Bilanz des ersten Regierungsjahres der Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt Dorothee Bär (Antwort zu Drs. 21/5246)
Text
Bilanz des ersten Regierungsjahres der Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt Dorothee Bär (Antwort zu Drs. 21/5246)
Deutscher Bundestag Drucksache 21/5695
21. Wahlperiode 30.04.2026
Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Ayse Asar, Dr. Andrea Lübcke, Claudia
Müller, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
– Drucksache 21/5246 –
Bilanz des ersten Regierungsjahres der Bundesministerin für Forschung,
Technologie und Raumfahrt Dorothee Bär
V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Seit ihrem Amtsantritt am 6. Mai 2025 hat die Bundesregierung vielfach
betont, dass Forschungs- und Innovationspolitik für sie besondere Priorität habe
(www.deutschlandfunk.de/merz-stellt-hightech-agenda-vor-innovationspoliti
k-hat-hoechste-prioritaet-100.html). Nachdem die ersten Monate vom Umbau
der Bundesministerien und von der Neuordnung einiger Zuständigkeiten
insbesondere zwischen dem Bundesministerium für Forschung, Technologie und
Raumfahrt (BMFTR) und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
(BMWE) geprägt waren, folgten mit der Hightech Agenda Deutschland
(HTAD) und der Global Minds Initiative (bzw. sog. 1 000‑Köpfe-Plus-
Programm) kommunikative Schwerpunkte, die teilweise gut verzahnt mit der
bisherigen Tätigkeit des Bundesforschungsministeriums und der Arbeit der
Wissenschaftsorganisationen zusammengreifen. Wo die Bundesministerin für
Forschung, Technologie und Raumfahrt Dorothee Bär allerdings tatsächlich neue,
inhaltliche Schwerpunkte setzen will, kommt es aus Sicht der
Fragestellerinnen und Fragesteller oft zu Verzögerungen und Streit innerhalb der Koalition
der Fraktionen der CDU/CSU und SPD (beispielsweise www.jmwiarda.de/blo
g/2025/12/17/koalitionszwist-bremst-erneut-baers-hightech-plaene und www.
handelsblatt.com/politik/deutschland/bafoeg-reform-zoff-im-merz-kabinett-u
m-bafoeg-finanzierung/100196290.html). Zudem bleiben große
Ankündigungen aus dem Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD uneingelöst
bzw. lassen auf Grundlage der öffentlich zugänglichen Informationen nicht
erkennen, dass wesentliche Fortschritte in Vorbereitung sind (www.bmftr.bun
d.de/DE/Ministerium/Gesetze/gesetze_node.html).
V o r b e m e r k u n g d e r B u n d e s r e g i e r u n g
Seit ihrem Regierungsantritt vor knapp einem Jahr ist die deutsche Forschungs-
und Innovationspolitik für die Bundesregierung von zentraler Bedeutung. Mit
der Hightech Agenda Deutschland (HTAD) wurde frühzeitig ein inhaltlicher
Schwerpunkt gesetzt. Die HTAD steigert die Wettbewerbsfähigkeit,
Wertschöpfung und technologische Souveränität der Bundesrepublik Deutschland. Die
Bundesregierung steht geeint hinter den im Koalitionsvertrag zwischen CDU,
Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Forschung,
Technologie und Raumfahrt vom 29. April 2026 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
CSU und SPD zur 21. Legislaturperiode vereinbarten Zielen. Dieses ermöglicht
es dem Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
(BMFTR) die vereinbarten Ziele anzugehen und bei ihrer Umsetzung
fortlaufend Fortschritte zu erzielen. Alle in dieser Legislaturperiode beabsichtigten
Rechtsetzungsvorhaben im Zuständigkeitsbereich des BMFTR schreiten in
Planung und Umsetzung voran. Jenseits von Rechtsetzungsvorhaben sind bei
zahlreichen weiteren Vorhaben im Zuständigkeitsbereich des BMFTR konkrete
Fortschritte erzielt worden.
1. Welche Gesetzentwürfe hat das Bundesministerium für Forschung,
Technologie und Raumfahrt seit dem 6. Mai 2025 in das Kabinett
eingebracht, und wie viele davon sind inzwischen vom Deutschen Bundestag
und vom Bundesrat verabschiedet worden?
Seit dem 6. Mai 2025 hat das BMFTR das Erste Gesetz zur Änderung des
Wissenschaftsfreiheitsgesetzes ins Kabinett eingebracht. Es befindet sich derzeit im
parlamentarischen Verfahren.
2. Welche Rechtssetzungsvorhaben gehören darüber hinaus zur „geringe[n]
Zahl an Rechtssetzungsvorhaben für diese Legislaturperiode“ (vgl.
Antwort zu Frage 24 auf Bundestagsdrucksache 21/1232) in Federführung
des BMFTR (bitte auflisten), und
a) für welche Vorhaben wurde bereits die Ressortabstimmung
eingeleitet,
b) für welche Vorhaben wurde bereits die Beteiligung von Ländern und
Verbänden eingeleitet, und werden diese Gesetzentwürfe künftig auf
der Homepage des BMFTR veröffentlicht (wenn nein, bitte
ausführen, warum nicht),
c) für welche Vorhaben ist bereits eine Anmeldung für die
Kabinettsitzungen bis Juli 2026 erfolgt bzw. vorgesehen?
3. Nach welcher Systematik bzw. zu welchem Zeitpunkt werden
Rechtssetzungsvorhaben auf der Website „Gesetze“ des BMFTR eingestellt, und
warum ist beispielsweise das sog. Innovationsfreiheitsgesetz noch nicht
mit dem Status „Referentenentwurf ist in Arbeit“ auf der Seite gelistet
(www.bmftr.bund.de/DE/Ministerium/Gesetze/Gesetze-Einzeln/befristet
e_Arbeitsvertraege_Wissenschaft_WissZeit_VG.html)?
Die Fragen 2 und 3 werden im Zusammenhang beantwortet.
Das BMFTR plant in seiner Ressortzuständigkeit ausweislich des
Koalitionsvertrags zwischen CDU, CSU und SPD zur 21. Legislaturperiode die
Rechtsetzungsvorhaben einer Novellierung des Wissenschaftsfreiheitsgesetzes, einer
Novellierung des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG), eines
Forschungsdatengesetzes (FDG), eines Innovationsfreiheitsgesetzes sowie eines
Gesetzes zur Modernisierung des Befristungsrechts in der Wissenschaft. Zum
Verfahrensstand hinsichtlich der Novellierung des
Wissenschaftsfreiheitsgesetzes wird auf die Antwort zu Frage 1 verwiesen. Zum Forschungsdatengesetz
laufen die Ressortabstimmungen, zudem wurde bereits eine Länder- und
Verbändebeteiligung durchgeführt. Eine Anmeldung für die Kabinettsitzungen
erfolgt in Abhängigkeit zu den Abstimmungen so rasch wie möglich.
Grundsätzlich werden Rechtsetzungsvorhaben auf der Website des BMFTR eingestellt,
sobald die Ressortabstimmung und die Länder- und Verbändeanhörung
eingeleitet ist.
4. Welche Entwürfe aus dem BMFTR wurden vor der Einleitung der
offiziellen Länderbeteiligung mit Staatskanzleien und Ministerien der
Länder geteilt (bitte die jeweilige Vorlage und die eingebundenen Länder
angeben)?
Die Referentenentwürfe in Federführung des BMFTR wurden ausschließlich
im Rahmen der offiziellen Länderbeteiligung mit den Ländern, ihren
Staatskanzleien und Ministerien geteilt.
5. Welche Fördermaßnahmen unter dem Dach der Hightech Agenda
Deutschland sind bereits angelaufen (bitte nach Schlüsseltechnologien
bzw. strategischen Forschungsfeldern aufschlüsseln), welche dieser
Maßnahmen wurden bereits vor dem 6. Mai 2025 initiiert, und welche erst ab
dem 6. Mai 2025?
Es wird auf die Anlage 1 verwiesen.*
6. Wie viele Mittel aus dem im Rahmen der Hightech Agenda
angekündigten Gesamtbudget wurden bis zum Stichtag 1. April 2026 bereits konkret
bewilligt, und wie hoch ist der tatsächliche Mittelabfluss in den
jeweiligen Schlüsseltechnologien (bitte in tabellarischer Form nach
Bundesländern und Technologiesektoren aufschlüsseln)?
Das BMFTR fördert zahlreiche Projekte, die auf die Umsetzung der HTAD
einzahlen. Hinzu kommen mittelbar weitere substanzielle Beiträge der im Rahmen
des Pakts für Forschung und Innovation anteilig durch den Bund
grundfinanzierten außeruniversitären Forschungseinrichtungen und der Förderung
internationaler Forschungsprojekte, die ebenfalls auf die Schlüsseltechnologien
einzahlen. BMFTR sieht für die HTAD über die gesamte Legislaturperiode
hinweg erhebliche Mittel aus dem Einzelplan 30, dem Sondervermögen für
Infrastruktur und Klimaschutz (SVIK) sowie dem Klima- und Transformationsfonds
(KTF) vor.
Im Jahr 2025 sind im Bereich Künstliche Intelligenz etwa 204.327 T Euro, im
Bereich Mikroelektronik etwa 104.116 T Euro, im Bereich
Quantentechnologien etwa 238.650 T Euro, im Bereich Biotechnologien etwa 426.119 T Euro, im
Bereich Fusion und klimaneutrale Energieerzeugung etwa 355.544 T Euro und
im Bereich Technologien für klimaneutrale Mobilität etwa 144.125 T Euro
abgeflossen. Es wurden Mittelabflüsse vom 1. Januar 2025 bis 31. Dezember
2025 berücksichtigt. Auch die späte Entsperrung von Maßnahmen insbesondere
im SVIK hat im Jahr 2025 dazu geführt, dass nicht alle vorgesehenen Mittel
abfließen konnten.
Bis zum 1. April 2026 sind im Bereich Künstliche Intelligenz etwa 30.102
T Euro, im Bereich Mikroelektronik etwa 12.697 T Euro, im Bereich
Quantentechnologien etwa 19.352 T Euro, im Bereich Biotechnologien etwa 71.379
T Euro, im Bereich Fusion und klimaneutrale Energieerzeugung etwa 32.660
T Euro und im Bereich Technologien für klimaneutrale Mobilität etwa 15.870
T Euro abgeflossen.
Die Festlegungen betrugen zum 1. April 2026 im Bereich Künstliche
Intelligenz etwa 178.388 T Euro, im Bereich Mikroelektronik etwa 83.098 T Euro,
im Bereich Quantentechnologien etwa 205.233 T Euro, im Bereich
Biotechnologien etwa 428.660 T Euro, im Bereich Fusion und klimaneutrale
Energieerzeugung etwa 341.270 T Euro und im Bereich Technologien für klimaneutrale
Mobilität etwa 161.415 T Euro
* Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 21/5695 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
Bei allen dargestellten Beträgen handelt es sich um Näherungswerte. Die hier
zusammengestellten Beträge lassen nur begrenzt Rückschlüsse auf den
Umsetzungsstand der HTAD zu. Dargestellt sind nur Beträge, aus denen unmittelbar
Förderungen für die sechs in der HTAD genannten Schlüsseltechnologien
geleistet wurden. Förderungen für technologische Innovationen in den
Strategischen Forschungsfeldern sowie zu übergreifenden Maßnahmen sind nicht
abgebildet. Gleichwohl sind auch hierfür erhebliche Mittel durch BMFTR
bereitgestellt worden. Die genannten Zahlen ergeben somit kein vollständiges Bild
über die Aktivitäten des BMFTR zur Umsetzung der HTAD in den einzelnen
Bereichen.
Eine zielführende Aufschlüsselung der Beträge nach Bundesländern konnte
nicht erfolgen. Viele Zuwendungsempfänger sind bundesweit tätig. Eine
Abbildung ausschließlich des Sitzlandes wäre undifferenziert und nicht angemessen.
7. Welchen konkreten Anteil am 3,5-Prozent-Ziel bis 2030 für Forschung
und Entwicklung hat der Bund seit dem 6. Mai 2025 durch zusätzliche
Eigenmittel erbracht?
Der Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD zur 21. Legislaturperiode
betont ausdrücklich, dass Wirtschaft und Staat bis zum Jahr 2030 jährlich
mindestens 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Forschung und
Entwicklung (FuE) aufwenden sollen. Bezüglich der Ausgaben für FuE gilt gemäß
Frascati-Handbuch der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und
Entwicklung (OECD), dass diese in der Durchführungs- oder
Finanzierungsbetrachtung ermittelt werden können. Bei der Durchführungsbetrachtung werden
die FuE-Ausgaben bei der durchführenden Einrichtung erhoben, d. h. die
forschenden Einrichtungen (Wirtschaft, Hochschulen, öffentliche und öffentlich
geförderte Forschungseinrichtungen) werden befragt, welche Mittel sie für die
Durchführung der Forschung ausgegeben haben. Gemäß Frascati-Handbuch
(Kapitel 4.5) bilden die Ergebnisse der Durchführungsbetrachtung die
Grundlage für die Berechnungen der FuE-Intensität und somit zum 3-Prozent-Ziel der
Europäischen Union bzw. 3,5-Prozent-Ziel der Bundesregierung. Die
Finanzierungsbetrachtung erfasst hingegen die FuE-Ausgaben beim Mittelgeber, d. h.
bei den Gebietskörperschaften (Bund und Ländern), den Privaten Institutionen
ohne Erwerbszweck und bei der Wirtschaft. Durch die unterschiedlichen
Erhebungsmethoden (Durchführungs- bzw. Finanzierungsbetrachtung) ist kein
konkreter Anteil der Bundesausgaben am 3,5-Prozent-Ziel berechenbar.
8. In welchem Umfang wurden private Investitionen (Private Equity,
Venture Capital) durch die staatlichen Anschubfinanzierungen der Agenda
im ersten Jahr nachweislich mobilisiert?
Die HTAD soll Deutschland wieder zum Top-Technologieland machen und
Wettbewerbsfähigkeit, Wertschöpfung und technologische Souveränität
steigern. Dazu werden Mittel eingesetzt, mit denen unter anderem privates Kapital
mobilisiert werden soll. Die Maßnahmen befinden sich noch in einem frühen
Stadium. In welchem Umfang privates Kapital mobilisiert werden konnte, lässt
sich erst dann seriös ermitteln, wenn die Maßnahmen vollständig laufen und
ihre volle Wirkung entfalten.
9. Welche Fortschritte kann die Bundesregierung bei der Schaffung einer
souveränen europäischen KI-Infrastruktur (KI = Künstliche Intelligenz)
seit Beschluss der Hightech Agenda vorweisen?
Bereits seit dem Jahr 2022 fördert das BMFTR den Aufbau von vier Service-
Zentren Künstliche Intelligenz (KI, KI-Servicezentren). Diese bieten
Wissenschaft und Wirtschaft, vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen
(KMU) und Startups, Zugang zu KI-Recheninfrastruktur, zu KI-Modellen und
-Tools sowie zu passfähigen Services. Auch ausländische KI-Modelle und
-Tools können dabei in einer sicheren und souveränen Umgebung genutzt
werden. Die KI-Servicezentren sind zum 1. Januar 2026 in eine zweite Förderphase
gestartet. Zudem laufen derzeit intensive Gespräche zu einer
Weiterentwicklung der KI-Servicezentren, wie in der HTAD angekündigt.
Mit dem Joint Undertaking Pioneer for Innovative and Transformative Exascale
Research (JUPITER) ist am 5. September 2025 das erste Exascale
Rechenzentrum Europas am Jülich Supercomputing Centre (JSC) eröffnet worden.
Außerdem wurden im Rahmen des Gemeinsamen Unternehmens EuroHPC der
Ausbau von zwei KI-Fabriken gestartet. Der neueröffnete JUPITER Supercomputer
wird mit dem europäischen Projektstart vom 1. November 2025 um die Jupiter
AI Factory (JAIF) sowie dem experimentellen Inferenzsystem JARVIS
erweitert. Außerdem wurde mit dem HammerHAI Supercomputer in Stuttgart bereits
seit April 2025 in Ko-Förderung von EU, Bund und den Ländern Baden-
Württemberg, Bayern und Sachsen eine erste deutsche KI-Fabrik geschaffen.
Aktuell befindet sich die Beschaffung der Recheneinheiten in der Umsetzung.
Darüber hinaus laufen intensive Vorbereitungen für die Artificial Intelligence (AI)-
Gigafactory Initiative. Unter anderem hat die Bundesregierung hierzu
gemeinsam mit den Mitgliedstaaten eine Anpassung der Rechtsverordnung des
Gemeinsamen Unternehmens EuroHPC Ende 2025 durchgeführt, welche am
20. Januar 2026 in Kraft getreten ist.
10. Wie viele Fachkräfte in den MINT-Bereichen (MINT = Mathematik,
Informatik, Naturwissenschaft und Technik) konnten seit Inkrafttreten der
Hightech Agenda durch spezifische Förderprogramme oder vereinfachte
Zuwanderungsverfahren und der Global Minds Initiative für die
genannten Schlüsseltechnologien gewonnen werden?
Im Rahmen des 1.000-Köpfe-Plus-Programms wurden seit Programmbeginn
im Juli 2025 153 der aktuell insgesamt 286 Bewilligungen in den
Wissenschaftsbereichen Naturwissenschaften und Ingenieurswissenschaften
ausgesprochen. Das macht etwa 53 Prozent aller Bewilligungen im 1.000-Köpfe-
Plus-Programm aus.
11. Welche Akteure wurden im Rahmen der Hightech Agenda an den
Partnerdialogen beteiligt (bitte die konkreten Institutionen am jeweiligen
Dialog mit Angabe des Sitz-Bundeslandes nennen), und auf welcher
Grundlage und von wem wurden die Teilnehmenden an den
Partnerdialogen ausgewählt?
Ziel der Roadmap-Prozesse ist eine breite Mobilisierung und eine Bündelung
von Aktivitäten für den Hightech-Standort Deutschland. Dazu hat die
Bundesregierung in verschiedenen Beteiligungsformaten einen intensiven Austausch
mit relevanten Akteuren aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft
durchgeführt. Ein zentrales Element waren Partnerdialoge zu den
Schlüsseltechnologien der HTAD. Diese hatten zum Ziel, Input für ambitionierte Roadmap-
Meilensteine zu sammeln, konkrete Technologiepfade und Marktpotenziale
abzustecken. Es ging zudem um Indikatoren und Katalysatoren. Gegenstand der
Partnerdialoge war auch die Frage, wer welchen Beitrag leisten kann und wie
die verschiedenen Beiträge am besten verzahnt werden können. Eine Liste der
durchgeführten Partnerdialoge ist auf der Website der HTAD einsehbar.
Die Dialogprozesse sind mit Veröffentlichung erster Roadmaps im Mai 2026
nicht abgeschlossen. Auch danach wird es immer wieder Möglichkeiten geben,
sich einzubringen. Die Roadmaps selbst werden in regelmäßigen Abständen
aktualisiert. Die Bundesregierung wird rechtzeitig auf der Website zur HTAD
über weitere Formate und Beteiligungsmöglichkeiten informieren.
Eine Auflistung der an den Partnerdialogen beteiligten Akteure ist der Anlage 2
zu entnehmen.*
Hinsichtlich der Auswahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den
Partnerdialogen wird auf die Antwort der Bundesregierung zu Frage 13 der Kleinen
Anfrage der Fraktion Die Linke auf Bundestagsdrucksache 21/3915 verwiesen.
12. Welche weiteren Beteiligungsformate hat das BMFTR im Rahmen der
Hightech Agenda eingerichtet (bitte das Beteiligungsformat, die
Sitzungstermine, die Adressaten und teilnehmenden Organisationen
angeben)?
Die Dialogprozesse sind mit Veröffentlichung erster Roadmaps im Mai 2026
nicht abgeschlossen. Auch danach wird es immer wieder Möglichkeiten geben,
sich einzubringen. Die Roadmaps selbst werden in regelmäßigen Abständen
aktualisiert. Die Bundesregierung wird rechtzeitig auf der Website zur HTAD
über weitere Formate und Beteiligungsmöglichkeiten informieren.
13. Welche Akteure sind im Rahmen der sog. Hightech-Agenda-Tage
beteiligt (bitte die konkreten Institutionen nennen), und auf welcher
Grundlage wurden diese ausgewählt?
Die HTAD-Tage finden vom 18. bis 22. Mai 2026 statt. Dabei liegt der Fokus
auf der Veröffentlichung erster Technologie-Roadmaps für die sechs
Schlüsseltechnologien der HTAD. Außerdem plant die Bundesregierung für die genannte
Woche eine Reihe weiterer Veranstaltungen, über die auf der HTAD-Website
informiert wird. Zudem wird eine Online-Konsultation geschaltet, bei der
sämtliche Akteure Feedback zu den Technologie-Roadmaps geben können. Das
BMFTR erwartet Beiträge verschiedenster Akteure.
14. Wie viele der angestrebten (über) 1 000 zusätzlichen „internationalen
Stars und Talente“ wurden seit dem 28. Juli 2025 über die beteiligten
Organisationen im Rahmen der Global Minds Initiative final ausgewählt,
und wie viele von diesen haben ihre Forschungstätigkeit in Deutschland
bereits aufgenommen?
a) Wie verteilt sich die Anzahl der bisher Geförderten auf die sechs
Schlüsseltechnologien der Hightech Agenda?
b) Welche begleitenden Maßnahmen wurden ergriffen, um nicht nur die
„Köpfe“ zu gewinnen, sondern auch deren Familien in Deutschland
zu integrieren?
Die Fragen 14 bis 14b werden im Zusammenhang beantwortet.
* Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 21/5695 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
Bislang wurden im Rahmen des 1.000-Köpfe-Plus-Programms 286
Bewilligungen ausgesprochen. Etwa ein Drittel dieser Personen haben ihre
Forschungstätigkeit in Deutschland bereits aufgenommen.
Die Verteilung der Wissenschaftsbereiche der Geförderten zeigt den klaren
Bezug zu Zukunftsfeldern der HTAD: 35 Prozent Lebenswissenschaften (Anzahl
Geförderte: 99), 32 Prozent Naturwissenschaften (Anzahl Geförderte: 91),
22 Prozent Ingenieurwissenschaften (Anzahl Geförderte: 62), 12 Prozent
Geistes- und Sozialwissenschaften (Anzahl Geförderte: 34).
Im Übrigen wird auf die Antwort der Bundesregierung zu den Fragen 11 und
12 der Kleinen Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN auf
Bundestagsdrucksache 21/4157 wird verwiesen.
15. Welche Maßnahmen hat die Bundesregierung seit dem 6. Mai 2025
ergriffen, um die angestrebte Verkürzung des Zeitraums von der
Antragstellung bis zur Bewilligung in der Projektförderung (vgl. Antwort zu
Frage 4 auf Bundestagsdrucksache 21/3458) zu erreichen?
a) Was sind aus Sicht der Bundesregierung drei Beispiele für eine
erfolgreiche „Straffung der Projektförderung“ seit dem 6. Mai 2025,
und warum?
Die Fragen 15 und 15a werden im Zusammenhang beantwortet.
Im Bereich der Projektförderung wurden und werden verschiedene Maßnahmen
zur Straffung und Verfahrensvereinfachung umgesetzt bzw. weiterentwickelt.
Zum Beispiel die weit fortgeschrittene, durchgängige („end to end“)
Digitalisierung, etwa bei Förderanträgen, der Bescheidbekanntgabe für begünstigte
Förderbescheide und der Projektadministration. Außerdem wird in geeigneten
Förderbereichen die Beschleunigung von Förderentscheidungen durch
teilrandomisierte Auswahlverfahren (sog. Tie Breaker Verfahren) unterstützt. Diese
können ergänzend zu fachlichen Auswahlkriterien zum Einsatz kommen und
ermöglichen eine schnellere Entscheidungsfindung bei gleicher
Förderwürdigkeit. Weiterhin erfolgt ein stärkerer Einsatz von vorkalkulatorischen,
pauschalierten Förderansätzen in geeigneten Förderrichtlinien. Dies betrifft
insbesondere standardisierbare Positionen wie Reise und Sachmittel und reduziert den
Aufwand bei Antragstellung und Antragsprüfung. Darüber hinaus befinden sich
weitere Maßnahmen zur Verfahrensvereinfachung in der Umsetzung,
beispielsweise die im parlamentarischen Verfahren befindliche Flexibilisierung des
Besserstellungsverbots für gemeinnützige Forschungseinrichtungen.
b) Wie hoch ist die Quote der Anträge auf Projektförderung, die bereits
voll digital und medienbruchfrei bearbeitet werden?
Daten werden weder zur Nutzung der digitalen Einreichung von Anträgen noch
zur weiteren Bearbeitung erhoben. Die Kommunikation mit Antragstellern
sowie die Zustellung begünstigender Bescheide erfolgt im Regelfall digital.
Weitere Schritte auf dem Weg zu einer durchgängigen Digitalisierung stehen
unmittelbar vor der Implementierung.
c) Welche Maßnahmen hat die Bundesregierung seit dem 6. Mai 2025
ergriffen, um die Forschungsförderung des Bundes zu bündeln?
Die Bündelung der Forschungsförderung erfolgte in Umsetzung des
Organisationserlasses des Bundeskanzlers vom 6. Mai 2025.
d) Inwiefern hat das BMFTR seit dem 6. Mai 2025 die Laufzeiten seiner
Förderprojekte grundsätzlich verlängert?
Eine grundsätzliche Festlegung zu Laufzeiten der Projekte erfolgt nicht. Diese
wird jeweils sachgerecht zur jeweiligen Förderaktivität abgestimmt.
16. Wurden seit dem 6. Mai 2025 durch das BMFTR inzwischen mehr als
zwei Praxischecks durchgeführt (vgl. Antwort zu Frage 12 auf
Bundestagsdrucksache 21/3458)?
Seit dem 6. Mai 2025 hat das BMFTR bisher keine weiteren Praxischecks
durchgeführt.
17. In welchem Umfang sind die Lebenshaltungskosten für Studierende seit
dem 6. Mai 2025 angestiegen, und inwiefern stellt die Bundesregierung
sicher, dass die Entlastungen durch den ersten Teil der BAföG-Reform
(BAföG = Bundesausbildungsförderungsgesetz) wie angekündigt zum
Wintersemester 2026 wirksam werden und die Studierendenwerke
ausreichend Zeit für die Umsetzung der Reform haben?
Der Bundesregierung liegen keine Informationen über den Umfang der
Veränderung der Lebenshaltungskosten von Studentinnen und Studenten seit dem
6. Mai 2025 vor. Die Belange der jungen Menschen in Studium und schulischer
Ausbildung sind der Bundesregierung ein großes Anliegen. Die konkreten
Inhalte der geplanten Reform des BAföG werden unter Berücksichtigung der
Vereinbarungen aus dem Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD zur
21. Legislaturperiode derzeit intensiv innerhalb der Bundesregierung
abgestimmt.
18. Hat die Bundesregierung geprüft, welche konkreten Nachweisdokumente
im BAföG-Verfahren ersatzlos gestrichen werden können?
Die Bundesregierung prüft laufend, ob auf Nachweisdokumente im BAföG-
Verfahren verzichtet werden kann. Im Jahr 2023 hatte das Bundesministerium
eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe (AG) zum Thema
Verwaltungsvereinfachungen eingerichtet. Mit einem Erlass wurden die gemeinsam mit den
Teilnehmerinnen und Teilnehmern der AG aus der unmittelbaren BAföG-Praxis
erarbeiteten Vereinfachungsmaßnahmen zusammengefasst und als konkrete
Vollzugsvorgaben an die BAföG-Verwaltung weitergegeben. Dies war auch Gegenstand
der Überarbeitung der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum BAföG.
19. Welche Maßnahmen hat die Bundesregierung seit dem 6. Mai 2025
ergriffen, um die Studierenden, die Studierendenwerke und die zuständigen
Stellen der Länder von übermäßiger Bürokratie bei den BAföG-
Verfahren zu entlasten?
Die Zuständigkeit für den Vollzug des BAföG liegt gemäß § 39 Absatz 1
BAföG bei den Ländern.
Die Verwaltungsvorschriften zum BAföG wurden auf Initiative des Bundes in
Arbeitsgruppen unter Einbindung von Praktikerinnen und Praktikern aus den
Ämtern für Ausbildungsförderung sowie Vertreterinnen und Vertretern der
zuständigen Landesministerien überarbeitet. Die überarbeitete Allgemeine
Verwaltungsvorschrift ist nach erfolgter Zustimmung des Bundesrates am 27. März
2026 in Kraft getreten. Durch die Überarbeitung der Verwaltungsvorschriften
wurden überholte Regelungen gestrichen. Aktualisierungen und
Neuformulierungen tragen zur besseren Verständlichkeit und Einheitlichkeit des
Verwaltungsverfahrens bei. Für die Bearbeiterinnen und Bearbeiter in den Ämtern für
Ausbildungsförderung stellen die überarbeiteten Verwaltungsvorschriften zum
BAföG eine deutliche Arbeitserleichterung dar. Hierdurch kann auch die
bundeseinheitliche Anwendung des BAföG noch besser gewährleistet und für eine
effizientere Bearbeitung der Anträge auf Ausbildungsförderung gesorgt
werden.
Anträge auf Förderung nach dem BAföG können einfach, schnell und sicher
über das seit dem Jahr 2021 im gesamten Bundesgebiet verfügbare
gemeinsame Antragsportal von Bund und Ländern „BAföG Digital“ gestellt werden.
Das Portal steht als Webanwendung und als App zur Verfügung. Im Jahr 2025
wurde die Plattform nach aktualisierten Onlinezugangsgesetz (OZG)-Vorgaben
auf Open Source-Basis vollständig neu programmiert. Neueste Erkenntnisse zu
Design, Nutzerfreundlichkeit und Bedienbarkeit wurden dabei umgesetzt.
20. Auf Grundlage welcher empirischen Erhebung zur sozialen Lage
Studierender erarbeitet die aktuelle Bundesregierung die Vorschläge zur
geplanten 30. BAföG-Novelle, wie kommt die im Koalitionsvertrag
vereinbarte Erhöhung der Wohnpauschale auf genau 440 Euro zustande, und
was ist dafür die Ermessensgrundlage?
Nach § 35 BAföG legt die Bundesregierung dem Deutschen Bundestag und
dem Bundesrat alle zwei Jahre einen Bericht vor. Der Vierundzwanzigste
Bericht nach § 35 BAföG zur Überprüfung der Bedarfssätze, Freibeträge sowie
Vomhundertsätze und Höchstbeträge nach § 21 Absatz 2 BAföG wurde im
Dezember 2025 im Bundeskabinett beschlossen und anschließend dem Deutschen
Bundestag und dem Bundesrat zugeleitet.
21. Was ist der Stand des BMFTR-internen Prüfprozesses zur Wirkung der
Projektförderung auf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einer
frühen Karrierephase (vgl. Antwort zu Frage 11 auf
Bundestagsdrucksache 21/1232), und sollen hieraus noch in der laufenden Wahlperiode
Konsequenzen gezogen werden?
22. Welche Maßnahmen hat die Bundesregierung zur Umsetzung der sog.
Mittelbaustrategie ergriffen, und wann wird diese veröffentlicht?
Die Fragen 21 und 22 werden im Zusammenhang beantwortet.
Das BMFTR plant noch in der laufenden Wahlperiode Maßnahmen in
Konsequenz aus dem BMFTR-internen Prüfprozess. Darüber hinaus wird auf die
Antwort der Bundesregierung zu Frage 11 der Kleinen Anfrage der Fraktion
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN auf Bundestagsdrucksache 21/1232 verwiesen.
23. Welche Maßnahmen hat das BMFTR zur Anreizsetzung für Departments
und Entwicklung von Stellenprofilen seit dem 6. Mai 2025 ergriffen?
24. Welche Maßnahmen hat die Bundesregierung seit dem 6. Mai 2025 zum
Ausbau des Tenure-Track-Programms ergriffen?
Die Fragen 23 und 24 werden im Zusammenhang beantwortet.
Die Bundesregierung begrüßt die Anstrengungen der Hochschulen und
Forschungseinrichtungen, mehr unbefristete Stellen und insgesamt transparentere,
verlässlichere und nachhaltige Personalstrukturen zu schaffen. Das Tenure-
Track-Programm von Bund und Ländern schafft planbare, verlässliche und
dauerhafte Karrieren zur Professur. Mit seinen positiven Ergebnissen kann es
als Blaupause für die Erarbeitung von Konzepten für dauerhafte Stellen neben
der Professur dienen. Das BMFTR ist mit den Ländern im Gespräch, um den
notwendigen Transformationsprozess zu begleiten. Die Gemeinsame
Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK) wird sich voraussichtlich. auf
ihrer Sommersitzung mit dem Thema beschäftigen. Darüber hinaus fördert das
BMFTR ein Peer-to-Peer-Beratungsangebot für Hochschulen durch den
Stifterverband, durch das sich interessierte Hochschulen in ihrem
Transformationsprozess hin zu modernen Personal- und Organisationsstrukturen von erfahrenen
Hochschulen beraten lassen können.
25. Welche Maßnahmen hat die Bundesregierung seit dem 6. Mai 2025 zur
Stärkung des Professorinnenprogramms ergriffen?
Die Laufzeit der aktuellen Programmphase des Professorinnenprogrammes
2030 des Bundes und der Länder endet am 31. Dezember 2030. Im Februar
2026 erfolgte die Begutachtung der dritten Einreichungsrunde sowie die
Bekanntgabe der positiv begutachteten Hochschulen. Die Anzahl der
antragsberechtigten Hochschulen in der aktuellen Programmphase sowie die Anzahl der
Hochschulen, die durch das Professorinnenprogramm 2030 bereits erreicht
wurden, stehen damit und fließen in die konzeptionellen Überlegungen zur
bedarfsgerechten Stärkung des Pofessorinnenprogramms ein.
26. Welche Maßnahmen hat die Bundesregierung seit dem 6. Mai 2025 zur
rechtssicheren und praktikablen Regelung von Arbeitszeiterfassung an
Hochschulen ergriffen?
Die Bundesregierung (unter der Federführung des Bundesministeriums für
Arbeit und Soziales) erarbeitet derzeit eine praxistaugliche Ausgestaltung der
elektronischen Pflicht zur Arbeitszeiterfassung im Arbeitszeitgesetz (in
Umsetzung der Vorgaben zur Arbeitszeiterfassung, die sich aus der Richtlinie
2003/88/EG des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 4. November
2003 über bestimmte Aspekte der Arbeitszeitgestaltung (Europäische Union
(EU)-Arbeitszeitrichtlinie) ergeben). Hinsichtlich der konkreten Einführung
entsprechender Aufzeichnungssysteme liegt – entsprechend der
verfassungsrechtlichen Kompetenzverteilung zwischen Bund und Ländern – die
Zuständigkeit für hochschulrechtlich auszugestaltende Organisationsfragen bei den
Ländern.
27. Welche Maßnahmen hat die Bundesregierung seit dem 6. Mai 2025
angestoßen, um die im Koalitionsvertrag vereinbarte Anerkennung
akademischer Abschlüsse sowie der Anerkennung von Berufsqualifikationen
zu beschleunigen und zu vereinfachen?
Das innerhalb der Bundesregierung für das Thema Anerkennung von
ausländischen Berufsqualifikationen federführende Bundesministerium für Bildung,
Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) koordiniert die Umsetzung des
Beschlusses des Bundeskanzlers und der Regierungschefinnen und
Regierungschefs der Länder vom 4. Dezember 2025 zur Verbesserung der Anerkennung
im Ausland erworbener Berufsqualifikationen. Die vielfältigen Maßnahmen
beziehen sich insbesondere auf die weitere Digitalisierung der Verfahren,
Vereinfachungen für Antragstellerinnen und Antragsteller wie z. B. die alternative
Möglichkeit der Einreichung englischsprachiger Unterlagen sowie
Verbesserungen bei Qualifizierungsmaßnahmen.
Für den Vollzug der Verfahren sind die Länder und Kammern zuständig. Mit
dem Pflegefachassistenzgesetz hat das BMBFSFJ zusammen mit dem
Bundesministerium für Gesundheit (BMG) eine bundesrechtlich einheitliche Regelung
zur Anerkennung von Fachkräften mit ausländischen Berufsqualifikationen für
diesen Beruf geschaffen, die die bisherigen landesrechtlichen Regelungen
ablöst und vereinheitlicht.
Im November 2025 hat das Kabinett Eckpunkte zur Schaffung der Work-and-
Stay-Agentur beschlossen. Die Verbesserungen im Rahmen der Umsetzung des
Beschlusses der Ministerpräsidentenkonferenz fließen hier ein. Die
Antragstellung für Qualifizierte aus Drittstaaten soll möglichst nahtlos in die Work-and-
Stay-Agentur integriert werden.
28. Wann kommt die im Koalitionsvertrag angekündigte Bereichsausnahme
für Forschung im Umsatzsteuerrecht, und welche Fortschritte gab es im
Austausch zwischen dem BMFTR und dem Bundesministerium der
Finanzen (BMF) seit dem 19. Dezember 2025?
Dazu wird derzeit innerhalb der Bundesregierung beraten.
29. Besteht aus Sicht der Bundesregierung grundsätzlich die Möglichkeit,
eine zusätzliche Organisation in den Pakt für Forschung und Innovation
bereits vor Ende der vierten Paktphase 2030 aufzunehmen, und wenn ja,
welche Voraussetzungen müssen dafür erfüllt sein?
Die Bund-Länder-Vereinbarung zum Pakt für Forschung und Innovation (PFI)
ist Ergebnis komplexer Verhandlungen mit langem zeitlichem Vorlauf. Die
Laufzeit des PFI IV beträgt zehn Jahre (2021 bis 2030).
30. Kann die Bundesregierung inzwischen eine Aussage dazu treffen, ob die
geplante „Deutsche Anwendungsforschungsgemeinschaft“ (DAFG) –
wie im Koalitionsvertrag angekündigt – in den Pakt für Forschung und
Innovation aufgenommen werden soll?
Bund und Länder haben sich in der GWK-Sitzung am 19. Februar 2026
verständigt, den GWK-Ausschuss zu beauftragen, bis zur GWK-Sitzung am
10. Juli 2026 ein Eckpunktepapier zur Zielsetzung und möglichen
Ausgestaltung der Deutschen Anwendungsforschungsgemeinschaft (DAFG) zu
entwickeln. Die entsprechenden Bund-Länder-Abstimmungen sind angelaufen,
möglichen Ergebnissen kann die Bundesregierung nicht einseitig vorgreifen.
31. Welche Kriterien legt die Bundesregierung der im Koalitionsvertrag
angekündigten „grundlegenden“ Evaluation der Exzellenzstrategie
zugrunde, und inwiefern sieht die Bundesregierung nach den angekündigten
Beratungen mit den Ländern (vgl. Antwort zu Frage 9 auf
Bundestagsdrucksache 21/1232) Anpassungsbedarf an der Strategie?
Der Erfahrungsbericht wird durch das wissenschaftliche Expertengremium,
bestehend aus 39 internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die
in verschiedenen Wissenschaftsbereichen ausgewiesen sind und langjährige
Erfahrungen im Ausland, im Hochschulmanagement, der Lehre und der
Wirtschaft haben, erstellt. Das Expertengremium legt auch die Kriterien fest. Der
Bericht wird der GWK zum 30. Juni 2027 vorgelegt. Entsprechende
Beratungen zwischen Bund und Ländern schließen sich an.
32. Was ist Stand der Schaffung einer Spitzeninitiative der
Hochschulmedizin, und werden hierbei neben der Helmholtz-Gemeinschaft weitere
Wissenschaftsorganisationen einbezogen?
Ein Konzept für die Spitzeninitiative Hochschulmedizin wird derzeit im
BMFTR erarbeitet. Dabei werden unter anderem Ergebnisse von
Fachgesprächen und Gremiendiskussionen berücksichtigt, an denen neben der Helmholtz-
Gemeinschaft auch weitere Wissenschaftsorganisationen und die
Hochschulmedizin beteiligt sind.
33. Nach welchen Kriterien hat das BMFTR die Mitglieder des
Steuerungskreises der Nationalen Dekade gegen Postinfektiöse Erkrankungen
berufen, und wie stellt die Bundesregierung eine transparente, kontinuierliche
und angemessene Beteiligung von Patientinnen- und
Patientenorganisationen sowie Fachexpertinnen und Fachexperten für Myalgische
Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom (ME/CFS) und Post-COVID
sicher?
Das BMFTR arbeitet bei der Ausgestaltung der Nationalen Dekade gegen
Postinfektiöse Erkrankungen eng mit fachlichen Institutionen aus Politik,
Forschung, Gesundheitswesen und -wirtschaft sowie der Gesellschaft zusammen.
Entsprechend erfolgte die Zusammensetzung des Steuerungskreises, in dem
neben dem BMFTR 13 Repräsentantinnen und Repräsentanten ihre Expertise
einbringen. Die offiziellen Partner der Dekade können der Gemeinsamen
Erklärung zum Start der Nationalen Dekade entnommen werden. Der
Bundesregierung ist es sehr wichtig, Betroffenenvertretungen aktiv einzubeziehen und in
Gestaltungsprozesse einzubinden. Neben den im Steuerungskreis beteiligten
zwei Betroffenenorganisationen werden insofern auch in weiteren
Arbeitsformaten und Facharbeitsgruppen zusätzliche Betroffenenvertretungen
eingebunden. In den fachlichen Arbeitsgruppen werden auch Fachexpertinnen und
Fachexperten der jeweils relevanten Disziplinen ihre Expertise einbringen.
34. Ist das BMFTR weiterhin der Auffassung, dass der Mittelansatz für die
Nationale Dekade gegen Postinfektiöse Erkrankungen „deutlich“ über
dem Bedarf liegt (vgl. „Ungewollte Dekade“ in Frankfurter Allgemeine
Zeitung vom 18. März 2026), und wenn ja, worauf stützt die
Bundesregierung diese Einschätzung?
Das in der Frage verwendete Zitat und die darin enthaltene Feststellung gehen
nicht auf eine Position des BMFTR zurück. Das BMFTR sieht großen
Forschungsbedarf im Bereich der postinfektiösen Erkrankungen, hat deshalb die
Nationale Dekade gegen Postinfektiöse Erkrankungen ausgerufen sowie
gestartet und treibt die Dekade mit Hochdruck voran. Die Nationale Dekade
adressiert diesen Forschungsbedarf mit Mitteln in Höhe von 50 Mio. Euro jährlich
(in den Jahren 2026 bis 2035), die gänzlich aus dem Haushalt des BMFTR
stammen.
35. Welche Maßnahmen und Aktivitäten hat die Bundesregierung seit dem
6. Mai 2025 unternommen, um den Ausbau der
Genomsequenzierungskapazitäten für die Erforschung von innovativer personalisierter
Diagnostik und Therapie in Deutschland voranzutreiben?
Das BMG unterstützt den Ausbau der Genomsequenzierungskapazitäten für die
Erforschung von innovativer personalisierter Diagnostik und Therapie in
Deutschland mit dem Modellvorhaben Genomsequenzierung (§ 64e des
Fünften Buches Sozialgesetzbuch – SGB V). Das Modellvorhaben ermöglicht –
neben einer innovativen Versorgung – eine einwilligungsbasierte Nutzung der
klinischen und genomischen Daten für die Forschung in einer sicheren
Verarbeitungsumgebung. So können mögliche ursächliche Veränderungen im Erbgut
und molekulare Mechanismen erforscht, eine gezieltere und schnellere
Entwicklung von Arzneimitteln ermöglicht sowie differenziert Erkrankungsrisiken,
Therapiemöglichkeiten und -verläufe diagnostiziert und prognostiziert werden.
Das BMG begleitet und unterstützt aktiv den Aufbau und die Umsetzung des
Modellvorhabens. Plattformträger der bundesweiten, dezentralen
Dateninfrastruktur des Modellvorhabens ist das Bundesinstitut für Arzneimittel und
Medizinprodukte (BfArM) mit Robert Koch-Institut (RKI) als Vertrauensstelle zum
Schutz der sensiblen klinischen und genomischen Patientendaten, jeweils
Behörden im Geschäftsbereich des BMG.
Nach Start des Modellvorhabens im Juli 2024 wurden seit Frühsommer 2025
insgesamt sechs Genomrechenzentren und sieben Klinische Datenknoten durch
den Plattformträger zugelassen und initial in Betrieb genommen. Im Februar
2026 hat sich der beim BfArM angesiedelte Beirat zum Modellvorhaben
konstituiert (§ 64e Absatz 9a SGB V), in dem auch das BMG vertreten ist. Zum
März 2026 wurde die volle Funktionsfähigkeit der Datenplattform-
Komponenten durch den Plattformträger bekannt gegeben.
36. Welche konkreten Maßnahmen und Aktivitäten hat die Bundesregierung
seit dem 6. Mai 2025 unternommen, um die im Koalitionsvertrag
angekündigte Vereinfachung der Rahmenbedingungen für Labore der
Sicherheitsstufe S1 umzusetzen, und inwiefern ist eine Einbringung der Länder
in die Ausgestaltung der Umsetzung bereits erfolgt?
Die Bundesregierung setzt sich dafür ein, die Innovationskraft Deutschlands
und die Attraktivität des Forschungsstandorts zu erhöhen. Das für das
Gentechnikgesetz federführende Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und
Heimat steht im Austausch mit wissenschaftlichen Einrichtungen,
Wirtschaftskreisen und den zuständigen Ländern auch über mögliche Erleichterungen für
gentechnische Labore und Produktionsstätten.
Die Vorschläge betreffen im Wesentlichen auch den Gesetzesvollzug durch die
Länder. Die Thematik ist den Fachbehörden der Länder grundsätzlich bekannt
und diese können zum gegebenen Zeitpunkt einbezogen werden. Innerhalb der
Bundesregierung wird beraten, wie nachvollziehbar eingebrachte Anliegen
aufgegriffen werden können.
37. Wie begründet die Bundesregierung die zeitliche Verzögerung beim
Forschungsdatengesetz, welches laut Koalitionsvertrag bis Ende 2025
vorgelegt werden sollte, und wann ist mit einem Kabinettsbeschluss zu
rechnen?
Das Forschungsdatengesetz (FDG) ist ein wichtiges Vorhaben der
Bundesregierung in dieser Legislaturperiode. Ziel des BMFTR ist es, mit dem FDG Daten
der öffentlichen Hand rechtssicher und in größtmöglichem Umfang für
Forscherinnen und Forscher nutzbar zu machen. Im Lichte dessen hat das BMFTR
den Referentenentwurf am 29. Dezember 2025 zur Ressortabstimmung
vorgelegt. Auch die Länder und Verbände hatten bereits Gelegenheit zur
Stellungnahme. Aktuell stimmt das BMFTR den Referentenentwurf innerhalb der
Bundesregierung weiter ab. Das BMFTR strebt einen Kabinettbeschluss im
Sommer dieses Jahres an.
38. Angesichts der jüngsten Würdigungen des Lebenswerks von Prof.
Dr. Jürgen Habermas, das die zentrale Rolle der Geistes- und
Sozialwissenschaften für das Verständnis unserer offenen Gesellschaft
unterstreicht (vgl. de.linkedin.com/posts/bundesministerium-fuer-forschung-te
chnologie-und-raumfahrt_heute-ist-j%C3 ProzentBCrgen-habermas-im-a
lter-von-activity-7438653753550848000-kAUa), welche Maßnahmen
hat das BMFTR seit dem 6. Mai 2025 zur Stärkung der Geistes- und
Sozialwissenschaften ergriffen?
Die Geistes- und Sozialwissenschaften (GSW) leisten unverzichtbare Beiträge
zur kritischen Reflexion unseres Zusammenlebens und zur Bewältigung
gesellschaftlicher Herausforderungen. Das gilt insbesondere auch für die
gesellschaftlichen Auswirkungen neuer Technologien. Das BMFTR wird deshalb die
Potenziale der GSW, an der Gestaltung einer zukunftsfähigen und
innovationsoffenen Gesellschaft mitzuwirken, weiter konsequent stärken. Die GSW
wurden deshalb in der HTAD als strategisches Forschungsfeld berücksichtigt.
Gezielte Stärkung erfahren sie zudem durch ein neues BMFTR-Rahmenprogramm
für die GSW, das in Kürze veröffentlicht wird.
Einen Überblick über die vielfältigen individuellen Fördermaßnahmen und
-vorhaben gibt das GSW-Portal des BMFTR. In dieser Legislaturperiode
wurden und werden bisher u. a. neue Fördermaßnahmen zur weiteren Stärkung der
DDR-Forschung, der Forschung zu Antisemitismus und Islamismus sowie zur
Kulturerbe-Forschung aufgelegt. In Vorbereitung befinden sich u. a. – in
Umsetzung des Koalitionsvertrages zwischen CDU, CSU und SPD zur 21.
Legislaturperiode – Maßnahmen zur Demokratieforschung und zur jüdischen
Gegenwartsforschung sowie zu geistes- und sozialwissenschaftlichen Perspektiven
auf die Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz.
39. Was ist Stand der Gründung der geplanten unabhängigen Stiftung für
Wissenschaftskommunikation und -journalismus?
Der Bundesregierung ist die Stärkung der Wissenschaftskommunikation und
des Wissenschaftsjournalismus ein wichtiges Anliegen, das auch mit der
Umsetzung des Hebel 4 der HTAD verfolgt wird. Ob die Gründung einer neuen
Stiftung auf Bundesebene für Wissenschaftskommunikation und
Wissenschaftsjournalismus unter den aktuell gegebenen Umständen die geeignetste
und wirtschaftlichste Maßnahme ist, um diese Themen strukturell
voranzubringen, wird aktuell noch geprüft.
40. Was ist der Stand der Einrichtung einer Nationalen Plattform für
Forschungssicherheit beim BMFTR, die das Bundesministerium am 18.
Dezember 2025 in einem gemeinsamen Eckpunktepapier mit den Ländern
und der Allianz der Wissenschaftsorganisationen vorgestellt hat?
Die Bundesregierung misst der Stärkung der Forschungssicherheit in
Deutschland und Europa hohe Priorität bei. Das Thema ist sowohl im Koalitionsvertrag
zwischen CDU, CSU und SPD zur 21. Legislaturperiode als auch in der HTAD
verankert. Seit dem Amtsantritt der Bundesregierung am 6. Mai 2025 hat das
BMFTR intensiv darauf hingewirkt, den seit Oktober 2024 laufenden
Stakeholderprozess Forschungssicherheit erfolgreich abzuschließen. Dies ist am 18.
Dezember 2025 mit der Verständigung auf die Eckpunkte zur Stärkung der
Forschungssicherheit und zum Aufbau einer Nationalen Plattform für
Forschungssicherheit als wichtigem Meilenstein gelungen. Bund, Länder und die Allianz
übernehmen damit gemeinsam Verantwortung für ein offenes, integres und
sicheres Wissenschaftssystem. Die Einrichtung einer Nationalen Plattform für
Forschungssicherheit ist dabei zentral. Sie soll eine koordinierende und
integrierende Funktion übernehmen und die Wissenschaft dabei unterstützen,
Chancen und Risiken von Forschungsaktivitäten und -kooperationen angemessen
bewerten und abwägen sowie Risiken reduzieren zu können. Die Nationale
Plattform für Forschungssicherheit soll gemäß der in den Eckpunkten enthaltenen
Roadmap im Herbst 2026 starten und sich dann auch europäisch und
international vernetzen. Die dafür notwendige Feinkonzeptionierung und Vorbereitung
findet seit Januar 2026 statt.
41. Wie beteiligt sich die Bundesregierung am 10. EU-Rahmenprogramm für
Forschung und Innovation (FP 10), inwiefern ist die Hightech Agenda
damit verzahnt, und welche Maßnahmen hat das BMFTR seit dem
6. Mai 2025 ergriffen, um ein eigenständiges und auskömmlich
finanziertes Horizont Europa-Programm sicherzustellen?
Der Legislativvorschlag der Europäischen Kommission sieht eine
eigenständige Verordnung für das 10. EU-Rahmenprogramm für Forschung und
Innovation (FP10) mit rund 175 Mrd. Euro Förderung für die Jahre 2028 bis 2034 vor,
so dass die starke Marke Horizont Europa erhalten bleibt. Die Bundesregierung
hat sich entlang der Vereinbarung im Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU
und SPD zur 21. Legislaturperiode von Beginn an für ein eigenständiges und
gestärktes EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation eingesetzt. Im
Ministerrat für Wettbewerbsfähigkeit (Teil Forschung) am 30. September 2025,
am 9. Dezember 2025 sowie am 27. Februar 2026 hat das BMFTR
entsprechende Positionen vertreten. Im Positionspapier der Bundesregierung zum
10. EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation von Januar 2026 legt
die Bundesregierung ihre Position als Grundlage für die Verhandlungen im Rat
dar.
FP10 weist große Übereinstimmungen mit den nationalen Prioritäten der
HTAD auf. Diese Kräfte gilt es zu bündeln, um Europa als Forschungs- und
Technologiestandort voranzubringen. Hebel 6 der HTAD sieht vor, die
europäische und internationale Zusammenarbeit in Forschung und Innovation (FuI)
auszubauen und stärker auf die Prioritäten der HTAD auszurichten.
42. Welche Maßnahmen hat die Bundesregierung seit dem 6. Mai 2025
ergriffen, um die Autonomie der wissenschaftsgeleiteten Forschung
gegenüber industriepolitischen Zielen des Europäischen Wettbewerbsfonds zu
wahren und die Ziele der „Warschauer Erklärung“ vom 11. März 2025
umzusetzen?
Es wird auf die Antwort zu Frage 41 verwiesen.
Die Warschauer Erklärung fordert ein starkes, gut finanziertes, eigenständiges
EU-Forschungsprogramm, das Europas Wettbewerbsfähigkeit, Sicherheit und
Innovationskraft langfristig sichert. Forschung und Innovation sollen im
Zentrum der europäischen Zukunftsstrategie stehen. Die Bundesregierung setzt sich
im Positionspapier zu FP10 dafür ein, dass Forschungs- und
Innovationsförderung in FP10 weiterhin nach dem Kriterium der wissenschaftlichen Exzellenz
erfolgt und die Unabhängigkeit des Europäischen Forschungsrates erhalten
bleibt. Zudem setzt sich die Bundesregierung für die adäquate
Berücksichtigung von FuI-Bedarfen und -Themen im Europäischen Wettbewerbsfonds für
mindestens eigenständige Unterkonfigurationen für Forschung und Innovation
in den thematischen Programmausschüssen des Europäischen
Wettbewerbsfonds ein.
43. Welche Maßnahmen hat die Bundesregierung seit dem 6. Mai 2025
angestoßen, um im Technologiebereich eine neue Ebene der
grenzüberschreitenden europäischen Zusammenarbeit zu fördern?
Im Rahmen des deutsch-kanadischen Eureka-Vorsitzes 2024/25 hat das
BMFTR eine internationale Initiative zur Förderung der kreislauffähigen
Wertschöpfung gestartet. An dem Förderaufruf haben sich insgesamt 17 Länder aus
drei Kontinenten beteiligt. Die Bundesregierung investiert rund 25 Mio. Euro,
um die Beteiligung von deutschen Einrichtungen an internationalen
Projektkonsortien zu fördern. Darüber hinaus unterstützt die Bundesregierung
zielgerichtet Maßnahmen über den Hebel 6 der HTAD „Europäische und
internationale Zusammenarbeit ausbauen“, insbesondere in den sechs
Schlüsseltechnologien. Eine aktuelle Ausschreibung fördert grenzüberschreitende FuI-
Kooperationen im Schlüsseltechnologiebereich Biotechnologie über Eureka.
44. Hat die Bundesregierung seit dem 6. Mai 2025 eine Risiko- oder
Abhängigkeitsanalyse hinsichtlich der Nutzung US-amerikanischer Dienste
(Cloud-Infrastruktur, Publikationsplattformen,
Forschungsdatenmanagement, KI‑Tools) im Wissenschaftssystem durchgeführt?
Der Bundesregierung stehen im Kontext Forschungsdaten im Rahmen der
Beteiligung an mehreren europäischen Gremien (insb. ERA Subgroup on the
Global Approach to Research and Innovation sowie das Steering Board der
European Open Science Cloud) die in der Regel sehr umfassenden und gut
aufbereiteten Informationen und Analyseergebnisse der Europäischen Kommission zur
Verfügung. Darüber hinaus werden aktuelle Entwicklungen der Lage
fortlaufend in der von ihr eingesetzten Task Force „Datensicherung und
Datensouveränität“ besprochen, in der das BMFTR und die entscheidenden Stakeholder
des Wissenschaftssystems vertreten sind.
45. Welche Initiativen hat die Bundesregierung auf EU-Ebene seit dem
6. Mai 2025 eingebracht oder unterstützt, um eine gemeinsame
europäische Strategie für digitale Souveränität im Wissenschaftssystem zu
entwickeln und europäische Alternativen zu bestehenden wissenschaftlichen
Forschungsdatenbanken aus den USA auszubauen?
Auf europäischer Ebene setzt sich die Bundesregierung kontinuierlich in
verschiedenen Kontexten und Gremien für eine Stärkung der europäischen
Datensouveränität im Bereich der Forschung ein. Ebenfalls auf die Initiative der
Bundesregierung hin wird das Thema im weiteren Aufbau der European Open
Science Cloud (EOSC) proaktiv mitgedacht und adressiert. Aus Sicht der
Bundesregierung können mittelfristig nur europäisch koordinierte Lösungen eine
nachhaltige und stabile Datensouveränität für das Wissenschaftssystem
sicherstellen.
46. In welcher Organisationseinheit des BMFTR ist die Zuständigkeit für
soziale Innovationen seit der Abschaffung der Beauftragten für diesen
Bereich verankert, und was ist der Stand der Nutzbarmachung von Geldern
aus nachrichtenlosten Konten für soziale Innovationen?
Die Zuständigkeit für Soziale Innovationen liegt in der Abteilung S, Strategien
und Grundsatzfragen im BMFTR.
Zum Stand der Nutzbarmachung von Geldern aus nachrichtenlosen Konten für
Soziale Innovationen wird auf die Antwort der Bundesregierung auf die Kleine
Anfrage der Fraktion Die Linke auf Bundestagsdrucksache 21/5133 verwiesen.
47. Welche neue Struktur wurde innerhalb des BMFTR aufgebaut, um die
bisherige Aufgabe der Koordinatorin der Bundesregierung für die
Deutsche Luft- und Raumfahrt wahrzunehmen, und wie viele Planstellen
umfasst diese Organisationseinheit?
Gemäß Organisationserlass des Bundeskanzlers vom 6. Mai 2025 ist die
Zuständigkeit für Raumfahrt zum BMFTR gewechselt Die Aufgaben bzgl.
Raumfahrtthemen werden von der zuständigen Raumfahrtministerin sowie einer
ganzen Abteilung Raumfahrt und Sicherheit wahrgenommen.
48. Welche öffentlichen und presseöffentlichen Termine sowie Termine mit
Social-Media-Begleitung durch das BMFTR hat Bundesministerin
Dorothee Bär seit ihrem Amtsantritt in ihrer Funktion als
Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt innerhalb Deutschlands
wahrgenommen (bitte das Datums, den Titels bzw. das Thema und den
Ort bzw. das Bundesland angeben)?
Es wird auf die Anlage 3 verwiesen.*
49. Wurde das Referat Digitale Kommunikation des BMFTR seit Mai 2025
ausgebaut, wenn ja, um wie viele Stellen wurde es erweitert, und mit
welchem zusätzlichen Budget wurde der Bereich ausgestattet?
Das Referat Digitale Kommunikation wurde seit Mai 2025 personell nicht
ausgebaut. Eine zusätzliche Budgetausstattung ist nicht erfolgt.
50. Nach welchen Kriterien wird in der Social-Media-Kommunikation des
BMFTR entschieden, wann wissenschaftliche Inhalte und wann die
Person der Bundesministerin in den Fokus des Beitrags gestellt wird?
Alle Beiträge des BMFTR stellen wissenschaftliche Inhalte in den Fokus.
Wann und wie die Bundesministerin ein Thema präsentiert, hängt von
verschiedenen Faktoren ab – etwa vom Anlass und Kontext, der didaktischen
Zielsetzung, der Formatlogik und Zielgruppenansprache sowie von operativen
Rahmenbedingungen wie beispielsweise der terminlichen Verfügbarkeit der
Bundesministerin.
51. Wie viele Planstellen umfasst das BMFTR aktuell, und wie viele
Planstellen umfasste das BMBF zum 5. Mai 2025?
* Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 21/5695 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
52. Wie viele Planstellen innerhalb des BMFTR sind derzeit unbesetzt (bitte
nach Abteilungen aufschlüsseln)?
53. Wie viele Planstellen wurden seit dem 5. Mai 2025 im Leitungsbereich
(Büros der Amtsspitze: Bundesministerin Dorothee Bär, Staatssekretär
Dr. Marcus Pleyer, Staatssekretär Dr. Rolf-Dieter Jungk,
Parlamentarischer Staatssekretär Matthias Hauer, Parlamentarische Staatssekretärin
Dr. Silke Launert) neu geschaffen bzw. abgebaut (bitte auch die Stellen
angeben, die aus den Abteilungen verlagert wurden, z. B. in die
Stabsstelle HTAD)?
54. Wie viele Planstellen umfasst der Leitungsstab aktuell, und wie sind
diese Stellen besoldet?
Die Fragen 51 bis 54 werden im Zusammenhang beantwortet.
Die Planstellen im BMFTR für das Jahr 2025 ergeben sich aus dem
Bundeshaushaltsplan 2025, Einzelplan 30. Für das Jahr 2026 sind neben den
ausgewiesenen Planstellen im Bundeshaushaltsplan 2026, Einzelplan 30, noch weitere
44,5 Planstellen vom BMWE sowie neun Planstellen vom Bundesministerium
für Verkehr zur Bewirtschaftung an das BMFTR übertragen worden. Darüber
hinaus hat das BMFTR 171,5 Planstellen an das BMBFSFJ übertragen.
Grundsätzlich werden den Abteilungen keine Planstellen im Einzelnen
zugewiesen, so dass eine abteilungsspezifische Auswertung nicht erfolgen kann.
Planstellen sind ausschließlich personengebunden.
Es ist davon auszugehen, dass die Planstellen des Hauses bis zum Ende des
Jahres 2026 nahezu voll besetzt sein werden. Eine kleine, einstellige Anzahl an
Planstellen wird für die Rückkehr von Beschäftigten zum Beispiel aus der
Elternzeit vorgehalten.
55. Wie viele Referatsleitungen im BMFTR wurden seit dem 6. Mai 2025
neu besetzt, und welche Referatsleitungen sind derzeit noch unbesetzt?
Acht Referatsleitungen wurden seit dem 6. Mai 2025 neu besetzt. Derzeit ist
zum Teil aufgrund von Altersabgängen und der Übernahme von Aufgaben noch
eine geringe Anzahl von Referatsleitungspositionen in mehreren Abteilungen
unbesetzt, bei denen die Besetzungsverfahren laufen.
56. Wie viele Planstellen umfasste die Leitungsabteilung des damaligen
Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) am 5. Mai
2025, und wie viele umfasst der Leitungsstab des BMFTR aktuell?
Es wird auf die Antwort zu den Fragen 51 bis 54 verwiesen.
Organisationseinheiten sind keine Planstellen zugeordnet.
Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen – BT-Drs. 21/5246 –
Anlage 1 – Antwort zu Frage 5
Kapitel (HTAD)
Maßnahmenbezeichnung
(Kurztitel)
gestartet
falls ja: gestartet vor
06.05.25? (z.B. durch
Veröffentlichung
Förderrichtlinie,
Whitepaperprozess
etc.
Künstliche Intelligenz IPCEI-AI ja nein
Künstliche Intelligenz
KI-Reallabore im Gesundheitswesen
und Fördermaßnahmen;
Gesetzgeberische Maßnahmen
(Weiterentwicklung
Gesundheitsdatennutzungsgesetz, EHDS
- Europäischer Gesundheitsdatenraum)
ja nein
Künstliche Intelligenz
Förderung von KI-Ausgründungen aus
der Wissenschaft
ja ja
Künstliche Intelligenz AI Nation ja ja
Künstliche Intelligenz
Wir holen europäische AI Gigafactories
nach Deutschland.
ja nein
Künstliche Intelligenz
KI-Rechenkapazität, Datenökosysteme,
KI- und Daten-Kompetenzen stärken
ja nein
Künstliche Intelligenz
Förderinitiative "Innovative Grundlagen
für KI-Methoden und ML-Modelle"
ja nein
Künstliche Intelligenz
Potenzial von KI für das Gemeinwohl
mit Förderprogrammen und
ressortübergreifenden
Verbundinitiativen heben
ja ja
Quantentechnologien
Quantencomputing: Hardware-
Challenge
ja nein
Quantentechnologien
Quantencomputing: Maßnahme „1000
Qubits - 100 Anwendungen“
ja nein
Quantentechnologien Cybersicherheit im Quantenzeitalter ja nein
Quantentechnologien
Satellitengestützte
Quantenkommunikation
ja ja
Quantentechnologien
Erfolgreicher Abschluss der QuNET-
Initiative; Technologiedemonstration
Quantenrepeater
ja ja
Quantentechnologien
Fachkräfteagenda „Quantum Futur
Professionals“
ja nein
Mikroelektronik Open-Source Tools für das Chip-Design ja ja
Mikroelektronik Supercomputer im Auto ja ja
Mikroelektronik
Smarte und energieffiziente KI-Chips /
Innovationsschub KI-Chips
ja nein
Mikroelektronik Lab-to-Fab Accelerator ja nein
Mikroelektronik
Unterstützung der erstmaligen
gewerblichen Nutzung von neuen
Mikroelektronik-Technologien
ja nein
Mikroelektronik
Mikroelektronik-Strategie „Forschung,
Fachkräfte und Fertigung“
ja nein
Mikroelektronik
Neue Fabriken zur Fertigung von Chips,
Ausrüstung und Vorprodukten
ja ja
Mikroelektronik
Qualifizierungswege/Microtec-
Academy (Leitprojekt „Skills4Chips")
ja ja
Mikroelektronik
Technologiepartnerschaft mit den
Besten (F&E-Kooperation mit TWN)
ja ja
Biotechnologie
Translationszentrum für Gen- und
Zelltherapie
ja ja
Biotechnologie KI in der Arzneimittelentwicklung ja ja
Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen – BT-Drs. 21/5246 –
Anlage 1 – Antwort zu Frage 5
Biotechnologie
DeepBioTech: Disruptive Ansätze der
industriellen Biotechnologie
ja nein
Biotechnologie
Public-Private-Partnerships zu
biobasierten Wertschöpfung
ja ja
Biotechnologie GO-Bio (initial und next) ja ja
Biotechnologie
Phytoprotect: Ertragssicherung mit
optimiertem Pflanzenschutz
ja nein
Biotechnologie Züchtungsforschung ja ja
Biotechnologie
Biotechnologisch hergestellte
Lebensmittel und alternative Proteine
ja nein
Biotechnologie Transfermaßnahme PIONEER ja ja
Biotechnologie
innovative Präventions- und
Behandlungsstrategien bei Nutztieren
ja ja
Biotechnologie KMU-innovativ: Medizintechnik ja nein
Biotechnologie
FRL "Disruptive Ansätze für die nächste
Generation medizinischer Sensorik"
ja nein
Biotechnologie FRL "MedTech for Women“" ja nein
Fusion und klimaneutrale
Energieerzeugung
Aktionsplan Fusion ja nein
Fusion und klimaneutrale
Energieerzeugung
FIRE: Forschungs- und
Innovationsroadmap FusionsEnergie
ja ja
Fusion und klimaneutrale
Energieerzeugung
MagnetHub, LaserHub: Realisierung je
eines Hubs bzw. Vernetzungsaktivitäten
zur Magnet- und Laserfusion
ja nein
Fusion und klimaneutrale
Energieerzeugung
Förderrichtlinie „Basistechnologien für
die Fusion“
ja nein
Fusion und klimaneutrale
Energieerzeugung
Förderrichtlinie „Explorative Ansätze
für die Fusion“
ja nein
Fusion und klimaneutrale
Energieerzeugung
Energieforschungsprogramm der
Bundesregierung
ja ja
Technologien für die
klimaneutrale Mobilität
Batteriekompetenzcluster ja nein
Technologien für die
klimaneutrale Mobilität
Forschungsfertigung Batteriezelle (FFB) ja ja
Technologien für die
klimaneutrale Mobilität
Technologiepartnerschaften Batterie ja nein
Technologien für die
klimaneutrale Mobilität
Mobilitätssysteme in Modellregionen ja nein
Technologien für die
klimaneutrale Mobilität
Transformationscluster
urbane/regionale Drohnen-
Anwendungen
ja nein
Technologien für die
klimaneutrale Mobilität
Maritimes Forschungsprogramm (MaFo) ja ja
Technologien für die
klimaneutrale Mobilität
DNS der zukunftsfähigen Mobilität ja ja
Technologien für die
klimaneutrale Mobilität
Aufbau und Etablierung des
Mobilitätsökosystems "Ecosystem
Mobility 4.0"
ja ja
Luft- und Raumfahrt Luftfahrtstrategie ja nein
Luft- und Raumfahrt
Hightech-Kompetenz in der zivilen
Luftfahrt
ja ja
Luft- und Raumfahrt Space Innovation Hub ja nein
Luft- und Raumfahrt Raumfahrtstrategie ja ja
Luft- und Raumfahrt
Europäische Satellitenprogramme,
Galileo
ja ja
Gesundheitsforschung
1. Zielgerichtete Verknüpfung, Nutzung
und Aufbau medizinischer Datensätze
durch die Verstetigung des NUM
ja nein
Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen – BT-Drs. 21/5246 –
Anlage 1 – Antwort zu Frage 5
2. Aufbau neuer Infrastrukturen im
NUM, insbesondere der Aufbau einer
Nationalen Biobank-Plattform
Gesundheitsforschung
datengetriebenen
Gesundheitsforschung
ja ja
Gesundheitsforschung
Medizintechnik und smarte
Technologien
ja nein
Sicherheits- und
Verteidigungsforschung
6G-Initiative inkl. 6G-Transfer-Hubs
(Basislinie)
ja nein
Sicherheits- und
Verteidigungsforschung
Forschungsrahmenprogramm
Cybersicherheitsforschung (Basislinie)
ja nein
Sicherheits- und
Verteidigungsforschung
SPRIND für den Verteidigungsbereich ja ja
Sicherheits- und
Verteidigungsforschung
Innovations Hubs für Sicherheit und
Verteidigung
ja nein
Meeres-, Klima- und
Nachhaltigkeitsforschung
Erneuerung Forschungsflotte ja ja
Meeres-, Klima- und
Nachhaltigkeitsforschung
KMU-innovativ ja ja
Meeres-, Klima- und
Nachhaltigkeitsforschung
KlimPro Industrie ja nein
Meeres-, Klima- und
Nachhaltigkeitsforschung
Urbane Digitale Zwillinge (UDZ) ja nein
Meeres-, Klima- und
Nachhaltigkeitsforschung
CDR, Dekarbonisierung in Industrie und
Mittelstand, Klimaanpassung
ja nein
Meeres-, Klima- und
Nachhaltigkeitsforschung
Klimaforschung stärken ja nein
Meeres-, Klima- und
Nachhaltigkeitsforschung
Verstetigung Deutsche Allianz
Meeresforschung
ja nein
Meeres-, Klima- und
Nachhaltigkeitsforschung
Autonome und robotische Systeme in
der Meeres-, Klima- und
Biodiversitätsforschung
ja nein
Geistes- und
Sozialwissenschaften
Rahmenprogramm empirische
Bildungsforschung neues Wissen
ja ja
Geistes- und
Sozialwissenschaften
Weizenbaum-Institut für die vernetzte
Gesellschaft
ja ja
Geistes- und
Sozialwissenschaften
Sonderforschungszentrum
Sozialpolitikforschung
ja nein
Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen – BT-Drs. 21/5246 –
Anlage 2 – Antwort zu Frage 11
An den Partnerdialogen haben Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft teilgenommen.
Die an den Partnerdialogen beteiligten Institutionen sind nachfolgend aufgeführt:
Partnerdialog zur Batterietechnologie am 19.01.2026: Fraunhofer FFB, TU Braunschweig, ZSW
(Wissenschaft), cylib, Dürr Systems, EAS Batteries, Elyte Innovations, H.C. Starck Tungsten, Litona,
Manugy, Matthews International, PEC Germany, PowerCo, Qkera, Theion, Unbound Potential,
UniverCell Holding, Varta (Unternehmen), sowie KLiB, RECHARGE aisbl, VDMA und VCI (Verbände).
Partnerdialog mit Start-ups zur Batterietechnologie am 12.02.26: MPI Mikrostrukturphysik, TUM
Venture Labs, Universität Münster (Wissenschaft), sowie 8inks, Aatral, AccelionTech, AccelionTech,
Alteva Technologies, Batalyse, Batene, Battery Dynamics, Crino, ExoMatter GmbH, Hilabs, HS-Tumler,
Instagrid, Krumm Engineering, Lift Off, No Canary, Prime Lithium, Qkera, Qkera, RapidEdge
Technology, Sixonia, Skellium, Sphere Energy, Syvairo, Theion, TWAICE, UBT Future Energy Lab
Wunsiedel, Unbound Potential (Unternehmen).
Partnerdialog zur Batterietechnologie am 12.03.26: DLR, Helmholtz-Institut Münster, Helmholtz-
Institut Ulm, Helmholtz-Zentrum Berlin, Hochschule Landshut, Justus-Liebig-Universität Gießen, KIT,
Universität Bayreuth, Universität Münster, TU Berlin, TU Braunschweig, TU Dresden, ZSW
(Wissenschaft), BASF, Batene, BMW, Daimler Truck, Schott, Sixonia, Umicore, UniverCell Holding,
VARTA, Vitesco (Unternehmen), sowie KLiB, VCI, VDA und ZVEI (Verbände).
Partnerdialog für die Biotechnologie/Gesundheitsforschung am 20.01.26 zum Auftakt
Wissenschaftsjahr “Medizin der Zukunft”: Berlin Institute of Health, Deutsche Zentren der
Gesundheitsforschung, DZNE, Fraunhofer IZI, Helmholtz Health, Leibniz-Institut für Immuntherapie,
Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin, Medizinausschuss des Wissenschaftsrats, Universität
Göttingen, TU Dresden (Wissenschaft), Angiolutions, Avocet Biosciences, BioSpring, Drägerwerk, ITM
Group, Medtronic, MSD Sharp & Dohme, Novartis, O11, Promega, T-Curx, Vivantes Klinikum
(Unternehmen) sowie DCCV, Medizinische Fakultätentag und vfa (Verbände) und der Bürger:innen-
und Patient:innenbeirat des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung.
Partnerdialog zur industriellen Biotechnologie am 23.02.26: Deutsches Biomasseforschungszentrum,
Forschungszentrum Jülich, Fraunhofer IGB, Fraunhofer IGD, Fraunhofer IZI, HIPS, Hochschule
Anhalt, KIT, Leibniz Gemeinschaft, Leibniz-Institut ATB, Leibniz-Institut HKI, Leibniz-Institut IGZ,
Leibniz-Institut IPHT, Leibniz-Institut LSB, Leibniz-Zentrum ZALF, RWTH Aachen, TU Braunschweig,
TU München, Universität Bielefeld, Universität Stuttgart, University of Applied Sciences Aachen
(Wissenschaft), BASF, BRAIN Biotech, Continental Surface Solutions, Evonik Industries, IBB Netzwerk,
Jowat, Mercer International, Südzucker Group, Symrise, UPM Innovation (Unternehmen), sowie BDI,
BIO Deutschland, BioM Biotech Cluster Development, chemstars, CLIB, DECHEMA,
Niedersachsen.next und VCI (Netzwerke und Verbände).
Partnerdialog zur medizinischen Biotechnologie am 12.03.26: Berlin Institute of Health, Charité, DZNE,
Fraunhofer-Gesellschaft, Fraunhofer IZI, Helmholtz-Gemeinschaft, HIPS, Leibniz-Institut für
Immuntherapie, Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin, Universität Göttingen, Universität
Rostock (Wissenschaft), APOGEPHA Arzneimittel, Avocet Bio GmbH; BioNTech, BioSpring,
Boehringer Ingelheim, Campus Berlin-Buch, Lead Discovery Center, Life Science Nord Management,
Lilly Deutschland, Medtronic, Promega GmbH, TissUes (Unternehmen), BIO Deutschland, BioRN Life
Science Cluster, BDI, BPI, Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband, Medizinischer Fakultätentag, vfa
(Netzwerke und Verbände), sowie Apollp Health Ventures, High-Tech Gründerfonds, Junge Akademie
und der Bürger:innen- und Patient:innenbeirat des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung.
Partnerdialog zur Pflanzenbiotechnologie für die Agrarwirtschaft am 24.03.26: Agroscope, Albert-
Ludwigs-Universität Freiburg, Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft, Die Blattmacher
Kommunikation und Wissenschaft GmbH, Christian-Albrechts Universität Kiel, Eberhard Karls-
Universität Tübingen, Forschungszentrum Jülich, Fraunhofer IGD, Fraunhofer IME, Freie Universität
Berlin, Georg-August-Universität Göttingen, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Helmholtz
Zentrum München, Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, Institut für Zuckerrübenforschung,
Institute of Experimental Botany (Czech Academy of Sciences), Julius Kühn-Institut, Justus-Liebig-
Universität Gießen, Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau, Leibniz-Institut für
Pflanzenbiochemie, Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung, Leibniz-
Zentrum für Agrarlandschaftsforschung, Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie,
Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen – BT-Drs. 21/5246 –
Anlage 2 – Antwort zu Frage 11
Max-Planck-Institut für Pflanzenzüchtungsforschung, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität
Bonn, Rothamsted Research, RWTH Aachen, Technische Universität München, Universität Bielefeld,
Universität Göttingen, Universität Hohenheim, Universität Münster, Universität Regensburg,
Universität Rostock, Universität zu Köln, Universität Zürich (Wissenschaft), BASF, Bayer Science &
Education Foundation, Compolytics, Computomics, Deutsche Saatveredelung, EUROPLANT
INNOVATION, infotraX, KWS SAAT, Limagrain, Nordic Seed Germany, NPZ Innovation, Phytowelt
GreenTechnologies, Rijk Zwaan Breeding, SaKa Pflanzenzucht, ScreenSYS, SECOBRA Saatzucht, Solana
Research, Strube D&S (Unternehmen), sowie Gemeinschaft zur Förderung von Pflanzeninnovation e.
V. und Gemeinschaft zur Förderung von Pflanzeninnovation - Service GmbH (Verbände).
Partnerdialog zur Biotechnologie: Präzisionsfermentation und Zellkultivierung für neue Lebensmittel
am 25.03.26: Forschungsinstitut für Nutztierbiologie, Fraunhofer IGB, Hochschule Neubrandenburg,
Technische Universität München, Universität Bayreuth, Universität Mainz (Wissenschaft),
acCELLerate, Formo Foods, Kircher Advice in Bioeconomy (Unternehmen), BIO Deutschland,
Bundesverband für Alternative Proteinquellen, Forschungskreis der Ernährungsindustrie (Netzwerk
und Verbände), sowie acatech, Good Food Institute, High-Tech Gründerfonds und ProVeg.
Partnerdialog zur Fusion am 12.01.26: Forschungszentrum Jülich, Fraunhofer Gesellschaft, Helmholtz
Zentrum Dresden Rossendorf, KIT, Max-Planck-Institut IPP (Wissenschaft), Focused Energy, Gauss
Fusion, Marvel Fusion, Proxima Fusion, ProZukunft Ventures, Siemens Energy Global, TRUMPF
(Unternehmen), sowie SPRIND. Dieser Partnerdialog fand am Rande des Forums Fusion statt, sodass
auch weitere Besucherinnen und Besucher ohne gesonderte Einladung oder Registrierung die
Möglichkeit hatten, am Partnerdialog teilzunehmen.
Partnerdialog zur Fusion (Fusionskongress) am 24.03.26: Deutsches Elektronen-Synchrotron, Ernst
Abbe Hochschule Jena, European XFEL, Ferdinand-Braun-Institut, FILO Germany,
Forschungszentrum Jülich, Fraunhofer-Gesellschaft, Fraunhofer IAF, Fraunhofer IOF, Fraunhofer
IGCV, Fraunhofer IKTS, Fraunhofer ILT, Fraunhofer IPM, Fraunhofer IPA, Fraunhofer IWS, Friedrich-
Schiller-Universität Jena, GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung, Helmholtz Institut Jena,
Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf, Justus-Liebig-Universität Gießen, Karlsruhe Institut für
Technologie, Laser Zentrum Hannover, Max-Born-Institut Berlin, Max Planck Innovation, Max-
Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht Max-Planck-Institut für
Plasmaphysik, Öko-Institut, Technische Universität München, Universität Stuttgart, Universität der
Bundeswehr München, Universität Greifswald, Universität Rostock (Wissenschaft), ams OSRAM,
Antevorte Performance Management, ARGE NETZ, Argentum Vivum Solutions, Arthur D. Little, BCT
Steuerungs- und DC-Systeme, Bilfinger Nuclear & Energy Transition, Cutting Edge Coatings, Diamond
Materials, Dr. Fritsch, DWE, EurA, FEInn Frontiers in Energy Innovations, Focused Energy, Framatome,
Gauss Fusion, H.C. Starck Tungsten, Jenoptik Optical Systems, Kyoto Fusioneering Europe, LTB
Lasertechnik Berlin, Marvel Fusion, Messe München, MIKROMAT, pro-beam, Proxima Fusion,
ProZukunft Ventures, robeko, Rolf Kind, Siemens Energy Global, TRUMPF Laser, TÜV NORD EnSys,
TÜV Rheinland (Unternehmen), BDI, Pro-Fusion, Spectaris Industrieverband, ZVEI (Verbände), sowie
acatech, DIN, Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit, Rechtsanwaltskanzlei Dr. Raetzke,
SPRIND und UVC Partners.
Partnerdialog zur Künstlicher Intelligenz am 23.01.26: BIFOLD, DFKI, Fraunhofer Gesellschaft,
Forschungszentrum Jülich, Forschungszentrum L3S, Fraunhofer HHI, Fraunhofer IAIS, Fraunhofer
ITWM, German University of Digital Science, Hochschule Aalen, LMU München, MPI für Intelligente
Systeme, Munich Center for Machine Learning (MCML), RPTU Kaiserslautern, TU Darmstadt, TU
München, Universität Bonn, Universität Greifwald (Wissenschaft), Airbus, Aleph Alpha, BASF, DeepL,
Deutsche Telekom, Inceptive, Infineon, NXP, Robert Bosch, SAP, Schaeffler, Siemens (Unternehmen),
BDI, Bitkom, VDA, VDMA, ZVEI (Verbände), IG Metall, Verdi (Gewerkschaften) sowie RAND Europe
und Future Society.
Partnerdialog zur Künstlichen Intelligenz am 02.03.26: BIFOLD, DFKI, Forschungszentrum Jülich,
Forschungszentrum L3S, Helmholtz-Zentrum Berlin, Helmut-Schmidt-Universität Hamburg, Lamarr-
Institut, Lulea University of Technology, MCML, MPI für Informatik, ScaDS.AI, Swiss AI Lab, Tübingen
AI Center, Universität Kopenhagen, Universität Würzburg (Wissenschaft), Airbus, DeepL, IPAI
Innovation Park AI Heilbronn, Q.ANT GmbH (Unternehmen), KI-Bundesverband (Verbände), sowie die
Dieter Schwarz Stiftung und SPRIND.
Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen – BT-Drs. 21/5246 –
Anlage 2 – Antwort zu Frage 11
Partnerdialog zum Forschungsprogramm Software-Engineering am 17.03.26: CAU Kiel, DFKI,
Universität Saarland, Fraunhofer IESE, HU Berlin, KIT, Leibniz Universität Hannover, RWTH Aachen,
TU Darmstadt, TU München, Universität Oldenburg, Universität Paderborn, Universität Stuttgart
(Wissenschaft), sowie das Artificial Intelligence Center Hamburg.
Partnerdialog zur Robotik am 18.03.26: DFG, DLR, Fraunhofer IML, Fraunhofer IPA, KIT, TU Berlin, TU
Darmstadt, TU München, Universität Bonn, Universität Stuttgart (Wissenschaft), Schunk, Siemens
(Unternehmen), sowie der VDMA (Verbände).
Partnerdialog für die Verwendung von KI für eine prädiktive und präventive Zukunft der Medizin am
26.03.2026 im Rahmen des Health Innovation Forums: Fraunhofer Institute for Applied Information
Technology FIT (Wissenschaft), nyvist GmbH, Philips (Netherlands); Vivantes – Netzwerk für
Gesundheit GmbH, IDM gGmbH; Siemens Healtineers SE; Tiplu GmbH (Unternehmen) sowie
Spitzenverband Digitale Gesundheitsversorgung; Hasso-Plattner-Institut, Charité –
Universitätsmedizin Berlin, Europäische Kommission (DG SANTE); Beauftragter für den Datenschutz
und die Informationssicherheit.
Partnerdialog zur Mikroelektronik am 09.02.26: Barkhausen-Institut, Ferdinand-Braun-Institut,
Fraunhofer IIS; Leibniz IHP; RPTU Kaiserslautern-Landau, TU Dresden; TU München, Universität
Hannover (Wissenschaft), ASML, Bosch, ESMC, Infineon, NXP, Raycics, Swissbit, XFAB (Unternehmen),
sowie BDI, Bitkom, VDMA und ZVEI (Verbände).
Partnerdialog Mikroelektronik am 05.03.26 (Teilnahme stand allen beteiligten Institutionen der
Fachtagung Mikroelektronik-Forschung offen): Bergische Universität Wuppertal, BTU Cottbus-
Senftenberg, Deutsche Forschungsgemeinschaft, Ferdinand-Braun-Institut, Fraunhofer ENAS,
Fraunhofer IAF, Fraunhofer IIS, Fraunhofer IISB, Fraunhofer IPA, Fraunhofer ISIT, Fraunhofer IZM,
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, German Chips Competence Centre, Hahn-
Schickard, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Kiel, Hochschule Kaiserslautern, Karlsruher
Institut für Technologie, Leibniz-Institut IFW Dresden, MPI für Chemische Physik fester Stoffe,
Ottovon-Guericke Universität Magdeburg, Paderborn University, RPTU Kaiserslautern-Landau, Ruhr-
Universität Bochum, TU Bergakademie Freiberg, TU Braunschweig, TU Chemnitz, TU Darmstadt, TU
Dortmund, TU Dresden, TU Ilmenau, TU München, Universität Bremen, Universität des Saarlandes,
Universität Duisburg-Essen, Universität Freiburg, Universität Stuttgart, University of Oslo and try
precision (Wissenschaft), BIT, Creonic, House of Plasma, Infineon Technologies, Lidrotec, mechIC,
Merck, Micro-Hybrid Electronic, NanoFocus, NB Technologies, New Origin Chiptech Foundry, Nokia,
PicoShape, Rohde & Schwarz, SENTECH Instruments, Sikora, SweepMe!, TE Connectivity, VolaChem,
Volkswagen AG, X-FAB Semiconductor Foundries (Unternehmen), sowie Cluster
NanoMikroWerkstoffePhotonik.NRW, IVAM Fachverband für Mikroelektronik,
TechnologieZentrumDortmund und VDE (Verbände und Netzwerke), sowie Max-Planck-Gymnasium
Saarlouis, MIT Club of Germany, RBZ Steinburg AöR.
Partnerdialog zur Quantentechnologie am 21.01.26: DLR, Forschungszentrum Jülich, Fraunhofer IOF,
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Max-Planck-Gesellschaft, TU München
(Wissenschaft), Carl-Zeiss-Stiftung (Stiftung), Bosch, Covestro, Deutsche Telekom, Infineon, IQM
Germany, NXP, PlanQC (Unternehmen), BDI, Bitkom, EIN Quantum NRW, European Quantum
Industry Consortium, Munich Quantum Valley, Quantum Business Network, Quantum Valley Lower
Saxony (Netzwerke und Verbände), sowie Carl-Zeiss-Stiftung, Hamburg Quantum Innovation Capital
und High-Tech Gründerfonds.
Partnerdialog zu Anwendungsmöglichkeiten des Quantumcomputings am 10.02.26: DFG, DLR,
Forschungszentrum Jülich, Fraunhofer IAF, FU Berlin, KIT, Leibniz-Rechenzentrum, TU
Braunschweig, TU München, Universität Rostock (Wissenschaft), Atos, Bosch, BWI, Deutsche Telekom,
Infineon, SAP, Volkswagen (Unternehmen), BDI, Bitkom, European Quantum Industry Consortium,
Quantum Valley Lower Saxony (Verbände und Netzwerke), sowie Hamburg Quantum Innovation
Capital.
Partnerdialog zur Quantensensorik am 09.03.26: DESY, DLR, Ferdinand-Braun-Institut,
Forschungszentrum Jülich, Fraunhofer IAF, Fraunhofer IOF, Fraunhofer IPM, Friedrich-Alexander-
Universität Erlangen-Nürnberg, KIT, Leibniz-IAP Kühlungsborn, Leibniz-IPHT, TU München,
Universität Rostock, Universität Stuttgart, Universität Ulm (Wissenschaft), AQLS, Boehringer
Ingelheim, Bosch Quantum Sensing, Diatope, Infineon, Menlo Systems, Nomad Atomics, NVision
Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen – BT-Drs. 21/5246 –
Anlage 2 – Antwort zu Frage 11
Imaging Technologies, Parity QC, Pixel Photonics, Q.ANT, Quantum Diamonds, Quantum
Technologies, QuantumCell Diagnostics, Rapp OptoElectronic, Rydberg Photonics, Siemens Energy,
TOPTICA Photonics (Unternehmen), BioRN Life Science Cluster, EIN Quantum NRW, European
Quantum Industry Consortium, Munich Quantum Valley, Quantum Saxony, Quantum Valley Lower
Saxony, Spectaris, VDMA (Verbände und Netzwerke), sowie Agentur für Innovation in der
Cybersicherheit, BIOPRO Baden-Württemberg, Hamburg Quantum Innovation Capital, Karl-Zeiss-
Stiftung, Physikalisch-Technische Bundesanstalt.
Partnerdialog zur Quantenkommunikation am 27.03.26: DESY, DLR-Institut für Kommunikation und
Navigation, DLR-Institut für Quantentechnologien, Forschungszentrum Jülich, Fraunhofer IOF,
Fraunhofer IIS, Fraunhofer ILT, Fraunhofer HHI, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-
Nürnberg, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Humboldt-Universität zu Berlin, Johannes Gutenberg-
Universität Mainz, Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Ludwig-Maximilians-Universität
München, Max-Planck-Institut für Quantenoptik, TU Dresden, TU München, Universität des
Saarlandes, Universität Hamburg, Universität Paderborn, Universität Stuttgart, Westfälische
Wilhelms-Universität Münster (Wissenschaft), ADVA Network Security, BWI GmbH, DE-CIX
Management, Deutsche Telekom, T-Labs, duotec, Elmos Semiconductor, evolutionQ,
Giesecke+Devrient, Infosim, KeeQuant, nanoplus Nanosystems and Technologies, Nokia Solutions and
Networks, OHB, Pixel Photonics, Quantum Optics Jena, Quantum Space Systems, QuBalt GmbH,
Rohde & Schwarz, Sensalight Technologies, TOPTICA Photonics (Unternehmen), sowie die Agentur für
Innovation in der Cybersicherheit, Hamburg Quantum Innovation Capital und die Physikalisch-
Technische Bundesanstalt.
Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen – BT-Drs. 21/5246 –
Anlage 3 – Antwort zu Frage 48
Presseöffentliche Termine bzw. sozial-mediale Begleitung (Termine vor dem 10.08.25 in der
Kl. Anfrage vom August 2025)
10.08.25 GEOMAR Kiel
20.08.25 – 23.08.25 Gamescom Köln
23.08.25 – 24.08.25 Tag der offenen Tür der
Bundesregierung
Berlin
29.08.25 Deutsch-Französischer
Ministerrat
Toulon
02.09.25 Empfang für die ausländischen
Botschafterinnen und
Botschafter
Berlin
04.09.25 Treffen mit EU-Kommissar
Kubilius
Berlin
05.09.25 Eröffnung IFA Berlin
05.09.25 Einweihung des Exascale-
Rechners JUPITER
Jülich
09.09.25 Pressekonferenz „Education at a
Glance“
Berlin
09.09.25 Empfang der Präsidentinnen
und Präsidenten der Allianz der
Wissenschaftsorganisationen:
Berlin
10.09.25 Antrittsbesuch Ethikrat Berlin
12.09.25 Ritterin im Orden wider den
tierischen Ernst
Berlin
16.09.25 Eröffnung Ausstellung
„Unsichtbare Forscherinnen“
Berlin
16.09.25 Auftakt Kompetenznetzwerk
Antisemitismusprävention an
Hochschulen
Berlin
22.09.25 – 24.09.25 Südafrika-Reise/G20-Treffen Pretoria
25.09.25 Pressekonferenz zu der
Ansiedlung eines
Produktstandorts von Planet
Labs;
BDI Weltraumkongress
Berlin
25.09.25 WELT KI-Gipfel Berlin
29.09.25 Bits&Pretzels München
30.09.25 EU-Ministerrat
Wettbewerbsfähigkeit (Teil
Forschung)
Brüssel
30.09.25 Jugend forscht Berlin
06.10.25 Grundsteinlegung Deutsches
Herzzentrum Charité (DHZC)
Berlin
09.10.25 "Q-shift 2040 - Perspektiven der
Quantentechnologie
Berlin
09.10.25 M&A Award Berlin
13.10.25 ZEIT Symposium Berlin
14.10.25 Europapremiere von Da Vinci 5 Berlin
14.10.25 BILD-Vorsorge-Gipfel Berlin
16.10.25 Space Tech Roundtable mit dem
Startup-Verband
Berlin
Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen – BT-Drs. 21/5246 –
Anlage 3 – Antwort zu Frage 48
21.10.25 Besuch Raketenstartup
HyImpulse;
Spatenstich IPAI
Heilbronn
27.10.25 Eröffnung des neuen Standorts
von The Exploration Company
Oberpfaffenhofen
28.10.25 Rising Stars in Oncology Berlin
29.10.25 Auftaktveranstaltung der
Hightech Agenda Deutschland
Berlin
06.11.25 Museum für Naturkunde Berlin
06.11.25 Frauen 100 Berlin
06.11.25 Zukunftsrat im
Bundeskanzleramt
Berlin
07.11.25 Eröffnung des Falling Walls
Science Summit
Berlin
07.11.25 Gipfel für Forschung und
Innovation
Berlin
11.11.25 Berliner Märchentage Berlin
17.11.25 Start-up Gipfel mit
Ministerpräsident Söder
München
18.11.25 SZ Wirtschaftsgipfel Berlin
18.11.25 Digital Gipfel von Deutschland
und Frankreich
Berlin
19.11.25 Auftaktveranstaltung Allianz
Postinfektiöse Erkrankungen,
Interministerieller Dialog Long-
/Post-COVID und ME/CFS
Berlin
19.11.25 Deutscher Zukunftspreis (DZP)
2025, Teilnahme an
Preisverleihung
Berlin
20.11.25 Vorlesetag Berlin
21.11.25 Verleihung des Quantum Future
Awards
Berlin
25.11.25 – 27.11.25 ESA-Ministerratskonferenz Bremen
02.12.25 Festakt 90. Geburtstag von
Bundesminister a.D. Prof. Dr.
Heinz Riesenhuber
Kronberg im Taunus
03.12.25 Microelectronics for Future Berlin
07.12.25 – 09.12.25 USA/Kanada Reise G7-Treffen USA/Kanada
11.12.25 Abschlussveranstaltung
Wissenschaftsjahr 2025
Bonn
12.12.25 Besuch Brainlab München
16.12.25 EU ISOS Strategic Forum 2025 München
17.12.25 Empfang Rabbiner der Berliner
Gemeinde, Yehuda Teichtal
Berlin
18.12.25 Pressegespräch 1.000-Köpfe-
Plus-Programm
Berlin
07.01.26 Sternsingerempfang im BMFTR Berlin
15.01.26 Pressekonferenz zu den
Ergebnissen der Studie „Die
Games-Branche in Deutschland
2025“
Berlin
Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen – BT-Drs. 21/5246 –
Anlage 3 – Antwort zu Frage 48
19.01.26 MT Aerospace Augsburg
19.01.26 Rocket Factory Augsburg
20.01.26 Wissenschaftsjahr 2026 -
Auftaktveranstaltung
Berlin
21.01.26 Rundgang 100. Internationale
Grüne Woche
Berlin
22.01.26 Weltwirtschaftsforum Davos
23.01.26 Deutsch-Italienische
Regierungskonsultationen
Rom
24.01.26 Besuch bei der Augsburger
Puppenkiste
Augsburg
27.01.26 European Space Conference Brüssel
30.01.26 Pressekonferenz Dekade
Postinfektiöse Erkrankungen
Berlin
31.01.26 Übergabe des „Ordens wider den
tierischen Ernst“
Aachen
31.01.26 Besuch beim Bundespräsidenten
mit Mitgliedern des
Wissenschaftsrates
Berlin
02.02.26 – 05.02.26 Reise nach Chile/Brasilien Chile/Brasilien
11.02.26 Pressestatement zur Übergabe
des EFI-Gutachtens
Berlin
12.02.26 Besuch bei Roche Penzberg
14.02.26 Münchener
Sicherheitskonferenz 2026
München
19.02.26 GWK – Unterzeichnung der
Bund-Länder-Vereinbarung
zum NUM
Schwerin
26.02.26 Auftakt des Jubiläumsjahrs zum
200. Todestag von Joseph von
Fraunhofer
Berlin
02.03.26 Deutsch-Japanisches Frauen-
Panel mit der japanischen
Botschafterin Shino/Yoko
Zitzmann
Berlin
05.03.26 Handwerksmesse München
06.03.26 Eröffnung Google AI Center Berlin
06.03.26 Besuch im Max-Delbrück-
Centrum für Molekulare
Medizin
Berlin
06.03.26 M eröffnet Galerie der
Versäumten Bilder im BMFTR
Berlin
10.03.26 Fraunhofer-Institute in
Thüringen
Jena, Hermsdorf
12.03.26 German Robotics Conference
und RoboCop
Köln
12.03.26 Insekteninstitut Gießen
13.03.26 Norwegen-Reise mit
Bundeskanzler Merz
Norwegen
17.03.26 BILD Herz-Gipfel Berlin
18.03.26 Leibniz Preis 2026 Berlin
Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen – BT-Drs. 21/5246 –
Anlage 3 – Antwort zu Frage 48
21.03.26 Symposium für
Forschungspreisträger in
Bamberg
Bamberg
21.03.26 Schenkung des Mercator-Atlas
an die Uni Würzburg
Würzburg
25.03.26 Townhall-Veranstaltung des
Startup-Verbands
Berlin
26.03.26 Testflug Spectrum Rakete Norwegen
27.03.26 Besuch von Vizepremier von
Singapur
Berlin
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de
ISSN 0722-8333
Relationen
- answered_by → Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
- authored ← Bundesregierung
- part_of_vorgang → Bilanz des ersten Regierungsjahres der Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt Dorothee Bär (Antwort)