Mögliche Gefährdung der Stromversorgungssicherheit in Deutschland (Antwort zu Drs. 21/295)
Text
Mögliche Gefährdung der Stromversorgungssicherheit in Deutschland (Antwort zu Drs. 21/295)
[Deutscher Bundestag Drucksache 21/679
21. Wahlperiode 26.06.2025
Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Tobias Matthias Peterka, Ulrich von
Zons, Dr. Malte Kaufmann, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD
– Drucksache 21/295 –
Mögliche Gefährdung der Stromversorgungssicherheit in Deutschland
V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Spanien und Portugal erlebten Ende April 2025 einen historischen
Stromausfall und den ersten Blackout der sogenannten grünen Ära (www.tagesscha
u.de/ausland/europa/spanien-portugal-stromausfall-ursache-100.html).
60 Millionen Menschen waren betroffen. Industrie, Handel und Verkehr
standen stundenlang still. Laut dem spanischen Unternehmerverband
Confederación Española de Organizaciones Empresariales (CEOE) belaufen sich die
Schäden auf rund 1,6 Mrd. Euro. Andere Schätzungen gehen sogar von bis zu
4,5 Mrd. Euro aus (www.fr.de/wirtschaft/stromausfall-in-spanien-kein-einzelf
all-kann-ueberall-passieren-93713289.html und www.rnd.de/wirtschaft/
megastromausfall-kostet-spaniens-wirtschaft-bis-zu-4-5-milliarden-euro-D3XKYF
NIU5OBVJIGTPAZVFSWLM.html).
Im Jahr 2024 lag der Anteil der erneuerbaren Energien an der gesamten
spanischen Nettostromerzeugung bei rund 59 Prozent (de.statista.com/statistik/date
n/studie/182175/umfrage/struktur-der-bruttostromerzeugung-in-spanien/). Die
sogenannten erneuerbaren Energien setzen sich hierbei hauptsächlich aus
Solarenergie, Windenergie (Onshore), Biomasse, Speicher- und Laufwasser
zusammen (ebd.). Insgesamt wurden im Berichtsjahr 2024 rund 242
Terawattstunden in das öffentliche Netz Spaniens eingespeist (ebd.).
Portugal hat im Jahr 2024 insgesamt 71 Prozent seines Strombedarfs durch
sogenannte erneuerbare Energie gedeckt (www.theportugalnews.com/de/nachric
hten/2025-01-29/portugal-ist-mit-71-erneuerbarer-energie-im-jahr-2024-fuhre
nd-in-europa/95074#:~:text=f%C3%BChrend%20in%20Europa-,Portugal%20
ist%20mit%2071%20%25%20erneuerbarer%20Energie%20im%20Jahr%202
024%20f%C3%BChrend,Strombedarfs%20durch%20saubere%20Energiequel
len%20deckt).
In Deutschland wurden im Jahr 2024 59 Prozent des Stroms aus sogenannten
erneuerbaren Energien erzeugt (www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/st
romausfall-blackout-2129818). Im Vorjahr betrug der Anteil des Stroms aus
erneuerbaren Energien 56 Prozent.
Die Folgen der sogenannten Energiewende waren für Verbraucher im Winter
2024 offen zutage getreten: Im Dezember 2024 erreichten die Strompreise an
der Strombörse neue Rekorde. Am 12. Dezember 2024 um 17 Uhr lag der
Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie vom
25. Juni 2025 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
Strompreis für eine Megawattstunde bei 936 Euro (www.zeit.de/wirtschaft/20
24-12/dunkelflaute-strompreise-verbraucher-faq). In den Wochen zuvor
bewegte sich der Preis größtenteils zwischen 150 und 250 Euro (ebd.).
Hauptursache für diesen enormen Preisanstieg war der nahezu vollständige
Ausfall der sogenannten erneuerbaren Energien: In der Nacht vom 11.
Dezember 2024 auf den 12. Dezember 2024 sank die Stromproduktion in
Deutschland um 50 Prozent (ebd.). Die Windstromproduktion fiel von den üblichen
19,2 Gigawatt auf nur noch knapp drei. Ein Rückgang von 85 Prozent (ebd.).
Gleiches galt für die Solarstromproduktion, die seit Anfang Dezember 2024
deutlich abgenommen hatte (ebd.). Im Winter sind üblicherweise die Tage
kürzer, sodass die Energiegewinnung aus Solar nur sehr eingeschränkt möglich ist
(ebd.). Wenn, was im Dezember 2024 der Fall gewesen ist, der Wind nicht da
ist, fällt auch die Windstromproduktion aus (ebd.).
Der Energiebedarf ist aber gerade in den Wintermonaten deutlich erhöht.
Zusätzlich wird der Strombedarf dadurch vergrößert, dass immer mehr Menschen
mit Wärmepumpen heizen und mit dem Elektroauto fahren.
Durch die Abschaltung der letzten Kernkraftwerke am 15. April 2023 ist die
Stromeinspeisung aus Kernenergie im Vergleich zum Vorjahr deutlich
gesunken und machte nur noch 1,5 Prozent an der eingespeisten Strommenge aus
(2022: 6,4 Prozent) (www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/03/
PD24_087_43312.html).
Deutschland importierte mit 9,2 Milliarden Kilowattstunden erstmals seit
2002 wieder mehr Strom als es exportierte (ebd.).
Die Dunkelflaute im Winter 2024 in Deutschland hatte auch Auswirkungen
auf die europäischen Nachbarn. Die schwedische Energieministerin Ebba
Busch hatte am 12. Dezember 2024 Deutschland wegen der Dunkelflaute
scharf kritisiert. Der „Bild“-Zeitung sagte Busch: „Es ist schwer für eine
industrielle Wirtschaft, sich für ihren Wohlstand auf das Wohlwollen der
Wettergötter zu verlassen“ (www.focus.de/finanzen/um-uns-vor-noch-groesseren-ver
lusten-zu-schuetzen-strompreis-auf-rekordhoch-stahlwerk-in-sachsen-stoppt-p
roduktion_id_260558159.html).
Die Abhängigkeit von „unsteten Energiequellen“ habe sich als
Herausforderung gezeigt, so Busch (ebd.). Sie hält fest: „Ohne eine stabile, fossilfreie
Grundlast wie die Kernenergie haben Länder wie Deutschland während der
Dunkelflaute erhebliche Auswirkungen auf Preise in Nordeuropa“ (ebd.).
Die hohen Strompreise treffen vor allem die deutsche Wirtschaft:
Energieintensive Betriebe mussten ihre Produktion herunterfahren (ebd.). So berichtete
Dirk Schowe, Geschäftsführer der Krefelder Gießerei Siempelkamp, dass sie
ihre Produktion um 30 Prozent herunterfahren, eine Schicht kürzen und
Mitarbeiter nach Hause schicken mussten (ebd.). „Unser aktuelles Stromsystem,
so Schowe, zwingt uns dazu, ineffizient zu arbeiten. Das ist der reine Irrsinn“
(ebd.).
1. Welche Sicherungsmechanismen gibt es in Deutschland nach Kenntnis
der Bundesregierung, um sicherzustellen, dass das Stromnetz auch beim
Ausfall einer Leitung weiter funktioniert und es nicht zu einem Blackout
kommt?
Die Betreiber der Stromübertragungs- und Verteilernetze in Deutschland treffen
im Rahmen ihrer jeweiligen Verantwortung nach dem Energiewirtschaftsgesetz
(EnWG) die notwendigen Maßnahmen für die Gewährleistung eines sicheren
Stromsystembetriebs. Das schließt eine kontinuierliche Systembeobachtung
und ein Monitoring der relevanten Risiken, einschließlich dem plötzlichen
Ausfall von Übertragungskapazitäten, mit ein. So gilt z. B. im Übertragungsnetz
grundsätzlich das (n-1)-Prinzip. D.h. das Stromnetz muss auch bei Ausfall einer
Leitung ohne Einschränkung weiter funktionieren. Dies stellen die
Netzbetreiber kurzfristig mit betrieblichen Maßnahmen (z. B. Redispatch) bzw. mittel-
und langfristig durch entsprechenden Netzausbau sicher.
2. Wann und auf welche Sicherungsmechanismen musste in den Jahren
2021 bis heute nach Kenntnis der Bundesregierung zurückgegriffen
werden, und was war der Anlass (bitte nach Datum des Störungsfalles, Art
des Störungsfalles, Name des Bundeslandes, in dem der Störungsfall
aufgetreten ist, Benennung des Sicherungsmechanismus sowie Dauer der
Störung aufschlüsseln)?
Grundsätzlich sind Störungen in den Stromnetzen Bestandteil der täglichen
Betriebsführung. Damit sich diese nicht auf die Versorgung der Kunden
auswirken, gibt es entsprechende Sicherungsmechanismen (siehe auch Antwort zu
Frage 1). Störungen in den Jahren 2021 bis heute, die das Potential für einen
bundesweiten Blackout hatten, sind der Bundesregierung nicht bekannt.
3. Welche Kraftwerke sind in Deutschland darauf nach Kenntnis der
Bundesregierung ausgelegt, das Stromnetz im Notfall schnell wieder
aufzubauen und hochzufahren (bitte Namen, Art, Nennleistung und Ort des
Kraftwerkes benennen)?
Der Netz- und Versorgungswiederaufbau erfolgen durch die Netzbetreiber auf
Basis der dafür konzeptionierten Netzwiederaufbaupläne. Beim
Netzwiederaufbau werden schwarzstartfähige Kraftwerke, die unter anderem über
marktbasierte Ausschreibungen kontrahiert werden, genutzt sowie Anlagen, die sich
nach dem Störfall im Inselbetrieb gefangen haben. Genaue Angaben zu den
Netzwiederaufbauplänen und den Kraftwerken werden aus Gründen der
nationalen Sicherheit hier nicht angegeben.
4. Liegen der Bundesregierung Erkenntnisse darüber vor, ob der Blackout
auf der iberischen Halbinsel auf Fluktuationen von sogenannten
erneuerbaren Energien im iberischen Stromnetz zurückzuführen ist, und wenn
ja, welche (vgl. Vorbemerkung der Fragesteller)?
Entsprechend den europäischen Vorgaben hat der Verband der europäischen
Übertragungsnetzbetreiber ENTSO-E umgehend eine Expertengruppe zur
Untersuchung der Ursache des flächendeckenden Stromausfalls in Spanien und
Portugal eingerichtet. An der Expertengruppe sind der deutsche
Übertragungsnetzbetreiber Amprion und die Bundesnetzagentur beteiligt. Der
Untersuchungsbericht muss innerhalb von sechs Monaten vorliegen. Die bisher
bekannten Informationen reichen für eine Bewertung derzeit nicht aus. Sobald die
Untersuchungsergebnisse vorliegen, wird die Bundesregierung prüfen, ob und
inwieweit daraus Handlungsempfehlungen für Deutschland abgeleitet werden
können.
5. Welche Maßnahmen (beispielsweise Redispatch, Schließung von
Interkonnektoren) wurden nach Kenntnis der Bundesregierung von deutschen
Stromnetzbetreibern vorgenommen, um auf den Blackout auf der
iberischen Halbinsel zu reagieren?
Nach Kenntnis der Bundesregierung haben die europäischen
Übertragungsnetzbetreiber mit organisierten Energielieferungen bis zu 650 MW aus der
deutschen Regelzone betroffene ÜNB unterstützt. Dabei war die Unterstützung so
bemessen, dass dadurch die Sicherheit des jeweils eigenen Netzes nicht
gefährdet wird.
6. Wie bewertet die Bundesregierung nach dem Blackout in Spanien und
Portugal aktuell die Netzstabilität in Deutschland mit Blick auf den
deutlich gestiegenen Ausbau der erneuerbaren Energien und die mangelnde
Fähigkeit, Schwankungen im Stromnetz auszugleichen aufgrund der
fehlenden Trägheit von Wind- und Solaranlagen (www.telepolis.de/features/
Blackout-Wie-erneuerbare-Energien-die-Stromnetze-ins-Wanken-bringe
n-10365829.html, bitte auch die wissenschaftlichen Quellen und Daten
angeben, auf denen die Einschätzung beruht und wann sowie von wem
diese Daten erhoben worden sind)?
Der Blackout in Spanien hat keine unmittelbaren Auswirkungen auf die
Netzstabilität in Deutschland. Sobald die Untersuchungsergebnisse vorliegen, wird
die Bundesregierung prüfen, ob und inwieweit daraus Handlungsempfehlungen
für Deutschland abgeleitet werden können.
7. Ist der Bundesregierung die Forderung des spanischen Energieexperten
Carlos Cagigal bekannt, die Laufzeiten von Kernkraftwerken zu
verlängern, mit dem Ziel, einen ausgeglicheneren Energiemix zu erreichen, der
als Puffer dienen kann, um Ausfälle wie in Spanien und Portugal zu
verhindern (www.faz.net/aktuell/wirtschaft/klima-nachhaltigkeit/spanien-na
ch-blackout-umweltministerin-setzt-auf-gruen-komme-was-wolle-11045
5462.html), und wenn ja, hat sie sich dazu eine eigene Auffassung
gebildet, und wie lautet diese ggf. auch im Hinblick auf die Situation in
Deutschland?
Erst mit genauer Kenntnis der Ursachen und Abläufe auf der Grundlage des
Untersuchungsberichtes von ENTSO-E ist eine Ableitung von möglichen
Handlungsempfehlungen auch für Deutschland möglich. Für eine größere
Flexibilität im deutschen Netz sollen in Zukunft in erster Linie Gaskraftwerke und
Batteriespeicher sowie stärkere marktliche Anreize für die erneuerbaren
Energien und Verbraucher sorgen.
8. Aus welchen Ländern hat Deutschland seit 2021 bis heute nach Kenntnis
der Bundesregierung in welchen Mengen Strom importiert?
Die Bundesnetzagentur stellt auf smard.de die Informationen zur Verfügung.
Die Aufschlüsselung der Stromimportmengen seit 2021 kann unter dem
folgenden Link vollständig abgerufen werden: www.smard.de/home/marktdaten?mar
ketDataAttributes=%7B%22resolution%22:%22year%22,%22from%22:16094
55600000,%22to%22:1749765599999,%22moduleIds%22:%5B22004629,220
04406,22004548,22004410,22004552,22004403,22004545,22004412,2200455
3,22004405,22004547,22004409,22004551,22004407,22004549,22004404,22
004546,22004408,22004550,22004722,22004724,22004998,22004712%5D,%
22selectedCategory%22:22,%22activeChart%22:true,%22style%22:%22color
%22,%22categoriesModuleOrder%22:%7B%7D,%22region%22:%22DE%2
2%7D
9. Wie hoch sind nach Kenntnis der Bundesregierung die Kosten für den
Import von Strom in den Jahren 2021 bis 2024 (bitte nach Jahr und
Monat, Importland, Menge des importierten Stroms mit Angabe der
Energiequelle, also z. B. Gas, Kernenergie etc., aufschlüsseln)?
10. Wie hoch waren nach Kenntnis der Bundesregierung die Steuern und
Abgaben für Strom in Deutschland im Vergleich zu den anderen
europäischen Ländern in den Jahren 2021 bis 2024 (bitte nach Jahr, Land und
Höhe der Steuern und Abgaben aufschlüsseln)?
Die Höhe der Steuern und Abgaben unterscheidet sich nach
Verbrauchsverhalten und Branchenzugehörigkeit sowie der Art des Strombezugs, z. B.
Eigenstromerzeugung oder Bezug aus dem Netz der öffentlichen Versorgung.
Bezogen auf die Strom- und Umsatzsteuer bietet die EU-Kommission öffentlich
einsehbare Übersichten zu den Steuersätzen der EU-Mitgliedstaaten an. Diese
können zum Beispiel der Taxes in Europe Database oder dem Dashboard for
energy-related taxes entnommen werden (ec.europa.eu/taxation_customs/tedb/
#/home, energy.ec.europa.eu/data-and-analysis/energy-prices-and-costs-europe/
dashboard-energy-related-taxes-2024_en). Darüber hinaus liegen der
Bundesregierung keine Daten vor.
11. Wie hoch waren nach Kenntnis der Bundesregierung die Einnahmen aus
dem Export von Strom in den Jahren 2021 bis 2024 (bitte nach Jahr,
Menge des exportierten Stroms und Höhe der Einnahme aufschlüsseln)?
12. Wie hoch waren nach Kenntnis der Bundesregierung die an die Industrie
gezahlten Subventionen für die erhöhten Strompreise in den Jahren 2021
bis 2024 (bitte nach Jahr, Höhe der Subvention und Name und Branche
des begünstigten Unternehmens aufschlüsseln)?
Aufgrund der Konstruktion des Auszahlungsmechanismus der
Strompreisbremse ist eine konkrete Zuordnung der gezahlten Entlastungen zu Industrie und
sonstigen Letztverbrauchern nicht möglich. Auf Basis der uns vorliegenden
Informationen können wir jedoch mitteilen, dass von den im Jahr 2023 unter der
Strompreisbremse gewährten Entlastungen (insgesamt ca. 12,7 Mrd. Euro) ca.
8,6 Mrd. Euro an Letztverbraucher mit einem Jahresverbrauch von mehr als
30 000 kWh gezahlt wurden.
Im Rahmen der Strompreiskompensation werden stromintensive Unternehmen,
die im internationalen Wettbewerb stehen, von den Kosten des CO₂-
Emissionshandels entlastet, die bei der Stromproduktion anfallen (Kompensation
indirekter CO2-Kosten):
• Abrechnungsjahr 2021: Ca. 806 Mio. Euro
• Abrechnungsjahr 2022: Ca. 1,64 Mrd. Euro
• Abrechnungsjahr 2023: Ca. 2,4 Mrd. Euro
• Für das Abrechnungsjahr 2024 liegen noch keine Daten vor.
Hinsichtlich der Namen bzw. Branchen der begünstigten Unternehmen
verweisen wir auf die jeweiligen (Transparenz-)Berichte der Abrechnungsjahre 2021
bis 2023 der Vollzugsbehörde, die Deutsche Emissionshandelsstelle im
Umweltbundesamt (abrufbar unter www.dehst.de/DE/Themen/SPK/Auswertunge
n-Berichte/auswertungen-berichte_node.html ).
Im Rahmen des Energiekostendämpfungsprogramms wurde den
antragstellenden Unternehmen neben Zuschüssen für Gas, Wärme und Kälte auch
Zuschüsse zu den Stromkosten für die Monate Februar bis Dezember 2022 gewährt.
Die Auszahlung des Zuschusses erfolgte verteilt über die Jahre 2022 bis 2024.
Eine exakte Aufteilung der Zuschüsse auf Strom ist u. a. aufgrund der
fördermonats- und förderzeitraumbezogenen Deckelung durch Maximalbeträge je
Unternehmen und je Verbund nicht trennscharf möglich. Die nachfolgenden
Angaben stellen entsprechend lediglich Annäherungswerte dar. Danach
erhielten insgesamt 1 223 Unternehmen aus 95 verschiedenen Branchen Zuschüsse
für Strom in Höhe von ca. 248 474 914,57 Euro in den Jahren 2022 bis 2024.
Die konkrete Aufteilung auf Jahre und Branche sind der beigefügten Anlage*
zu entnehmen.
13. Wie ist nach Kenntnis der Bundesregierung die Preisentwicklung in den
Mitgliedstaaten der EU für Strom in den Jahren 2021 bis 2024?
Zwischen 2021 und 2024 kam es in den EU-Mitgliedstaaten zu teils drastischen
Veränderungen bei den Strompreisen. Die Preise stiegen 2022 auf historische
Höchstwerte, bevor sie sich ab 2023 wieder spürbar entspannten. In 2024 lagen
die Großhandelspreise in fast allen EU-Mitgliedstaaten – Ausnahmen sind
Polen und Estland – unter dem Preisniveau des Jahres 2021.
Ursachen lagen u. a. in schwankenden Gaspreisen, politischen Eingriffen (z. B.
russischer Angriffskrieg) und unterschiedlichen nationalen Maßnahmen. Die
Entwicklungen zeigten erhebliche Unterschiede zwischen den Mitgliedstaaten.
Deutschland liegt (gemeinsam mit Luxemburg) hierbei im Mittelfeld. Genauere
Daten, Preisverläufe und länderspezifische Details finden sich im Bericht der
EU-Kommission COM(2024)136 (eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PD
F/?uri=CELEX:52024DC0136).
Zusätzlich stellt das Fraunhofer ISE im Rahmen der „Energy-Charts“ die
Preisinformationen für alle EU-Mitgliedstaaten in wählbarer zeitlicher Auflösung
zur Verfügung (Hinweis: Die Farbskala ist jeweils relativ für den
Betrachtungszeitraum und nicht konstant über die vier Jahre):
energy-charts.info/charts/price_average_map/chart.htm?l=en&c=DE&interval=
year
* Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 21/679 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
2021
2022
2023
2024
14. Ab welchem Energieverbrauch werden nach Kenntnis der
Bundesregierung Betriebe und Branchen zu den energieintensiven Betrieben und
Branchen gezählt?
Es existiert keine Legaldefinition, ab wann ein Betrieb oder eine Branche als
energieintensiv gilt. Beispielsweise haben die nach dem Statistischem
Bundesamt als energieintensiv bezeichneten Branchen im Vergleich zu
Industriezweigen mit einem Energieverbrauch unter der Abschneidegrenze einen besonders
hohen Energiebedarf im Verhältnis zu ihrer Bruttowertschöpfung zu
Faktorkosten. Die Informationen sind abrufbar unter: www.destatis.de/DE/Themen/Branc
hen-Unternehmen/Industrie-Verarbeitendes-Gewerbe/produktionsindex-energie
intensive-branchen.html?nn=207384#fussnoten-text).
15. Welche Betriebe und Branchen zählen nach Kenntnis der
Bundesregierung in Deutschland zu den energieintensiven Betrieben und Branchen,
und wie viele Arbeitnehmer werden dort aktuell beschäftigt (bitte nach
Namen des Betriebes, Branche, Anzahl der Arbeitnehmer
aufschlüsseln)?
16. Wie viele Arbeitnehmer wurden nach Kenntnis der Bundesregierung
2020 und 2021 in Betrieben bzw. Branchen, die energieintensiv sind,
beschäftigt (bitte nach Namen des Betriebes, Branche, Anzahl der
Arbeitnehmer und Jahr aufschlüsseln)?
Die Fragen 15 und 16 werden gemeinsam beantwortet.
Laut Statistischem Bundesamt zählen zu den energieintensiven Industrien die
Wirtschaftsbereiche Herstellung von chemischen Erzeugnissen,
Metallerzeugung und -bearbeitung, Kokerei und Mineralölverarbeitung, Herstellung von
Glas, Glaswaren, Keramik sowie Herstellung von Papier und Pappe und Waren
daraus. Im Jahr 2021 waren knapp eine Million Beschäftigte (929 599) in 6 986
Industriebetrieben in den dort als energieintensiv bezeichneten Branchen in
Deutschland tätig (abrufbar: www.destatis.de/DE/Themen/Branchen-Unterneh
men/Industrie-Verarbeitendes-Gewerbe/produktionsindex-energieintensive-bra
nchen.html).
Die Beschäftigung in den einzelnen Wirtschaftszweigen nach Jahren ist über
das Datenangebot des Statistischen Bundesamtes öffentlich abrufbar unter:
www-genesis.destatis.de/datenbank/online/statistic/42111/table/42111-0005/ta
ble-toolbar.
Anlage Kleine Anfrage Nr. 21/295
Gesamtübersicht gezahlte Subventionen Strom EKDP
in den Jahren 2021, 2022, 2023 und 2024 nach
Branchen (Stand: 23.06.2025)
Hinweis: Die Zuschüsse nach dem EKDP wurden für Strom, Gas, Wärme und Kälte gewährt. Daher ist eine genaue
Aufteilung der ausgezahlten Zuschüsse auf Strom nicht möglich. Hilfsweise wurde die Aufteilung anhand der
fördermonatsbezogenen Anteile der berechneten förderfähigen Kosten für Strom an der Summe der förderfähigen
Kosten für Strom, Gas, Wärme und Kälte vorgenommen.
- Anzahl der
Empfänger:
Insgesamt wurden 418.275.638,94 € für Strom und Gas an 1.268 Unternehmen aus 96
verschiedenen Branchen ausgezahlt.
Davon erhielten 1.223 Unternehmen aus 95 verschiedenen Branchen Zuschüsse für Strom in Höhe
von 248.474.914,57 €.
- größte
Empfängerbran
che (Strom)
nach
Zuschusshöhe:
2410 (Erzeugung von Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen (35.787.476,03 €)
- größte
Empfängerbran
che (Strom)
nach Anzahl:
2229 Herstellung von sonstigen Kunststoffwaren (154)
- größter
Empfänger
(Strom):
Branche: 1712 (Herstellung von Papier, Karton und Pappe)
Zuschusshöhe 11.977.445,11 €
- gezahlte
Subventionen
2021 (Strom):
0,00 €
- gezahlte
Subventionen
2022 (Strom):
74.563.460,97 €
Anlage Kleine Anfrage Nr. 21/295
- gezahlte
Subventionen
2023 (Strom):
171.570.768,89 €
- gezahlte
Subventionen
2024 (Strom):
2.340.684,71 €
-
Branchenverteil
ung der
Empfänger:
siehe Tabelle
2021 2022 2023 2024 Gesamt
Bran
che
Branchenbesch
reibung
gezahlt
e
Subven
tionen
gesamt
gezahlte
Subvent
ionen
gesamt
Anteil
für
Strom
Anzah
l
Empf
änger
Strom
gezahlte
Subvent
ionen
gesamt
Anteil
für
Strom
Anzah
l
Empf
änger
Strom
gezahlt
e
Subven
tionen
gesamt
Anteil
für
Strom
Anzah
l
Empf
änger
Strom
gezahlte
Subvent
ionen
gesamt
Anteil
für
Strom
Anzah
l
Empf
änger
Strom
811 Gewinnung von
Naturwerkstein
en und
Natursteinen,
Kalk- und
Gipsstein,
Kreide und
Schiefer
0,00 € 836.324,
38 €
836.324
,38 €
18 1.248.46
9,58 €
1.248.46
9,58 €
26 12.494,
63 €
12.494,
63 €
2 2.097.28
8,59 €
2.097.28
8,59 €
27
891 Bergbau auf
chemische und
Düngemittelmin
erale
0,00 € 4.940,54
€
4.940,5
4 €
1 0,00 € 0,00 € 0 0,00 € 0,00 € 0 4.940,54
€
4.940,54
€
1
Anlage Kleine Anfrage Nr. 21/295
893 Gewinnung von
Salz
0,00 € 0,00 € 0,00 € 0 295.239,
34 €
295.239,
34 €
1 0,00 € 0,00 € 0 295.239,
34 €
295.239,
34 €
1
101
1
Schlachten
(ohne
Schlachten von
Geflügel)
0,00 € 1.254.34
8,73 €
649.438
,88 €
6 1.651.88
0,43 €
1.085.94
1,31 €
15 40.921,
37 €
17.354,
42 €
1 2.947.15
0,53 €
1.752.73
4,61 €
18
101
2
Schlachten von
Geflügel
0,00 € 367.584,
62 €
364.041
,74 €
4 992.071,
19 €
633.675,
31 €
5 0,00 € 0,00 € 0 1.359.65
5,81 €
997.717,
05 €
6
102
0
Fischverarbeitu
ng
0,00 € 13.738,8
2 €
13.738,
82 €
1 6.748,61
€
6.748,61
€
1 0,00 € 0,00 € 0 20.487,4
3 €
20.487,4
3 €
1
103
1
Kartoffelverarb
eitung
0,00 € 107.537,
63 €
91.440,
29 €
4 865.520,
48 €
863.213,
00 €
4 0,00 € 0,00 € 0 973.058,
11 €
954.653,
29 €
6
103
2
Herstellung von
Frucht- und
Gemüsesäften
0,00 € 399.122,
94 €
296.422
,28 €
7 1.587.23
7,65 €
1.133.55
3,31 €
11 0,00 € 0,00 € 0 1.986.36
0,59 €
1.429.97
5,59 €
12
103
9
Sonstige
Verarbeitung
von Obst und
Gemüse
0,00 € 97.622,1
9 €
9.040,1
4 €
4 266.110,
36 €
157.193,
25 €
5 0,00 € 0,00 € 0 363.732,
55 €
166.233,
39 €
8
104
1
Herstellung von
Ölen und Fetten
(ohne
Margarine u.ä.
Nahrungsfette)
0,00 € 0,00 € 0,00 € 0 6.614,41
€
6.614,41
€
1 0,00 € 0,00 € 0 6.614,41
€
6.614,41
€
1
105
1
Milchverarbeitu
ng (ohne
Herstellung von
Speiseeis)
0,00 € 1.189.09
9,34 €
819.389
,47 €
11 4.157.52
6,53 €
2.035.58
7,10 €
11 185.880
,63 €
111.70
9,63 €
1 5.532.50
6,50 €
2.966.68
6,20 €
17
106
1
Mahl- und
Schälmühlen
0,00 € 779.635,
53 €
602.224
,98 €
7 1.504.56
2,35 €
1.314.08
4,72 €
14 0,00 € 0,00 € 0 2.284.19
7,88 €
1.916.30
9,70 €
16
106
2
Herstellung von
Stärke und
0,00 € 298.987,
94 €
188.985
,87 €
1 1.627.71
2,29 €
833.759,
32 €
2 0,00 € 0,00 € 0 1.926.70
0,23 €
1.022.74
5,19 €
2
Anlage Kleine Anfrage Nr. 21/295
Stärkeerzeugnis
sen
107
2
Herstellung von
Dauerbackware
n
0,00 € 436.532,
36 €
148.150
,85 €
6 1.604.34
7,25 €
419.565,
40 €
11 0,00 € 0,00 € 0 2.040.87
9,61 €
567.716,
25 €
11
107
3
Herstellung von
Teigwaren
0,00 € 337.067,
45 €
337.067
,45 €
3 43.628,1
9 €
43.628,1
9 €
2 0,00 € 0,00 € 0 380.695,
64 €
380.695,
64 €
3
108
1
Herstellung von
Zucker
0,00 € 709.022,
53 €
30.152,
77 €
1 656.155,
15 €
27.904,4
7 €
1 0,00 € 0,00 € 0 1.365.17
7,68 €
58.057,2
4 €
1
108
2
Herstellung von
Süßwaren
(ohne
Dauerbackware
n)
0,00 € 81.541,5
8 €
39.283,
78 €
2 2.108.23
0,40 €
1.633.94
5,57 €
4 15.069,
45 €
7.167,8
5 €
2 2.204.84
1,43 €
1.680.39
7,20 €
5
108
5
Herstellung von
Fertiggerichten
0,00 € 221.614,
33 €
160.072
,58 €
4 1.879.00
6,19 €
1.121.13
9,63 €
11 4.786,4
7 €
3.425,7
4 €
1 2.105.40
6,99 €
1.284.63
7,95 €
11
108
6
Herstellung von
homogenisierte
n und
diätetischen
Nahrungsmittel
n
0,00 € 13.195,5
0 €
4.815,6
9 €
1 37.426,3
8 €
13.658,7
3 €
1 0,00 € 0,00 € 0 50.621,8
8 €
18.474,4
2 €
1
108
9
Herstellung von
sonstigen
Nahrungsmittel
n a. n. g.
0,00 € 14.427,5
9 €
11.940,
86 €
2 557.162,
17 €
330.869,
30 €
7 0,00 € 0,00 € 0 571.589,
76 €
342.810,
16 €
8
109
1
Herstellung von
Futtermitteln
für Nutztiere
0,00 € 719.344,
83 €
419.196
,01 €
16 1.535.23
9,75 €
1.241.67
1,99 €
23 0,00 € 0,00 € 0 2.254.58
4,58 €
1.660.86
8,00 €
29
109
2
Herstellung von
Futtermitteln
für sonstige
Tiere
0,00 € 144.254,
94 €
96.014,
13 €
4 692.423,
98 €
430.206,
73 €
7 0,00 € 0,00 € 0 836.678,
92 €
526.220,
86 €
7
Anlage Kleine Anfrage Nr. 21/295
110
6
Herstellung von
Malz
0,00 € 470.102,
22 €
356.005
,26 €
4 554.163,
32 €
250.118,
09 €
4 0,00 € 0,00 € 0 1.024.26
5,54 €
606.123,
35 €
4
110
7
Herstellung von
Erfrischungsget
ränken;
Gewinnung
natürlicher
Mineralwässer
0,00 € 127.049,
94 €
127.049
,94 €
3 2.423.13
0,67 €
1.712.54
1,98 €
19 0,00 € 0,00 € 0 2.550.18
0,61 €
1.839.59
1,92 €
19
131
0
Spinnstoffaufbe
reitung und
Spinnerei
0,00 € 497.111,
84 €
486.612
,77 €
4 334.989,
01 €
334.989,
01 €
3 15.764,
46 €
15.764,
46 €
1 847.865,
31 €
837.366,
24 €
6
132
0
Weberei 0,00 € 390.102,
12 €
356.242
,92 €
4 1.144.27
0,58 €
1.025.24
5,57 €
8 0,00 € 0,00 € 0 1.534.37
2,70 €
1.381.48
8,49 €
8
133
0
Veredlung von
Textilien und
Bekleidung
0,00 € 2.025.61
7,36 €
145.259
,13 €
7 894.951,
81 €
157.542,
00 €
11 0,00 € 0,00 € 0 2.920.56
9,17 €
302.801,
13 €
11
139
1
Herstellung von
gewirktem und
gestricktem
Stoff
0,00 € 18.059,9
5 €
18.059,
95 €
1 42.199,2
5 €
42.199,2
5 €
2 0,00 € 0,00 € 0 60.259,2
0 €
60.259,2
0 €
2
139
3
Herstellung von
Teppichen
0,00 € 63.191,1
5 €
63.191,
15 €
2 896.344,
00 €
588.435,
84 €
5 0,00 € 0,00 € 0 959.535,
15 €
651.626,
99 €
5
139
4
Herstellung von
Seilerwaren
0,00 € 19.266,2
8 €
19.266,
28 €
1 9.866,47
€
9.866,47
€
1 0,00 € 0,00 € 0 29.132,7
5 €
29.132,7
5 €
2
139
5
Herstellung von
Vliesstoff und
Erzeugnissen
daraus (ohne
Bekleidung)
0,00 € 375.165,
18 €
374.483
,27 €
4 876.005,
74 €
873.660,
95 €
6 0,00 € 0,00 € 0 1.251.17
0,92 €
1.248.14
4,22 €
6
139
6
Herstellung von
technischen
Textilien
0,00 € 129.927,
99 €
129.927
,99 €
2 260.597,
75 €
217.356,
09 €
3 0,00 € 0,00 € 0 390.525,
74 €
347.284,
08 €
4
Anlage Kleine Anfrage Nr. 21/295
143
1
Herstellung von
Strumpfwaren
0,00 € 243,32 € 243,32
€
1 0,00 € 0,00 € 0 0,00 € 0,00 € 0 243,32 € 243,32 € 1
151
1
Herstellung von
Leder und
Lederfaserstoff;
Zurichtung und
Färben von
Fellen
0,00 € 7.076,47
€
7.076,4
7 €
1 246.710,
20 €
232.665,
78 €
5 0,00 € 0,00 € 0 253.786,
67 €
239.742,
25 €
5
161
0
Säge-, Hobel-
und
Holzimprägnier
werke
0,00 € 940.750,
37 €
940.750
,37 €
15 956.889,
85 €
956.889,
85 €
21 33.572,
77 €
33.572,
77 €
1 1.931.21
2,99 €
1.931.21
2,99 €
26
162
1
Herstellung von
Furnier-,
Sperrholz-,
Holzfaser- und
Holzspanplatten
0,00 € 1.340.13
1,21 €
1.139.1
09,52 €
12 3.669.21
1,10 €
2.771.71
1,11 €
19 542,46
€
542,46
€
1 5.009.88
4,77 €
3.911.36
3,09 €
20
162
9
Herstellung von
Holzwaren a. n.
g., Kork-, Flecht-
und Korbwaren
(ohne Möbel)
0,00 € 101.829,
82 €
101.829
,82 €
2 449.509,
28 €
449.509,
28 €
5 0,00 € 0,00 € 0 551.339,
10 €
551.339,
10 €
5
171
2
Herstellung von
Papier, Karton
und Pappe
0,00 € 19.953.9
84,73 €
10.848.
686,26
€
25 25.737.1
41,88 €
14.811.5
43,38 €
37 0,00 € 0,00 € 0 45.691.1
26,61 €
25.660.2
29,64 €
38
172
2
Herstellung von
Haushalts-,
Hygiene- und
Toilettenartikel
n aus Zellstoff,
Papier und
Pappe
0,00 € 1.139.41
9,75 €
905.021
,88 €
3 5.384.92
6,55 €
3.741.47
8,04 €
4 0,00 € 0,00 € 0 6.524.34
6,30 €
4.646.49
9,92 €
5
Anlage Kleine Anfrage Nr. 21/295
172
3
Herstellung von
Schreibwaren
und Bürobedarf
aus Papier,
Karton und
Pappe
0,00 € 0,00 € 0,00 € 0 25.035,8
0 €
25.035,8
0 €
1 0,00 € 0,00 € 0 25.035,8
0 €
25.035,8
0 €
1
172
4
Herstellung von
Tapeten
0,00 € 0,00 € 0,00 € 0 83.918,2
6 €
83.918,2
6 €
1 0,00 € 0,00 € 0 83.918,2
6 €
83.918,2
6 €
1
172
9
Herstellung von
sonstigen
Waren aus
Papier, Karton
und Pappe
0,00 € 84.006,4
7 €
83.894,
56 €
2 74.564,1
5 €
74.459,5
6 €
2 0,00 € 0,00 € 0 158.570,
62 €
158.354,
12 €
2
192
0
Mineralölverarb
eitung
0,00 € 1.403.79
2,34 €
315.547
,18 €
4 1.984.61
6,73 €
197.131,
22 €
5 0,00 € 0,00 € 0 3.388.40
9,07 €
512.678,
40 €
5
201
1
Herstellung von
Industriegasen
0,00 € 1.938.98
6,78 €
1.938.9
86,78 €
2 1.475.96
5,22 €
1.475.96
5,22 €
4 0,00 € 0,00 € 0 3.414.95
2,00 €
3.414.95
2,00 €
4
201
2
Herstellung von
Farbstoffen und
Pigmenten
0,00 € 3.022.76
9,40 €
726.769
,06 €
3 6.681.94
9,65 €
1.343.90
2,31 €
6 0,00 € 0,00 € 0 9.704.71
9,05 €
2.070.67
1,37 €
6
201
3
Herstellung von
sonstigen
anorganischen
Grundstoffen
und
Chemikalien
0,00 € 2.541.66
1,00 €
873.278
,74 €
7 5.603.73
2,89 €
4.526.64
8,57 €
9 0,00 € 0,00 € 0 8.145.39
3,89 €
5.399.92
7,31 €
11
201
4
Herstellung von
sonstigen
organischen
Grundstoffen
und
Chemikalien
0,00 € 2.363.65
7,30 €
1.157.9
20,20 €
9 8.009.78
4,23 €
3.967.90
0,88 €
15 1.921.2
25,03 €
352.29
4,87 €
1 12.294.6
66,56 €
5.478.11
5,95 €
16
Anlage Kleine Anfrage Nr. 21/295
201
5
Herstellung von
Düngemitteln
und
Stickstoffverbin
dungen
0,00 € 73.009,9
9 €
73.009,
99 €
1 27.055.7
88,07 €
2.211.83
7,50 €
4 0,00 € 0,00 € 0 27.128.7
98,06 €
2.284.84
7,49 €
4
201
6
Herstellung von
Kunststoffen in
Primärformen
0,00 € 1.227.66
3,67 €
1.103.9
69,78 €
11 5.170.61
9,06 €
4.331.29
3,01 €
18 136.105
,07 €
106.50
5,45 €
2 6.534.38
7,80 €
5.541.76
8,24 €
19
205
9
Herstellung von
sonstigen
chemischen
Erzeugnissen a.
n. g.
0,00 € 99.361,1
1 €
31.709,
58 €
1 260.793,
45 €
44.116,2
2 €
3 0,00 € 0,00 € 0 360.154,
56 €
75.825,8
0 €
3
206
0
Herstellung von
Chemiefasern
0,00 € 12.191.3
38,64 €
2.840.7
69,00 €
6 11.555.6
23,01 €
4.730.92
5,67 €
9 100.138
,58 €
100.13
8,58 €
1 23.847.1
00,23 €
7.671.83
3,25 €
11
211
0
Herstellung von
pharmazeutisch
en
Grundstoffen
0,00 € 0,00 € 0,00 € 0 14.059,6
5 €
12.739,8
6 €
1 1.325,6
4 €
1.201,2
0 €
1 15.385,2
9 €
13.941,0
6 €
1
221
1
Herstellung und
Runderneuerun
g von
Bereifungen
0,00 € 33.177,9
4 €
8.276,5
0 €
1 8.490,47
€
2.118,02
€
1 0,00 € 0,00 € 0 41.668,4
1 €
10.394,5
2 €
1
221
9
Herstellung von
sonstigen
Gummiwaren
0,00 € 244.596,
47 €
237.925
,10 €
10 373.618,
72 €
326.500,
16 €
12 0,00 € 0,00 € 0 618.215,
19 €
564.425,
26 €
14
222
1
Herstellung von
Platten, Folien,
Schläuchen und
Profilen aus
Kunststoffen
0,00 € 4.863.33
2,98 €
3.934.4
69,48 €
34 5.563.43
6,50 €
4.879.22
5,53 €
49 18.016,
94 €
18.016,
94 €
1 10.444.7
86,42 €
8.831.71
1,95 €
57
222
2
Herstellung von
Verpackungsmit
0,00 € 5.146.73
0,71 €
4.700.7
15,50 €
30 10.535.8
87,25 €
10.034.7
57,41 €
57 473.335
,58 €
473.33
5,58 €
2 16.155.9
53,54 €
15.208.8
08,49 €
61
Anlage Kleine Anfrage Nr. 21/295
teln aus
Kunststoffen
222
9
Herstellung von
sonstigen
Kunststoffware
n
0,00 € 4.362.33
8,67 €
4.069.8
00,55 €
79 9.059.37
8,53 €
8.309.64
4,98 €
135 86.153,
62 €
86.153,
62 €
3 13.507.8
70,82 €
12.465.5
99,15 €
154
231
1
Herstellung von
Flachglas
0,00 € 236.275,
06 €
236.275
,06 €
1 8.669.41
1,60 €
478.408,
97 €
4 0,00 € 0,00 € 0 8.905.68
6,66 €
714.684,
03 €
4
231
2
Veredlung und
Bearbeitung
von Flachglas
0,00 € 2.301.01
2,65 €
1.162.3
26,28 €
12 3.429.35
3,57 €
2.819.31
3,64 €
21 0,00 € 0,00 € 0 5.730.36
6,22 €
3.981.63
9,92 €
21
231
3
Herstellung von
Hohlglas
0,00 € 5.488.40
4,60 €
1.938.4
73,04 €
9 3.525.30
9,46 €
1.256.94
1,28 €
9 262.277
,12 €
112.34
2,00 €
1 9.275.99
1,18 €
3.307.75
6,32 €
11
231
4
Herstellung von
Glasfasern und
Waren daraus
0,00 € 45.954,9
6 €
45.954,
96 €
1 13.499,4
1 €
13.499,4
1 €
1 1.502.4
86,04 €
752.01
9,69 €
2 1.561.94
0,41 €
811.474,
06 €
3
231
9
Herstellung,
Veredlung und
Bearbeitung
von sonstigem
Glas
einschließlich
technischen
Glaswaren
0,00 € 122.694,
80 €
40.790,
51 €
3 586.594,
74 €
444.073,
67 €
4 0,00 € 0,00 € 0 709.289,
54 €
484.864,
18 €
4
232
0
Herstellung von
feuerfesten
keramischen
Werkstoffen
und Waren
0,00 € 832.265,
79 €
428.070
,48 €
3 1.128.54
9,35 €
777.413,
71 €
3 0,00 € 0,00 € 0 1.960.81
5,14 €
1.205.48
4,19 €
3
233
1
Herstellung von
keramischen
Wand- und
0,00 € 2.744.15
2,01 €
1.225.9
90,19 €
5 2.147.73
3,23 €
1.089.59
4,13 €
6 0,00 € 0,00 € 0 4.891.88
5,24 €
2.315.58
4,32 €
6
Anlage Kleine Anfrage Nr. 21/295
Bodenfliesen
und -platten
233
2
Herstellung von
Ziegeln und
sonstiger
Baukeramik
0,00 € 2.170.00
5,53 €
489.966
,78 €
8 5.800.69
0,27 €
1.713.90
5,13 €
16 0,00 € 0,00 € 0 7.970.69
5,80 €
2.203.87
1,91 €
17
234
4
Herstellung von
keramischen
Erzeugnissen
für sonstige
technische
Zwecke
0,00 € 29.479,4
8 €
29.479,
48 €
1 12.912,5
5 €
12.912,5
5 €
1 0,00 € 0,00 € 0 42.392,0
3 €
42.392,0
3 €
1
234
9
Herstellung von
sonstigen
keramischen
Erzeugnissen
0,00 € 222.801,
73 €
174.369
,02 €
4 231.720,
03 €
133.805,
17 €
5 0,00 € 0,00 € 0 454.521,
76 €
308.174,
19 €
5
235
1
Herstellung von
Zement
0,00 € 1.258.85
6,42 €
1.258.8
56,42 €
2 2.310.19
4,60 €
2.310.19
4,60 €
4 0,00 € 0,00 € 0 3.569.05
1,02 €
3.569.05
1,02 €
4
235
2
Herstellung von
Kalk und
gebranntem
Gips
0,00 € 704.362,
00 €
80.590,
41 €
1 441.092,
45 €
231.943,
32 €
2 22.387,
08 €
11.556,
80 €
1 1.167.84
1,53 €
324.090,
53 €
3
239
1
Herstellung von
Schleifkörpern
und
Schleifmitteln
auf Unterlage
0,00 € 214.833,
12 €
92.342,
76 €
2 490.532,
18 €
227.222,
06 €
3 0,00 € 0,00 € 0 705.365,
30 €
319.564,
82 €
3
239
9
Herstellung von
sonstigen
Erzeugnissen
aus
nichtmetallisch
0,00 € 954.991,
27 €
585.608
,67 €
14 1.013.79
4,27 €
654.171,
16 €
21 0,00 € 0,00 € 0 1.968.78
5,54 €
1.239.77
9,83 €
22
Anlage Kleine Anfrage Nr. 21/295
en Mineralien
a. n. g.
241
0
Erzeugung von
Roheisen, Stahl
und
Ferrolegierunge
n
0,00 € 6.376.26
0,77 €
4.540.2
04,85 €
7 44.204.6
67,58 €
31.247.2
71,18 €
11 0,00 € 0,00 € 0 50.580.9
28,35 €
35.787.4
76,03 €
11
242
0
Herstellung von
Stahlrohren,
Rohrform-,
Rohrverschluss-
und
Rohrverbindung
sstücken aus
Stahl
0,00 € 1.432.94
3,16 €
1.062.0
67,18 €
5 705.802,
58 €
504.531,
61 €
4 0,00 € 0,00 € 0 2.138.74
5,74 €
1.566.59
8,79 €
5
243
1
Herstellung von
Blankstahl
0,00 € 1.071.20
7,00 €
272.817
,00 €
3 886.103,
30 €
270.218,
49 €
3 0,00 € 0,00 € 0 1.957.31
0,30 €
543.035,
49 €
4
243
2
Herstellung von
Kaltband mit
einer Breite von
weniger als 600
mm
0,00 € 123.238,
37 €
123.238
,37 €
1 0,00 € 0,00 € 0 0,00 € 0,00 € 0 123.238,
37 €
123.238,
37 €
1
243
4
Herstellung von
kaltgezogenem
Draht
0,00 € 369.898,
51 €
369.898
,51 €
4 824.526,
06 €
692.786,
60 €
4 0,00 € 0,00 € 0 1.194.42
4,57 €
1.062.68
5,11 €
5
244
2
Erzeugung und
erste
Bearbeitung
von Aluminium
0,00 € 3.037.29
7,50 €
1.270.1
81,13 €
9 3.996.12
9,62 €
1.727.75
3,19 €
10 0,00 € 0,00 € 0 7.033.42
7,12 €
2.997.93
4,32 €
11
244
3
Erzeugung und
erste
Bearbeitung
0,00 € 0,00 € 0,00 € 0 36.649,8
7 €
27.395,1
8 €
1 0,00 € 0,00 € 0 36.649,8
7 €
27.395,1
8 €
1
Anlage Kleine Anfrage Nr. 21/295
von Blei, Zink
und Zinn
244
4
Erzeugung und
erste
Bearbeitung
von Kupfer
0,00 € 786.256,
04 €
733.750
,96 €
1 0,00 € 0,00 € 0 0,00 € 0,00 € 0 786.256,
04 €
733.750,
96 €
1
244
5
Erzeugung und
erste
Bearbeitung
von sonstigen
NE-Metallen
0,00 € 49.516,9
0 €
49.516,
90 €
1 17.368,5
3 €
17.368,5
3 €
1 0,00 € 0,00 € 0 66.885,4
3 €
66.885,4
3 €
1
245
1
Eisengießereien 0,00 € 2.873.17
8,65 €
2.339.5
70,03 €
13 6.740.87
1,30 €
6.264.16
6,42 €
24 0,00 € 0,00 € 0 9.614.04
9,95 €
8.603.73
6,45 €
27
245
2
Stahlgießereien 0,00 € 517.027,
57 €
371.228
,49 €
7 1.859.67
9,20 €
1.269.86
8,58 €
12 0,00 € 0,00 € 0 2.376.70
6,77 €
1.641.09
7,07 €
12
245
3
Leichtmetallgie
ßereien
0,00 € 2.341.24
8,58 €
1.519.1
08,65 €
14 4.377.40
4,92 €
2.864.72
8,47 €
26 8.527,1
2 €
8.252,4
1 €
1 6.727.18
0,62 €
4.392.08
9,53 €
27
255
0
Herstellung von
Schmiede-,
Press-, Zieh-
und Stanzteilen,
gewalzten
Ringen und
pulvermetallurg
ischen
Erzeugnissen
0,00 € 2.501.54
1,15 €
1.882.4
68,47 €
23 8.041.52
9,78 €
6.001.58
4,35 €
38 90.050,
38 €
62.850,
55 €
1 10.633.1
21,31 €
7.946.90
3,37 €
48
256
1
Oberflächenver
edlung und
Wärmebehandl
ung
0,00 € 4.144.23
4,36 €
3.254.7
51,38 €
86 10.944.8
69,07 €
7.694.34
9,95 €
138 29.551,
79 €
24.861,
74 €
3 15.118.6
55,22 €
10.973.9
63,07 €
151
257
1
Herstellung von
Schneidwaren
und Bestecken
0,00 € 0,00 € 0,00 € 0 27.199,7
3 €
11.369,8
0 €
1 0,00 € 0,00 € 0 27.199,7
3 €
11.369,8
0 €
1
Anlage Kleine Anfrage Nr. 21/295
aus unedlen
Metallen
259
1
Herstellung von
Fässern,
Trommeln,
Dosen, Eimern
u. ä. Behältern
aus Metall
0,00 € 0,00 € 0,00 € 0 351.696,
63 €
96.285,0
8 €
3 0,00 € 0,00 € 0 351.696,
63 €
96.285,0
8 €
3
259
2
Herstellung von
Verpackungen
und
Verschlüssen
aus Eisen, Stahl
und NE-Metall
0,00 € 303.120,
86 €
164.890
,10 €
2 318.610,
81 €
177.407,
57 €
2 0,00 € 0,00 € 0 621.731,
67 €
342.297,
67 €
3
259
3
Herstellung von
Drahtwaren,
Ketten und
Federn
0,00 € 828.494,
19 €
517.764
,11 €
7 1.795.30
6,75 €
1.498.81
9,01 €
12 98.036,
32 €
5.567,1
7 €
1 2.721.83
7,26 €
2.022.15
0,29 €
14
259
4
Herstellung von
Schrauben und
Nieten
0,00 € 304.102,
30 €
158.201
,80 €
1 382.671,
43 €
204.281,
99 €
4 0,00 € 0,00 € 0 686.773,
73 €
362.483,
79 €
4
261
1
Herstellung von
elektronischen
Bauelementen
0,00 € 6.490,00
€
6.490,0
0 €
2 756.820,
70 €
756.820,
70 €
4 0,00 € 0,00 € 0 763.310,
70 €
763.310,
70 €
5
272
0
Herstellung von
Batterien und
Akkumulatoren
0,00 € 2.250.57
9,26 €
1.734.3
31,63 €
1 1.161.79
3,50 €
895.296,
27 €
1 0,00 € 0,00 € 0 3.412.37
2,76 €
2.629.62
7,90 €
1
273
2
Herstellung von
sonstigen
elektronischen
und
elektrischen
0,00 € 0,00 € 0,00 € 0 22.204,5
1 €
22.204,5
1 €
1 0,00 € 0,00 € 0 22.204,5
1 €
22.204,5
1 €
1
Anlage Kleine Anfrage Nr. 21/295
Drähten und
Kabeln
281
5
Herstellung von
Lagern,
Getrieben,
Zahnrädern und
Antriebselemen
ten
0,00 € 1.020.60
5,53 €
792.279
,91 €
6 1.367.05
7,50 €
1.222.62
5,27 €
9 23.556,
15 €
23.556,
15 €
1 2.411.21
9,18 €
2.038.46
1,33 €
11
293
2
Herstellung von
sonstigen Teilen
und sonstigem
Zubehör für
Kraftwagen
0,00 € 2.920.27
2,75 €
2.373.0
67,63 €
18 7.920.60
6,27 €
6.309.69
5,20 €
35 0,00 € 0,00 € 0 10.840.8
79,02 €
8.682.76
2,83 €
38
95 95 0,00 € 125.804.
999,81 €
74.563.
460,97
€
671 287.282.
439,13 €
171.570.
768,89 €
1.092 5.082.2
04,70 €
2.340.
684,71
€
32 418.169.
643,64 €
248.474.
914,57 €
1.223
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de
ISSN 0722-8333]
Relationen
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