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Schriftliche Frage 58 von Enrico Komning (AfD): Hat die Bundesregierung Kenntnis darüber, um wie viel die Kosten der mit 2 Mrd. Euro geförderten Direktreduktionsanlage der thyssenkrupp Ste…

dip / schriftliche_frage 04.09.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 31. August 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

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Schriftliche Frage 58 von Enrico Komning (AfD): Hat die Bundesregierung Kenntnis darüber, um wie viel die Kosten der mit 2 Mrd. Euro geförderten Direktreduktionsanlage der thyssenkrupp Ste… Frage 58 (Enrico Komning, AfD): Hat die Bundesregierung Kenntnis darüber, um wie viel die Kosten der mit 2 Mrd. Euro geförderten Direktreduktionsanlage der thyssenkrupp Steel Europe AG, die zur Stahlherstellung mit Wasserstoff notwendig ist, die ursprünglich eingeplanten knapp 3 Mrd. Euro nach aktuellen Schätzungen übersteigen werden (www.tagesschau.de/ wirtschaft/unternehmen/thyssenkrupp-gruener-um bau-transformation-100.html), und wenn ja, mit welchen Kosten ist nach Einschätzung der Bundesregierung zu rechnen, und hat der Bund seit Beginn des Projekts zusätzliche Förderzusagen gemacht, die über die bereits bewilligten 2 Mrd. Euro hinausgehen? Antwort des Staatssekretärs Frank Wetzel vom 1. September 2026: Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) hat am 27. Juli 2023 für das Projekt „tkH2Steel“ knapp 2 Mrd. Euro für den Bau und Betrieb einer Direktreduktionsanlage sowie zwei nachgeschalteten Einschmelzern bewilligt (30 Prozent davon in Kofinanzierung durch das Bundesland Nordrhein-Westfalen). Das Projekt befindet sich in der Umsetzung. Der Zuwendungsempfänger (thyssenkrupp Steel Europe AG) trägt die unternehmerische Verantwortung für die zweckentsprechende Umsetzung des Projekts, die auch den Bau und die Finanzierung der Direktreduktionsanlage beinhaltet. Das BMWE äußert sich nicht zu möglichen Kostensteigerungen beim Bau der Anlagen, da dies eine privatwirtschaftliche Angelegenheiten ist, die unternehmerische Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse betrifft. Der Bund hat seit Beginn des Projekts keine zusätzlichen Förderzusagen gemacht, die über die bereits bewilligten 2 Mrd. Euro hinausgehen.

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