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Schriftliche Frage 13 von Schahina Gambir (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Welche Erkenntnisse liegen der Bundesregierung zu den von den bundesweiten Durchsuchungsmaßnahmen am 6. Mai 2026 betroffenen rechtsextremen…

dip / schriftliche_frage 26.06.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 22. Juni 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern.

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Schriftliche Frage 13 von Schahina Gambir (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Welche Erkenntnisse liegen der Bundesregierung zu den von den bundesweiten Durchsuchungsmaßnahmen am 6. Mai 2026 betroffenen rechtsextremen… Frage 13 (Schahina Gambir, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Welche Erkenntnisse liegen der Bundesregierung zu den von den bundesweiten Durchsuchungsmaßnahmen am 6. Mai 2026 betroffenen rechtsextremen Jugendgruppierungen, insbesondere „Deutsche Jugend Voran“ und „Jung & Stark“, vor (z. B. zu Strukturen, Aktivitäten, Mitgliederzahlen und regionalen Schwerpunkten), und welche Erkenntnisse bestehen insbesondere zu deren Aktivitäten im Kreis Minden-Lübbecke (z. B. zu Vernetzungen, Rekrutierungsstrategien sowie im Zusammenhang mit dem Durchsuchungsobjekt in Porta Westfalica)? Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Christoph de Vries vom 19. Juni 2026: Bei „Jung & Stark“ (JS) und „Deutsche Jugend voran“ (DJV) handelt es sich um aktions- und gewaltorientierte rechtsextremistische Jugendgruppierungen, die sich – ausgehend vom virtuellen Raum – auch realweltlich vernetzen und aktiv sind. Die Gruppen setzen sich vorwiegend aus Minderjährigen und jungen Erwachsenen zusammen und waren zu Hochzeiten 2024 mit regionalen Ablegern bundesweit aktiv. Mitglieder von JS sowie DJV traten in der Vergangenheit wiederholt im Zusammenhang mit rechtsextremistischen Störaktionen gegen öffentliche Veranstaltungen zum Christopher Street Day (CSD) oder Angriffen auf den politischen Gegner in Erscheinung. Auch die Verfolgung vermeintlich pädophiler Personen (sog. Pedo-Hunting) zählte in der Vergangenheit zu den Aktionsformen der Jugendgruppe JS. Die Aktivitäten der Gruppe haben seit Mitte 2025 kontinuierlich abgenommen. Insbesondere Mitgliedern des regionalen DJV-Ablegers Berlin- Brandenburg konnten allerdings auch 2026 diverse Gewalttaten auf politisch Andersdenkende sowie weitere Aktivitäten wie die Teilnahme an öffentlichen Kundgebungen zugeschrieben werden. Ergänzend wird auf die Pressemitteilung des Generalbundesanwalts beim Bundesgerichtshof (GBA) vom 6. Mai 2026 Bezug genommen. Weitergehende Informationen können nicht mitgeteilt werden, um laufende Ermittlungen der jeweils zuständigen Strafverfolgungsbehörden nicht zu gefährden.

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