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Alexion Pharma Germany GmbH

lobbyregister / register_entry 07.03.2022 · Original ↗

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Alexion Pharma Germany GmbH Tätigkeit: Sonstiges Unternehmen Alexion, AstraZeneca Rare Disease ist der Unternehmensbereich von AstraZeneca, der sich auf seltene Krankheiten konzentriert und durch die Übernahme von Alexion Pharmaceuticals, Inc. im Jahr 2021 entstand. Ziel von Alexion ist es, Patienten und Familien, die von schwerwiegenden seltenen Krankheiten oder lebensbedrohlichen Blutungen betroffen sind, durch die Entdeckung, Entwicklung und Verbreitung lebensverändernder Therapien zu helfen. Alexion konzentriert seine Forschungsaktivitäten auf neuartige Moleküle und Ziele in der Komplement-Kaskade und seine Entwicklungsaktivitäten auf die therapeutischen Kernbereiche Hämatologie, Nephrologie, Neurologie, Stoffwechselstörungen und Kardiologie. Alexion hat seinen Hauptsitz in Boston, Massachusetts/USA, die deutsche Zentrale ist in München (Alexion Pharma Germany GmbH). Alexion begleitet in Deutschland legislative und politische Initiativen und steht als kompetenter Dialogpartner zur Verfügung. Zum Zwecke der Interessenvertretung werden Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern des Bundeskanzleramtes und der Bundesministerien sowie mit Mitgliedern des Deutschen Bundestages geführt zur Erläuterung von Änderungsnotwendigkeiten hinsichtlich einer Vielzahl von Themenfeldern, die als Rahmenbedingungen für die unternehmerische Tätigkeit, auch im Hinblick auf die Situation der pharmazeutischen Forschung, von großer Bedeutung sind. Dabei geht es unter anderem um die Rahmenbedingungen im deutschen Gesundheitswesen, den Forschungsstandort Deutschland sowie Nachhaltigkeit und Resilienz des Gesundheitswesens. Zweck der Interessenvertretung ist es, die Sicht des forschenden Pharmawesens zu vermitteln und Impulse zur Verbesserung der gesundheitswirtschaftlichen Lage zu geben. Im Zuge dessen werden auch parlamentarische Veranstaltungen durchgeführt, zu denen Regierungsmitglieder, Abgeordnete sowie Vertreterinnen und Vertreter der Ministerien eingeladen werden. Darüber hinaus werden in Einzelfällen auch Stellungnahmen und Gutachten zu konkreten Regelungsvorhaben erarbeitet und übermittelt. Alexion hat die Initiative change4RARE gegründet und daraus die Agenda 2025 entwickelt. Dies mit dem Ziel, die Diagnostik und Versorgung von Menschen mit seltenen Erkrankungen zu verbessern. Interessenbereiche: Wissenschaft, Forschung und Technologie; Digitalisierung; Datenschutz und Informationssicherheit; Arzneimittel; Krankenversicherung; Wettbewerbsrecht; Parlamentarisches Verfahren; Industriepolitik; Gesundheitsversorgung; Gesundheitsförderung; Sonstiges im Bereich "Gesundheit" Regelungsvorhaben: - Änderung des Medizinforschungsgesetzes hinsichtlich der AMNOG-Leitplanken: Die mit dem GKV-Finanzstabilisierungsgesetz eingeführten Leitplanken sowie der Kombinationrabatt bergen die Gefahr, dass innovative Therapien nicht mehr bei den Patienten ankommen. Alexion setzt sich dafür ein, dass im Rahmen des Gesetzes diese innovationshinderlichen Maßnahmen im Sinne einer guten Versorgung für die Patienten angepasst werden und Innovationen im Erstattungssystem Anerkennung finden. - Gleichberechtigter Zugang der Industrie zu qualitativ hochwertigen und verknüpften Daten: Im Rahmen der Implementierung des Gesundheitsdatennutzungsgesetzes setzt Alexion sich für einen gleichberechtigten und regelbasierten Zugang zu qualitativ hochwertigen Daten, die Harmonisierung von Standards und eine schnelle Verknüpfung als Basis für Erforschung für innovative Therapien ein. - Sicherstellung einer nachhaltigen GKV-Finanzierung: Die Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ist angesichts u.a. des demografischen Wandels unter Druck. AstraZeneca setzt sich für effektive und nachhaltige Lösungen zur Gewährleistung der finanziellen Stabilität der GKV ein. Auf diese Weise soll u.a. die Versorgung von Versicherten mit innovativen Arzneimitteln und Impfstoffen sichergestellt werden. - Beibehaltung der Orphan-Drug Regulierung im AMNOG und Erhöhung der Umsatzschwelle auf 50 Millionen Euro: Die bewährten Regelungen rund um die Orphan Drugs im AMNOG sind kein „Privileg“, sondern sachlich begründet und notwendig (vgl. Antrag der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Drucksache 20/11634, Bundestagsdebatte vom 05.12.2024). Die bayerische Staatsregierung hat sich im Jahr 2024 anlässlich des bayerischen Pharmadialogs ebenfalls für die Sicherstellung Zugangs zu Orphan Drugs ausgesprochen. Die Versorgung von Menschen mit seltenen Erkrankungen ist gesundheitspolitisch essenziell. Die Einführung der europäischen Orphan-Drug-Verordnung sowie ihre Berücksichtigung im AMNOG haben dazu beigetragen, dass Deutschland eine führende Rolle in der Versorgung mit Orphan Drugs einnimmt.

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