SHS - Stahl-Holding-Saar GmbH & Co. KGaA
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SHS - Stahl-Holding-Saar GmbH & Co. KGaA
Tätigkeit: Sonstiges Unternehmen
Die SHS - Stahl-Holding-Saar (vormals SHS - Struktur-Holding-Stahl) ist eine operativen Managementholding, die seit 2010 aktiv Aufgaben für die saarländische Stahlindustrie übernimmt. Auf diese Weise können die AG der Dillinger Hüttenwerke und die Saarstahl AG über bereits bestehende Kooperationen hinaus enger zusammenarbeiten und gestärkt auf ihren Märkten auftreten.
Die SHS - Stahl-Holding-Saar engagiert sich aktiv in der politischen Interessenvertretung, um die Rahmenbedingungen für eine zukunftsfähige Stahlproduktion und die Sicherung von Arbeitsplätzen in der Region mitzugestalten. Dazu führt die Unternehmensgruppe regelmäßig Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern des Bundeskanzleramtes, der Bundesministerien sowie mit Abgeordneten des Deutschen Bundestages.
Eine faire, verlässliche und international anschlussfähige Politikgestaltung ist entscheidend, damit die Transformation der Stahlindustrie hin zur Klimaneutralität gelingt und die Wettbewerbsfähigkeit gesichert bleibt. Dafür braucht es ein konsistentes politisches Gesamtkonzept, das es ermöglicht, Stahlprodukte dauerhaft nach europäischen Klima- und Umweltstandards herzustellen. Die SHS - Stahl-Holding-Saar bringt ihre Expertise deshalb systematisch in politische Entscheidungsprozesse ein – auf kommunaler, regionaler, nationaler Ebene – und setzt dabei auf Transparenz, Sachlichkeit und Dialogbereitschaft.
Integrität und Professionalität sind dabei Grundprinzipien. Die SHS - Stahl-Holding-Saar bekennt sich klar zu den Vorgaben des nationalen und internationalen Rechts, hält regulatorische und ethische Standards konsequent ein und lehnt jede Form unlauterer Einflussnahme ab. Sie unterstützt internationale Antikorruptionsstandards und pflegt den offenen Austausch mit allen demokratischen Parteien.
Die politischen Schwerpunkte der Interessenvertretung liegen in den Bereichen Industrie- und Branchenpolitik (u. a. Umsetzung des Handlungskonzepts Stahl), Klima-, Energie- und Umweltpolitik (z. B. EU-ETS, CO2-Grenzausgleichsmechanismus, Nationale Wasserstoffstrategie, Förderung klimafreundlicher Technologien), Handelspolitik (Handelsschutzinstrumente, Safeguard-Maßnahmen, WTO-Reform), Forschungs- und Innovationspolitik (z. B. IPCEI Wasserstoff), Verkehrspolitik sowie Arbeits- und Sozialpolitik. Darüber hinaus erarbeitet die SHS - Stahl-Holding-Saar in Einzelfällen Stellungnahmen oder Gutachten zu konkreten Gesetzes- und Regelungsvorhaben, um konstruktive Impulse in die politische Entscheidungsfindung einzubringen.
Interessenbereiche: Allgemeine Energiepolitik; Wissenschaft, Forschung und Technologie; EU-Binnenmarkt; EU-Gesetzgebung; Industriepolitik; Außenwirtschaft; Wettbewerbsrecht; Erneuerbare Energien; Verteidigungspolitik; Fossile Energien; Immissionsschutz; Energienetze; Klimaschutz; Rüstungsangelegenheiten
Regelungsvorhaben:
- Vorschläge zur Änderung des EnWG mit Fokus auf die Finanzierung des Wasserstoffkernnetzes: In der dritten Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes werden u.a. die Finanzierungsregeln für das Wasserstoff-Kernnetz geregelt. Ziel der Interessenvertretung ist es, dass Finanzierungsbedingungen beschlossen werden, die es den Fernleitungsnetzbetreibern ermöglichen, endgültige Investitionsentscheidungen für das Wasserstoff-Kernetz zu treffen.
- Revision des Europäischen Emissionshandelssystems: Im Rahmen der anstehenden Reform des EU-Emissionshandelssystems (ETS) wird die Sicherstellung von Bestandsschutz, Rechtssicherheit und Investitionssicherheit für betroffene Unternehmen gefordert. Änderungen am bestehenden Rechtsrahmen sollten die Verlässlichkeit bereits getätigter Investitionen nicht beeinträchtigen und planbare Rahmenbedingungen gewährleisten. Ziel ist die Wahrung stabiler und vorhersehbarer regulatorischer Bedingungen im europäischen Industrie- und Klimaschutzkontext.
Relationen
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