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Deutsche Gesellschaft für Trans*- und Inter*geschlechtlichkeit e.V.

lobbyregister / register_entry 01.07.2022 · Original ↗

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Deutsche Gesellschaft für Trans*- und Inter*geschlechtlichkeit e.V. Tätigkeit: Privatrechtliche Organisation mit Anerkennung der Gemeinnützigkeit nach Abgabenordnung Die dgti hat sich zum Ziel gesetzt, die Akzeptanz von Personen die sich dem Spektrum t-i-n-a (trans*, inter*geschlechtlich, nicht-binär und agender) zugehörig wissen, innerhalb der Gesellschaft zu fördern und deren Stigmatisierung entgegenzuwirken. Sie will Betroffene und Interessierte beraten und betreuen, sofern dies gewünscht wird. Ein wesentlicher Aspekt der Arbeit ist die (Re-)Integration von Betroffenen in den Arbeitsprozess, um so der Gefahr des sozialen Abstiegs zu begegnen, der heutzutage noch mit der sozialen Neuausrichtung verbunden ist. Sie tritt für mehr Offenheit der eigenen Identität gegenüber ein und trägt der Vielfalt menschlichen Daseins Rechnung. Die Aufgaben des Vereins haben folgende Schwerpunkte: - die Unterstützung von einzelnen Betroffenen und Angehörigen in Fragen der Trans*- und Inter*geschlechtlichkeit (Transidentität, Transsexualität, Intergeschlechtlichkeit) und Geschlechtsvarianz durch die Weitergabe von langjährigen Erfahrungen von Betroffenen, um dadurch einen Beitrag zur Integration oder Reintegration Betroffener in das gesellschaftliche Leben zu leisten. - eine Interessenwahrung und kostenlose Beratung von Betroffenen bei Ärzten und Behörden - die Informationsbeschaffung und Informationsbereitstellung zum Thema Trans* und Inter*geschlechtlichkeit (Transidentität, Transsexualität, Transgender, Intergeschlechtlichkeit. Durch Öffentlichkeitsarbeit, Sachinformationen und Aufklärung verbessert er die Basis für ein selbstbestimmtes Leben von trans*- und Inter*geschlechtlichen Menschen. In diesem Sinne arbeitet der Verein gesellschaftspolitisch aber parteipolitisch unabhängig und neutral. Jedoch stets im Interesse der Betroffenen. - der Unterhalt von psychosozialen Beratungs- und Betreuungsstellen. Diese stehen allen Ratsuchenden kostenlos zur Verfügung. Die Leistungen der Beratungsstellen sind von einer Mitgliedschaft unabhängig. - die Unterstützung von Selbsthilfegruppen und anderen Betreuungsvereinen, die sich dem gleichen Themenschwerpunkten widmen. Er entwickelt und fördert Projekte zur Aus- und Weiterbildung von ehrenamtlichen und professionellen Helfern. Im Bedarfsfall entwickelt er entsprechende Curriculae und bietet selbst Seminare, Workshops und Kongresse an. - eine Öffentlichkeitsarbeit durch Vermittlung von Sachinformationen und Aufklärung in Medien wie Zeitung, Rundfunk, Fernsehen und Internet sowie durch fachliche Vorträge in Schulen, Kindergärten und sonstigen Institutionen zum Thema Trans*- und Inter*geschlechtlichkeit (Transidentität, Transsexualismus, Intersexualität) und Geschlechtsvarianz durch sachkundige, pädagogisch geschulte Mitarbeiter. - eine Anlaufstelle zu sein für Allgemeinärzte, Fachärzte, Psychologen, Psychotherapeuten, die noch nie mit der Thematik zu tun hatten, aber Aufgrund eines Patientenkontakts oder im Zuge einer Erweiterung ihres Behandlungsspektrums an der Thematik interessiert sind und erwägen, in ein neues Gebiet einzusteigen und eventuell auch einmal als Gutachter tätig werden möchten. Unsere Mitarbeiter haben nicht zwingend eine medizinische Ausbildung, aber sie können grundlegende Informationen geben und vor allem Kontakte zu bereits erfahrenen Kollegen vermitteln. - sich bei Diskussionen in anderen Organisationen oder politischen Parteien im Bereich des satzungsgemäßen Vereinszwecks fachlich einzubringen und dabei auf eine adäquate Interessenvertretung der Betroffenen und Angehörigen hinzuwirken. Interessenbereiche: Berufliche Bildung; Kinder- und Jugendpolitik; Öffentliches Recht; Krankenversicherung; Geschlechterpolitik; Rechtspolitik; Integration; Diversitätspolitik; Meinungs- und Pressefreiheit; Breitensport; Menschenrechte; Wissenschaft, Forschung und Technologie; Ausländer- und Aufenthaltsrecht; Arbeitsrecht/Arbeitsbedingungen; Internetpolitik; Politisches Leben, Parteien; Sonstiges im Bereich "Gesellschaftspolitik und soziale Gruppen"; Gesundheitsversorgung; Arzneimittel; Zivilrecht; Schulische Bildung Regelungsvorhaben: - Abstammungsrecht, Berücksichtung trans* Personen: Anerkennung eines durch das SBGG geänderten Personenstands einer Person in Abstammungsurkunden mit berichtigtem Namen und Geschlecht. - Selbstbestimmungsgesetz Evaluation begleiten: Fortschreibung des Gesetzes hinsichtlich der Verwirklichung wahrer Selbstbestimmung und Beseitigung ungerechtfertigter Erschwernisse und Ungleichbehandlungen - Meldedatenverordnung darf geschlechtliche Vielfalt nicht benachteiligen und nicht markieren: Meldedatenverordnung datenschutzkonform machen, redundante Mitteilungen über Vornamen- und Personenstandsänderungen vermeiden - AGG Reform: Gleichbehandlung für nicht-binäre und agender Personen sicherstellen, geschlechtliche Identität im Merkmal Geschlecht eindeutig schützen.

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