EEW Energy from Waste GmbH
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EEW Energy from Waste GmbH
Tätigkeit: Sonstiges Unternehmen
Gespräche und Veranstaltungen mit Abgeordneten, u. a. zu Themen der thermischen Abfallverwertung, Umwelt- und Klimaschutz, Energieversorgung, Arbeitsplatzsicherung, Kreislaufwirtschaft und Emmissionshandel.
Interessenbereiche: Immissionsschutz; Klimaschutz; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Allgemeine Energiepolitik; Industriepolitik
Regelungsvorhaben:
- Änderung des Brennstoffemissionshandelsgesetzes (BEHG): Änderung der gesetzlichen Regelung hinsichtlich der Schaffung eines speziellen Instruments zur rechtssicheren und verursachergerechten Kostenweitergabe der CO2-Preise im Bereich der thermischen Abfallverwertung
- Streichung des § 52 im Treibhausgas-Emissionshandelsgesetz (TEHG): Im Rahmen der Stellungnahme fordert EEW Energy from Waste, dass der in § 52 TEHG vorgesehene vorzeitige nationale Opt-in in den EU-ETS 1 von Siedlungsabfallverbrennungsanlagen gestrichen wird. EEW fordert die Bundesregierung dazu auf, die Impact-Analyse der Europäischen Kommission zum Opt-in der europäischen Abfallwirtschaft in den EU-ETS 1 abzuwarten und sich für eine europäisch einheitliche Lösung einzusetzen, die alle Abfallentsorgungsverfahren gleichermaßen einbezieht.
- Schaffung einer marktfähigen CO2-Abscheidungs- und Transportinfrastruktur für die thermische Abfallverwertung: EEW Energy from Waste fordert klare rechtliche Rahmenbedingungen, die CO2-Abscheidung, -Speicherung und -Nutzung (CCS/U) in der thermischen Abfallverwertung ermöglichen. Dazu gehören: 1) Zugang zu Klimaschutzverträgen oder gleichwertiger Förderung, 2) Aufbau einer leistungsfähigen Infrastruktur wie eines CO2-Pipelinenetzes, 3) Anerkennung von CO2-Nettoeinsparungen bei CCU, 4) Schaffung von Kohlenstoffkreisläufen und damit eines Markts für CO2 und Güter daraus, 5) Ermöglichung der wirtschaftlichen CO2-Speicherung (On- und Offshore), 6) Priorisierung von CO2-Abscheidung aus Punktemissionsquellen, 7) Negativemissionszertifikate für abgeschiedenes CO2. Diese Maßnahmen sind entscheidend für die Erreichung der Klimaziele.
- Streichung der in der Novelle zur GewAbfV vorgesehenen Stichprobenkontrolle seitens der Betreiber thermischer Abfallverwertungsanlagen: EEW Energy from Waste teilt die Kritik der ITAD an der Novelle „Verordnung zur Stärkung der Bewirtschaftung von gewerblichen Siedlungsabfällen und bestimmten Bau- und Abbruchabfällen“ als unnötigen Bürokratieaufbau ohne erkennbaren Nutzen. Besonders problematisch ist die Einführung zusätzlicher Register- und Überwachungsmaßnahmen für Betreiber thermischer Abfallbehandlungsanlagen, die bereits effizient und rechtskonform arbeiten. Der neue § 14 zur Stichprobenkontrolle bei Abfallbehandlungsanlagen ist ineffizient und kontraproduktiv, da er die Ziele des Ressourcenschutzes und Klimaschutzes behindert. EEW fordert eine sachgerechte, pragmatische Lösung und lehnt den Entwurf der Bundesregierung ab.
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