Rede von Jörn Wunderlich (DIE LINKE) – Gruß, Sibylle Laurischk, Ina Lenke, weiterer
Teil von Protokoll der 166. Sitzung des 16. Deutschen Bundestages · TOP 4 a bis 4 c: Gruß, Sibylle Laurischk, Ina Lenke, weiterer.
Text
Rede von Jörn Wunderlich (DIE LINKE) – Gruß, Sibylle Laurischk, Ina Lenke, weiterer
Frau Kollegin Rupprecht, der Anspruch auf
Unterhaltsvorschuss entfällt in dem Falle; es ist halt so. Die
übrigen Leistungen werden ersetzt.
Am Ende ist von Ihnen in einem konzilianten
Nebensatz erwähnt worden, dass die Unterhaltsverpflichtungen
der Großeltern bestehen und dass sie angerechnet
werden können. Sie werden auch angerechnet. So sind die
Fälle in der Praxis, und gerade um diese Fälle geht es in
unserem Gesetzentwurf.
Es soll ein minimaler Punkt angepasst werden, um
diese kleine Regelungslücke zu schließen. Trotzdem
sträuben Sie sich ohne Ende. Jedes Mal, wenn es eine
konkrete Problemlösung gibt – es handelt sich um Fälle
aus der Praxis –, dann zieht diese Koalition nicht mit.
Große Worte, keine Taten, das kennzeichnet die Kinder-
und Familienpolitik dieser Regierung im Hinblick auf
Kinderarmut.
(Beifall bei der LINKEN – Widerspruch bei
der SPD – Johannes Singhammer [CDU/
CSU]: Leeres Gerede bei den Linken!)Vizepräsident Dr. Hermann Otto Solms:
Frau Rupprecht, Sie können darauf nicht erwidern.
Andere Redner Ihrer Fraktion können darauf noch
eingehen.
Das Wort hat jetzt die Kollegin Elisabeth
Winkelmeier-Becker von der CDU/CSU-Fraktion.
(Beifall bei der CDU/CSU – Johannes
Singhammer [CDU/CSU]: Jetzt kommt wieder
mehr Sachlichkeit!)