Schriftliche Frage 23 von Boris Mijatović (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Beabsichtigt die Bundesregierung angesichts der jüngsten vom Welternährungsprogramm (WFP) veröffentlichten Zahlen zur Hungersituation in Afg…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 17. August 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Auswärtigen Amts.
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Schriftliche Frage 23 von Boris Mijatović (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Beabsichtigt die Bundesregierung angesichts der jüngsten vom Welternährungsprogramm (WFP) veröffentlichten Zahlen zur Hungersituation in Afg…
Frage 23 (Boris Mijatović, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):
Beabsichtigt die Bundesregierung angesichts der jüngsten vom Welternährungsprogramm (WFP) veröffentlichten Zahlen zur Hungersituation in Afghanistan, nach denen nur noch eins von neun unterernährten Kindern versorgt werden kann (www.spiegel.de/ausland/afghanistan-hungerkris e-spitzt-sich-zu-knapp-haelfte-der-minderjaehrige n-unterernaehrt-a-4839a33d-8a04-4754-a0f2-188 b22fc03f9?sara_ref=re-so-app-sh), außerplanmäßige Mittel für die humanitäre Hilfe zur Bewältigung der Ernährungskrise in Afghanistan bereitzustellen, und wenn nein, warum nicht?
Antwort des Staatssekretärs Dr. Bernhard Kotsch vom 18. August 2026:
Die Bundesregierung nimmt die Berichte von humanitären Partnern, wie dem Welternährungsprogramm, sehr ernst. Aufgrund der aktuellen Lage hat das Auswärtige Amt für das laufende Jahr bereits 34,9 Mio. Euro zur Minderung des humanitären Leids in Afghanistan bereitgestellt. Einen Schwerpunkt bildet dabei die Ernährungssicherung. Deshalb fördert das Auswärtige Amt in Afghanistan die Arbeit des WFP. Die hierfür bereitgestellten Mittel wurden zuletzt auf 9 Mio. Euro für dieses Jahr aufgestockt. Auch das BMZ fördert WFP in Afghanistan und stellt dafür 2026 insgesamt 5 Mio. Euro zur Verfügung, insbesondere für Projekte zur Verbesserung der Ernährungssicherheit. Dadurch werden vor allem Frauen und Kinder erreicht, beispielsweise durch verbesserten Zugang zu Wasser und nährstoffreichen Lebensmitteln sowie durch bessere Lagerungsmöglichkeiten. Zudem unterstützt das BMZ den Afghanistan Resilience Trust Fund der Weltbank, welcher mit dem Emergency Food Security Project die Ernährungssicherheit im Land stärkt.
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