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Schriftliche Frage 99 von Johannes Wagner (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Wird der neue Bundesminister für Gesundheit Dr. Carsten Linnemann die Präventionsoffensive, wie von seiner Vorgängerin angestoßen (www.bu nd…

dip / schriftliche_frage 04.09.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 31. August 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.

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Schriftliche Frage 99 von Johannes Wagner (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Wird der neue Bundesminister für Gesundheit Dr. Carsten Linnemann die Präventionsoffensive, wie von seiner Vorgängerin angestoßen (www.bu nd… Frage 99 (Johannes Wagner, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Wird der neue Bundesminister für Gesundheit Dr. Carsten Linnemann die Präventionsoffensive, wie von seiner Vorgängerin angestoßen (www.bu ndesgesundheitsministerium.de/presse/pressemitt eilungen/praeventionsoffensive-startet-gesundhei t-pm-16-07-2026), mit einem Schwerpunkt auf verhaltenspräventive Maßnahmen fortsetzen oder wird er auch verhältnispräventive Maßnahmen in den Blick nehmen und dabei andere Ressorts einbinden? Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin Dr. Christiane Schenderlein vom 3. September 2026: Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat im Juli 2026 eine Präventionsoffensive gestartet. Erster Ansatzpunkt sind gesetzliche Änderungen in der Regelungsverantwortung des BMG. Ein Baustein ist dabei die Weiterentwicklung des Präventionsgesetzes und den damit geschaffenen Strukturen der Nationalen Präventionskonferenz, siehe auch www.npk-info.de/praeventionsstrategie. Die §§ 20 ff. des Fünften Buches Sozialgesetzbuch (SGB V) legen dabei bereits heute für die Leistungserbringung der Krankenkassen in Prävention und Gesundheitsförderung einen besonderen Fokus auf den Interventionsansatz der lebensweltbezogenen Gesundheitsförderung und Prävention. Über Maßnahmen im Gesundheitssektor und die Weiterentwicklung des Präventionsgesetzes hinaus soll perspektivisch im Zusammenwirken mit anderen Ressorts, Ländern und Kommunen ein breiter Ansatz von gesundheitlicher Prävention in allen Bereichen erreicht werden.

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