Institut für Gender-Gesundheit e.V.
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Institut für Gender-Gesundheit e.V.
Tätigkeit: Privatrechtliche Organisation mit Anerkennung der Gemeinnützigkeit nach Abgabenordnung
Der Verein Institut für Gender-Gesundheit e.V. hat sich im Mai 2016 gegründet und ist aus vier Jahren Bundeskongress Gender-Gesundheit hervorgegangen. Die Begriffe Gendergesundheit bzw. Gender-Medizin beziehen sich ausdrücklich auf beide Geschlechter und umfassen die Gesundheit und die Besonderheiten in der gesundheitlichen Versorgung von Männern und Frauen, von Mädchen und Jungen.
Der Verein möchte dazu beitragen, dass Themen rund um eine geschlechtsspezifische Gesundheitsversorgung auf die gesundheitspolitische Tagesordnung kommen. So finden Erkenntnisse aus der Gender-Medizin z.T. nur zögernd ihre Berücksichtigung in Behandlungsleitlinien.
Auch innerhalb der Systemstrukturen ist eine ausgewogene Geschlechterparität (noch) nicht zu beobachten. Obwohl die Anzahl der Ärztinnen in den letzten 20 Jahren stetig zugenommen hat und die nicht-ärztlichen Gesundheitsberufe ohnehin überwiegend von Frauen ausgeübt werden, sind leitende Postionen in Kliniken, in Gremien oder auf Lehrstühlen noch überwiegend männlich besetzt.
Durch direkte Anschreiben, Positionspapiere sowie Fachveranstaltungen wird der Dialog mit politischen Entscheidungsträgerinnen und -trägern, insbesondere Mitgliedern des Deutschen Bundestages, aktiv gesucht. Der Schwerpunkt der Interessenvertretung liegt darauf, geschlechtersensible Gesundheitspolitik zu stärken und die gesundheitliche Chancengleichheit in Deutschland zu verbessern. Angesichts der aktuellen Herausforderungen im Gesundheitswesen setzt sich das Institut für eine evidenzbasierte und gendersensible Gestaltung von Versorgungsstrukturen ein. Zudem werden regelmäßig Austausch- und Informationsveranstaltungen organisiert, bei denen Mitglieder des Deutschen Bundestages und weitere relevante Akteure über zentrale gesundheitspolitische Themen informiert und für die Positionen des Instituts gewonnen werden sollen.
Interessenbereiche: Gesundheitsförderung; Arzneimittel; Sonstiges im Bereich "Gesundheit"; Gesundheitsversorgung; Geschlechterpolitik; Pflege
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