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Schriftliche Frage 108 von Dr. Paula Piechotta (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Hält das Bundesministerium für Gesundheit unter Berücksichtigung der Einschätzung der Finanz- Kommission Gesundheit, wonach eine Reduktion d…

dip / schriftliche_frage 14.08.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 10. August 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.

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Schriftliche Frage 108 von Dr. Paula Piechotta (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Hält das Bundesministerium für Gesundheit unter Berücksichtigung der Einschätzung der Finanz- Kommission Gesundheit, wonach eine Reduktion d… Frage 108 (Dr. Paula Piechotta, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Hält das Bundesministerium für Gesundheit unter Berücksichtigung der Einschätzung der Finanz- Kommission Gesundheit, wonach eine Reduktion der Zahl gesetzlicher Krankenkassen keinen nennenswerten Beitrag zur Kostenreduktion in der Gesetzlichen Krankenversicherung leisten kann und auf der anderen Seite die Gefahr birgt, dass wie in Österreich sogar Kostensteigerungen – in diesem Fall eine Steigerung der Verwaltungskosten um insg. 39 Prozent in den vier Jahren nach der Fusion – riskiert werden würden (Quelle: Artikel „Debatte um Reduzierung der Kassenanzahl“ im Deutschen Ärzteblatt (Jg. 123, Heft 14, ET 10. Juli 2026)) auch unter Dr. Carsten Linnemann als neuem Bundesminister für Gesundheit daran fest, dass eine Reduktion der Gesetzlichen Krankenkassen vor diesem Hintergrund keine nennenswerten Vorteile generieren würde und deswegen gezielte Maßnahmen zur Reduktion der Zahl der Gesetzlichen Krankenversicherungen weiterhin nicht prioritär Teil der Vorhabenplanung des Bundesgesundheitsministeriums sein werden? Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Dr. Georg Kippels vom 11. August 2026: Bundesminister für Gesundheit Dr. Carsten Linnemann wird die Arbeiten für eine verlässliche und finanzierbare Versorgung in Gesundheit und Pflege konsequent fortsetzen. Dabei werden unter anderem auch die von der eingesetzten FinanzKommission Gesundheit in ihrem zum Ende des Jahres 2026 erwarteten zweiten Bericht enthaltenen Empfehlungen für mittel- und langfristig wirksame Strukturreformen für das Gesundheitswesen geprüft und gegebenenfalls zu berücksichtigen sein. Hierzu zählen auch Empfehlungen für die Strukturen im Bereich der gesetzlichen Krankenkassen.

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