Schriftliche Frage 61 von Maik Brückner (DIE LINKE): Wie wirkt sich die Verbreitung von Substanzen wie „Monkey Dust“ oder GHB nach Kenntnis der Bundesregierung auf die schwule Community und Che…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 21. September 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.
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Schriftliche Frage 61 von Maik Brückner (DIE LINKE): Wie wirkt sich die Verbreitung von Substanzen wie „Monkey Dust“ oder GHB nach Kenntnis der Bundesregierung auf die schwule Community und Che…
Frage 61 (Maik Brückner, Die Linke):
Wie wirkt sich die Verbreitung von Substanzen wie „Monkey Dust“ oder GHB nach Kenntnis der Bundesregierung auf die schwule Community und Chemsex-Szene aus, und welche zielgruppenspezifischen bzw. Community-basierten Maßnahmen ergreift die Bundesregierung, um Suchterkrankungen oder anderweitige Gefahren in diesem Zusammenhang zu minimieren?
Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Dr. Georg Kippels vom 21. September 2026:
Eine bundesweite allgemeine Aufklärung über Drogen und Suchtgefahren verschiedener Substanzen, darunter auch Gammahydroxybuttersäure (GHB) und „Monkey Dust“ (ein umgangssprachlicher Sammelbegriff für synthetische Cathinone und andere neue psychoaktive Substanzen, kurz NPS), die erhebliche Gesundheitsrisiken bergen, erfolgt primär über die Plattform „Drugcom.de“ des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG). Auf lokaler Ebene erfolgen zielgruppenspezifische Präventionsangebote durch die Länder und Kommunen in enger Zusammenarbeit mit lokalen Selbsthilfeorganisationen. Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat für die in der Frage genannten Zielgruppen durch mehrere Projektförderungen dazu beigetragen, Präventions- und Beratungsstrukturen aufzubauen beziehungsweise zu verbessern. Die Ergebnisse der Projekte „Qualitätsentwicklung in der Selbsthilfe für Männer, die Sex mit Männern haben, die psychoaktive Substanzen im sexuellen Setting konsumieren (Quapss)“ und „Qualitätsentwicklung in der Beratung und Prävention im Kontext von Drogen und Sexualität bei schwulen Männern (QUADROS)“ wurden auf den Internetseiten des BMG veröffentlicht. Außerdem fördert die Bundesregierung über das BIÖG die Deutsche Aidshilfe, die zielgruppenspezifische Aufklärungsangebote und Materialien für drogengebrauchende Menschen zur Verfügung stellt.
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