Frage von Dr. Andrea Lübcke (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 21/2142)
Teil von Protokoll der 33. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages. Zu Protokoll gegeben (Anlage), nicht im Plenum gesprochen.
Text
Frage von Dr. Andrea Lübcke (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 21/2142)
Wie bewertet die Bundesregierung das gesellschaftliche und therapeutische Potenzial von Games jenseits wirtschaftlicher Aspekte, vor dem Hintergrund, dass Videospiele zunehmend auch in Therapie, Bildung und Pflege Anwendung finden, und plant sie, entsprechende Projekte künftig gezielt zu fördern, etwa durch eigene Förderlinien oder eine bundesweite Plattform für öffentlich geförderte Spiele?
Antwort des Parl. Staatssekretärs Matthias Hauer:
Serious Games vermitteln Wissen und Fähigkeiten, schaffen Aufmerksamkeit für wichtige Themen oder können einen therapeutischen Nutzen haben. Da die Lernmotivation bei spielerischen Ansätzen oft größer ist, erfolgt der Erkenntnisgewinn idealerweise nebenbei. Auch komplexe Inhalte können leichter aufgenommen werden, wie beispielsweise in den Bereichen soziale und ethische Bildung, Gesundheit und Therapie, Naturwissenschaften sowie Forschung und Wissenschaft.
Die Bundesregierung fördert daher bereits im Rahmen der Games-Förderung des Bundes die Entwicklung von Serious Games.
Eine Plattform speziell für geförderte Games ist derzeit nicht geplant. Die Bundesregierung hält die Nutzung bestehender Portale für angemessen, für Serious Games beispielsweise das „Serious Games Information Center“ der Technischen Universität Darmstadt.
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