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Zweite Sperrung des Kölner Hauptbahnhofs

dip / drucksache 10.07.2026 · WP 21 · 21/7051 · Kleine Anfrage · Original ↗

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Zweite Sperrung des Kölner Hauptbahnhofs Deutscher Bundestag Drucksache 21/7051 21. Wahlperiode 10.07.2026 Kleine Anfrage der Abgeordneten Matthias Gastel, Katharina Dröge, Nyke Slawik, Tarek Al-Wazir, Victoria Broßart, Swantje Henrike Michaelsen und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Zweite Sperrung des Kölner Hauptbahnhofs Die Deutsche Bahn (DB) AG hat bereits im November 2025 versucht, das Stellwerk in Köln Hauptbahnhof (Hbf) umfassend zu erneuern, wofür der Hauptbahnhof über einen Zeitraum von zehn Tagen gesperrt werden musste. Dieses Vorhaben ist damals gescheitert; es wurde angekündigt, dass eine neuere, allerdings kürzere Sperrung durchgeführt werden müsste. Nun kündigt die DB AG an, im Januar 2027 einen zweiten Anlauf zu unternehmen; allerdings stehen diesmal sogar elf statt zehn Tage Totalsperrung des Kölner Hauptbahnhofs für Regional- und Fernverkehr im Raum. Zudem kommt für die Fahrgäste erschwerend hinzu, dass parallel zur Sperrung des Hauptbahnhofs auch im Bereich der Fern- und Regionalgleise in Köln Messe/Deutz (mit Ausnahme der Gleise 11, 12 und der S‑Bahn-Gleise) die Bahnsteigdächer erneuert werden und die Bahnsteige daher nicht für den Regional- und Fernverkehr zur Verfügung stehen (www.ksta.de/koeln/neues-stellwerk-koelner-hauptbahnhof-anfang-202 7-fuer-elf-tage-dicht-1-1305799). Nach Ansicht der Fragestellenden ergibt sich durch diese doppelte Sperrung und die damit einhergehenden schwerwiegenden Einschränkungen im Regional- und Fernverkehr eine erhebliche Belastung für Pendlerinnen und Pendler, aber auch alle anderen Fahrgäste im Großraum Köln. Ebenfalls ist nach Ansicht der Fragestellenden mit den bisher öffentlich kommunizierten Informationen nur unzureichend geklärt, warum die parallele Sperrung des Hauptbahnhofs und des Bahnhofs Messe/Deutz notwendig ist und eine schwerwiegende, elftägige Totalsperrung den Fahrgästen zugemutet werden muss. Wir fragen die Bundesregierung: 1. Warum ist entgegen anderslautender Ankündigungen seitens der Bahn nach der ersten Sperrung 2025 (www.ksta.de/koeln/neues-stellwerk-koelner-hau ptbahnhof-anfang-2027-fuer-elf-tage-dicht-1-1305799) eine Sperrung nötig, deren Dauer die der ersten Sperrung überschreitet? 2. Welche durchzuführenden Tätigkeiten bedingen die Dauer der Sperrung von elf Tagen? 3. Welche weiteren Sperrungen, sowohl am Kölner Hbf als auch an anderen Bahnhöfen, sind im Rahmen der Umstellung des Kölner Hauptbahnhofs auf elektronisches Stellwerk (ESTW) geplant oder absehbar notwendig? 4. Wie bewertet die Deutsche Bahn AG die Auswirkungen der Sperrung im Wirkungszusammenhang mit der weitgehenden Sperrung von Köln Messe/ Deutz im selben Zeitraum auf die Fahrgäste? 5. Welche Umleitungs- und Ersatzkonzepte sind für die betroffenen Verbindungen während der Sperrung geplant? Berlin, den 6. Juli 2026 Katharina Dröge, Britta Haßelmann und Fraktion Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de ISSN 0722-8333

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