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Süßstoff-Verband e.V.

lobbyregister / register_entry 04.03.2022 · Original ↗

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Süßstoff-Verband e.V. Tätigkeit: Wirtschaftsverband oder Gewerbeverband/-verein Der Süßstoff-Verband e.V. wurde 1970 mit dem Ziel gegründet, "die Forschung auf dem Gebiet der Süßstoffe und die Verbreitung (Veröffentlichung) der Forschungsergebnisse sowie die Information der Öffentlichkeit zu fördern". Er unterstützt die politischen Anstrengungen, der Entstehung und Verbreitung von Übergewicht entgegenzuwirken und eine gesunde Ernährungsweise zu fördern. Der Süßstoff-Verband e.V. beteiligt sich an wissenschaftlichen Diskussionen und steht im engen Austausch mit Ernährungs- und Gesundheitsfachleuten. Auf Grundlage von aktuellen Studien informiert der Süßstoff-Verband Multiplikator:innen und Verbraucher:innen wissenschaftlich fundiert über die kalorienfreie Süße in einer geschmacklich und ernährungsphysiologisch ausgewogenen Ernährung. Der Süßstoff-Verband stellt Informationsmaterial bereit und ist auf Fachkongressen präsent. Im politischen Umfeld beteiligt sich der Süßstoff-Verband an Diskussionen um ernährungs-, gesundheits- und verbraucherpolitische Fragestellungen. Er ist im regelmäßigen Kontakt mit Mitgliedern des Deutschen Bundestags und Ministeriumsvertreter:innen, lädt zu politischen Veranstaltungen ein, nimmt an Gesprächsrunden teil und informiert in persönlichen Schreiben, Stellungnahmen und Newslettern über aktuelle Entwicklungen und Positionen. Mitglieder des Süßstoff-Verbands e.V. sind Unternehmen mit Sitz in der Bundesrepublik, Österreich und der Schweiz, die Süßstoffe, Süßstoffzubereitungen und/oder Tafelsüßen herstellen oder vertreiben und Firmen, die Süßstoffe in Getränken und Lebensmitteln einsetzen. Interessenbereiche: Gesundheitsförderung; Lebens- und Genussmittelindustrie; Verbraucherschutz; Lebensmittelsicherheit; Sonstiges im Bereich "Gesundheit" Regelungsvorhaben: - Nationale Reduktionsstrategie: Beibehaltung der Reformulierungsmöglichkeit mit Süßstoffen: Die Nationale Reduktions- und Innovationsstrategie muss die Zucker- und Kalorienreduktion durch Süßstoffe weiterhin ermöglichen. Die Reformulierungsmöglichkeit mit Süßstoffen muss in der Entwicklung neuer Reduktionsziele berücksichtigt werden. Staatlich verordnete Rezepturen – ohne tatsächliche Einbindung der Lebensmittelwirtschaft mit Blick auf Lebensmitteltechnologie, Wirtschaftlichkeit und Marktpotenzial und ohne Rücksicht auf die Vielfalt der Geschmäcker der Verbraucher:innen – sind nicht zielführend. - Zuckerabgabe / -steuer: Keine Abgabe auf Zucker gesüßte Getränke: Steuern bzw. Abgaben sind ineffizient im Kampf gegen Übergewicht. Die positiven Effekte auf die Gesundheit und die Übergewichtssituation sind keineswegs belegt. In UK zeigt nur eine Studie einen begrenzten Effekt bei 10- bis 11-jährigen Mädchen. Die Belastungen für den Mittelstand, der einen Großteil der Ernährungs- und Getränkewirtschaft in Deutschland ausmacht, und für die Verbraucher:innen sind dagegen handfest. Die Zuckerabgabe / -steuer konterkariert die bisherige Ernährungspolitik: die Nationale Reduktions- und Innovationsstrategie für Zucker, Fette und Salz (NRI) sowie das Konzept der mündigen Verbraucher:in. Statt Auswahl und Mündigkeit, nun Regulierung und Bevormundung.

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