Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e. V.
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Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e. V.
Tätigkeit: Wirtschaftsverband oder Gewerbeverband/-verein
Seit über 125 Jahren vertritt der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH) die Interessen der Säge- und Holzindustrie auf Bundes-, Landes- und europäischer Ebene.
Mit ihren vielfältigen Produkten aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz bilden die 350 Mitgliedsunternehmen des DeSH das Scharnier zwischen dem Wald und der Holzverarbeitung bis zum Holzbau. Sie sind ein wichtiger Teil der Bioökonomie und tragen dazu bei, heimische Ressourcen effizienter zu nutzen.
Der DeSH steht für die effiziente Verarbeitung und Verwendung des Roh- und Werkstoffs Holz und setzt sich für dessen Beitrag zum Klimaschutz ein.
Interessenbereiche: Ländlicher Raum; Wissenschaft, Forschung und Technologie; Wohnen; EU-Binnenmarkt; Bauwesen und Bauwirtschaft; Industriepolitik; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Erneuerbare Energien; Klimaschutz; Kleine und mittlere Unternehmen; Artenschutz/Biodiversität; EU-Gesetzgebung; Land- und Forstwirtschaft
Regelungsvorhaben:
- Stellungnahme zum Gesetzesentwurf zur Beschleunigung des Wohnungsbaus und zur Wohnraumsicherung: Stellungnahme zum Gesetzesentwurf zur Beschleunigung des Wohnungsbaus und zur Wohnraumsicherung vom 05. Juni 2025
- Zulassung von Biomassezentralheizungen im Rahmen der KfW-Förderungen: Zulassung von Biomassezentralheizungen im Rahmen der KfW-Förderungen
„Klimafreundlicher Neubau – Wohngebäude (KFN)“ und „Klimafreundlicher Neubau im
Niedrigpreissegment (KNN)“ In den KfW-Förderprogrammen „Klimafreundlicher Neubau – Wohngebäude (KFN)“ und
„Klimafreundlicher Neubau im Niedrigpreissegment (KNN)“dürfen Neubauten nicht gefördert
werden, wenn in ihnen in Zentralheizungen Energieträger auf Basis von fester Biomasse und
biogenen Gas/Öl eingesetzt werden.
Bei einzelnen, insbesondere größeren Neubauten kann eine Holzzentralheizung jedoch die
technologisch sinnvollste Variante sein. Daher sollte eine Förderung von Holzzentralheizungen
zukünftig auch im Neubau wieder möglich bzw. zumindest nicht mehr förderschädlich sein.
- Novellierung der Biomassestrom-Nachhaltigkeitsverordnung: Verbändeanhörung zur Novellierung der Biomassestrom-Nachhaltigkeitsverordnung. Ein wichtiger Schritt zur Beendigung der seit Mai 2025 bestehenden Rechtsunsicherheit nach Ablauf der RED III-Umsetzungsfrist. Die 1:1 Umsetzung der europäischen Vorgaben zu Anlagengrößen und Treibhausgasminderungsquoten sind der richtige Weg für ein level-playing field. Kritisch ist jedoch, dass mit neuen Definitionen im Entwurf wieder ein nationaler Sonderweg über die europäischen Mindestvorgaben hinaus eingeschlagen wird, der zu erheblichen Einschränkungen bei Waldbewirtschaftung und energetischer Holznutzung führen kann.
- EU-Gegenmaßnahmen als Reaktion auf die Verhängung von US-Zöllen - Vermeidung von Zöllen auf Holz und Holzwaren aus den USA: Aufgrund der besonderen Bedeutung des US-Marktes für die Säge- und Holzindustrie in Deutschland und Europa und dem deutlichen Exportüberschuss würde die Einführung von Zöllen auf Holz und Holzwaren aus den USA mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Gegenreaktion der USA auslösen, die erhebliche negative Folgen für die deutsche und europäische Holzwirtschaft nach sich ziehen würde. Die am 1. März 2025 erlassenen Durchführungsverordnungen zur Steigerung der inländischen Holzproduktion sowie zur Untersuchung von Bedrohungen der nationalen Sicherheit durch Schnittholzimporte zielen bereits auf eine Reduzierung der Schnittholzimporte aus Kanada und Deutschland.
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