Humane World for Animals Europe (ehemals Humane Society International)
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Humane World for Animals Europe (ehemals Humane Society International)
Tätigkeit: Nichtregierungsorganisation (NGO)
Humane World for Animals (ehemals Humane Society International) ist in über 50 Ländern aktiv und geht gegen die grausamsten Praktiken vor. Die Organisation engagiert sich weltweit für den Schutz von Wildtieren, die Entwicklung von Alternativen zu Tierversuchen, die Bewahrung von Meerestieren, die Förderung pflanzenbasierter Ernährung, die Verbesserung der Lebensumstände von sogenannten Nutztieren und das Ende der Pelztierzucht und des Pelztierhandels weltweit.
Humane World for Animals arbeitet, um den Tierschutz zu fördern und die Lebensbedingungen für Tiere nachhaltig zu verbessern. Die Organisation betreibt Aufklärungs- und Bildungsarbeit, um für Tierschutzthemen zu sensibilisieren und die Öffentlichkeit, sowie Entscheidungsträger*innen in Politik und Wirtschaft zu erreichen. Zu den Tätigkeiten von Humane World for Animals gehört es aktiv an Entscheidungsträger*innen heranzutreten und in Arbeitsgruppen, Gremien und politischen Prozessen auf nationaler und internationaler Ebene mitzuwirken.
Interessenbereiche: Lebensmittelsicherheit; EU-Gesetzgebung; Außenwirtschaft; Artenschutz/Biodiversität; Tierschutz; Fischerei/Aquakultur; Land- und Forstwirtschaft; Klimaschutz; Industriepolitik; Sonstiges im Bereich "Landwirtschaft und Ernährung"; Handel und Dienstleistungen; Außenpolitik; Sonstiges im Bereich "Umwelt"; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Lebens- und Genussmittelindustrie; Verbraucherschutz; Sonstiges im Bereich "Außenpolitik und internationale Beziehungen"
Regelungsvorhaben:
- Novellierung des Tierschutzgesetzes: Anpassungen im Gesetzesentwurf zur Verbesserung des Tierwohls: Humane World for Animals (ehemals Humane Society International) möchte eine Erhöhung des Tierwohls und einen besseren Tierschutz in der landwirtschaftlichen Tierhaltung, der Durchführung von Tierversuchen, und dem Umgang mit Wildtieren erreichen. Wir setzen uns für eine strikte Regelung des Handels und der Privathaltung von Wildtieren als Heimtiere (u.a. Tierbörsen, Online-Handel), ein Verbot der Pelztierzucht in Deutschland und der EU, und ein Verbot von Wildtieren im Zirkus ein.
- Importrestriktionen und Verbote von Jagdtrophäen geschützter Tierarten: 1) Nationale Importrestriktionen für Jagdtrophäen geschützter Arten.
2) Engagement der deutschen Bundesregierung und Institutionen für EU-weite Restriktionen
2) Werbeverbot für Jagdreisen auf bedrohte und geschützte Tierarten
- Anpassung der EU REACH Verordnung für eine Reduzierung von Tierversuchen: 1) Änderungen der Anforderungen an Tierversuche unter REACH, um den Einsatz von Tieren für Tierversuche zu reduzieren.
2) Aufnahme von alternativen Verfahren und Methoden, um den Einsatz von Tieren für die Sicherheitsanforderungen für Chemikalien zu reduzieren.
- European Biotech Act: Als Tierschutzorganisation wollen wir erreichen, dass der Biotech Act tierfreie Forschungsmethoden (New Approach Methodologies, NAMs) konsequent fördert und priorisiert.
Konkret fordern wir:
1) NAMs als Standard in Forschung, Arzneimittelentwicklung und Regulierung zu verankern.
2) Mehr finanzielle Förderung für die Entwicklung, Validierung und Anwendung tierfreier Methoden.
3) Schnellere regulatorische Anerkennung von NAMs, damit sie Tierversuche ersetzen können.
Relationen
Keine Relationen.