GEPA Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der Dritten Welt mbH
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GEPA Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der Dritten Welt mbH
Tätigkeit: Sonstiges Unternehmen
Als Fair Trade-Pionier steht die GEPA seit über 50 Jahren für Transparenz und Glaubwürdigkeit ihrer Arbeit. Wir handeln als größte europäische Fair Handelsorganisation mit Genossenschaften und sozial engagierten Privatbetrieben aus Lateinamerika, Afrika, Asien und Europa. Durch faire Preise und langfristige Handelsbeziehungen haben die Partner mehr Planungssicherheit. Hinter der GEPA stehen MISEREOR, Brot für die Welt, die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland (aej), der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und das Kindermissionswerk "Die Sternsinger".
Unternehmensziele
- Förderung von benachteiligten Produzentinnen und Produzenten, vor allem im Globalen Süden
- Veränderung des Kaufverhaltens von Konsumentinnen und Konsumenten
- Hinwirken auf strukturelle Veränderungen im Welthandel durch Lobby- und Advocacy-Arbeit
Was verstehen wir unter fairen Handelsbeziehungen?
- Dialog über Entwicklungsziele
- Zahlung fairer Preise
- Vorfinanzierung auf Anfrage
- Direkte Handelsbeziehungen und langfristige Partnerschaft - in guten und schwierigen Zeiten
- Beratung bei der Produktentwicklung und Exportabwicklung
- Förderung von biologischer Landwirtschaft
- Einsatz für Klimagerechtigkeit
Produkte
Lebensmittel: u. a. Kaffee, Tee, Schokolade, Süßwaren, Honig, Nüsse, Reis, Brotaufstrich, Wein
Handwerk: u. a. Korbwaren, Textilien, Kerzen, Seifen, Keramik
Mehrleistungen über die allgemeinen Fair Handelskriterien hinaus,
zum Beispiel:
- Bio und fair: Rund 89 Prozent unseres Lebensmittelumsatzes erzielen wir mit Produkten aus geprüft ökologischem Anbau.
- Hoher Fair Handelsanteil: Unsere Mischprodukte wie Schokolade und Dragees haben einen sehr hohen Fair Handelsanteil. Viele GEPA-Schokoladenprodukte enthalten bereits zu 100 % fair gehandelte Zutaten.
- Was drauf steht, ist drin: Die Rohwaren, die wir fair eingekauft haben, sind auch nachweislich im Produkt enthalten.
- Unser Beitrag zum Klimaschutz: Wir reduzieren unsere Treibhausgasemissionen in Deutschland so weit wie möglich und leisten darüber hinaus freiwillige Beiträge zur Finanzierung von nach anerkannten Standards zertifizierten Klimaschutzprojekten der Klima Kollekte im Globalen Süden.
Wir leisten auch einen Beitrag zum Klimaschutz bei unseren Handelspartnern im Globalen Süden: Bei unserem Partner ATPI auf den Philippinen wurden ca. 73.000 Bäume finanziert. Bei unserem Kaffee-Partner KCU in Tansania finanzieren wir energieeffiziente Öfen.
- Handelspartner-Fonds: Die GEPA hat seit 2017 für ihre Partner einen Fonds eingerichtet, mit dem Kleinprojekte bei den Handelspartnern gefördert werden können (u.a. Klimaschutz-, Menschenrechts- und Bio-Umstellungsprojekte).
- Zukunft für Kinder: Bessere Chancen für Kinder durch besseren Verdienst der Eltern.
- Wertschöpfung im Ursprung: Wir bieten rund 40 Lebensmittel an, die im Ursprung weiterverarbeitet, abgefüllt und verpackt werden. Alle Handwerksprodukte werden im Ursprung gefertigt.
Interessenbereiche: Handel und Dienstleistungen; Entwicklungspolitik; Klimaschutz; Sonstige Interessenbereiche; Kleine und mittlere Unternehmen; Wettbewerbsrecht; Lebens- und Genussmittelindustrie; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz
Regelungsvorhaben:
- Inhalte des Koalitionsvertrags bezüglich Lieferkettengesetz, Entwicklungspolitik, Fairer Handel, Wettbewerbsrecht: Koalitionsvertrag "Verantwortung für Deutschland" von Mai 2025.
Thema EZ: es braucht eine starke und unabhängige deutsche Entwicklungspolitik, die faire Handelsbeziehungen in das Zentrum ihrer Politik stellt.
Thema LKG: als Fair Handels-Unternehmen plädieren wir ausdrücklich für die Beibehaltung des deutschen Lieferkettengesetzes und die zügige Einführung eines starken Lieferkettensorgfaltspflichtengesetztes auf europäischer Ebene.
Thema Wettbewerbsrecht: wir brauchen ein stärkeres Wettbewerbsrecht, das Bundeskartellamt soll z.B. auch missbrauchsunabhängig Sektoruntersuchungen durchführen können.
- Wirksame Umsetzung der Empowering Consumers Richtlinie unter Berücksichtigung des Fairen Handels und der Biologischen Landwirtschaft: Verankerung der EU-Öko-Verordnung 2018/848 sowie darüber hinausgehender Standards als anerkannte hervorragende Umweltleistungen im UWG.
Festlegung von angemessenen Übergangsfristen für den Aufbrauch von Verpackungen, um eine unnötige Verschwendung von Ressourcen zu vermeiden.
Relationen
Keine Relationen.