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Schriftliche Frage 51 von Marc Bernhard (AfD): Wie viele Arbeitsplätze und Produktionsstandorte in der Lebensmittel-, Chemie- und Papierindustrie wurden vor dem Hintergrund, dass die Bund…

dip / schriftliche_frage 04.09.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 31. August 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

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Schriftliche Frage 51 von Marc Bernhard (AfD): Wie viele Arbeitsplätze und Produktionsstandorte in der Lebensmittel-, Chemie- und Papierindustrie wurden vor dem Hintergrund, dass die Bund… Frage 51 (Marc Bernhard, AfD): Wie viele Arbeitsplätze und Produktionsstandorte in der Lebensmittel-, Chemie- und Papierindustrie wurden vor dem Hintergrund, dass die Bundesregierung in ihrer Antwort zu Frage 12 der Kleinen Anfrage der Fraktion der AfD auf Bundestagsdrucksache 21/7281 die drei genannten als Branchen mit den größten Energieeffizienzpotenzialen benennt, obwohl diese Branchen bereits seit 2023 verstärkt von Standortschließungen und -verlagerungen betroffen sind, seit dem Jahr 2023 in Deutschland abgebaut beziehungsweise ins Ausland verlagert, und wurde diese Entwicklung bei der Festlegung der genannten Einsparpotenziale berücksichtigt? Antwort des Staatssekretärs Frank Wetzel vom 2. September 2026: Die Entwicklung der Zahl der Beschäftigten und Betriebe in der Lebensmittel-, Chemie- und Papierindustrie ist in folgender Tabelle dargestellt (Quelle Statistisches Bundesamt): Beschäftige Betriebe 2023 2025 2023 2025 WZ08-10 Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln 585.321 599.788 5.559 5.484 WZ08-11 Getränkeherstellung  62.591  65.895   553   587 WZ08-10 + WZ08-11 Summe 647.912 665.683 6.112 6.071 WZ08-20 Herstellung von chemischen Erzeugnissen 346.882 342.066 1.725 1.705 WZ08-171 Herstellung von Holz- und Zellstoff, Papier, Karton und Pappe  37.221  33.690   172   159 Zur Zahl der Standortverlagerungen ins Ausland liegen der Bundesregierung keine Informationen vor. Die Bundesregierung legt keine Einsparpotentiale für die Lebensmittel-, Chemie- und Papierindustrie fest. Die angesprochene Studie ist öffentlich einsehbar (www.hs-niederrhein.de/swk-e2/detailansicht-nachrichte n/deutsche-industrie-kann-40-prozent-endenergie-und-29-milliarden-eur o-pro-jahr-einsparen-neue-studie-zeigt-potenzial-von-effizienzmassnah men/#fancybox-38216-2), Fragen zur Erstellung und Methodik obliegen den Autoren. Grundsätzlich tragen Energieeffizienzmaßnahmen zur Sicherung des Industriestandorts bei, da sie Energiekosten senken und so auch die Wettbewerbsfähigkeit stärken.

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