Stahl-Verband-Saar e.V.
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Stahl-Verband-Saar e.V.
Tätigkeit: Wirtschaftsverband oder Gewerbeverband/-verein
Als Wirtschafts- und Arbeitgeberverband setzt sich der Stahl-Verband-Saar (SVS) dafür ein, die wirtschafts- und sozialpolitischen Interessen seiner Mitglieder und damit insbesondere die der Stahlindustrie im Saarland zu wahren und zu fördern. Im Schwerpunkt wird die Interessenvertretung ausgeübt, um sich angesichts der außergewöhnlichen aktuellen Herausforderungen (Umbau zu klimaneutraler Produktion) für gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen für unsere Mitglieder einzusetzen, wie z.B. bezahlbare Energiepreise. Durch direkte Anschreiben und Positionspapiere wird unmittelbar der Kontakt mit Politikerinnen und Politikern gesucht. Zudem werden Austausch- und Informationsveranstaltungen organisiert, zu denen regelmäßig auch Mitglieder des Deutschen Bundestages eingeladen werden. Wesentlicher Bestandteil der Verbandsarbeit sind außerdem die Vernetzung und der Erfahrungsaustausch mit externen Akteurinnen und Akteuren aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Politik.
Interessenbereiche: Schienenverkehr; Sonstiges im Bereich "Europapolitik und Europäische Union"; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Erneuerbare Energien; Sonstiges im Bereich "Energie"; Schifffahrt; Industriepolitik; Güterverkehr; Energienetze; EU-Gesetzgebung; Allgemeine Energiepolitik
Regelungsvorhaben:
- Einsatz für wettbewerbsfähige Energiepreise: Wir setzen uns für wettbewerbsfähige Industriestrompreise als strategischer Standortfaktor ein. Themen sind insbesondere:
Verlängerung des Stromsteuerspitzenausgleichs, Absenkung der Stromsteuer auf europäisches Mindestmaß, Entlastung bei Netzentgelten
- grüne Leitmärkte für klimafreundlichen Stahl: Die Nachfrage nach CO2-reduziertem Stahl ist mit Hilfe regulatorischer Anreize zu unterstützen, insbesondere für den Übergangszeitraum, bis sich emissionsarme Produkte beim Verbraucher durchgesetzt haben.
- Einsatz für die Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandortes Deutschland: Erstellung eines Grundsatzpapiers mit folgenden Forderungen an die Bundespolitik:
- Ein wirksamer europäischer Außenhandelsschutz
- International wettbewerbsfähige Energiepreise
- Entwicklung grüner Leitmärkte
- wirksamer Carbon-Leakage-Schutz
- Beschleunigung beim Hochlauf des Wasserstoffmarktes
- Sicherung der Schrottverfügbarkeit
- Aufnahme einer Made-in-EU-Klausel bei der öffentlichen Beschaffung: Bei der Neuausrichtung der öffentlichen Beschaffung per Rechtsverordnung hinsichtlich einer stärkeren Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien soll eine Made-in-EU-Klausel aufgenommen werden. Diese soll eine stärkere Ausrichtung der öffentlichen Beschaffung auf in Deutschland bzw. in der EU hergestellten Produkte ermöglichen.
Relationen
Keine Relationen.