Deutsche Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW) e.V.
Text
Deutsche Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW) e.V.
Tätigkeit: Privatrechtliche Organisation mit Anerkennung der Gemeinnützigkeit nach Abgabenordnung
Die Deutsche Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW) e.V. verfolgt als wissenschaftliche Fachvereinigung das Ziel der Förderung von Wissenschaft und Forschung und insbesondere die Entwicklung der Forschung und Lehre der Politikwissenschaft und die Verbreitung ihrer Erkenntnisse. Zu diesem Zwecke wirkt sie auch an der Diskussion wissenschaftspolitischer Fragen mit, wenn diese die Interessen der Mitglieder und des Faches betreffen, und steht in einem regelmäßigen Austausch mit Vertreter*innen aus Wissenschaft, Politik und Medien. Sie verfolgt insbesondere wissenschaftspolitisch relevante Gesetzgebungsprozesse auf Bundes- und Länderebene und bringt sich in die politischen Willensbildungs- und Entscheidungsprozesse ein. Mit direkten Anschreiben, offenen Briefen und öffentlichen Stellungnahmen richtet sich die DVPW unmittelbar an Regierungsmitglieder, Abgeordnete sowie Vertreter*innen der Ministerien.
Interessenbereiche: Wissenschaft, Forschung und Technologie; Hochschulbildung
Regelungsvorhaben:
- Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes: Auch nach der Novellierung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG) im Jahr 2016 sind Vertragslaufzeiten von weniger als drei Jahren in der (Politik-)Wissenschaft nach wie vor häufig gegeben. Der hohe Anteil an Kurzzeitbefristungen mindert nach Einschätzung der DVPW die Attraktivität einer wissenschaftlichen Laufbahn in Deutschland, erschwert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und hemmt innovative Forschung. Deshalb setzt sich die DVPW seit 2021 für eine umfassende Reform des WissZeitVG ein. Das Sonderbefristungsrecht in der Wissenschaft sollte grundsätzlich beibehalten werden, allerdings fordert die DVPW insbesondere die Einführung von Mindestvertragslaufzeiten, die Schaffung von Dauerstellen und eine verbindliche Entfristungsperspektive für Postdoktorand*innen.
Relationen
Keine Relationen.