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Frage von Sonja Lemke (DIE LINKE) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 21/1949)

dip / rede 08.10.2025 · WP 21 · Original ↗

Teil von Protokoll der 30. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages. Zu Protokoll gegeben (Anlage), nicht im Plenum gesprochen.

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Frage von Sonja Lemke (DIE LINKE) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 21/1949) Welche Maßnahmen plant die Bundesregierung, um den Schutz von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern vor Angriffen, Anfeindungen und Bedrohungen zu verbessern? Antwort des Parl. Staatssekretärs Matthias Hauer: Als zentrale Maßnahme wird das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) ab Oktober 2025 den Scicomm-Support als nationale Anlaufstelle bei Anfeindungen und unsachlichen Konflikten in der Wissenschaftskommunikation in einer 4-jährigen Aufbauphase fördern. Ab dem Haushaltsjahr 2025 werden hierfür jährlich 250 000 Euro aus dem Titel 3003 / 541 01 „Wissenschaftskommunikation, Partizipation, Soziale Innovationen“ bereitgestellt. Mit der Förderung durch das BMFTR wird die Arbeit des Scicomm-Supports ermöglicht: die persönliche Beratung von kommunizierenden Forscherinnen und Forschern, die Erstellung und Verbreitung von Ressourcen wie Leitfäden, Strategien und Trainingsangeboten und bei Bedarf auch die Vermittlung von juristischer Fachberatung. Der Scicomm-Support erfüllt eine wichtige und voraussichtlich auch weiterhin wachsende Aufgabe. Er zahlt auf die Zielsetzung des Koalitionsvertrags genauso klar ein wie auf die Hightech-Agenda Deutschland, die die Wissenschaftskommunikation in ihrer Querschnittsfunktion strukturell und finanziell stärken will.

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