Fragen für die Fragestunde der 88. Sitzung des Deutschen Bundestages am Mittwoch, dem 8. Juli 2026
Text
Fragen für die Fragestunde der 88. Sitzung des Deutschen Bundestages am Mittwoch, dem 8. Juli 2026
Deutscher Bundestag Drucksache 21/6835
21. Wahlperiode 03.07.2026
Fragen
für die Fragestunde der 88. Sitzung des Deutschen Bundestages
am Mittwoch, dem 8. Juli 2026
Verzeichnis der Fragenden
Abgeordnete Nummer
der Frage
Asar, Ayse (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . 48, 49
Badum, Lisa (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . 39
Bär, Karl (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . 4, 11
Bauer, Marcel (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Brandner, Stephan (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7, 13
Bünger, Clara (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31, 36
Edis, Mirze (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47, 62
Galla, Rainer (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37, 66
Gastel, Matthias
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
Görke, Christian (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . 42, 43
Hahn, Ingo, Dr. (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3, 8
Kaminski, Maren (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
Kellner, Michael
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 45, 46
Kneller, Maximilian (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41, 65
Köktürk, Cansin (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . 54, 57
Köstering, Jan (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32, 67
Latendorf, Ina (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19, 23
Lemke, Sonja (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59
Lensing, Sascha (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30, 33
Limburg, Helge
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 52, 53
Matzerath, Markus (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26, 60
Abgeordnete Nummer
der Frage
Mayer, Zoe, Dr.
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 10, 12
Meyer-Soltau, Knuth (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50, 51
Neuhäuser, Charlotte Antonia (Die Linke) . . . . 25, 44
Nick, Ophelia, Dr.
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 15, 18
Nieland, Iris (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27, 40
Peterka, Tobias Matthias (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . 14, 64
Polat, Filiz
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 21, 58
Przygodda, Kerstin (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55, 56
Reichardt, Martin (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34, 35
Reisner, Lea (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
Schattner, Bernd (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1, 2
Schmidt, Stefan
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 28, 29
Schneider, Julia
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 20, 63
Schröder, Stefan (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5, 6
Verlinden, Julia, Dr.
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
Wagner, Johannes
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 16, 17
Verzeichnis der Geschäftsbereiche der Bundesregierung
Seite
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Landwirtschaft,
Ernährung und Heimat. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
Geschäftsbereich des Bundeskanzlers und des Bundeskanzleramtes . . . . 9
Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Finanzen . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Geschäftsbereich des Auswärtigen Amts . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Verteidigung . . . . . . . . . . . . 14
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft
und Energie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Forschung, Technologie
und Raumfahrt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Justiz und
für Verbraucherschutz. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Bildung, Familie,
Senioren, Frauen und Jugend . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales . . . . . 19
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Digitales
und Staatsmodernisierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz,
Naturschutz und nukleare Sicherheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit . . . . . . . . . . . . . . 21
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
Landwirtschaft, Ernährung und Heimat
1. Abgeordneter
Bernd Schattner
(AfD)
Wie steht die Bundesregierung zu den Plänen der
EU-Kommission und des EU-Agrar-Kommissars
Christophe Hansen zur Gemeinsamen
Agrarpolitik ab 2028 (www.topagrar.com/management-un
d-politik/news/kappung-und-degression-hansen-si
gnalisiert-ausnahmen-fur-junglandwirte-2002510
4.html)?
2. Abgeordneter
Bernd Schattner
(AfD)
Welche Maßnahmen möchte die Bundesregierung
ergreifen, um den Weinbau in Deutschland in
einer derzeit schwierigen wirtschaftlichen Phase
zu unterstützen?
3. Abgeordneter
Dr. Ingo Hahn
(AfD)
Welche konkreten, tatsächlich umgesetzten
politischen Maßnahmen des Bundesministeriums für
Landwirtschaft, Ernährung und Heimat betrachtet
die Bundesregierung seit Beginn der 21.
Wahlperiode als ihre wesentlichen Errungenschaften?
4. Abgeordneter
Karl Bär
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche Konsequenzen zieht die Bundesregierung
aus der Einstufung von Trifluoressigsäure (TFA)
als fruchtbarkeitsschädigend durch die
Europäische Chemikalienagentur in Bezug auf die
Zulassungssituation von Mitteln mit Pestizid-
Wirkstoffen, die zu TFA zerfallen (siehe: www.tagessc
hau.de/ausland/eu-chemikalienbehoerde-tfa-hoch
gefaehrlich-100.html)?
5. Abgeordneter
Stefan Schröder
(AfD)
Wie erklärt es die Bundesregierung, dass sie in
der aktuellen Diesel- und Düngemittelkostenkrise
72 Mio. Euro für alternative Antriebstechnologien
bereitstellt, während viele Betriebe kurzfristig
bezahlbare Betriebsmittel benötigen?
6. Abgeordneter
Stefan Schröder
(AfD)
Welche belastbaren Indikatoren nutzt die
Bundesregierung, um frühzeitig zu erkennen, ob die seit
dem 1. Mai 2026 vorläufig angewandten EU-
MERCOSUR-Regelungen deutsche Rinder- und
Geflügelhalter benachteiligen oder zusätzliche
Risiken für die Lebensmittelsicherheit entstehen
lassen?
7. Abgeordneter
Stephan Brandner
(AfD)
Was sind die fünf größten Erfolge, die das
Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung
und Heimat seit Beginn der laufenden
Legislaturperiode bis zum aktuellen Zeitpunkt erzielt hat?
8. Abgeordneter
Dr. Ingo Hahn
(AfD)
Warum setzt sich die Bundesregierung im
Rahmen der aktuellen Verhandlungen zur
Gemeinsamen Agrarpolitik der EU ab 2028 nicht für eine
Renationalisierung der Agrarförderung ein,
insbesondere, da sie angibt, das Ziel zu verfolgen, die
Agrarförderung einkommenswirksamer,
bürokratieärmer, transparenter und effizienter
auszugestalten?
9. Abgeordneter
Marcel Bauer
(Die Linke)
Plant die Bundesregierung, Maßnahmen zu
ergreifen, um nach der Entscheidung des
Europäischen Parlaments zur zulassungs-, prüfungs- und
kennzeichnungsfreien Ausbringung und
Verarbeitung bestimmter genomeditierter Pflanzen die
Bäuerinnen und Bauern vor einer möglichen
weitreichenden Patentierung landwirtschaftlicher
Nutzpflanzen durch die Saatgutkonzerne sowie
einer damit möglicherweise einhergehenden sich
verschärfenden Marktkonzentration im
Saatgutsektor zu schützen, und wenn ja, welche, und
plant die Bundesregierung zu verhindern, dass
keine Patente auf natürlich gezüchtete Pflanzen
erhoben und damit die Anbaurechte der
Bäuerinnen und Bauern von natürlich gezüchteten
Pflanzen durch Lizenzgebührenansprüche der
Saatgutkonzerne eingeschränkt werden könnten, und
wenn ja, wie?
10. Abgeordnete
Dr. Zoe Mayer
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wie bewertet die Bundesregierung die künftige
Ausrichtung der deutschen Schweinehaltung vor
dem Hintergrund unterschiedlicher
Haltungsstandards im europäischen Binnenmarkt und der
exportorientierten Produktionsstruktur
Deutschlands?
11. Abgeordneter
Karl Bär
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wird das Bundesministerium für Landwirtschaft,
Ernährung und Heimat, wie in der Stellungnahme
des Bundesrates gefordert, eine
Gebietsausweisverordnung vorlegen, damit Bundesländer und
landwirtschaftliche Betriebe Rechtssicherheit im
Düngerecht haben (siehe Bundesratsdrucksache
251/26 (Beschluss) Nummer 1), und wenn ja,
wann, und wenn nein, warum nicht?
12. Abgeordnete
Dr. Zoe Mayer
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche konkreten Vorhaben zur Verbesserung des
Tierschutzes im Schlachtbereich hat die
Bundesregierung für diese Wahlperiode vorgesehen, und
bis wann sollen diese Änderungen jeweils in
Kraft treten?
13. Abgeordneter
Stephan Brandner
(AfD)
Wie konkret will das Bundesministerium für
Landwirtschaft, Ernährung und Heimat den
Aspekt der Heimatförderung umsetzen, und
welcher Anteil des Budgets des Bundesministeriums
soll für diesen Zweck genutzt werden?
14. Abgeordneter
Tobias Matthias
Peterka
(AfD)
Plant der Bundesminister für Landwirtschaft,
Ernährung und Heimat, Alois Rainer, im Rahmen
der laufenden Verhandlungen zur Reform der
Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) nach 2027 auf
eine stärkere nationale Verwaltung deutscher
Agrarfördermittel hinzuwirken, statt diese
vollständig über die Brüsseler GAP-Strukturen zu
organisieren, und wenn ja, mit welchen konkreten
Maßnahmen, und welche konkreten Schritte
unternimmt die Bundesregierung, um die mit der GAP
verbundene Bürokratiebelastung für deutsche
Betriebe spürbar zu reduzieren (vgl. www.bmleh.de/
SharedDocs/Meldungen/DE/Presse/2026/260610-
gap.html, abgerufen am 16. Juni 2026)?
15. Abgeordnete
Dr. Ophelia Nick
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche Rolle spielt nach Auffassung der
Bundesregierung das Lebensmittelhandwerk für unsere
Ernährungssicherung in Krisen- und
Katastrophenfällen – unter Lebensmittelhandwerk meine
ich inhabergeführte kleine und mittelständische
Betriebe, die noch selbst mit handwerklichem
Wissen und handwerklichen
Herstellungsverfahren etwa Getreide vermahlen, Brot backen, Bier
brauen oder Käse herstellen –, und mit welchen
Maßnahmen über einzelne
Bürokratieentlastungen und Modellprojekte hinaus will die
Bundesregierung das Lebensmittelhandwerk stärken,
damit es diese Rolle ggf. auch vollumfänglich
wahrnehmen kann?
16. Abgeordneter
Johannes Wagner
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wie lassen sich die inhaltlichen Ergebnisse der
von der Bundesregierung in ihrer Antwort zu
Frage 23 der Kleinen Anfrage der Fraktion
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN auf
Bundestagsdrucksache 21/6113 genannten Befragungen,
Evaluierungen und Gutachten zu den Auswirkungen
des Nutri-Scores auf das Kaufverhalten von
Verbraucherinnen und Verbrauchern
zusammenfassen, und welche Schlüsse zieht die
Bundesregierung hieraus für die Weiterführung bzw.
Weiterentwicklung des Nutri-Scores?
17. Abgeordneter
Johannes Wagner
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Sieht die Bundesregierung einen Zusammenhang
zwischen der Krankheit von Kindern und einer
übermäßigen Ernährung mit Lebensmitteln mit
erhöhtem Fett-, Zucker- oder Salzgehalt, und wie
positioniert sich die Bundesregierung vor diesem
Hintergrund zum System der Selbstregulierung
durch die Verhaltensregeln zur
Lebensmittelwerbung des Deutschen Werberats bezüglich der
Regulierung entsprechender Lebensmittelwerbung,
die sich an Kinder richtet?
18. Abgeordnete
Dr. Ophelia Nick
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche Vorschläge hat die Bundesregierung, um
in der Gemeinsamen Agrarpolitik nach 2027 EU-
weit gleiche Wettbewerbsbedingungen
sicherzustellen, und wie setzt sich die Bundesregierung
für dieses Level Playing Field in den aktuellen
Verhandlungen auf EU-Ebene ein, vor dem
Hintergrund, dass auch der Vorschlag von EP-
Berichterstatter Norbert Lins (www.europarl.europ
a.eu/doceo/document/AGRI-PR-787635_EN.pdf)
zur Ausgestaltung der GAP in meinen Augen
wenig konkrete Vorschläge für soziale und
ökologische Mindeststandards macht, Mindestbudgets für
diese Standards fehlen und die hohen
Kofinanzierungssätze nicht adressiert werden?
19. Abgeordnete
Ina Latendorf
(Die Linke)
Mit welchen Maßnahmen plant die
Bundesregierung, die Gleichstellung von Frauen in der
Landwirtschaft herzustellen, insbesondere hinsichtlich
der gleichberechtigten Hofnachfolge sowie der
eigenständigen sozialen und wirtschaftlichen
Absicherung?
20. Abgeordnete
Julia Schneider
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wie bewertet die Bundesregierung angesichts der
bestehenden und zukünftigen Waldschäden die
bisherigen Eingaben zum Nationalen
Wiederherstellungsplan, und wie viele Hektar Wald sollen
nach Kenntnis der Bundesregierung dadurch
wiederhergestellt werden?
21. Abgeordnete
Filiz Polat
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Plant die Bundesregierung, Ergebnisse der
Fachkonferenz „Starke Frauen – Starke
Landwirtschaft“ des Bundesministeriums für
Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) im
International Year of the Woman Farmer (IYWF)
2026 der UN und darüber hinaus umzusetzen
(www.ktmlandingpage.bmleh.de/fileadmin/SITE_
MASTER/content/KTM-Veranstaltungen/starkeF
rauen-starkeLandwirtschaft/Zusammenfassung_F
achkonferenz.pdf), und wenn ja, welche, und hat
die Bundesregierung einen Zeitplan dafür, und
wenn ja, welchen?
22. Abgeordnete
Dr. Julia Verlinden
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wie steht die Bundesregierung zu den Plänen des
Bundesministeriums für Landwirtschaft,
Ernährung und Heimat zum Zweck einer sofort
verfügbaren präventiven Krisen-Soforthilfe, einen
„dezentralen Vorrat von haltbaren und sofort
verzehrfertigen Lebensmitteln, beispielsweise in Form
von Konserven, aufzubauen“ (vgl. Antwort der
Bundesregierung auf die Mündliche Frage 20 der
Abgeordneten Dr. Ophelia Nick, Plenarprotokoll
21/85), und welche Haushaltstitel kämen aus
Sicht der Bundesregierung zur Finanzierung
dieser Vorratslagerung infrage?
23. Abgeordnete
Ina Latendorf
(Die Linke)
Welche konkreten Maßnahmen ergreift die
Bundesregierung, um die große Importabhängigkeit
der deutschen Landwirtschaft von fossilen
Energieträgern (vgl. www.umweltbundesamt.de/daten/
umweltzustand-trends/energie/primaerenergiegew
innung-importe) sowie von energieintensiv
hergestellten mineralischen Düngemitteln (vgl. www.la
ndwirtschaft.de/wirtschaft/agrarmaerkte/markt-un
d-versorgung/woher-kommen-die-mineralduenge
r-fuer-unsere-landwirtschaft) zu verringern, und
welche konkreten Programme und Aktivitäten
werden umgesetzt oder geplant, um die
Abhängigkeit und den Einsatz von fossiler Energie und
mineralischen Düngemitteln insbesondere durch
die Förderung agrarökologischer Ansätze sowie
den Ausbau geschlossener Stoff- und
Nährstoffkreisläufe in der Landwirtschaft zu reduzieren?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
24. Abgeordnete
Maren Kaminski
(Die Linke)
Welche konkreten Maßnahmen plant die
Bundesregierung in Anbetracht der sich als Folge des
Angriffes gegen Iran verschärfenden Hungerkrise,
von der global bereits etwa 673 Millionen
Menschen betroffen sind, um Ernährungssouveränität
und lokale Märkte in Ländern des globalen
Südens zu stärken und die Abhängigkeit von
fossilen Energien zu reduzieren, und wie passen
etwaige Vorhaben vor diesem Hintergrund mit den
geplanten Kürzungen im Bereich der
Entwicklungszusammenarbeit und der humanitären Hilfe
zusammen?
25. Abgeordnete
Charlotte Antonia
Neuhäuser
(Die Linke)
Wie stellen das Bundesministerium für
wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
und seine Durchführungsorganisationen
angesichts von Protesten indigener Gemeinschaften in
Topolobampo in Mexiko gegen den Bau einer von
der KfW mit einem Millionenkredit
kofinanzierten Ammoniakfabrik mit deutscher
Unternehmensbeteiligung, angesichts von Protesten
indigener Gemeinschaften in Lüderitz in Namibia gegen
den Bau einer durch BMZ-Mittel in
Millionenhöhe flankierten Wasserstofffabrik mit deutscher
Unternehmensbeteiligung, angesichts von
Protesten von Menschen im Jadar-Tal in Serbien gegen
ein Lithiumbergwerk zur Rohstoffversorgung
deutscher Automobilkonzerne und einer BMZ-
Finanzierung in Millionenhöhe zur Flankierung
dieses privatwirtschaftlichen Projekts sicher, dass
erstellte Gutachten durch externe Gutachter zu
den Auswirkungen von Förderprojekten auf
Soziales, Menschenrechte, Rechte indigener Völker
(ILO-Konvention 169), Umwelt und Klima für
das BMZ und seine Durchführungsorganisationen
die Realitäten vor Ort tatsächlich objektiv und
unabhängig abbilden, und wie bewertet das BMZ
die Diskrepanz zwischen der gutachterlichen
Einstufung eines Projektes als förderungswürdig mit
Bundesmitteln einerseits und den breiten
Protesten der betroffenen Bevölkerungen andererseits?
Geschäftsbereich des Bundeskanzlers und
des Bundeskanzleramtes
26. Abgeordneter
Markus Matzerath
(AfD)
Welche sind die Klarnamen hinter dem Konto
@bundeskanzler auf der Plattform X (https://
x.com/bundeskanzler) vor dem Hintergrund der
Forderung des Bundeskanzlers Friedrich Merz,
die „Klarnamen sehen zu wollen“ („Ich möchte
Klarnamen im Internet sehen. Ich möchte wissen,
wer da sich zu Wort meldet. Meine Damen und
Herren, das sind doch häufig genug Leute, die im
Schatten der Anonymität größtmögliche
Transparenz von anderen fordern. Ich möchte, dass wir
das auf gleicher Augenhöhe miteinander
unternehmen. Wir stellen uns in der Politik auch mit
Klarnamen und offenem Visier einer
Auseinandersetzung in unserer Gesellschaft. Dann erwarte
ich das auch von allen anderen, die sich kritisch
mit unserem Land und unserer Gesellschaft
auseinandersetzen“, www.youtube.com/watch?v=Wv-
BWVNCbkE bei 0:18:05; Politischer
Aschermittwoch: Rede von Bundeskanzler Friedrich Merz,
18. Februar 2026), und wie viele natürliche
Personen haben Zugriff auf die Konten des
Bundeskanzlers?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums
der Finanzen
27. Abgeordnete
Iris Nieland
(AfD)
Prüft die Bundesregierung im Zusammenhang mit
der globalen Mindestbesteuerung eine
vollständige oder teilweise Rückführung der Zinsschranke
nach § 4h des Einkommensteuergesetzes und § 8a
des Körperschaftsteuergesetzes, und wenn ja,
welche Varianten werden geprüft (bitte unter
Angabe der zugrunde liegenden rechtlichen,
fiskalischen und administrativen Erwägungen sowie der
erwarteten Auswirkungen auf Steueraufkommen
und Erfüllungsaufwand)?
28. Abgeordneter
Stefan Schmidt
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Plant die Bundesregierung weiterhin, die
Frühstartrente mit der reformierten steuerlich
geförderten privaten Altersvorsorge zu verknüpfen (vgl.
Antwort der Bundesregierung zu Frage 5 der
Kleinen Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE
GRÜNEN auf Bundestagsdrucksache 21/2557),
obwohl die Rentenkommission eine Verzahnung
der Frühstart-Rente mit der gesetzlichen
Kapitalrente empfohlen hat (vgl. Empfehlung der
Alterssicherungskommission, Empfehlung 31, www.bm
as.de/SharedDocs/Downloads/DE/Soziales/empfe
hlungen-der-rentenkommission-bmas-juni-2026.p
df?__blob=publicationFile&v=4; bitte
begründen), und welchen Zeitplan verfolgt die
Bundesregierung für die Umsetzung der Frühstart-Rente?
29. Abgeordneter
Stefan Schmidt
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Inwiefern plant die Bundesregierung eine
Verzahnung des bereits vom Deutschen Bundestag und
Bundesrat beschlossenen öffentlich verwalteten
Standarddepots in der reformierten steuerlich
geförderten privaten Altersvorsorge mit der von der
Rentenkommission empfohlenen gesetzlichen
Kapitalrente und der Frühstart-Rente (vgl.
Empfehlungen der Alterssicherungskommission,
Empfehlung 28 und 31, www.bmas.de/SharedDocs/Down
loads/DE/Soziales/empfehlungen-der-rentenkom
mission-bmas-juni-2026.pdf?__blob=publication
File&v=4), und falls sie dies nicht plant, wie will
die Bundesregierung sicherstellen, dass
Doppelstrukturen vermieden werden, wie von der
Rentenkommission angemahnt (vgl. ebd.,
Empfehlung 31)?
30. Abgeordneter
Sascha Lensing
(AfD)
Welche allgemeinen Schlussfolgerungen haben
die Bundesanstalt für
Finanzdienstleistungsaufsicht und die Bundesregierung aus den gegen die
Deutsche Bank AG in den Vereinigten Staaten
verhängten aufsichtsrechtlichen Maßnahmen für
die Aufsicht über Hochrisikokunden und
internationale Finanzstrukturen gezogen?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums
des Innern
31. Abgeordnete
Clara Bünger
(Die Linke)
Gibt es interne Vorgaben/Anweisungen/
Richtlinien innerhalb des Bundesamts für Migration und
Flüchtlinge (BAMF) dazu, in welchen Fällen
Personen, bei denen das Kirchenasylverfahren für
beendet erklärt wurde, sich persönlich bei der
zuständigen Behörde melden sollen, mit der Folge,
dass bei einer Nichtmeldung die
Überstellungsfrist um drei Jahre verlängert wird (vgl. hierzu das
Merkblatt des BAMF zum Kirchenasyl vom Juni
2026, www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/As
yl/merkblatt-kirchenasyl.pdf?__blob=publication
File&v=14), und wenn ja, was beinhalten diese
Vorgaben genau, und was ist insbesondere auch in
Bezug auf eine Festnahme und Haftanordnung zur
Durchsetzung der Überstellung für den Fall einer
persönlichen Meldung bzw. einer Nichtmeldung
im BAMF vorgesehen (bitte ausführen), und
wenn nein, wie soll in solchen Konstellationen
künftig verfahren werden (bitte ausführen), und
geht die Bundesregierung davon aus, dass es
infolge der Verlängerung der Überstellungfrist um
drei Jahre in Fällen, in denen Betroffene als
„flüchtig“ gelten, etwa weil sie nicht auf
Aufforderung beim BAMF persönlich vorsprechen,
künftig zu weniger Kirchenasylfällen kommen
wird, weil viele Kirchengemeinden nicht in der
Lage sein werden, Betroffene über einen so
langen Zeitraum hinweg zu versorgen (bitte
ausführen)?
32. Abgeordneter
Jan Köstering
(Die Linke)
In welchem Umfang haben Behörden und
Institutionen des Bundes in den vergangenen drei
Monaten den Katastrophenschutz der Länder ergänzt,
und in welchem Format plant die
Bundesregierung, die Einsätze im Rahmen von Hitzeschutz
und den wetterbedingten Auswirkungen zu
evaluieren?
33. Abgeordneter
Sascha Lensing
(AfD)
Welche Erkenntnisse liegen der Bundesregierung
darüber vor, ob seit dem 24. Juni 2026 neue
Informationen oder Erkenntnisse ausländischer
Behörden zum Themenkomplex „Epstein-Files“ an
deutsche Sicherheits- oder
Strafverfolgungsbehörden übermittelt wurden?
34. Abgeordneter
Martin Reichardt
(AfD)
Ist es nach Kenntnis der Bundesregierung
zutreffend, dass diejenige weibliche Person, die am
29. Juni 2026 demjenigen Mann, der in Stade
sechs Personen in einer Jugendhilfeeinrichtung
erschossen haben soll, nach der Tat zur Flucht
verhelfen wollte, für eine mit Bundesmitteln
geförderte Nichtregierungsorganisation (NRO) tätig
war bzw. ist (https://nius.de/kriminalitaet/stade-an
schlag-mord-migrationskomplex), und wenn ja, in
welcher Höhe ist diese NRO bislang mit
Bundesmitteln gefördert worden (bitte nach Kalenderjahr
aufschlüsseln)?
35. Abgeordneter
Martin Reichardt
(AfD)
Hat die Bundesregierung Kenntnisse darüber, ob
die Nichtregierungsorganisation, für die diejenige
weibliche Person tätig sein soll, die am 29. Juni
2026 jenem Mann, der in Stade sechs Personen in
einer Jugendhilfeeinrichtung erschossen haben
soll, nach der Tat zur Flucht verhelfen wollte –
zuzüglich zu einer etwaig erfolgten Förderung mit
Bundesmitteln – auch mit Landesmitteln
gefördert worden ist bzw. wird (https://jungefreiheit.de/
politik/deutschland/2026/stade-migrations-aktivist
in-fuhr-den-fluchtwagen/), und wenn ja, welche
sind dies?
36. Abgeordnete
Clara Bünger
(Die Linke)
Hat die Bundesregierung seit dem 8. Dezember
2025 die Verfahrensabläufe bei
Fallkonstellationen überprüft, in denen das Bundesamt für
Migration und Flüchtlinge (BAMF) einen
Drittstaatenbescheid erlassen hat, betroffene Personen aber in
ihr Herkunftsland abgeschoben werden, ohne dass
das BAMF zuvor diesbezüglich
Abschiebungshindernisse hätte prüfen können, wie im Fall einer
Uigurin, über deren Abschiebung vergangenen
Herbst breiter berichtet wurde (vgl. Antwort der
Bundesregierung auf meine Schriftliche Frage 31
auf Bundestagsdrucksache 21/3236 sowie www.n
dr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heid
e_unterelbe/rotenburg-behoerde-schiebt-
offenbaruigurin-nach-china-ab,uigurin-102.html), und
wenn ja, mit welchem Ergebnis, und wenn nein,
warum nicht, und ergreift die Bundesregierung in
Absprache mit den Ländern Maßnahmen, um
solche Fälle, die nach meiner Auffassung für die
Betroffenen lebensgefährlich enden können, künftig
zu vermeiden, und wenn ja, welche, und wenn
nein, warum nicht?
37. Abgeordneter
Rainer Galla
(AfD)
Gab es seit der Einführung des selbstlernenden
KI-Tools „KIVI“ zum Zweck des multilingualen
automatischen Massenscans von Internetseiten
(über 10.000 Seiten/Tag) durch automatische
Bild- und Textanalyse Kontakte (persönlich,
virtuell, schriftlich oder über digitale Medien),
Abstimmungen oder Vereinbarungen auf formeller
oder informeller Ebene zwischen Vertretern des
Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV)
einerseits und den Landesmedienanstalten oder der
Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten
„die medienanstalten – ALM GbR“ als
Dachorganisation andererseits im Hinblick auf die
Funktionsweise oder die Nutzungsmöglichkeiten von
„KIVI“ (wenn ja, bitte ausführen zu Art,
Häufigkeit und Inhalten), und fand seit der Einführung
von „KIVI“ eine unmittelbare oder mittelbare
Übermittlung von durch „KIVI“ erhobenen Daten
an das Bundesamt für Verfassungsschutz statt
(z. B. über die Landesämter für Verfassungsschutz
oder das Bundeskriminalamt) (www.apollo-new
s.net/landesmedienanstalten-durchsuchen-interne
t-mit-ki-tool-und-leiten-ergebnisse-an-den-verfass
ungsschutz-weiter/; wenn ja, bitte ausführen zu
Umfang und Rechtsgrundlage der
Datenübermittlung)?
Geschäftsbereich des Auswärtigen Amts
38. Abgeordnete
Lea Reisner
(Die Linke)
Welche Erkenntnisse liegen der Bundesregierung
über Berichte und Veröffentlichungen von
Nichtregierungsorganisationen, darunter Medico
International, zum Einsatz von weißem Phosphor
sowie glyphosathaltigen Stoffen im Zusammenhang
mit dem Krieg im Libanon vor, und inwiefern
verfügt die Bundesregierung über Informationen
zur möglichen Herkunft entsprechender Stoffe aus
Deutschland oder von in Deutschland ansässigen
Unternehmen im Zeitraum von 2024 bis 2026,
einschließlich etwaiger einschlägiger
Bewertungen oder Erfassungen im Rahmen der
Außenwirtschaftsverordnung (Außenwirtschaftsverordnung
– AWV)?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums der
Verteidigung
39. Abgeordnete
Lisa Badum
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche konkreten Einheiten (bitte hierbei auch
den jeweiligen Personal- und Flächenbedarf
angeben) prüft die Bundesregierung aktuell für eine
Stationierung der Bundeswehr auf den in
Bamberg befindlichen Bundesflächen (insbesondere
Gelände Heeresmunitionsanstalt und
Bundespolizei Aus- und Fortbildungszentrum), vor dem
Hintergrund der öffentlichen Aussage des Bamberger
Oberbürgermeisters, die Bundeswehr komme „zu
90 Prozent nach Bamberg“ (www.radio-bamber
g.de/bambergs-oberbuergermeister-niedermaier-b
undeswehr-kommt-zu-90-prozent-nach-bamberg-
2252793/), und inwiefern wird bei diesen
Flächenprüfungen die bereits geplante zivile
Entwicklung für dringend benötigten Wohnraum
gemäß dem Ergebnis des städtebaulichen
Ideenwettbewerbs der Bundesanstalt für
Immobilienaufgaben („Schirmer-Plan“) berücksichtigt?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
Wirtschaft und Energie
40. Abgeordnete
Iris Nieland
(AfD)
Wie rechtfertigt die Bundesregierung, dass
finanzstarke börsennotierte Großkonzerne in
erheblichem Umfang Bundesfördermittel erhalten,
obwohl kleine und mittlere Unternehmen durch u. a.
hohe bürokratische Anforderungen häufig
schlechteren Zugang zu Förderprogrammen
haben, und sieht sie angesichts dieser
Fördervolumina Anlass, die Maßstäbe für die Vergabe solcher
Bundesmittel zu überprüfen und künftig enger zu
fassen (Bundestagsdrucksache 21/4730; Bund der
Steuerzahler: „Milliarden für DAX & Co.“,
abgerufen am 25. Juni 2026, www.steuerzahler.de/akt
uelles/detail/milliarden-fuer-dax-co/)?
41. Abgeordneter
Maximilian Kneller
(AfD)
Welche Konsequenzen zieht die Bundesregierung
daraus, dass der Volkswagen-Konzern laut
Medienberichten in Zukunft eine Entlassungswelle
anstrebt, bei der bis zu 100.000 Arbeitsplätze
betroffen sind, und welche Maßnahmen erwägt die
Bundesregierung, um diese Arbeitsplätze zu
schützen?
42. Abgeordneter
Christian Görke
(Die Linke)
Prüft die Bundesregierung aktuell, ob
Öllieferungen aus Kasachstan über die Häfen Ust-Luga und/
oder Noworossijsk nach Deutschland realisiert
werden können, wozu sich Kasachstan bereit
gezeigt haben soll (www.maz-online.de/brandenbur
g/pck-schwedt-nach-reiche-besuch-in-
kasachstanoellieferungen-ueber-russische-haefen-im-fokus-2
Z65IXBW5BD4TPEKZ6VDQABWGQ.html),
und welche konkreten Schritte plant die
Bundesregierung gegebenenfalls, um dies zu realisieren
(bitte auch den Zeitplan angeben)?
43. Abgeordneter
Christian Görke
(Die Linke)
Welche Folgen hat nach Kenntnis der
Bundesregierung die Abwicklung des Unternehmens
Zaffra für das auf dem Gelände der Raffinerie
PCK geplante Projekt „Concrete Chemicals“ bzw.
„Brandenburg eSAF“ (www.maz-online.de/brand
enburg/pck-raffinerie-woidke-sieht-bund-bei-roho
el-versorgung-gefordert-fragezeichen-zu-gruene
m-R4KKIKVQLFB4BE22IKSUJMSPZU.html),
und gefährdet diese Abwicklung die im Januar
2026 zugesagte öffentliche Förderung (https://ene
rtrag.com/de/news-und-presse/pressemitteilunge
n/2026/concrete-chemicals-erhaelt-350-
millioneneuro-foerderung-fuer-deutschlands-groesste-e-
safanlage-im-industriellen-massstab, bitte
begründen)?
44. Abgeordnete
Charlotte Antonia
Neuhäuser
(Die Linke)
Aus welchen Erwägungen heraus unterstützt die
Bundesregierung laut der Recherche des Balkan
Investigative Reporting Network (BIRN) und des
„Spiegel“ eine aus Bundesmitteln finanzierte
Beraterstruktur im Büro des serbischen Präsidenten
Aleksandar Vučić, unter anderem zur Förderung
des EU-Serbien-Lithiumabkommens, obwohl für
Wirtschafts- und Bergbaupolitik nach serbischer
Verfassung nicht der Präsident, sondern die
zuständigen Fachministerien verantwortlich sind
und mit dieser Unterstützung die informelle
Machtkonzentration des serbischen Präsidenten
Aleksandar Vučić nach meiner Auffassung
politisch aufgewertet und stabilisiert wurde (www.spi
egel.de/wirtschaft/serbien-wie-berlin-fuer-lithiu
m-vucics-berater-finanziert-a-b9ad24a7-8292-420
b-86c4-21561224f9cc), und welche Gesamtkosten
sind dem Bundeshaushalt seit 2020 bis heute für
die im Büro des serbischen Präsidenten
angesiedelte Beraterstruktur entstanden (bitte nach
Jahren, Personalkosten und Sachkosten
aufschlüsseln)?
45. Abgeordneter
Michael Kellner
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Plant die Bundesregierung mehr oder weniger
Mittel für die Förderung von Wärmepumpen ein,
und wie soll die Förderung künftig ausgestaltet
werden?
46. Abgeordneter
Michael Kellner
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
In welchem Bereich werden die zusätzlichen
Kosten der im Gebäudemodernisierungsgesetz
vorgeschlagenen biogenen Brennstoffe pro
Kilowattstunde liegen, und wie lauten die Abschätzungen
dieses Kostenintervalls für Biomethan für die
Jahre 2030, 2035 und 2040?
47. Abgeordneter
Mirze Edis
(Die Linke)
Welche Maßnahmen plant die Bundesregierung
bezüglich der Sicherung der Stahlproduktion der
Saarstahl AG angesichts dessen, dass bei einer
möglichen Verlängerung freier CO2-Zertifikate im
Rahmen der ETS1-Reformen die Investitionen
dieses Pioniers der Energiewende zu einem
Schaden führen könnten und sich somit trotz einer
vorbildlichen Umstellung auf zukunftsfähige
Technologien als Nachteil statt als Vorteil erweisen
könnten (siehe www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unterne
hmen/saarstahl-chef-rauber-kaempft-fuer-beibeha
ltung-des-emissionshandels-200909117.html)?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Forschung,
Technologie und Raumfahrt
48. Abgeordnete
Ayse Asar
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche verbindlichen Vorgaben hat das
Bundesministerium für Forschung, Technologie und
Raumfahrt den von ihm geförderten
Forschungseinrichtungen bisher zur Abwehr von Spionage-,
Wissensabfluss- und Einflussnahmerisiken
gemacht, und wie rechtfertigt die Bundesregierung,
dass dem CISPA Helmholtz-Zentrum für
Informationssicherheit Anfang Juni 2026 ein
Förderungsaufwuchs von rund 45 Mio. Euro jährlich
bewilligt wurde, obwohl „die Notwendigkeit einer
eigenen, dem Forschungsprofil angemessenen
und tragfähigen Forschungssicherheitsarchitektur
betont und deren kurzfristige Vorlage angemahnt“
wurde (www.handelsblatt.com/politik/deutschlan
d/nationale-sicherheit-wie-deutschland-chinas-cy
ber-aufruestung-mitfinanziert-01/10023301
8.html)?
49. Abgeordnete
Ayse Asar
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Seit wann hatten das Bundesministerium für
Forschung, Technologie und Raumfahrt sowie der
Aufsichtsrat des CISPA Helmholtz-Zentrums für
Informationssicherheit Kenntnis von
Bewertungen oder Warnungen des saarländischen
Verfassungsschutzes, des Bundesamtes für
Verfassungsschutz und des Bundesamtes für Sicherheit in der
Informationstechnik zu möglichen chinesischen
nachrichtendienstlichen Interessen am CISPA,
und welche konkreten aufsichts- oder
zuwendungsrechtlichen Maßnahmen hat das
Bundesministerium seitdem gegenüber dem CISPA
eingeleitet (www.handelsblatt.com/politik/deutschla
nd/nationale-sicherheit-bsi-belastet-helmholtz-zen
trum-in-china-affaere/100235304.html)?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums der
Justiz und für Verbraucherschutz
50. Abgeordneter
Knuth Meyer-
Soltau
(AfD)
Inwieweit hält die Bundesregierung die mit der
Reform der strafrechtlichen
Vermögensabschöpfung im Jahr 2017 eingeführten Instrumente der
selbstständigen Einziehung (§ 76a Absatz 4 des
Strafgesetzbuches) für ausreichend, um
inkriminiertes Vermögen im Bereich der Clankriminalität
effektiv abzuschöpfen, und welche konkreten
rechtspolitischen Schritte unternimmt sie vor
diesem Hintergrund, um eine nach meiner
Auffassung nicht ausreichend geregelte und
verfassungskonforme Beweislastumkehr bei Vermögen
unklarer Herkunft gesetzlich zu verankern?
51. Abgeordneter
Knuth Meyer-
Soltau
(AfD)
Welche rechtspolitischen Konsequenzen zieht die
Bundesregierung aus der jüngsten
Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (u. a. Urteil vom
8. Juli 2025, Az. 1 StR 58/24), wonach im Vorfeld
einer Tat erlangte Vermögensvorteile (sog.
Vorkasse- oder Vorleistungsfälle) bei tatunbeteiligten
Dritten mangels der gesetzlichen Formulierung
„für die Tat“ in § 73b Absatz 1 Satz 1 Nummer 1
des Strafgesetzbuches strafrechtlich nicht
abgeschöpft werden können, und plant sie, dieses
offensichtliche Redaktionsversehen der Reform von
2017 zeitnah durch eine gesetzliche Klarstellung
zu korrigieren, um eine dauerhafte
Abschöpfungslücke insbesondere bei Cum-Ex-Leerverkäufen zu
verhindern (vgl. Bundestagsdrucksache 21/6377)?
52. Abgeordneter
Helge Limburg
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Inwieweit stellt die Bundesregierung zukünftig
eine empirische Überprüfung der Qualität der
gesamt-(voll-)juristischen Ausbildung in den
einzelnen Bundesländern sicher, insbesondere nach der
Kritik diverser Organisationen und Vereine
(www.lto.de/karriere/jura-studium/stories/detail/b
eschluss-jumiko-zukunft-volljuristische-ausbildun
g-koa; https://bundesfachschaft.de/stellungnahme-
koa/; www.brak.de/newsroom/news/juristenausbil
dung-rak-berlin-fordert-reform-des-jurastudiums/;
https://anwaltverein.de/newsroom/pm-dat-06-26-r
eform-der-juristischen-ausbildung-ran-an-die-ursa
chen), und was schlussfolgert die
Bundesregierung bisher im Besonderen aus der Art der
Umsetzung und der Durchführung hinsichtlich des
Artikels 4 Nummer 3a und 4a des Gesetzes zur
Modernisierung des notariellen Berufsrechts und
zur Änderung weiterer Vorschriften innerhalb der
juristischen Ausbildung?
53. Abgeordneter
Helge Limburg
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Sieht die Bundesregierung anlässlich des Urteils
des Bundesgerichtshofs (BGH, Urteil v. 22. Mai
2023 – AnwZ (Brfg) 23/22 und 24/22), in
welchem einem nach Deutschland geflohenen
Rechtsanwaltsehepaar, welchem im
Herkunftsland die wohnrechtliche Meldung und damit auch
ihre Mitgliedschaft in der Rechtsanwaltskammer
des Herkunftslands ohne ihr Zutun gelöscht
wurde und deswegen die Aufnahme in der
Rechtsanwaltskammer versagt wurde, gesetzgeberischen
Handlungsbedarf, und wenn ja, bis wann soll ein
entsprechender Gesetzgebungsvorschlag
vorgelegt werden, und wenn nein, wie soll nach
Auffassung der Bundesregierung die vom BGH
angesprochene Problematik künftig gelöst werden?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Bildung,
Familie, Senioren, Frauen und Jugend
54. Abgeordnete
Cansin Köktürk
(Die Linke)
Welche Maßnahmen plant die Bundesregierung,
um sicherzustellen, dass Personen in Familien mit
geringem Einkommen, darunter insbesondere
Bedarfsgemeinschaften nach dem Zweiten Buch
Sozialgesetzbuch, psychosoziale
Unterstützungsangebote kennen und möglichst niedrigschwellig
nutzen können, wenn der Siebte Armuts- und
Reichtumsbericht darauf hinweist, dass Kinder
und Jugendliche in Familien mit geringem
Einkommen entsprechende Angebote häufiger nicht
in Anspruch nehmen, weil sie ihnen nicht bekannt
sind?
55. Abgeordnete
Kerstin Przygodda
(AfD)
Welche Kenntnisse hat die Bundesregierung über
seit 2013 in Deutschland erfolgte Fälle, in denen
Angehörige von in Einrichtungen der Kinder- und
Jugendhilfe lebenden Kindern und Jugendlichen
dort tätigem Personal Körperverletzungen
zufügten (www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitae
t/nach-der-tat-von-stade-mitarbeiter-in-der-jugend
hilfe-sind-oft-ziel-von-gewalt-200983779.html),
und in wie vielen Fällen endeten diese tödlich
(bitte jeweils nach Kalenderjahr aufschlüsseln)?
56. Abgeordnete
Kerstin Przygodda
(AfD)
Welche Kenntnisse hat die Bundesregierung über
seit 2013 in Deutschland erfolgte Fälle, in denen
in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe
lebende Kinder und Jugendliche dort tätigem
Personal Körperverletzungen zufügten (www.faz.net/ak
tuell/gesellschaft/kriminalitaet/nach-der-tat-von-st
ade-mitarbeiter-in-der-jugendhilfe-sind-oft-ziel-v
on-gewalt-200983779.html), und in wie vielen
Fällen endeten diese tödlich (bitte jeweils nach
Kalenderjahr aufschlüsseln)?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
Arbeit und Soziales
57. Abgeordnete
Cansin Köktürk
(Die Linke)
Welche „vorhandenen Einsparpotenziale“ meint
die Bundesregierung, wenn sie auf
Bundestagsdrucksache 21/4086 zu Ziffer 7 bzw. in ihrer
Antwort auf meine Schriftliche Frage 134 auf
Bundestagsdrucksache 21/6457 erklärt, dass der Bund
bereit sei, die Länder von durch das
Leistungsrechtsanpassungsgesetz entstehende
Mehrausgaben unter Berücksichtigung vorhandener
Einsparpotenziale zu entlasten (bitte so konkret wie
möglich und mit entsprechenden Einsparsummen, die
nach Auffassung der Bundesregierung hierdurch
ungefähr erzielt werden könnten, auflisten), und
was sind aus Sicht der Bundesregierung die
Gründe dafür, dass die diesbezüglichen Gespräche mit
den Bundesländern anscheinend immer noch
andauern und nicht zu einem Ergebnis geführt haben
(bitte ausführen)?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
Digitales und Staatsmodernisierung
58. Abgeordnete
Filiz Polat
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wann ist mit der Veröffentlichung des
ursprünglich für Ende 2025 angekündigten
Evaluationsberichts zum Exekutiven Fußabdruck zu rechnen,
der in der Antwort zu den Fragen 7 bis 10 der
Kleinen Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE
GRÜNEN auf Bundestagsdrucksache 21/3824 als
„in der Erstellung“ befindlich bezeichnet wurde?
59. Abgeordnete
Sonja Lemke
(Die Linke)
Ist die Antwort der Bundesregierung auf meine
Schriftliche Frage 175 auf Bundestagsdrucksache
21/5249, in der ich nach Maßnahmen der
Qualitätsprüfung für KI-Agenten im Rahmen des
Projekts SPARK gefragt hatte, und in der die
Bundesregierung lediglich beschrieben hat, welche
Aufgaben die KI-Agenten in dem Projekt
übernehmen sollen, jedoch nach meinem Verständnis
keinerlei Qualitätssicherungsmaßnahmen
aufgeführt hat, so zu verstehen, dass eine strukturierte
Qualitätsüberprüfung der Ergebnisse, die die KI-
Agenten liefern, nicht vorgesehen ist, oder falls
dies nicht zutreffend ist, wie soll eine solche
Qualitätsüberprüfung konkret gewährleistet werden?
60. Abgeordneter
Markus Matzerath
(AfD)
Welche „Berichts- und Dokumentationspflichten“
möchte die Bundesregierung im Rahmen der
sogenannten „34 Reformbeschlüsse“ konkret
abschaffen, und welche „relevanten Standards aus
den Bereichen Menschenrechte, Bürgerrechte“
sollen konkret nicht abgeschafft werden?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
Verkehr
61. Abgeordneter
Matthias Gastel
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Verbleibt die Projektgesellschaft DB Projekt
Stuttgart–Ulm GmbH (PSU) bei der DB Holding
inklusive der Belastungen durch eingetretene und
womöglich noch eintretende Kostensteigerungen
bei Stuttgart 21, und welche konkreten
Auswirkungen hat dies auf die Deutsche Bahn AG
(bspw. Erhöhung der Verschuldung der Holding,
Bonität usw.)?
62. Abgeordneter
Mirze Edis
(Die Linke)
Welche Chancen und Risiken sieht die
Bundesregierung hinsichtlich des Vorschlags der
Deutschen Bahn AG, die Sicherung von
Rohstofftransporten bei der Versorgung der Stahlindustrie
durch die Bahn zu verstärken, und welche Pläne
hat sie diesbezüglich für eine Stärkung des
Schienennetzes durch (grünen) Stahl aus heimischer
Produktion (siehe www.deutschebahn.com/de/pre
sse/pressestart_zentrales_uebersicht/
Gemeinsamdie-Versorgung-der-systemkritischen-Industrie-si
chern-13950954)?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Umwelt,
Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit
63. Abgeordnete
Julia Schneider
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wie bewertet die Bundesregierung das aktuelle
Bodenschutzrecht im Kontext zunehmender
Dürren, Hitze und Artenverlusten, und welche
konkreten Reformen bräuchte es insbesondere zur
Ernährungssicherung?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
Gesundheit
64. Abgeordneter
Tobias Matthias
Peterka
(AfD)
Plant die Bundesministerin für Gesundheit Nina
Warken, die Forderung mehrerer Bundesländer –
darunter Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern,
Rheinland-Pfalz und das Saarland – nach einer
vollständigen Steuerfinanzierung
versicherungsfremder Leistungen zeitnah in das GKV-
Beitragssatzstabilisierungsgesetz aufzunehmen, und wenn
ja, mit welchen konkreten Maßnahmen (vgl.
www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2026/k
w24-de-gkv-1181958, abgerufen am 16. Juni
2026)?
65. Abgeordneter
Maximilian Kneller
(AfD)
Weshalb wird nach Kenntnis der Bundesregierung
im aktuellen Hitzeschutzplan des
Bundesministeriums für Gesundheit nicht auf die Verwendung
von Klimaanlagen hingewiesen, und welche Rolle
nimmt nach Einschätzung der Bundesregierung
die Verwendung von Klimaanlagen im Rahmen
des sogenannten Hitzeschutzes ein?
66. Abgeordneter
Rainer Galla
(AfD)
Hat die Bundesregierung vor der Festlegung auf
die von Bundeskanzler Friedrich Merz
angekündigte Schaffung einer gesetzlichen Regelung,
die eine telefonische Krankschreibung nicht mehr
erlaubt und vom ersten Krankheitstag an
eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung verlangt
(www.mdr.de/nachrichten/deutschland/politik/me
rz-telefonische-krankschreibung-abgeschafft,vide
o-akt-348.html), eine – jedenfalls überschlägige
bzw. vorläufige – Folgenabschätzung in Bezug
auf die Auswirkungen einer solchen Regelung auf
die ambulante und insbesondere hausärztliche
Versorgung vorgenommen (wenn ja, bitte zum
angenommenen zeitlichen Umfang der
Mehrbelastung ausführen, aufgeschlüsselt nach ärztlichen
Berufsträgern und nichtärztlichem Personal unter
Angabe in Vollzeitäquivalenten), und hat sich die
Bundesregierung ebenfalls darauf verständigt,
sofern die angekündigte Regelung zu einer
Mehrbelastung der Träger der ambulanten medizinischen
Versorgung führen sollte, eine solche
Mehrbelastung finanziell auszugleichen (wenn ja, bitte
ausführen, in welcher Form und in welcher Höhe)?
67. Abgeordneter
Jan Köstering
(Die Linke)
Welche Steigerung der Todeszahlen während der
Hitzetage im Juni hat die Bundesregierung für ihr
Lagebild festgehalten, und werden seitens des
Bundes Maßnahmen zum Hitzeschutz für
Krankenhäuser- und Pflegeeinrichtungen geplant, und
wenn ja, welche?
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de
ISSN 0722-8333
Relationen
- asked ← Julia Schneider (Frage)
- part_of_vorgang → Aufbau dezentraler Lebensmittelvorräte (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Aufnahme der Steuerfinanzierung versicherungsfremder Leistungen in das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Auswirkungen der Abwicklung des Unternehmens Zaffra auf die eSAF-Projekte in Schwedt (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Auswirkungen der Einstufung von Trifluoressigsäure als fruchtbarkeitsschädigend (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Auswirkungen der EU-Mercosur-Regelungen auf deutsche Tierhalter und die Lebensmittelsicherheit (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Auswirkungen des Nutri-Scores auf das Kaufverhalten von Verbrauchern (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Bewertung des aktuellen Bodenschutzrechts zur Bewältigung von Dürre, Hitze und Artenverlust (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Bewertung des Nationalen Wiederherstellungsplans für geschädigte Waldflächen (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Bilanz der wesentlichen agrarpolitischen Maßnahmen des BMLEH seit Beginn der 21. Wahlperiode (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Bilanz der wichtigsten Erfolge des BMLEH seit Beginn der 21. Wahlperiode (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Bundesfinanzierte Beraterstruktur im Präsidialamt Serbiens (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Chancen und Risiken einer verstärkten Sicherung von Rohstofftransporten bei der Versorgung der Stahlindustrie durch die Deutsche Bahn AG (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Datenaustausch und Zusammenarbeit zwischen dem Bundesamt für Verfassungsschutz und den Landesmedienanstalten beim KI-System "KIVI“ (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Einheitliche Wettbewerbsbedingungen und Mindeststandards in der Gemeinsamen Agrarpolitik nach 2027 (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Einsparpotenziale zur Entlastung der Bundesländer im Zusammenhang mit dem Leistungsrechtsanpassungsgesetz (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Entwicklung hitzebedingter Todesfälle (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Erkenntnisse deutscher Behörden zu den sogenannten Epstein-Files (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Erkenntnisse zum Einsatz von weißem Phosphor und glyphosathaltigen Stoffen im Libanon (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Erwartete Kosten biogener Brennstoffe im Gebäudemodernisierungsgesetz (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Folgen der Abschaffung einer telefonischen Krankschreibung für die ambulante Gesundheitsversorgung (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Förderprioritäten des Bundes zwischen alternativen Antrieben und der Entlastung landwirtschaftlicher Betriebe (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Förderung von Wärmepumpen (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Geplanter Abbau von Berichts- und Dokumentationspflichten unter Wahrung grundlegender Standards (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Geplante Unterstützungsmaßnahmen für den deutschen Weinbau (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Gesetzgeberischer Handlungsbedarf im Rahmen der Zulassung geflüchteter Rechtsanwälte (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Gesetzliche Klarstellung der Vermögensabschöpfung bei Vorkasse- und Vorleistungsfällen (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Gleichstellung von Frauen in der Landwirtschaft (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Hinweis zur Verwendung von Klimaanlagen im aktuellen Hitzeschutzplan (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Konsequenzen des angekündigten Stellenabbaus bei Volkswagen und mögliche Gegenmaßnahmen (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Körperverletzungen gegenüber Beschäftigten in Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen seit 2013 (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Maßnahmen zur Sicherung der Stahlproduktion der Saarstahl AG (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Nationale Verwaltung der Agrarförderung und Bürokratieabbau im Rahmen der GAP-Reform (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Position der Bundesregierung zu den EU-Plänen für die Gemeinsame Agrarpolitik ab 2028 (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Prüfung einer Anpassung der Zinsschranke im Zusammenhang mit der globalen Mindestbesteuerung (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Prüfung einer Stationierung der Bundeswehr auf Bundesflächen in Bamberg (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Prüfung kasachischer Öllieferungen über russische Häfen zur Versorgung Deutschlands (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Qualitätssicherung der juristischen Ausbildung (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Qualitätssicherung von KI-Agenten im Projekt SPARK (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Renationalisierung der EU-Agrarförderung (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Schlussfolgerungen aus US-Aufsichtsmaßnahmen gegen die Deutsche Bank (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Schutz vor Patentierung genomeditierter Nutzpflanzen und Sicherung bäuerlicher Anbaurechte (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Stärkung der Ernährungssouveränität und lokaler Märkte im globalen Süden (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Stärkung des Lebensmittelhandwerks im Rahmen der Ernährungs- und Krisenvorsorge (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Tätigkeit einer Tatbeteiligten an dem Mehrfachmord in einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade für eine bundesgeförderte Nichtregierungsorganis (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Transparenz und Zugriffsberechtigungen beim Konto des Bundeskanzlers Friedrich Merz auf der Plattform X (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Überprüfung von Abschiebungsverfahren bei Drittstaatenbescheiden zur Vermeidung fehlerhafter Abschiebungen (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Umgang mit Sicherheitswarnungen zu chinesischen Einflussrisiken beim CISPA Helmholtz-Zentrum (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Umsetzung der Ergebnisse der Fachkonferenz "Starke Frauen – Starke Landwirtschaft" (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Umsetzung einer Gebietsausweisungsverordnung zur Rechtssicherheit im Düngerecht (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Umsetzung und Finanzierung der Heimatförderung (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Unabhängigkeit externer Gutachter bei entwicklungspolitischen Förderprojekten und Berücksichtigung lokaler Proteste (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Unterstützung des Katastrophenschutzes der Länder und Evaluation von Hitzeschutzmaßnahmen (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Verbesserung der Bekanntheit psychosozialer Unterstützungsangebote für einkommensarme Familien (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Verbesserung des Tierschutzes im Schlachtbereich (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Verbleib der Projektgesellschaft Stuttgart–Ulm bei der DB Holding trotz der finanziellen Belastung durch Stuttgart 21 (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Vergabe von Bundesfördermitteln an Großunternehmen im Vergleich zu kleinen und mittleren Unternehmen (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Verknüpfung der Frühstartrente mit der steuerlich geförderten privaten Altersvorsorge (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Veröffentlichung des Evaluationsberichts zum Exekutiven Fußabdruck (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Verringerung der Importabhängigkeit von fossilen Energieträgern und mineralischen Düngemitteln in der Landwirtschaft (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Verzahnung von Standarddepot, Frühstartrente und gesetzlicher Kapitalrente (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Vorgaben des BAMF zum Kirchenasylverfahren und Folgen einer Nichtmeldung (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Vorgaben zur Abwehr von Spionage-, Wissensabfluss- und Einflussnahmerisiken für geförderte Forschungseinrichtungen (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Weiterentwicklung der strafrechtlichen Vermögensabschöpfung bei Clankriminalität (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Zukunft der deutschen Schweinehaltung im europäischen Wettbewerbsumfeld (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Zusammenhang zwischen der Krankheit von Kindern und einer übermäßigen Ernährung mit Lebensmitteln mit erhöhtem Fett-, Zucker- oder Salzgehal (Mündliche Frage)