Rede von Angelika Glöckner (SPD) – Vereinbarte Debatte
Teil von Protokoll der 7. Sitzung des 19. Deutschen Bundestages · TOP 11: Vereinbarte Debatte.
Text
Rede von Angelika Glöckner (SPD) – Vereinbarte Debatte
Herr Kollege Ulrich, ich will Ihnen einfach nur anhand von ein oder zwei Beispielen – es gibt unzählige mehr – aufzeigen, warum ich der Auffassung bin, dass Sie mehr für soziale Gerechtigkeit bei uns im Land hätten tun können.
Ich nenne da nur den Mindestlohn. Wenn Sie argumentieren, der Mindestlohn habe nicht dazu beigetragen, das Leben von vielen Menschen in diesem Land besserzustellen, dann widersprechen Sie sämtlichen Statistiken und wissenschaftlichen Erkenntnissen der letzten Jahre.
Das müssen Sie doch einfach einmal zur Kenntnis nehmen.
Ich will hier noch einmal sagen: Wir müssen in der Sache gar nicht so weit auseinander sein. Es nützt jedoch nichts – und das stört mich an Ihrer Argumentation wirklich –, immer nur aus der zweiten Reihe zu rufen, aber dann, wenn es beispielsweise um den Unterhalt Alleinerziehender geht – da können wir vielen Menschen und auch Kindern das Leben unmittelbar erleichtern –, uns nie ein „Go“ zu geben. Da muss man sich schon die Frage stellen, welche Art von Politik Sie machen.
Relationen
- part_of → Protokoll der 7. Sitzung des 19. Deutschen Bundestages
- spoke_in ← Angelika Glöckner (Rede)