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Frage von Cansin Köktürk (DIE LINKE) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 21/5250)

dip / rede 15.04.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Protokoll der 70. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages. Zu Protokoll gegeben (Anlage), nicht im Plenum gesprochen.

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Frage von Cansin Köktürk (DIE LINKE) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 21/5250) Wie erklärt das Bundesministerium für Gesundheit, dass es keine belastbaren Daten zur Einkommenssituation, Armutsgefährdung oder Verschuldung pflegender Angehöriger gibt (siehe Antwort der Bundesregierung auf meine Schriftlichen Fragen 76 und 77 auf Bundestagsdrucksache 21/4372), und welche konkreten Reformen plant die Bundesregierung in dieser Legislaturperiode, um das Armutsrisiko pflegender Angehöriger messbar zu senken? Antwort der Parl. Staatssekretärin Katja Mast: Die erfragten Angaben können in der amtlichen Statistik nicht vorliegen, da die spezifischen Haushaltskontexte von pflegenden Angehörigen nicht durch prozessproduzierte Datenverarbeitungen erfassbar sind. Informationen über die Verteilung der Gesamteinkommen privater Haushalte können in Deutschland mangels solcher Register- oder Verwaltungsdaten nur aus Befragungen von Stichproben der Bevölkerung gewonnen werden, die aber ebenfalls die gewünschte Information nicht liefern können. In diesen Befragungen werden nicht immer alle Tatbestände erhoben, die zur Identifizierung von pflegenden Angehörigen erforderlich wären. Zudem können aufgrund der Stichprobengröße kleinere Bevölkerungsgruppen nicht repräsentativ abgebildet werden. Bezüglich der Maßnahmen, die die Bundesregierung zur Stärkung der wirtschaftlichen Situation von Pflegepersonen plant oder bereits ergriffen hat, wird auf die Antwort der Bundesregierung zu der Schriftlichen Frage 77 auf der Bundestagsdrucksache 21/4372 verwiesen. Darüber hinausgehende Maßnahmen sind derzeit nicht geplant.

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