EWE NETZ GmbH
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EWE NETZ GmbH
Tätigkeit: Sonstiges Unternehmen
Die EWE NETZ GmbH ist eine Tochtergesellschaft der EWE AG.
Als vollständig entflochtener Netzbetreiber im EWE-Konzern betreibt die EWE NETZ GmbH Verteilnetze in den Sparten Strom, Gas, Wasser sowie ein Telekommunikationsnetz. Aufgrund der hohen Expertise in der Planung, dem Bau und Betrieb von Verteilnetzen sowie einer erfolgreichen Umsetzung der Energiewende bringt die EWE NETZ GmbH einen praxisorientierten und rein netzbezogenen Beitrag in die Interessenvertretung ein. Im Vordergrund der Interessenvertretung stehen insbesondere der wirtschaftliche Betrieb der Verteilnetze, die notwendigen Weichen zur Umsetzung der mit der Energiewende verbundenen Herausforderungen und zuletzt die Digitalisierung im Netzbereich. Zur Darstellung möglicher Lösungsansätze sucht EWE NETZ einen Dialog zu Vertreter:innen des Bundestages und der Bundesregierung und nutzt hierzu diverse Formate wie Veranstaltungen, Gespräche sowie Fachpositionen.
Interessenbereiche: Energienetze; Sonstige Interessenbereiche; Erneuerbare Energien; Sonstiges im Bereich "Energie"; Allgemeine Energiepolitik
Regelungsvorhaben:
- Anpassung POG für Smart-Meter-Rollout: Im Rahmen des § 48 MsbG werden aktuell die Rahmenbedingungen für die Beschleunigung des Smart-Meter-Rollout diskutiert. Für die Rolle des Messstellenbetreibers sind wirtschaftliche Preisobergrenzen für Smart-Meter essenziell, um einen strukturierten und fristgerechten Rollout zu planen und durchzuführen, um so eine echte Beschleunigung zu ermöglichen. Der Überprüfung der Preisobergrenzen geht eine Kosten-Nutzen-Analyse voraus, die das BMWK in Auftrag gegeben hat und an der sich EWE NETZ beteiligt. Im Zuge der Kosten-Nutzen-Analyse und der Erstellung des §48-MsbG-Berichtes steht EWE NETZ insbesondere mit dem BMWK im fachlichen Austausch.
- Verbesserung der Rahmenbedingungen für ein zukünftiges Wasserstoff-Regionalnetz: Im Rahmen des §28j ff. EnWG wird aktuell das Wasserstoff-Kernnetz konzipiert. Für einen schnellen Wasserstoffhochlauf und um die Versorgung aller Kundengruppen sicherzustellen, ist der Aufbau eines nachgelagerten Wasserstoff-Regionalnetzes ein wichtiger nächster Schritt. Hierfür müssen die regulatorischen und gesetzlichen Rahmenbedingungen für (Wasserstoff-)Verteilnetzbetreiber entsprechend angepasst werden.
- Anpassung Energiewirtschaftsgesetz und Messstellebetriebsgesetz: Technische Voraussetzungen und aktuelle gesetzliche Anpassungsbedarfe zum Thema Steuern von Anlagen im Stromnetz
- Schwarzfallrobuste Steuerbarkeit von Verbrauchseinrichtungen und Erzeugungsanlagen: Stellungnahme "Schwarzfallrobuste Steuerbarkeit von Verbrauchseinrichtungen und Erzeugungsanlagen"
Relationen
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