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Rede von Frank Schwabe (Parl. Staatssekretär bei der Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz) – Fragestunde

dip / rede 12.11.2025 · WP 21 · Original ↗

Teil von Protokoll der 39. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages · TOP 2: Fragestunde.

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Rede von Frank Schwabe (Parl. Staatssekretär bei der Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz) – Fragestunde Herr Präsident! Herr Abgeordneter, alle zwei Minuten wird in Deutschland ein Mensch Opfer häuslicher Gewalt, knapp 266 000 Personen im letzten Jahr, davon überwiegend Frauen. Die Dunkelziffer dürfte deutlich höher sein. Um betroffene Frauen besser zu schützen, plant das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz neben gesetzgeberischen Maßnahmen eine bundesweite Aufklärungskampagne für die Jahre 2025 bis 2027. Der Haushaltsausschuss hat hierfür Mittel in Höhe von 2 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Die Kampagne verfolgt zwei Ziele. Erstens. Bewusstsein schaffen und Tabus abbauen, um die gesellschaftliche Wahrnehmung von häuslicher und partnerschaftlicher Gewalt zu verändern. Zweitens. Hilfe sichtbar machen. Konkrete Anlaufstellen und Unterstützungsangebote sollen besser bekannt gemacht werden. Die Kampagne richtet sich in erster Linie an von Gewalt betroffene Frauen, aber auch an Personen aus ihrem sozialen Umfeld. Der Fokus liegt auf dem ländlichen Raum, in dem Hilfsangebote häufig weniger bekannt sind. Ein Kampagnenstart ist für 2026 möglichst zeitig vorgesehen.

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