Schriftliche Frage 88 von Sergej Minich (AfD): Inwiefern kann der Rückzug von ArcelorMittal aus dem Umbauprojekt zu „klimafreundlichem Stahl“, den die Bundesregierung als Einzelfall werte…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 30. Juni 2025 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.
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Schriftliche Frage 88 von Sergej Minich (AfD): Inwiefern kann der Rückzug von ArcelorMittal aus dem Umbauprojekt zu „klimafreundlichem Stahl“, den die Bundesregierung als Einzelfall werte…
Frage 88 (Sergej Minich, AfD):
Inwiefern kann der Rückzug von ArcelorMittal aus dem Umbauprojekt zu „klimafreundlichem Stahl“, den die Bundesregierung als Einzelfall wertet, angesichts der klaren Verweise des Unternehmens auf die Unwirtschaftlichkeit des Verfahrens tatsächlich als solcher gelten, und ist damit zu rechnen, dass weitere Unternehmen diesem Schritt folgen werden?
Antwort des Staatssekretärs Frank Wetzel vom 3. Juli 2025:
Eine wettbewerbsfähige Stahlindustrie am Standort Deutschland liegt im Interesse der Bundesregierung und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE). Bundesregierung und BMWE bedauern, dass ArcelorMittal entschieden hat, das Projekt Direct Reduced Iron for Bremen and Europe (DRIBE2) nicht weiterzuverfolgen. Es handelt sich dabei um eine privatwirtschaftliche Entscheidung des global aufgestellten und an vielen Standorten agierenden Konzerns. Neben dem Projekt von ArcelorMittal gibt es drei weitere große Wasserstoff-Projekte der Primärstahlhersteller, die vom BMWE gefördert und begleitet werden. Die Umsetzung dieser Projekte läuft. Die Bundesregierung und das BMWE sind, wie bei Projekten dieser Größenordnung üblich, kontinuierlich im Austausch mit den Unternehmen, auch um die Umsetzbarkeit der Projekte zu unterstützen.
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