen wird und
sich die Ziellücke aufgrund der in den
Eckpunkten zum Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG)
geplanten Streichung der Klimaschutzvorgaben in
den §§ 71 und 72 GEG voraussichtlich vergrößern
wird (www.oeko.de/fileadmin/oekodoc/Auswirku
ngen-GebaudeModG-Klimaziele.pdf), und wie
begründet die Bundesregierung, dass keine
äquivalente Klimaschutzvorgabe zu der 65-Prozent-
Erneuerbaren-Regel im § 71 GEG im GMG
geschaffen wird, um die Ziellücke zu verkleinern?
47. Abgeordneter
Johannes Wagner
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wie begründet die Bundesregierung, dass sie –
wie in ihrer Antwort auf meine Mündliche
Frage 46, Plenarprotokoll 21/64, dargelegt – die
Indikatoren zu Ökosystemleistungen und zu
gesamtgesellschaftlicher Wohlfahrt aus dem
Jahreswirtschaftsbericht mit der Argumentation gestrichen
habe, es gebe keine nennenswerten
Veränderungen, obwohl meiner Einschätzung zufolge
gerade eine Stagnation oder Verschlechterung dieser
Indikatoren politisch besonders
erklärungsbedürftig wäre?
48. Abgeordneter
Christian Görke
(Die Linke)
Welche Aktivitäten und Ergebnisse gab es bisher
bei der Umsetzung der im Beisein von
Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel im Jahr 2011 in
Ulaanbaatar abgeschlossenen
Rohstoffpartnerschaft zwischen Deutschland und der Mongolei
(siehe www.reuters.com/article/world/deutschlan
d-schliet-rohstoffabkommen-mit-mongolei-idUS
BEE79C05V und www.bundeswirtschaftsministe
rium.de/Redaktion/DE/Downloads/A/
abkommenzwischen-brd-und-mongolei-zusammenarbeit-roh
stoff-industrie-technologie.pdf), und was ist
seitens der Bundesregierung bzw. nach Kenntnis der
Bundesregierung diesbezüglich in den Jahren
2026, 2027 und 2028 geplant (bitte die
Maßnahmen konkret mit Datum nennen; bitte die gesamte
Antwort ggf. auf die letzten bzw. zunächst
geplanten 14 Aktivitäten bzw. Maßnahmen
beschränken)?
49. Abgeordneter
Michael Kellner
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Hat die Bundesregierung vor Auftragsvergabe
eine Einschätzung zur Unabhängigkeit der
Beratungsleistung der FGS Global Inc. (www.zei
t.de/wirtschaft/2026-03/katherina-reiche-bundesre
gierung-oeffentlichkeitsarbeit-agentur-unterstuet
zung), welche dem Investor KKR & Co. Inc.
(www.handelsblatt.com/unternehmen/dienstleiste
r/finanzinvestor-kkr-kauft-fuer-775-millionen-dol
lar-mehrheit-an-beratung-fgs-global/10005763
9.html) gehört, hinsichtlich Fragen zum Um- und
Ausbau der deutschen Energieinfrastruktur
vorgenommen, und falls ja, mit welchem Ergebnis, falls
nein, warum nicht?
50. Abgeordneter
Michael Kellner
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
In welchem Umfang sind nach Kenntnis der
Bundesregierung im März 2026 im Vergleich zu
Februar 2026 die Gaspreise gegenüber den
Strompreisen gestiegen, und welchen Beitrag haben die
erneuerbaren Energien geleistet, den Anstieg der
Strompreise ggf. zu dämpfen?
51. Abgeordneter
Rainer Galla
(AfD)
Wie hat sich angesichts der Meldung,
Unternehmensinsolvenzen befänden sich auf dem
höchstem Stand seit mehr als 20 Jahren (handelsblat
t.com/unternehmen/handel-konsumgueter/insolve
nzen-firmenpleiten-auf-hoechstem-stand-seit-meh
r-als-20-jahren/100215552.html), die Zahl der
Insolvenzanmeldungen in Deutschland im
Zeitraum 2020 bis 2026 im Hinblick auf die Anzahl
von Insolvenzen etablierter Unternehmen, die
zum Zeitpunkt der Anmeldung acht Jahre oder
länger bestanden haben, sowie im Hinblick auf
Insolvenzen mit besonders hohen
voraussichtlichen Forderungen entwickelt (bitte aufschlüsseln
nach Jahren bzw. für 2026 die Werte für das erste
Quartal angeben; hierbei zu jedem Zeitraum bitte
die Zahl der Insolvenzen von Unternehmen mit
einem Alter von mindestens acht Jahren sowie
die Zahl der Insolvenzen mit einer
Größenklasse der voraussichtlichen Forderungen von
500.000 Euro bis unter 5 Mio. Euro, 5 Mio. Euro
bis unter 25 Mio. Euro und 25 Mio. Euro und
mehr angeben)?
52. Abgeordnete
Dr. Anna
Lührmann
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche Schlussfolgerungen für eine vielfältige
Presseversorgung zieht die Bundesregierung aus
der aktuellen Umstrukturierung des Grosso-
Vertriebssystems durch die Initiative „Fit for
Future“ in der Übergangsphase und zukünftig?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Forschung,
Technologie und Raumfahrt
53. Abgeordneter
Maik Brückner
(Die Linke)
Gibt es nach Ansicht der Bundesregierung
Forschungslücken hinsichtlich der gesundheitlichen
Situation von bisexuellen Menschen im Vergleich
zu Hetero- oder Homosexuellen?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums der
Justiz und für Verbraucherschutz
54. Abgeordneter
Knuth Meyer-
Soltau
(AfD)
Wie bewertet die Bundesregierung die aktuelle
Bedrohungslage durch Cybercrime, und welche
Anpassungen im Strafrecht hält sie für
erforderlich?
55. Abgeordneter
Knuth Meyer-
Soltau
(AfD)
Wie bewertet die Bundesregierung die
Wirksamkeit der bestehenden Strafnormen gegen
Volksverhetzung und gruppenbezogene
Menschenfeindlichkeit?
56. Abgeordneter
Stefan Schmidt
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche Konsequenzen zieht die Bundesregierung
als Aufsichtsbehörde des Deutschen
Reisesicherungsfonds (DRSF) aus dem Urteil des
Landgerichts Berlin II, wonach Reiseveranstalter einen
Anspruch auf Rückzahlung zusätzlich gezahlter
Beiträge für den Deutschen Reisesicherungsfonds
(DRSF) haben (www.reisevor9.de/inside/
dertoursetzt-rueckzahlung-von-drsf-beitraegen-durch),
und inwieweit ergeben sich daraus aus Sicht der
Bundesregierung finanzielle Auswirkungen auf
das Fondsvermögen sowie auf die zukünftige
Ausgestaltung des Fonds?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Bildung,
Familie, Senioren, Frauen und Jugend
57. Abgeordneter
Jan Köstering
(Die Linke)
Haben nach Kenntnis der Bundesregierung
Organisationen des zivilen Bevölkerungs- und
Katastrophenschutzes, wie beispielsweise der
Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), das Deutsche Rote
Kreuz (DRK) oder der Deutsche
Feuerwehrverband (DFV), am Förderprogramm „Demokratie
leben!“ des Bundesministeriums für Bildung,
Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ)
teilgenommen, und wenn ja, welche, und sind
entsprechende Projekte von den derzeit geplanten
Streichungen betroffen (vgl. www.tagesschau.de/i
nland/regional/hessen/hr-politik-mit-der-kettensae
ge-bildungsstaette-anne-frank-sieht-sich-durch-ku
erzungen-existenziell-bedroht-100.html)?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit
und Soziales
58. Abgeordnete
Cansin Köktürk
(Die Linke)
Welche konkreten Maßnahmen plant die
Bundesregierung, um pflegende Angehörige dauerhaft
finanziell abzusichern, statt sie nur punktuell zu
entlasten, und warum liegen der Bundesregierung
keine Daten zu Leistungsbezügen nach dem
Zwölften Buch Sozialgesetzbuch bei pflegenden
Angehörigen vor (siehe Antwort der
Bundesregierung auf meine Schriftlichen Fragen 76 und 77
auf Bundestagsdrucksache 21/4372)?
59. Abgeordnete
Cansin Köktürk
(Die Linke)
Wie erklärt das Bundesministerium für
Gesundheit, dass es keine belastbaren Daten zur
Einkommenssituation, Armutsgefährdung oder
Verschuldung pflegender Angehöriger gibt (siehe Antwort
der Bundesregierung auf meine Schriftlichen
Fragen 76 und 77 auf
Bundestagsdrucksache 21/4372), und welche konkreten Reformen
plant die Bundesregierung in dieser
Legislaturperiode, um das Armutsrisiko pflegender
Angehöriger messbar zu senken?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
Verkehr
60. Abgeordneter
Johannes Wagner
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Ist der Bundesregierung die aktuelle Metastudie
der Björn Steiger Stiftung bekannt, laut der
Tempo 30 innerorts im Durchschnitt zu fast 40
Prozent weniger Schwerverletzten und 42 Prozent
weniger Verkehrstoten führt, und wenn ja, welche
Schlussfolgerungen zieht sie daraus, und wie
begründet sie vor diesem Hintergrund, keine
Änderung der Straßenverkehrs-Ordnung, die
Kommunen die Einführung von flächendeckendem
Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit ermöglicht, zu
planen?
61. Abgeordneter
Tobias Matthias
Peterka
(AfD)
Welche sind im Lichte der aktuellen Lage die drei
wichtigsten verkehrspolitischen Projekte, welche
die Bundesregierung bis Ende der 21.
Wahlperiode auf den Weg bringen möchte (Auswahl
bitte begründen; vgl. https://rp-online.de/politik/d
eutschland/transrapid-comeback-die-schwebebah
n-soll-wieder-schweben-v2_aid-145203307,
abgerufen am 19. März 2026)?
62. Abgeordneter
Karl Bär
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wie will die Bundesregierung sicherstellen, dass
während der Korridorsanierung der Bahnstrecke
München–Rosenheim 2028 und dem deshalb
anfallenden Ausweichverkehr auf den Bahnstrecken
die Interessen der Pendlerinnen und Pendler im
bayerischen Oberland bzw. dem Mangfalltal
angemessen berücksichtigt werden?
63. Abgeordnete
Swantje Henrike
Michaelsen
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche Maßnahmen will das Bundesministerium
für Verkehr zeitnah umsetzen, um Unfälle auf
Landstraßen zu reduzieren, die jährlich zu mehr
als der Hälfte der Verkehrstoten und zu mehr als
20.000 Schwerverletzten führen?
64. Abgeordnete
Swantje Henrike
Michaelsen
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wie lautet der aktuelle Stand bei der Aufstellung
des neuen Bundesverkehrswege- und
Mobilitätsplans, und welche aktuellen Vorarbeiten laufen?
65. Abgeordneter
Dr. Ingo Hahn
(AfD)
Wie will die Bundesregierung sicherstellen, dass
die bislang vorgesehenen Investitionen und
Beschleunigungsmaßnahmen ausreichen, um den
Sanierungs- und Modernisierungsstau bei der
bundeseigenen Verkehrsinfrastruktur insgesamt
wirksam abzubauen?
66. Abgeordneter
Matthias Gastel
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche Ziele verfolgt die Bundesregierung bei
der angekündigten Reform des Eisenbahn-
Bundesamts?
67. Abgeordnete
Julia Schneider
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Verfolgt die Bundesregierung eigene Pläne für
eine Nachpflanzpflicht von drei Straßenbäumen
für jeden gefällten Straßenbaum an
Bundesstraßen, auf Bundesliegenschaften und an
Bundeswasserstraßen, um den Straßenbaumbestand
angesichts hoher Schädigungs- und Fällquoten
langfristig aufrechtzuerhalten, wie es z. B. das
Berliner Klimaanpassungsgesetz vorsieht, und wenn
nein, was spricht aus Sicht der Bundesregierung
dagegen?
68. Abgeordneter
Martin Reichardt
(AfD)
Ist die Antwort der Bundesregierung auf meine
Mündliche Frage 18, Plenarprotokoll 21/64, so zu
verstehen, dass die gegenwärtig stattfindenden
und mehrere Jahre in Anspruch nehmenden
Bauarbeiten auf der Bahnstrecke Halle–Eichenberg zu
keinerlei Erhöhung der gegenwärtig auf nahezu
der gesamten Strecke bei lediglich 100 km/h
liegenden Fahrhöchstgeschwindigkeit führen wird,
und wenn ja, weshalb werden im Zuge der
jahrelangen Bauarbeiten nicht auch Maßnahmen zur
Erhöhung der Fahrgeschwindigkeit
vorgenommen?
69. Abgeordneter
Martin Reichardt
(AfD)
Aus welchen Gründen ist nach Kenntnis der
Bundesregierung trotz des Ausbaus des Bahnknotens
Halle in den letzten Jahren das zweite Gleis
zwischen Halle und Peißen abgebaut worden (https://
de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Halle%E2%8
0%93Cottbus), und gibt es Planungen der
Deutschen Bahn AG, dieses wieder aufzubauen?
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de
ISSN 0722-8333
Relationen
- part_of_vorgang → Abbau des zweiten Gleises zwischen Halle und Peißen (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Abgrenzung von ZEAM und Task Force gegen Desinformation zur Vermeidung von Parallelstrukturen (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Ablehnungen von Bewerbern und Entlassungen hauptamtlicher Mitarbeiter beim THW wegen rechtsextremistischer Gesinnung seit 2021 (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Anteilige Berechnung des Wärmeverbrauchs statt individueller Messung in bundeseigenen Wohnungen (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Aufenthaltstitelwechsel syrischer Staatsangehöriger seit Januar 2025 (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Aufstellung des neuen Bundesverkehrswege- und Mobilitätsplans (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Aussagen von Bundeskanzler Friedrich Merz zur Rückkehr von Syrern (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Auswirkungen der Arbeiten an der Bahnstrecke Halle-Eichenberg auf eine mögliche Geschwindigkeitserhöhung (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Auswirkungen der durch den Irankrieg gestörten Düngemittelversorgung auf die Frühjahrsaussaat (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Auswirkungen des Urteils des Landgerichts Berlin zu Rückzahlungsansprüchen von Reiseveranstaltern gegen den DRSF (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Bedrohungslage durch Cybercrime und erforderliche Anpassungen im Strafrecht (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Berücksichtigung von Pendlerinteressen bei der Korridorsanierung München–Rosenheim 2028 (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Beschaffung neuer Lazarettzüge (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → BGH-Urteil zur Unwirksamkeit einer einseitigen Herabsetzung des Rentenfaktors in fondsgebundenen Rentenversicherungen durch den Versicherer (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Einsatz der Bundesregierung für eine Beteiligung Südafrikas am G20- und G7-Gipfel 2026 (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Emissionslücke im Jahr 2030 (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Entwicklung der Baukosten für Wohnungen in den sieben größten Städten Deutschlands (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Entwicklung der Gaspreise im Vergleich zu den Strompreisen im März 2026 (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Entwicklung der Wolfspopulation in den letzten zehn Jahren (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Erfassung von Aussagen auf der Klimademo 2025 als politisch motivierte Straftaten (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Erkenntnisse über Stoffeinträge aus der Atmosphäre in Böden und Gewässer (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → EU-Sanktionen gegen Russland im Atomsektor (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Fehlende Daten zur Einkommenssituation pflegender Angehöriger (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Fehlende Hinweise im Klimaschutzprogramm auf die Vergrößerung der Ziellücke durch Streichung der GEG-Klimaschutzvorgaben (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Festhalten an der Kooperation mit Israel, Ägypten und Libyen in bestimmten Fragen trotz dokumentierter Menschenrechtsverletzungen ihrerseits (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Forschungslücken zur gesundheitlichen Situation bisexueller Menschen (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Größte Herausforderungen des BMUKN (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Hoher Ausländeranteil bei Mord- und Totschlagsverurteilungen (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Honorarkürzungen im Gesundheitsbereich (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Insolvenzanmeldungen etablierter Unternehmen seit 2020 (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Investitionen zum Abbau des Sanierungs- und Modernisierungsstaus bei der Verkehrsinfrastruktur (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Konkretisierung und finanzielle Ausstattung der vom Auswärtigen Amt benannten Programme zur Aufarbeitung der kolonialen Vergangenheit im Kon (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Lage von Alevitin und Kurden in der Türkei (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Maßnahmen zur dauerhaften finanziellen Absicherung pflegender Angehöriger (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Maßnahmen zur Erfüllung des Bundes-Klimaschutzgesetzes (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Maßnahmen zur Reduktion von Unfällen auf Landstraßen (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → ODA-Mittelanteil zur Unterstützung der Ukraine (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Pläne für eine Nachpflanzpflicht von Straßenbäumen für jeden gefällten Baum an Bundesliegenschaften (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Präferenz von Bundesminister Lars Klingbeil für eine europäische statt nationale Übergewinnsteuer für Energieunternehmen (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Praxistauglichkeit einer möglichen Auskunftspflicht des Bundesverfassungsschutzes gegenüber Gemeinden zur Ausübung des kommunalen Vorkaufsre (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Prognose zum Anstieg des Wärmepumpenabsatzes trotz weiterhin möglicher Öl- und Gasheizungen im Klimaschutzprogramm (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Prüfung der Unabhängigkeit der Beratungsagentur FGS Global Inc. vor Auftragsvergabe durch das BMWE (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Prüfverfahren der Zentralen Meldestelle für strafbare Inhalte im Internet bei eingehenden Hinweisen (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Schlussfolgerungen aus einer Studie zu Tempo 30 innerorts (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Schutz christlicher Minderheiten im Südlibanon (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Schutz küstennaher Ökosysteme beim Einsatz von CCS und der Umsetzung von RED III (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Schutz von Mietern vor Heizkostensteigerungen trotz eingeschränkter Biomasseverfügbarkeit für die geplante Grüngasquote (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Schwerpunktsetzung von Bundesminister Carsten Schneider und Unterschiede zur Amtsvorgängerin (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Sicherstellung der nuklearen Sicherheit in Deutschland (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Sicherung einer vielfältigen Presseversorgung angesichts der Umstrukturierung des Grosso-Vertriebssystems durch "Fit for Future" (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Streichung von Indikatoren zu Ökosystemleistungen und Wohlfahrt aus dem Jahreswirtschaftsbericht (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Technologieoffene CO2-Reduktion im Verkehrssektor ohne Benachteiligung von Verbrennungsmotoren (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Teilnahme von Zivilschutzorganisationen am Förderprogramm "Demokratie leben!" (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Thematisierung der Bekämpfung von HIV/AIDS auf der 79. World Health Assembly (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Umsetzung der Rohstoffpartnerschaft mit der Mongolei (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Unterstützung und Unterbringung afghanischer Personen mit Aufnahmeerklärung in Pakistan und Afghanistan (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Ursachen der Wirtschaftskrise (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Verbesserung der Synchronisation von Windkraft und Netzausbau in befristeten Engpassgebieten (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Vereinbarkeit der Abschaffung der kostenlosen Ehepartner-Mitversicherung mit Artikel 6 GG (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Vereinbarkeit des Gesetzentwurfs zur Novellierung des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes mit der Aarhus-Konvention und EU-Recht (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Vereinbarungen zur Rückkehr von Syrern beim Besuch des syrischen Präsidenten (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Vollzugstauglichkeit der neuen Vorkaufsrechtsregelungen im Referentenentwurf zur Modernisierung des Städtebaurechts (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Weitergabe von Erkenntnissen des Verfassungsschutzes zu bestimmten Buchhandlungen an den BKM (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Wichtigste verkehrspolitische Projekte der Bundesregierung bis Ende der 21. Wahlperiode (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Widerspruch zwischen Gasbohrungen vor Borkum und einem geplantem Verbot von Bohrungen in Meeresnaturschutzgebieten (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Widerstand gegen staatliche Maßnahmen in der Klimaschutzpolitik (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Wirksamkeit der Strafnormen gegen Volksverhetzung und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Zeitplan für das Grundwasser Echtzeitentnahmemonitoring (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Ziele der Reform des Eisenbahn-Bundesamts (Mündliche Frage)