Gesamtverband Pressegroßhandel e.V.
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Gesamtverband Pressegroßhandel e.V.
Tätigkeit: Berufsverband
Der Gesamtverband Pressegroßhandel e.V. (GVPG) ist die Interessenvertretung der Pressegroßhändler in Deutschland. Seine Mitglieder sind mit Dienstleistungen von allgemeinem wirtschaftlichen Interesse betraut. Sie stellen als neutrale Absatzmittler passgenaue Zeitungs-, Zeitschriften- und Zusatzsortimente zusammen und beliefern werktäglich Overnight den stationären Einzelhandel aus einer Hand. Das Grosso-Vertriebsnetz umfasst bundesweit 2.000 Auslieferungstouren mit rund 80 Tausend Angebotsstellen in den Städten und auf dem Land.
Der GVPG verfolgt im Sinne seiner Mitglieder die Zwecke:
- Bürgerrechte auf Presse- und Meinungsfreiheit durch ein herstellerneutrales Vertriebsnetz ohne Markteintrittsbarrieren zu gewährleisten
- Bürger*innen den Zugang zu geistigen Grundnahrungsmitteln überall im Land zu ermöglichen
- vollversorgende Presse-Infrastruktur durch Warenbündelung effizient zu betreiben
- politische, rechtliche und ökonomische Rahmenbedingungen gemäß dem Selbstverständnis und Auftrag der Pressegroßhändler mitzugestalten
- moderne Branchenstandards und Dienstleistungen für die Mitglieder zu entwickeln
- Lesekompetenz als Grundlage persönlicher Entfaltung und demokratischer Teilhabe zu fördern
Interessenbereiche: Land- und Forstwirtschaft; Kultur; Wettbewerbsrecht; Meinungs- und Pressefreiheit; Handel und Dienstleistungen; Digitalisierung; Güterverkehr; Massenmedien; Verkehrspolitik
Regelungsvorhaben:
- Reduzierung des Mehrwertsteuersatzes für gedruckte Presse: Eine Senkung der Mehrwertsteuer für Presse-Erzeugnisse trägt dazu bei, dass Zeitungen und Zeitschriften für die Bürger*innen erschwinglich bleiben. Die Mehrwertsteuer-Anpassung ist im Vergleich zu den bisher diskutierten Modellen der Presseförderung weniger komplex, neutral und gattungsübergreifend.
- Durchführungsgesetz zur EU-Entwaldungsverordnung (EUDR): "Die Branchenverbäbde der Wertschöpfungskette für Druckprodukte teilen ausdrücklich das Ziel der Verordnung, die globalen Naturwälder zu schützen. Aus Sicht der unterzeichnenden Verbände ist die EUDR jedoch in ganz wesentlichen Teilen weiterhin praktisch nicht umsetzbar und stellt unsere Mitgliedsunternehmen vor teils unlösbare bürokratsiche Dokumentationsaufwände und rechtliche Herausforderungen." Auszug aus der gemeinsamen Stellungnahme der Verbände BVDA, Börsenverein des Deutschen Buchhandels, BDZV, BVDM, MVFP und GVPG vom 05.11.2024 zum Referentenentwurf
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